Hallo Ihr Lieben.
Im Garten wächst gerade alles von allein, „wie s Gewitter“. Ja, Dank Gewitter haben meine Pflanzen noch genug Wasser, trotz der Wärme und Sonne. In letzte Beet Lücken habe ich noch mal einige Blumen gesäht. Spät, aber dann blühen sie eben halt etwas später. Der Salat schießt förmlich über Nacht, die Johannisbeeren sind fast reif. Letztes Jahr habe ich den Strauch ordentlich gestutzt, daher sind es etwas weniger Früchte dieses Jahr, denn sie blüht ja nur an den mindestens einjährigen Trieben. Weitere Gläser Gelee entstehen also bald, der Älteste und ich lieben Johannisbeergelee! Für mich darf da auch gerne schwarze Johannisbeere mit rein. Oder ein Schuss Cassis. Leider habe ich die Beeren nicht mehr in meinem Garten, aus Platzgründen. Ja, mein Kellerregal bekommt bald reichlich Nachschub.
Kreativ geht es auch weiter. Aber viel weniger, bzw langsamer. Es ist fast immer noch um die 30 Grad und alles läuft langsamer.

Ein wenig geschnitzt habe ich aber noch mal – etwas im Hauruck Verfahren. Aber manchmal sprudelt es dann bei mir eher, als wenn ich viel plane.



Na? Erkennt Ihr die Autos? Alte Autos haben doch irgendwie viel mehr Charme als die neuen, auch wenn diese enger, kleiner, unsicherer und stinkend waren. Den VW Käfer will ich noch mal schnitzen, da gefallen mir die Radkästen nicht so gut. Die Ente, bzw Citroen 2CV ist ok, aber verliebt habe ich mich in die BMW Isetta!
Das der VW „Käfer“ von 1938 – 2003 gebaut wurde, liegt bestimmt nicht daran, dass er als KdF (Kraft durch Freude) Wagen konzipiert wurde, vielleicht auch mit dem Hintergedanken, dass zur Not das Gewehr und Gepäck eines Soldaten gut hinter die Sitze passte. Sparsam sollte er sein und preisgünstig, so war man mit der Forderung an Ferdinand Porsche herangetreten. Übrigens bekam das Auto erst nach dem Krieg, unter englischer Leitung des Werkes, den offiziellen Namen „Volkswagen“.
Ähnlich erginge es der „Ente“, ein Auto, welches wirklich nur auf das Wesentliche reduziert war. Am Anfang hatte es sogar nur einen Scheinwerfer und man nannte es auch mal „Pirat“. Geländegängig, für die Landwirtschaft gut geeignet, sparsam und natürlich auch preiswert waren auch hier die Anforderungen nach dem zweiten Weltkrieg. Ich erinnere mich, wie es war, wenn die „Ente sich etwas schneller in die Kurven legte“ und Funken sprühte. (Gott sei Dank war ich nur Beifahrer, der männliche Fahrer wollte wohl meiner Freundin imponieren.)
Die Isetta entsprach auch einem typischer Nachkriegswagen. Eigentlich war BMW eher auf Flugzeugmotoren und natürlich Motorräder spezialisiert. Im Prinzip wurde auch aus dem Motorrad ein kleines Kleinauto weiterentwickelt, mit der Möglichkeit, den alten Führerschein Klasse IV für Motorräder/Roller, zu nutzen. Ähnliche Autos waren das Goggomobil und der Messerschmidt Kabinenroller. Die Fronttür lies sich nach vorne wegklappen und der Kleinwagen war erst mal als Zweisitzer gedacht. In der Wirtschaftswunderzeit wurde dieser „knubbelige“ Wagen zum Erfolg, immer weiter verbessert, auch vergrössert und war noch in den 1970er Jahren durchaus im Straßenverkehr zu sehen.
Erst mal sind diese Stempel entstanden, es wird wohl noch ein Motorrad, ein Roller und natürlich das ein oder andere Auto dazu kommen. Dann möchte ich sie sozusagen als „Borde“ oder als „Stau“ auf ein T-Shirt oder Jeans drucken.
Jetzt zeige ich sie als Nachschub beim Creadienstag.
Euch einen schönen Tag, bzw auch eine tolle Woche.

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