Mehr Licht

Hallo Ihr Lieben.

Das Wetter hier schlägt wieder Kapriolen. Einen Tag haben wir es schön und sonnig, dann windet es ordentlich und schüttet. Nach der Nacht des Supermondes, den wir auch dank dichter Wolken nicht sehen konnten, wachen wir bei wolkenlosem Himmel auf. Es ist wieder winterlich kalt. Dieses Auf und Ab macht einem zu schaffen. Infekte hat zZt. wohl jeder in der Familie. Aber, alle sind auf dem Weg der Besserung, dass ist doch ein Grund sich zu freuen!

Nun aber zu meinen neuen Stempeln:

Passend zu meinen vielen Meeresbewohnern habe ich jetzt auch das Segelschiff fertig geschnitzt. In Linoleum habe ich es schon vor Jahren mal für T-Shirts gemacht, muss ich jetzt unbedingt mal raus kramen und dann alle maritimen Drucke zusammen setzen. Segelschiffe verkörpern für mich Reise, Freiheit, Abenteuer, Schönheit und Geschichte(n). Natürlich glorifiziert. Keinesfalls wollte ich zur Zeit der Segelschiffe dort arbeiten, war ein Knochenjob, oder lange damit reisen müssen. Die Unbillen, die eine Segelreise damals mit sich brachte, mit dem wenigen Platz, schlechter Ernährung und den Naturgewalten, denen Schiff samt Mannschaft ausgesetzt waren, können wir uns kaum vorstellen.

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Trotzdem faszinieren uns diese Schiffe immer noch! Ich lese auch gern Bücher aus dem Bereich, wie Horatio Hornblower (C.S.Foster) oder die Romanreihe um Captain Jack Aubrey ( Patrick O’Brian) und seinen Schiffsarzt/Freund Stephen Maturin. Die Seefahrerromane um Hornblower sind in England so bekannt, dass viele Engländer denken, er habe die Schlacht von Trafalger entscheidend mit geschlagen.

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Ein paar kleine Stempel zum Füllen sind dann gleich auch noch dazu gekommen. Draussen hatte der Himmel während der Schaffenszeit seine Schleusen geöffnet, da hatte ich irgendwie kein schlechtes Gewissen, noch länger zu schnitzen. Ein kleinen Narwal ist dazu bekommen. Ich überlege, diesen Zahnwal noch mal etwas größer zu machen, genau wie ein größeres Seepferdchen.

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Beide sind schon besondere Meeresbewohner. Das Einhorn der Meere, dessen Horn sicher zum Mythos des Einhorn beigetragen hat, trägt nämlich einen verlängerten Eckzahn vor sich her. Wilde Vermutungen ob der Verwendung dieses Zahns gibt es. Zum Kampf wird er nicht eingesetzt, wohl aber als Prügel, um Beute zu betäuben. Dies wurde letztens beobachtet. Wahrscheinlich ist auch die Theorie der Orientierungshilfe.

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Das es bei der Fortpflanzung der Seepferdchen eine Besonderheit gibt, ist wohl eher bekannt. Hier schlüpfen nämlich die Jungtiere aus der Tasche des Männchen. Die Weibchen produzieren einen Vorrat an Eiern und legen diesen Dottersack in die Bauchtasche des Männchen, wo dann die Befruchtung erfolgt. Und so werde dann Drachen schwanger. Seepferdchen sind nichts desto trotz Fische, auch wenn das Äußere dies ja wirklich nicht vermuten läßt.

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Quelle Die Welt

Heute ist Maria Lichtmess! Mehr Licht, sichtbar! Und weil ich mich auch so über mein maritimes Allerlei freue und am Wochenende noch mal die bildgewaltige Verfilmung *Master and Commander* sehen will, einen meiner Lieblingsfilme, schicke ich dies zum Freutag.

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Russel Crow als Jack Aubrey

Euch ein schönes Wochenende!

6 Gedanken zu “Mehr Licht

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