and now for something completely different

Hallo Ihr Lieben,

Nach dem die Bienen ja ihren Tanz aufgeführt haben, brauchen sie ja auch Blumen dazu. Eigentlich sollten sie die sofort bekommen, aber dann habe ich doch erst die Dose mit dem Distelfinken bemalt. Wie gut wenn man nicht muss, aber alles (theoretisch) kann.

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Also tänzeln die Bienen jetzt um die Blüten herum, oder machen durch ihre Tänze die anderen Bienen auf reichlich Honigblüten aufmerksam. Es ist übrigens wirklich so, dass Kundschafterinnen, auf Nahrungssuche in unbekannte Gebiete vordringen. Haben sie dort Nahrungsquellen gefunden, sammeln sie Nektar und bringen den zur Überprüfung in den Bau. Wird er dort für gut befunden, wird die Biene per Fühlerstreicheln aufgefordert, den Standort zu übermitteln. Und das tut sie dann, in dem sie *tanzt*. Es gibt gar nicht so viele Bienen, die als Kundschafterinnen auch zurück kehren, deswegen sind es ja auch die älteren Arbeiterinnen, die diese Gefahr auf sich nehmen. Sie tanzen übrigens den Rundtanz und den Schwänzeltanz. Kein Wunder, dass uns die Bienen so faszinieren.

Und wie hieß dass früher bei Monty Pyton schon immer? And Now for Something Completely Different

Zu meiner Tiefsee Stempel Sammlung gesellt sich ein Quastenflosser dazu. Den fand ich schon als Kind aufregend, ein lebendes Urzeitvieh! Sie stammen schon aus dem Devon und es sind Knochenfische, deren nächsten lebenden Verwandten Lungenfische und kleine Landwirbeltiere sind. Eigentlich sollte er auch das Massensterben am Ende der Kreidezeit nicht überlebt haben, aber … in der Tiefsee hat er das dann doch. 1938 wurde ein Exemplar in einem Schleppnetz gefangen und die Sensation war perfekt. Obwohl das Tier den Druckausgleich natürlich nicht überstanden hatte, konnte man es gut mit Fossilien vergleichen. Der starke Unterkiefer und die *Quaste*, die Flosse, waren recht unverwechselbar. Mit Beginn des Tiefseetauchens konnte man den Quastenflosser dann auch in seiner natürlichen Umgebung beobachten, (200m Tiefe).

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And Now for Something Completely Different die Zweite:

Ich hab im Schrank so alte weisse Teller, unser Alltagsgeschirr, altes Hotellgeschirr, unverwüstlich und sehr praktisch. Die kleinen Teller werde abends gern zum Aufwärmen der Reste benutzt. So einen Teller hab ich jetzt einfach mal verschönert. Ihr fragt Euch sicher, warum ich das nicht bei allen Tellern mache. Aber so super kratzfest sind meine Porzelanstifte leider nicht und dann  sieht das Bemalte zerkratzt und häßlich aus. Die kleinen Teller werden nicht so viel benutzt, die fallen dann schon mal dem Stift zum Opfer. (Auch wenn das Gold auf dem Foto nicht so gut raus kommt und ich mir vielleicht noch ein paar Farben zulegen sollte.) Bei Tassen z.B. kann ich es nur empfehlen, Euch selber mal etwas zu *personalisieren*, das macht viel Spass.

Bei den Stempeln merke ich mittlerweile sehr den Unterschied zu meinen alten Werken, wo ich nur ein einfaches und grosses Linolmesser zur Verfügung hatte. (Nordkaperer und Buckelwal als Vergleich.) Der Buckelwal durfte auch gleich per Post noch weiterschwimmen. Vom Linolschnitt komm ich stilistisch aber doch nie ganz weg, wie man vielleicht sieht.

Weil ich an all diesen kreativen Dingen die Tage viel Freude hatte/habe, geht dieser Beitrat auch noch zum Freutag:

Auf viele schöne Ausblicke!

9 Gedanken zu “and now for something completely different

  1. Auch hier wieder komme ich aus dem Staunen nicht mehr raus, liebe Nina. Was für eine hübsche Idee den Teller so fein zu bemalen. Machst Du das alles „frei nach Schnauze“? Die Wachtel ist einfach zauberhaft. Wenn ich so zeichnen könnte, hätte ich schon ein 8-teiliges Wald-Geschirr.. hachz! Dir einen lieben Gruß, Nicole

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    1. Dankeschön
      Nein, ich hab da schon eine Vorlage, nach der ich zeichne. Mit Bleistift auf das Porzellan und dann loslegen. Den Porzelanstift kann man ja wieder wegwischen, wenn man sich vermalt hat – also einfach mal probieren. (Vielleicht im Sozialkaufhaus ein preiswertes Opfer kaufen – oO das klingt ja jetzt…)
      Liebe Grüsse auch zurück
      Nina

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    1. Dankeschön. Aber eigentlich kannst Du Dir das vorstellen, als würdest du mit einem Filzstift malen. Gut, etwas mehr aufpassen, weil die Stifte doch etwas anders sind….. aber so schwer ist es nicht. Mit echter Porcelanfarbe, das ist was Besonderes. Aber leider habe ich keinen Ofen.
      Liebe Grüße noch mal
      Nina

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