Neues Jahr, neue alte Ideen?

Die Ferien sind vorbei und wir sind wieder im Alltag angekommen. Die Gesundheit ist so lala in der Familie, aber das wird…

Ein wenig gemalt hab ich noch, in ein nettes Buch schau ich und versuche ein schönes Höhrbuch zu hören ohne doch wieder zu schnell einzuschlafen. Außerdem hat meine Mutter mir vor einiger Zeit ein altes Kochbuch von meiner Urgroßmutter geschenkt. Es ist nur in Sütalin/Sütalin geschrieben.

Das Höhrbuch ist wunderschön und ausgeliehen aus der Onleihe der Bücherei und daher muss ich es eigentlich endlich weiter hören. Die Geschichte von den Freunden, die einen Eishai jagen wollen, ist nicht umsonst in Norwegen ein Bestseller. Das Buch hab ich schon ein paar mal in der Hand gehabt, denn schön aufgemacht ist es auch noch! Aber um Weihnachten hat man ja genug Ausgaben, so dass ich es immer liegen gelassen habe. Und das ich beim Hören immer einschlafe, hat nichts mit der Qualität zu tun… ups, ich schlaf bei Höhrbüchern immer ein und tagsüber zu wenig Konzentration.Und auch ausgeliehen habe ich gerade ein nettes Buch über Skandinavien. Nett… es ist in manchen Dingen informativ und schön. Aber manchmal ist mir der Inhalt zu wenig oder auch zu kurz. Daher schreib ich hier nur „nett“.

Dosen bemale ich total gern, aber viel zu selten, mit Aquarellfarbe oder Acryl. Motive gibt es eigentlich auch immer genug. Aber nach den letzten Dosen, stricke ich jetzt erst mal recht einfach eine Decke. Ich liebe meine bereits gestrickte Decke, so warm und kuschelig. Wenn ich es ohne Muster stricke, ist es für mich abends total entspannend. Ich bin nicht so der gute Stricker. Pullover bekomme ich noch hin, aber diese Wolle kratzt zu sehr.

Heute hab ich auch ernsthaft mal in das Kochbuch meiner Urgroßmutter geschaut. Es sieht schön aus mit dieser wunderschönen Schrift, die nur leider bis zum zweiten Weltkrieg gelehrt wurde. Mein verstorbener Vater könnte es noch, ich muss mich durch rätseln. Viele Buchstaben sehen geschrieben einfach zu ähnlichen aus. Na, mal sehen, es macht schon auch Spass. Zur 5. Jahreszeit z.B. dies:

Muzenmandeln

1/2 Pfund Butter, 1 Pfund Zucker, 9 Eier, 3 Pfund Mehl, 1/8 L. Milch, 1 Esslöffel Rum, 1/2 abgeriebene Zitrone, 1 gehäufter Zuckerlöffel Hirschhornsalz, ….in Schmalz gebacken.

Ein Wort …. könnte ich nicht entziffern. Aber ausprobieren will ich es mal. Ohne Schmalz aber😋.

Wünsche Euch eine schöne Zeit, egal ob es weiss oder grau bei Euch ist, macht es Euch gemütlich!

Was ich so gemacht habe

Hallo Ihr Lieben.

Wie ich zuvor beschrieben habe, möchte ich hier zeigen, was ich alles so gemacht habe.

Die Mützen haben sich meine Jungs gewünscht, Ente und Hai, falls man es nicht so erkennt😉.

Ein wenig Stoffmalerei und behäkelte Seife, ( die Idee kommt von div. Blogs ).

Das tunesische Häkeln eignet sich sehr gut für solche Flächen. Wer es mal ausprobieren möchte, benötigt eine Häkelnadel ohne „Griff“. Dann nehmt Ihr entsprechend Luftmaschen auf und wenn Ihr dann die nächste Reihe häkelt, nehmt Ihr erst alle Maschen auf. Wichtig ist am Anfang die übliche Luftmaschen und am Ende in die Randmasche zu gehen. Dann häkelt man die Reihe durch, in dem man die erste Masche alleine macht und dann immer den Faden durch häkelt, bis zum Ende. Außerdem sticht man immer in den Faden vorn, der so längliche aussieht. Das Muster ist sehr schön und das Behäkelte ist recht dicht und dick. Ich habe diese Technik vor einer gefühlten Ewigkeit in der Schule gelernt, wir sollten einen Kleiderbügel einfassen.

Eine Pflückschürze habe ich erstmals genäht. Wenn man das erste Mal mit einem Wachstuch näht, ist das gar nicht so leicht. Gelernt habe ich, dass man lieber nur beschichteten Stoff nehmen sollte. Wachstuch ist sehr unflexibel zu handhaben. Und da es ja so glatt ist, muss man es eher beim Nähen schieben. Jetzt bin ich nur gespannt, ob sie nächstes Jahr eine Erleichterung beim Apfelpflücken bietet.

Erstmals habe ich einen Stempel geschnitzt mit einem Radierer. Und Tee und Kakao selber gemischt.

Außerdem habe ich einen neuen Linoldruck gemacht. Schon lange habe ich diese Raben Idee gehabt, überlegt ob ich den Vogel gestreckt mit offenem Schnabel schnitze oder ruhig sitzend oder mit ausgestreckten Flügeln. Ich habe auch mal ein wenig den Ablauf dokumentiert. Das Linolbesteck habe ich seid Ewigkeiten, wir haben es auch in der Schule gelernt, aber mehr hat mir dann meine Mutter gezeigt.

Wichtig ist u.a. das Arbeitet im Stehen, habt scharfe Messer, presst die andere Hand immer auf s Linoleum und das Messer wird immer von Euch weg bewegt.

Vielleicht kramt ja jetzt jemand sein altes Linolset aus der Schule wieder raus?

Habt eine schöne Zeit!

Endspurt

Ein wunderschönes viertes Adventswochenende!

Ja, Endspurt. Auch wenn wir diesmal eine lange Adventszeit haben, so rennt einem doch die Zeit davon, oder?

Kennt Ihr den Film „Nightmare before Christmas“? Ach, der ist immer wieder wunderbar und erfrischend. Jack Skellington, eigentlich sollte er wieder Halloween vorbereiten, verliebt sich in die Aufgabe des Nikolaus, in Weihnachten. Ein abendfüllender, stopmotion Film, von Tim Burton, noch dazu mit toller Musik. Wer ihn noch nicht kennt, lasse sich nicht vom gruseligen Aspekt abschrecken, es ist ein unglaublich liebevoller, lustiger, schöner und besonderer Film.

Und dann entdeckte ich auf dem Blog einssechzehn.blogspot Christbaumkugeln, selbstgemalte und Jack nachempfunden. Das haben wir dann auch mal nachgemacht und dabei die Musik zum Film rausgekramt. Ein paar weisse Christbaumkugeln und einen wasserfesten Marker und etwas Mut,…

Habt eine schöne Zeit!

Sommerausklang

Hier ist eigentlich immer noch mehr Sommer als Herbst. Auch wenn die Morgende und Abende schon kühler sind und die Nächte Gott sei Dank viel Tau hinterlassen.

Ich lasse den Rasen extra immer noch lang, er sieht nicht sehr schön aus, aber so kann sich mehr Feuchtigkeit in den Halmen fangen und daher habe ich wenigstens noch eine grüne Fläche. Und natürlich ist Erntezeit.

Ein paar Quitten sind am Wegesrand runtergefallen und da ich weiss, dass die Leute in Urlaub sind, hab ich mir erlaubt, sie aufzuheben und mit den letzen Weintrauben zusammen und ein paar Äpfeln zu Gelee zu verarbeiten.mail-anhang-4Ich mag den Quittengeschmack und -duft sehr. Auch wenn es nur wenige Gläser ergeben hat, diese werde ich besonders geniessen. Ausserdem sind scharfe Paprika zu einer Paste verarbeitet worden. Tomaten, die kleingeschnittene Schoten, italienische Gewürze und etwas Balsamico und Gelierzucker, sowie Salz und etwas Knoblauch eingekocht…Mit Handschuhen hab ich die Kerne aber rausgemacht, weil ich dachte, dass wird zu scharf, aber für die nächsten Gläser möchte mein Mann gern mal mit den scharfen Kernen ausprobieren.

Letztes Wochenende haben wir noch mal geschlemmt und die Sonne genossen im Garten. mit dem Raclette wurden mexikanische Tortillas erwärmt und gefüllt. Das macht immer sehr viel Spass und ist kommunikativ. Guacamole, Hackfleisch, Sour Cream, Paprika, Tomaten, Kräuterseiblinge, Käse und was man sonst noch so gern mag… Den Apfelmus Kuchen hab ich mir ein wenig selber ausgedacht:

300g Mehl, 250g Butter, ca. 150g Zucker, P Salz, 1/2 P Backpulver, geriebene Zitronenschale und vom selbstgemachte (wenig gesüsstem) Apfelmuss ca. 5 grosse Löffel

Butter und Zucker schaumig schlagen, nach und nach alle anderen Zutaten dazu tun, als letztes das Mus, jäh nach Geschmack und Konsistenz (meins ist auch Kochäpfeln, daher mit wenig Saft)

bei ca. 175 °C im Ofen mindestens 50 min auf mittlerer Schiene in einer runden Form backen

Je nach Geschmack haben wir anschliessend darauf Gelee verteilt. beim nächsten Mal möchte ich eine Schicht Apfelmus und darauf eine Schicht Sahne verteilen. Aber man kann auch Obst darauf legen, als Grundlage sehr vielseitig und saftig.

Außerdem will ich hier kurz die schönsten Bienenstöcke die ich je gesehen habe zeigen. Leider habe ich nur wenige Tage später in der Zeitung gelesen, dass sie professionell ausgeräumt wurden, die Bienen sich selbst überlassen wurden, (ein Schwarm hatte sich Gott sei Dank in einer Zeitung am Boden um die Königin geschart). Schlimm oder? Nicht mal Bienenstöcke sind sicher. Vor allen Dingen fehlt den Völkern nun die Nahrung für den Winter. Sie benötigen dafür ihre Waben. Ein Imker nimmt ja nur das, was die Bienen entbehren können, nicht alles. Und nur mit füttern geht es wohl nicht.

Und ein wenig angeben muss ich hier noch. Einmal möchte ich das von IHM selbstgemachte Kettenhemd meines Sohne zeigen. Als Geburtstagsgeschenk für einen Doctor Who Fan habe ich einen *Dalek* auf ein Shirt gemalt. Nun haben sich auch meine Söhne gemeldet und hätten gern so einen.

Habt eine schöne Zeit!