Wo kommse her? Wem hörse?

Hallo Ihr Lieben.

Wie angekündigt, mag ich ein wenig aus der Vergangenheit plaudern.

Ich möchte Euch einen Blick über die Mauer zeigen, auf der ich als Kind oft gesessen habe und den roten Milben beim Rumkrabeln zuschaute. (Ironischer Weise ist die Mauer gar nicht mit auf einem Bild) Ab und zu habe ich beim Toröffnen geholfen, wenn der Traktor kam. Darauf saß mein Opa oder ein Onkel, oder ein Lehrling. Seltener durfte ich mit fahren. Die Trecker waren offen und man hatte Sorge, daß ich runter fallen könnte. Aber es war immer das Größte, wenn ich dann doch mal auf dem seitlichen Sitz Platz nehmen durfte. Ich war oft und sehr gerne auf dem Hof, von dem meine Mutter stammt. Hier war immer was los, viele Menschen, die im Mehrgenerationenhaus lebten. Meine Großtanten, die schon auf meine Mutter und ihre Geschwister aufgepasst hatten, natürlich meine Großeltern, mein Onkel (bald auch mit Familie), Lehrlinge und Angestellte, Helfer und zeitweise mehr Familienmitglieder. Dieser Hof und die Menschen dort haben mich sehr geprägt!

Der Gutshof, von dem meine Mutter stammt liegt im Sauerland. Benkamp ist ein ganz kleiner Ort in der Nähe von Balve. Die Berge und Täler sind nicht so steil wie im Lennetal, wo ich geboren wurde. Es gibt dort viel mehr Felder. Und so verwundert es nicht, daß der Hof schon sehr lange existiert. Gesiedelt haben dort schon Menschen der Bronzezeit. Im 13. Jahrhundert war er ein ritterliches Gut, dann auch unter klösterlicher Kontrolle und konnte Anfang des 19. Jahrhunderts vom damaligen Pächter als Besitz erworben werden. Auch eine Postkutschenstation gab es hier und der ehemalige Gasthofraum wurde später die gute Stube.

aus dieser Zeit stammt noch dieses Weinglas

Was hat es mich schon als Kind fasziniert, zu dem Bild des Mannes mit langem Bart die Geschichten zu hören, u. A., daß er sogar über den Kanal reiste, um besonders gute Schafe in England zu kaufen. (Warum ich ausgerechnet diesen Vorfahren erwähne? Weil der älteste Sohn hier so viel Ähnlichkeit zeigt) Eine Landwirtschaft, die sich permanent und rasant veränderte, nicht das jemand denkt, das sei etwas Neues. Dazu einiges an Waldwirtschaft. Kyrill warf damals Buchen um, die diese Ahnen gepflanzt hatten. Mischwald war neben klassischen Monokulturen schon immer wichtig, was keine Selbstverständlichkeit war und ist. Auch mein Onkel pflanzt unermüdlich gegen den Klimawandel an, dabei wird fast alles ausprobiert.

Meine Mutter ist die zweite von vier Geschwistern. Natürlich ist sie mit der harten körperlichen Arbeit auf einem Hof groß geworden. Sie hat noch mit Pferden gearbeitet. Und wer das jetzt romantisch findet, hat noch nie mit Pferden *gearbeitet*. Es wurde nicht darauf heimgeritten, denn die Pferde hatten mehr gezogen, als die Menschen. Ein Pony für die Kinder? Das frißt so viel wie 3 Kühe, hieß es. Rübenverziehen, die jungen Familienmitglieder mußten mit gutem Beispiel voran gehen. Als ich älter war, wurde auch ich in die Erntearbeiten einbezogen. Ich sage Euch nur, „Gerstenstrohballen“. Meist haben wir Kinder aber die Gunst der Stunde genutzt, daß niemand auf einen achtete (auch ein Vorteil von so viel Menschen, so sehr man gewisse Konventionen beachten musste, so viele Freiheite gab es auch) Meine Mutter und ihre Geschwister sind noch mit viel mehr Menschen um sie herum groß geworden. Sie erzählt heute noch, dass es eine schöne Zeit war, auf der einen Seite hatte man sich natürlich in das große Gefüge einzufügen, auf der anderen Seite konnte man vielem entwischen und war gleichzeitig nicht alleine.

Über allem stand sowieso das Wohl des Hofes.

Hier waren zu meiner Zeit Schweineställe, rechts die für die Ferkel, die von einem Vetter aus dem Nachbarsort kamen (ach, der mit den vielen, vielen verschiedenen Tieren). Pünktlich um 12.00 Uhr Mittags wurde die Glocke in dem kleinen Turm geläutet. „Der Engel des Herrn“, das Angelusgebet. Für alle, die dies nicht mehr kennen: noch viel früher hatten die Menschen keine Uhr am Handgelenk und abgesehen davon, bestimmte auch die Religion viel mehr das Leben des Menschen. Also wurde um 6.00 Uhr, um 12.00 Uhr und um 18.00 Uhr geläutet. 12.00 Uhr war die Mittagessenszeit und ich war immer so glücklich, wenn ich das Zugseil in die Hände nehmen durfte. Dann kamen die Leute von den Feldern und es gab Mittagessen an der großen Tafel (oder für mich auch schon mal am Katzentisch in der Küche) Sonst war das Läuten die Aufgabe von einer Angestellten, die damals für die Kühe und Rinder und Kälber zuständig war.

Unter dem Dach, wo der Glockenturm steht, ist der alte Heuboden. Hier hat schon meine Mutter Heu gestapelt und da haben wir als Kinder ganze Höhlensystheme gebaut und sind vom Balken in das Heu gesprungen. Ich sag Euch, die meisten werden an Bullerbü denken. Aber vor allem mein Opa hatte immer dabei Sorge um uns. Es gab überall Luken, wo das Heu hinabgeworfen werden konnte zu den Kühen, Versen und Rindern. Einige waren nicht mehr in Betrieb, denn man hatte mehr Schweine als Rinder und Milchvieh mitlerweile. Als meine Mutter Kind und Teen war, lebte noch ein „Schweizer“ mit Famile auf dem Hof, der war zuständig für das Milchvieh und kam „aus dem Osten“. Im heutigen Polen hatte er ein eigenes Gut bewirtschaftet und war nun hier Verwalter.

Ich merke schon jetzt, ich komme von Hölzchen auf Stöckchen, ich hoffe sehr, Ihr seid noch dabei. Während mein Opa hinter diesem Gebäude mit dem schönen Tor noch zu meinen Kinderszeiten Kühe hatte, schaffte er sie langsam ab. Der „Schweizer“ war früh verstorben und damals lohnte es sich erstmals nicht mehr, Milchvieh zu haben. Lieber machte er in „Ammenwirtschaft“ und verkaufte die Rinder. Wisst Ihr, wie schwierig es ist, wenn sich vor allem junge Tiere von der Herde trennen, sie in den Stall zu bekommen? Wir waren verzweifelt, eine Unachtsamkeit, Unwissenheit in diesem Fall, und das abendliche Reintreiben dauerte mindestens das Doppelte an Zeit. Mein Onkel gab uns Kindern dann den Tipp, alle Rinder und Kühe noch mal rauszulassen, der Herdentrieb war die Lösung.

Eine Freude war es auch, wenn mein Opa mich mit in den Wald nahm. Ich glaube, er erkannte sogar jeden Vogel am Gesang. Seinen geschulten Augen (eigentlich nur noch ein Auge) entging fast nichts. Viele Kleinigkeiten sammelten sich wie Perlen auf der Schnur zu einem kostbaren Wissen. Damit legte er einen Grundstein von Naturverständnis in mein Herz. Und auch wenn meine Eltern da sicher ebenso dran beteiligt waren, so sind es doch oft die Großeltern, die irgendwie prägender sind.


Während die Flurbereinigung vielfach selbstverständlich und rigeros war, blieb hier auf dem Hof auch mal eine Hecke oder Baum stehen. Mit den Treckern und der industriellen Landwirtschaft hatte sich so viel verändert. Meine Mutter hat so oft erzählt, wie anstrengend es zB. war, auf dem Dreschkasten zu sitzen und aufzupassen, denn wie anfällig waren noch diese Landmaschinen. Oh, was schimpfte mein Opa, wenn die „Jugend“ mal wieder zu schnell fuhr: „Ihr fahrt die Maschinen kaputt!“

Mein Opa hatte so ein umfassendes Naturverständnis und eine unglaubliche Liebe und Erfurcht zu Tier und Pflanzen, trotz oder gerade wegen seines Berufes. Natürlich musste Feld und Wald einen ernähren und Gewinn abwerfen. Aber man versucht(e) immer auch über den Tellerrand zu schauen, auch wenn es Fehler gab. Erst waren es die Kinder, welche Kartoffelkäfer absammeln mussten und sie den Hühnern zum Fraß vorwarfen. Und dann kam ein Wundermittel, ein neues Insektizied namens DDT. Kurzfristig erleichterte dieses Mittel das landwirtschaftliche Arbeiten. Bis man die Folgen erfuhr. Mama erzählte übrigens, es hätten die Eier immer furchtbar geschmeckt, wenn die Hühner so viel Kartoffelkäfer bekamen.

Meine Oma war die Frau, die alles auf dem Hof zusammen hielt. mein Opa war kein so gesunder Mensch und ein Hof mit vielen Menschen muss doch an vielen Ecken geführt werden. Ich kann mich daran erinnern, wie ich die Masse für die Blutwurst umrühren durfte, unter ihrer Anleitung. Der alte Ofen zum Räuchern in der Ecke der Küche wurde mit Buchenholzspähnen angefeuert, genau wie zu der Zeit, als meine Mutter noch hier lebte. Mein Opa hängte die fertigen Leber- und Blutwürste in die Räucherkammer oben auf den Dachboden. Da war es fast etwas unheimlich, dort oben waren ganz viele Sachen verstaut und dieser Raum in der Mitte des großen Bodens war irgendwie besonders, so schwarz und rußig und riechend.

Diese selbstgemachten Würste waren die besten überhaupt, die Schweine kamen vom Hof und die Arbeit dahinter war täglich aufwändige. Überhaupt war die Küche und das Gebäude in den Händen der Frauen ebenfalls mit viel Arbeit verbunden. Ich glaube, das einfachste Bild davon gibt wieder, dass im Büro ein Sack Zucker und ein Sack Mehl standen. Kein kleines 1000g Päckchen wie wir im Keller jetzt vielleicht horten, ein Sack, den man nur über der Schulter transportieren konnte! Als ich noch klein war, hatte meine Oma auch noch Hühner und sie erklärte mir, wie das mit den Gipseiern funktionierte. Beim Backen wischte sie jedes Ei für den Kuchen mit dem Finger aus, genau wie meine Mutter und ich das heute noch tun. Sie war eine strenge Frau, langes Schlafen in den Ferien zB. gab es nicht. Obwohl ich sie nicht als übermäßig religiös in Erinnerung habe, war sie es, die mir die Abendgebete beibrachte. Eigentlich gab es fast jeden Tag eine Verpflichtung, wenn ich so zurück blicke, die erfüllt werden musste. Stachelbeeren pflücken war bei ihrer stacheligen Sorte das Furchtbarste. Ihr Garten war ihr Stolz!

Natürlich bleibt ein Hof nur bestehen, wenn er sich permanent verändert! Einmalige Fruchtfolge heißt nicht umsonst „einmalig“. Da muss dann auch schon mal ein altes, baufälliges Gebäude umgebaut werden oder weichen. Aber die Steine kann und wird man noch mal nutzen.

Ein wichtiges Standbein heute ist der Hofladen. Die Kartoffel Felder, in meiner Teenagerzeit noch ein Experiment, nehmen heute einen großen Platz ein. Schweine gibt es immer noch auf dem Hof, mitlerweile haben sie einen neuen und sehr artgerechten Stall bekommen. Auf den Wiesen, wo zu meinen Kinderszeiten noch viele Rinder, Kühe, Kälber und sogar ein Stier standen, gibt es nur noch ein paar Rinder und vor allen Dingen schneeweiße Gänse. Es ist jedes Jahr wieder so wunderschön anzusehen, wie all die Vögel am Abend in den Stall getrieben werden müssen. Hoffentlich bleibt das Raubzeug weg.

Wo sich meine Mutter und ihre Geschwister damals ein Pony gewünscht haben, gibt es nun ein süßes, graues und auch einige Pferde. Das Schweizer Haus ist zu einem gemütlichen Ferienhaus umgebaut worden. Da wo früher erst Kühe und später Rinder standen, ist heute der wunderschöne und gut sortierter Hofladen hinter dem grünen Tor. Wenn der nicht geöffnet hat, kann der Spätentschlossene noch Fleisch aus dem Kühlautomaten kaufen. Darum beneide ich die Ansässigen sehr. Denn auch wenn mein Vetter, der natürlich mitlerweile den Hof mit seiner Frau übernommen hat, nicht „Bio“ produziert, so arbeitet er doch mit den „geringst möglichen chemischen Mitteln“ und der neue Stall für die Schweine ist nach Bio Standart gebaut. Leider wohnen wir viel zu weit weg, als dass ich all die Neuerungen mitbekommen würde, wie früher.

Diese Eichen stehen übrigens schon sehr, sehr lange auf dem Hof. Die eine stirbt langsam, aber neue wurden natürlich schon gepflanzt. Bäume, die dem Pflanzenden nie Schatten spenden werden und doch pflanzt er sie (wie ich letztens erst wieder durch die Anzeige meines Onkels erinnert wurde) „Wem hörse? Ach, es Gödden ….“  „Wo kommse her? Ach, Gödde Benkamp.“

Heiligenhäuschen am Hof, dahinter Felder und Wald: mitlerweile ist die Strasse verlegt und die Pferde ziehen nicht mehr Gespanne hier vorbei, die alte Pieta steht natürlich nicht mehr hinter dem Gitter.

Ich danke Euch, dass Ihr es bis hier her durchgehalten habt. Vieles, was ich in meiner Zeit als Enkelkind auf dem Hof erlebt und gelernt habe, prägt mich bis heute. Meine Mutter hat im Alter wieder mehr denn je eine starke Bindung hierher. Bruchteile zeige ich Euch nur und einiges sicher durch die rosarote Brille. Aber nur, wer weiß, wo er her kommt, kann sagen und wissen, wo er hin geht.

(Wenn Ihr mehr über den Hof und seine Angebote erfahren wollt, schaut doch u.A. mal hier:  – dass ist nur ein wenig bis keine Werbung – all die leckeren Kartoffeln und Würste wurden bezahlt!)

Und weil die Woche mit dem Schreiben dieses Artikels ein schöner, melancholischer Rückblick war, verlinke ich es noch bei Andreas Samstagsplausch

33 Gedanken zu “Wo kommse her? Wem hörse?

  1. Vielen Dank für diesen schönen Beitrag ♥
    Du hast völlig recht, die Großeltern prägen uns sehr. Bei mir was es auch mein Opa, der mich mit in den Wald genommen hat, Pilze suchen, das Wild beobachten. Meine Großeltern hatten einen großen Garten und über den Sommer wurde in der Waschküche geschnippelt und eingekocht. Dabei mussten wir Kinder auch helfen.
    Herzliche Grüße
    Ivonne

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  2. Ein toller Artikel liebe Nina. Es war sehr spannend über deine Kindheit und deine Familiengeschichte zu lesen. Manchmal meinte man, direkt dabei zu sein. Schön, daß es den Hof noch gibt. So viele wertvolle Erfahrungen und geteilte Erinnerungen. Das ist so schön. Manches kam mir bekannt vor, die Prägung durch Eltern bzw. Großeltern, die Freude an der Natur, die weitergegeben wurde. Behalte die schönen Erinnerungen! Sie erden einen so gut. Liebe Grüße!

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  3. Du ahnst es, Nina, oder?! Ich habe geradezu an Deinen Lippen geklebt! Was für ein toller Post! Ich liebe solche Heimatgeschichten – das weißt Du ja. Du bwz Deine Familie stammt von einem ehemaligen Rittersitz? Wooow.. das wäre für mich ein Traum! Natürlich ein sehr romantischer 😉 Denn wie Du schon geschrieben hast, muss es ein sehr arbeitsreiches, hartes Leben gewesen sein und sein Leben nach einer Glocke (bzw nach seiner Religion) auszurichten.. puuuh. Dennoch: ich finde es wunderbar auf so eine lange Familiengeschichte zurück zu blicken. Jetzt hüpfe ich erstmal auf die verlinkte Seite. Bin jetzt fürchterlich neugierig!! Hab‘ ein schönes Wochenende! Lieben Gruß, Nicole

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  4. Ein spannender Bericht in die Vergangenheit 🙂 Bei uns in der Familie gab es auch einige, die Höfe bewirtschaftet haben. Als Kind fand ich das super spannend und später, als ich schon zur Schule ging, habe ich die Ferien oft dort verbracht und durfte erleben wie unglaublich arbeitsintensiv und körperlich anstrangend dies ist.

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  5. Liebe Nina,
    ach, wie habe ich diesen Post genossen und darin mitgelebt! Auch meine Großeltern hatten einen Bauernhof – einen Aussiedlerhof. Natürlich kaum zu vergleichen mit einem so großen Gutshof, aber ich hatte bei meinen Großeltern eine ähnliche Kindheit wie du. Da wurde auch selber geschlachtet (von meinem Onkel, der mit Familie mitarbeitete und im Haus wohnte) und ebenso war ein Hofladen dabei.
    Meine Oma hieß Rosa Henne und ich habe mein Blog nach ihr benannt, weil ich sie sehr geschätzt habe. Danke für diesen schönen Rückblick in die Vergangenheit!
    Ganz liebe Grüße
    Ingrid

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    1. Oh, das hört sich wunderschön an und ich bin so froh jetzt zu wissen, dass Dein Nlognahme so einen schönen, liebevollen Hintergrund hat. Ich gestehe, ich habe nie an den wunderbaren Namen gedacht
      Das ist eigentlich peinlich.
      Freut mich aber, dass ich Dich „entführen“ konnte.
      Danke Dir und ganz liebe Grüße auch an Dich zurück
      Nona

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  6. was für ein interessanter, spannender. liebevoller bericht über deine heimat, deine kindheitsgeschichte und deine herkunft. jetzt kann ich einiges noch besser verstehen – deine natur- und deine vogelliebe und deine bodenständigkeit sind ja sehr in dieser zeit entstanden. meine im übrigen auch, denn spiele in der riesenscheune der nachbar-bauern (was natürlich verboten und auch echt gefährlich war) gehörten auch zu meiner eigenen kindheit, ebenso meine großeltern, die mir auch so vieles mitgegeben haben.
    wie schön, dass du das alles aufgeschrieben hast, danke dafür!
    liebe grüße
    mano

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    1. Ein wenig habe ich aufgeschrieben 🙂
      Dass Du auch so spielen konntest (und das Verbotene war ja besonders reizvoll) freut mich.
      Ich versuche etwas von dem aus der Kindheit heute weiter zu pflegen. Jetzt, wo wir so Stadt nah wohnen und im Flachland 🙂
      Und ich stelle fest, dass die nächsten Großeltern auch meine Kinder geprägt haben (wo sich die Eltern manchmal bemühen…)
      Liebes Dankeschön und einen guten Wochenstart und natürlich liebe Grüße an Dich zurück
      Nina

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  7. Danke für diese spannenden Erinnerungen! Sei froh, dass du noch davon zehren kannst. In unseren Familien wurde durch Krieg und Vertreibung alles so durcheinander gewirbelt, dass nur noch Bruchstücke und Erinnerungsfetzen bei uns Nachgeborenen ankamen.
    Das Gut muss wirklich ein Prachtstück sein!
    Liebe Grüße
    Andrea

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  8. Spannend zu lesen! Und natürlich kamen meine Erinnerungen hoch, vieles, was du beschreibst, hab ich auch mitgemacht. Allerdings waren die Landwirtschaften meiner Großfamilie viel, viel kleiner und lange nicht so baulich beeindruckend. Auch mich hat das Erleben geprägt, die Haltung gegenüber Nutztieren, Bäumen, Lebensmitteln ist auf meine Kindheit im Dorf zurückzuführen. Aber alle Kindeskinder haben inzwischen aufgegeben, anders als bei dir. Und ich selbst habe meine Äcker dem Bruder überschrieben. Wer weiß, ob ich noch mal ins Dorf meiner Kindheit komme.
    Danke für deine Mühen!
    Astrid

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    1. Auch wenn einen manche Erinnerungen melancholisch stimmen, sind sie doch schön. Es ist hart für die klassische Landwirtschaft, auch wenn es hier keine Teilungen durch Erbe gab und gibt.
      Ich bin froh, dass ich so aufgewachsen bin, über mein Verständnis zu Vielem, was daher rührt, genau wie Du.
      Danke Dir sehr und sende liebe Grüße zurück
      Nina

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  9. Dein Bericht war schön und interessant zu lesen, danke dafür. Für mich (58 und in Werdohl aufgewachsen) ist Benkamp irgendwie untrennbar mit Gänsen verbunden. Meine Eltern fuhren früher mit mir zu meine Großeltern in Bad Lippspringe – und das ging immer über den Arnsberger Wald und so kamen wir automatisch an Benkamp vorbei.

    Ganz herzliche Grüße- mittlerweile aus Herscheid

    Andrea

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    1. Klar fuhrt Ihr dann durch Benkamp. 🙂
      Ach, Werdohl, da hat ein Vetter von meinem Pa gelebt und es war bei sehr viel Schnee die Ausweichstrecke, weil nicht ganz so steil wie der Lehnscheid. Und natürlich der Bahnhof…
      Danke Dir sehr und freut mich
      Liebe Grüße zurück
      Nina

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    1. So manches davon. Früher waren wir ja ganz oft und auch länger da, geringere Entfernung.
      Irgendwann ist man nur nicht mehr „zu Hause“. So war es wirklich eine Zeitreise und ich musste zusehen, dass ich mich nicht noch mehr verzettelte 🙂
      Danke Dir und ganz liebe Grüße
      Nina

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