Hallo Ihr Lieben.
Eine richtig schöne Frühlingszeit hatten wir hier. Auch wenn es Anfangs in den Morgenstunden noch eisig kalt war, so bekam die Sonne täglich mehr Kraft. Die letzte Woche war morgens noch voller Raureif und die Wiesen wirkten wie gepudert. So schickte mir meine Mutter dieses Bild ihrer Vogeltränke.

Hier war es Gott sei Dank immer nur um 0°C. Endlich konnte ich auch Gartenarbeit nachholen.
Jeden Morgen zwitschern die Vögel und verteidigen gesanglich ihr Revier von den obersten Baumspitzen. Die Amselmännchen scheinenden ihre Gärten aufgeteilt zu haben, denn sie jagen sich nicht mehr, genau so wie die Eichhörnchen. Ein wenig rangeln sich noch Blaumeisen und Kohlmeisen. Ja, was sich für uns alle possierlich und klangvoll darbietet, ist in Wirklichkeit ein Kampf um Lebensraum.








Nun wird es auch schon die ersten Märzhasen geben, in der Natur und bei unserer ersten Osterdekoration. Ich habe die letzten Tage die ersten kleinen Dekorationen aufgestellt. Normal kommen die wirklich erst kurz vorher auf ihre Plätze, aber wir sind Ostern diesmal nicht da. Abgesehen davon: Hasen sind sowieso wunderbar, als Dekor und Wildtiere. Ich mag Hasen sehr gerne:
Mein allererstes Kuscheltier bekam ich von meinem Vater, meine Susie, ohne die ging als Kind gar nichts. Naheliegende Wahl meines allerersten Spielzeugs übrigens, denn ich bin ein Frühlingskind. Sein eigentlich helleres Fell hatte es ganz schnell gegen ein grau-braun getauscht. Meine Mutter musste es mehrfach repariert, einmal dachte ich, den ganzen Kopf bekommt sie bestimmt nicht mehr angenäht, aber da war sie eine Zauberkünstlerin. Auch an einen vorsichtigen Waschgang in der Badewanne, mit sich langsam ausbreitendem Dreckwasser rund um Susie, erinnere ich mich gut. Mein Gott war sie aber auch „dreckig gespielt“ worden!
Auch den Feldhasen lernte ich schon früh zu bewundern. Meine Schulweg Zeit konnte schon mal sehr variieren. Sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg hatte ich meine träumerische Nase überall, nur nicht zielgerichtet gen Schule oder Heim. Es gab so viel zu entdecken und so fand ich einmal zwei winzige, zurück gelassene Hasenkinder. Natürlich dachte ich, sie wären ohne Mutter. Meine Mutter erklärte mir dann aber, dass Junghasen immer von der Häsin an einer sicheren Stelle zurück gelassen werden, sie selber Nahrung sucht und regelmäßig einmal am Tag zum Säugen vorbei kommt. Hasenmilch habe einen großen Nährwert und die kleinen Hasen würden schnell wachsen und Dank dichtem Fell nicht frieren. Auch würden sie nicht nach „Hase riechen“, damit der Fuchs sie nicht findet, daher sei es wichtig, sie nicht anzufassen. (Denn natürlich wollte ich als Kind die kleinen Fellbündel *retten*.)
Also muss ich Euch heute noch mal hier meine neuen Hasen Stempel zeigen. Sie machen sich sogar auf meinem Leinen Tuch ganz gut, auch wenn da Einzelheiten nicht so genau zu sehen sind. Schon letzes Jahr habe ich diesen Meister Lampe geschnitzt.

Euch allen eine schön Woche. Nachdem es letze Woche so schön sonnig war, geht es seid dem Wochenende sehr kalt, nass und aprilmäßig weiter. Nun, die Pflanzen können noch Regen gebrauchen.

Übrigens, ich sehe die Hasenpfote eher als Glücksbringer, denn als Symbol des ängstlichen Menschen. Wer einen anderen Hasenfuß nennt, hat einen Hasen noch nicht *Ohrfeigen verteilen* gesehen.

Euch eine schöne Zeit.

Verlinkt beim Creadinstag (und damit als Werbung zu kennzeichnen)

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