Hallo Ihr Lieben.
In der Nacht hatte es noch geregnet. Am Nachmittag hatte ich mir das Rad geschnappt, denn mittlerweile war das Wetter wunderschön geworden. Ich wollte wieder die öffentliche Obstwiese besuchen.

Überall hüpfen Heupferdchen, ihr Zirpen erklingt in der warmen Luft, zwischen den trockenen Gräsern: Hochsommer-Musik.
Vögel sind kaum zu hören, ein Bussard schreit im kleinen Wäldchen ein Feld weiter und ein Rotkehlchen schimpfte kurz im Gestrüpp. Der August ist „Urlaubszeit“ für Vögel, die Mauser ist definitiv im Gange. Vereinzelt hörte ich das Pipen der letzten jungen Amseln. Manchmal bekommen sie immer noch den ein oder anderen Wurm von den Eltern, obwohl sie schon fliegen können und selber suchen.





Bei dem Fallobst suche ich mir schon so manche Äpfel zusammen. Auch von den wilden Birnen sind einige schon gefallen, wohl aber vor allem, weil die Stadt etwas geschnitten hat. Für Apfelmus reicht all dieses Fallobst schon gut.
Bei der Hecke ist ein kleinwüchsiger Baum mit schlehenähnlichen Früchten. Auch die App sagt: Schlehe. Aber es sind einfach kleine, ganz wunderbar schmeckende Minipflaumen! Während hier hier im Park die Himbeeren schon von der Feuchtigkeit vergammeln, sind sie in der Hecke ganz wunderbar und ich genieße einige. An die meisten Früchte komme ich aber nicht dran, auch die wenigen Pfläumchen heben ich auf.
Mit zwei Beuteln radeln ich zurück, es ist ein herrlicher Sommertag.
Die Rabenkrähen genießen es, dass das Wasser des nächtlichen Regengusses noch nicht ganz versickert ist.


Ich liebe Apfelmus. Dafür kann man auch Falläpfel gut verarbeiten, auch wenn es etwas umständlicher, aufwendiger ist. Das Aufsammeln auf dieser Wiese ist immer schon wunderschön. All die verschiedenen Bäume, wenn ich nur ihre Sorten wüßte. Dazwischen weht der laue Sommerwind: Sommerduft pur!

Ein schönes Wochenende Euch allen.
Verlinkt bei Astrids „mein Freund der Baum“ und dem Samstagsplausch
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