September, 12 von 12

Hallo Ihr Lieben.

Wenn ich nicht im schlauen Kalender meines Handys die Erinnerung eingetragen hätte, wäre es mir an diesem Montag wohl durch gegangen:

Die Dame mit dem Kännchen sammelt wieder unsere Alltagsbilder, zwölf an der Zahl.

Hundekino am frühen Morgen
Dillsamen sammeln
Einkaufen fahren, hab ich die Einkaufsliste?
Neuen Platz suchen
In der Bücherei
Umgestaltung des Rathausplatzes
Einfach schön (Auslage der Buchhandlung)
Nur Mal ein wenig gucken gehen
Bad Hair Day bändigen
Juhu, „Smörebröd Smörebröd römpömpömpöm“
Geschirr wegräumen
Scharfe Messer hinterlassen Spuren, wenn man nicht aufpasst

Es ist ein Montag. Ein Bad Hair Day. Aber mit einer Spange später geht es wieder. Nicht nur die Haare…

Natürlich ist als erstes der Hund mit seinem Spaziergang dran. „Seinem“ ist gut, wenn es nach ihm ginge, dürften seine alten Knochen schon nach dem „Geschäft machen“ wieder in seinem Körbchen liegen. Aber immerhin darf er mit Frauchen emsige Eichhörnchen beobachten.

Der jüngere Sohn macht sich schon fertig für die Uni (Vorkurs), will das gute Wetter nutzen und per Rad fahren, kennt aber den Weg noch gar nicht. Die Übermutter und ihre Hormone reagieren viel zu sehr über und schaukeln heftig.

Dillsamen abpiddeln und nach dem Gemüse im Garten gucken beruhigt ungemein. Dann suche ich alles für den Wocheneinkauf zusammen. Dies und jenes, Essen vorbereiten und überlegen, wo die Physalis gerade besser stehen könnte, damit man besser ernten kann. Auch der Trog hat noch keinen Platz gefunden. Ich verschiebe dies noch Mal und es gibt Mittagessen.

Der große Sohn möchte endlich seinen Geburtstag nachfeiern und braucht dafür einiges zu Trinken und wir fahren schnell zusammen los, zwecks Transport. Gleich darauf geht es auch in die Bücherei. Außer den Titeln im Korb kommt noch „Wo die Wölfe sind“ und „Das Jahr des Dugong“ hinzu. Unsere Stadt hat einen Wettbewerb für Vorgärten ausgerufen. Dafür verschenken sie Zwiebeln von wilden Krokussen und Samen. Mein Vorgarten ist erstens nicht wirklich schön (dafür wild) und zweitens nach Norden ausgerichtet. Aber die Idee ist toll. Krokusse kommen nun noch unter den Quittenbaum und die wilden Samen finden bald einen Platz (zur Not im Park).

Ich habe Kaffee vergessen zu besorgen, also noch schnell in unser Einkaufszentrum um die Ecke vom Rathaus und Bücherei, vorbei am großen Bauprojekt des Rathausplatzes. Ich bleibe vor der Buchhandlung stehen, hole dann Kaffee und Kram zwei Läden weiter und schlendere einmal gucken im übernächsten Laden. Aber Arbeit wartet, also schnell wieder heim. Spülmaschine ausräumen und reinigen. Muss ab und zu sein und ist nicht schön anzusehen, also kein Foto. Die nervige Haarsträhne wird gebändigt und Kaffee getrunken. Dabei lass ich mich überraschen, welche Muppet Figur ich erwischt habe. Seit ich von einer Freundin eine Lego Figur als Magneten (selbst zusammengeklebt) geschenkt bekommen habe, müssen die immer mal wieder für so etwas geholt werden.

Beim Zubereiten der Radieschen schneide ich eher mich, denn die kleinen Rettiche. Aber immerhin ist das Messer gut scharf und die Wunde wird schnell zusammen wachsen. Der riechende Hund wird noch von meinem Mann geduscht und getrocknet, beide wollen aber kein Foto als Beweis! Etwas Wäsche verteilen und Abendessen vorbereiten steht noch an. Dank Pflaster habe ich mich gerade vom „Stempelmotiv vorbereiten“ befreit. Dabei ist es doch der linke Daumen. Aber es ist irgendwie immer noch so ein etwas komischer Tag, bald Abend…

Dann sammeln sich bestimmt wieder ganz viele, internationale Blogger/innen bei „draußen nur Kännchen“. Ich verlinke mich da jetzt auch. Habt eine schöne Woche!

46 Gedanken zu “September, 12 von 12

  1. Hej Nina,
    ein wirklich voll gepfropfter Tag :0) wie schön….ein Bild mit Eichhörnchen! und dein Tassenregal gefällt mir supergut. Bei der Buchhandlung hätte ich wieder mal nicht widerstehen können, ich mag es wenn Auslagen phantasievoll gestaltet sind. Der Blick in deine Tasche zeigt ja wunderschöne Täschchen! …Ganz LG aus dem Norden, Ulrike :0)

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    1. Hihi, ja, da ist einmal das Täschchen von der letzten Wichteltauschaktion bei Dir drin und ein gekauftes, aber handgearbeiteten (Portemonnaie ähnliches) drin. Vor all meinen Tassen steh ich auch zu gern. So bunt
      Danke Dir auch und liebe Grüße gen Norden
      Nina

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  2. Liebe Nina,

    gerne habe ich Dich begleitet an Deinem 12. im September. Hihihi kann ich mir mal Deine Glitzerspange ausleihen meine Haare sind heute auch bad :-)))) Ich hatte die letzten Tage solche Probleme mit der Leseliste und der Blogliste ich konnte viele Blogs gar nicht aufrufen und das Layout ging auch nicht deshalb bin ich so spät dran…..

    Liebe Grüße
    Kerstin und Helga

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  3. Ach, wie oft hab ich mir schon vorgenommen, bei „12 am 12.“ teilzunehmen, am Ende bleibt es leider doch wieder beim „aber im nächsten Monat“ – irgendwann klappt’s wirklich? Also für mich ist es auch immer wieder nettes Kino, die putzigen Eichhörnchen zu beobachten. Ein Schnitt mit dem scharfen Messer tut zwar auch weh, aber er heilt besser/schneller – insofern Glück im Unglück! Ich wünsche Dir eine Restwoche ohne weitere Missgeschicke, stattdessen lieber mehr Nettigkeiten – liebe Grüße, Lene

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  4. Oooh.. Eichhörnchen.. da wäre bei Julie kein Halten mehr.. lach! Die sind so fürchterlich gemein und gefährlich! Die Auslage im Buchladen sieht wunderbar aus, aber auch im nächsten Laden würde ich verführt werden. So ein Füchslein.. lach! Hoffentlich ist Dein Schnitt schon gut angeheilt. Diese kleinen Wunden schmerzen immer wieder auf, nicht wahr?! Und Glitzer geht immer, genau wie Schokolade. Ganz liebe Grüße zu Dir, liebe Nina. Herzlichst, Nicole

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    1. Glitzer und Schoki wenn es die Seele braucht, jawohl!
      Der Schnitt ist gut angeheilt, der Vorteil von scharfen Messern, Danke Dir. Und ich dachte mir, dass Du den Fuchs magst (ich auch) aber standhaft muss ich bleiben.
      Gute Restwoche und ganz liebe Grüße zurück
      Nina

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    1. Ja, dass glaube ich wohl, dass auch Deine Hunde Spass an den Eichhörnchen hatten. Ich glaube, es gibt keine Hunde, die das nicht mögen.
      Messer und ich haben eine gewisse Anziehungskraft. Ich gestehe, in dem Daen ist eine tiefe Narbe aus Grundschulzeiten. Insgesamt schneide ich mich aber selten, auch die Linolmrsser, welche sehr scharf sind, hinterlassen iR keine Spuren.
      Liebe Grüße an Dich und Dankeschön zurück
      Nina

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  5. Hallo Nina,
    der 12. gerät bei mir leider auch zumeist in Vergessenheit und erst, wenn ich dann abends auf die Blogs schaue, fällt es mir wie Schuppen vor den Augen: ich habs mal wieder verpennt. Für die Handyerinnerung bin ich irgendwie zu altmodisch…
    So eine Glitzerspange hat schon was. Da war doch dieser Spruch, mit dem wenigen Glitzer auf dem Boden der Tatsachen. Wenn das dann nicht nur die Frisur, sondern sogar den ganzen Montag rettet, hast du eindeutig alles richtig gemacht! ;o)
    Herzlicher
    Claudiagruß

    … von der, die auch ganz ohne Hund total gern Eichhörnchen beobachtet…

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    1. Glitzer rettet uns schon ab und zu, allein durch diesen Schubser: “ ist nicht so schlimm“
      In meinem altmodischen Kalender hab ich den 12. auch oft eingetragen und doch denke ich manchmal nicht sofort dran (aber so knuffige Eichhörnchen schaffen es unabhängig vom 12. fotografiert und beobachtet zu werden)
      Danke Dir und liebe Grüße auch zurück
      Nina

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  6. Lustig, wie viele an diesem Montag dem 12. in der Bücherei waren. Noch mehr schmunzeln musste ich über das verweigerte Beweisfotos der Hundesäuberungsaktion. Mein Mann hat gerade wieder mal die Küchenmesser geschliffen. Nur mein Obstmesser darf er nur sporadisch schleifen, das gegen den Daumen schnipsen geht sonst schnell unter die Haut. Alles Gute dir und LG heike

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    1. Diese nicht rostfreien Messer braucht man kaum schleifen. Und ich mache das sehr gern selber. Ich habe Messer gern gut scharf, da schneide ich mich seltener und wenn heilt es besser. Aber ichuss da auch aufpassen weil ich auch gerne so wie Du schnipsel 🙂
      Mit dem Büchereitage ist es wirklich witzig…
      Liebe Grüße auch an Dich und Danke Dir
      Nina

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  7. Die Auslage der Buchhandlung ist sehr ansprechend, da könnte ich direkt zuschlagen. So ein Schnitt mit dem Kneipchen ist echt mies, ich hoffe der Schnitt heilt schnell wieder zu.
    Dir noch eine schöne Woche und liebe Grüße,
    Claudia

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    1. Der Schnitt ist nicht so schlimm wie gedacht und wird gut heilen. Kneipchen sagt Ihr zu so einem kleinen Schalmesser, netter Name.
      Einen F.K. Bildband habe ich schon länger, kann man immer wieder reinschauen. 🙂
      Dankeschön und an Dich auch liebe Grüße
      Nina

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  8. ach je, fingerpflaster kenn ich nur zu gut. kaum ist ein scharfes messer in meiner nähe brauche ich schon eins davon!
    sonst war es aber anscheinend ein ganz schöner tag für dich. die sonne scheint, der gartenplatz ist gut zum erholen und mal bummeln ist auch ab und zu mal eine nette sache. das frida-schaufenster ist wunderbar, hingegen bin ich entsetzt von eurem rathausplatz (kaufen, kaufen, kaufen…). hoffentlich kommen da mal ein paar bäume hin!! in der bücherei war ich gestern auch, hab aber ganz vergessen ein foto zu machen.
    heile, heile gänschen für den finger und viele liebe grüße
    mano

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    1. Danke für die Gänschen! Den Rathausplatz und gegenüber liegendes Einkaufszentrum muss ich in Schutz nehmen. St. Augustin ist eine junge Zusammensetzung aus mehreren Dörfern, die durch die Peripherie der damaligen Hauptstadt groß wurde. Wir haben also keine gewachsene Innenstadt, sondern ein Einkaufszentrum.
      Der Rathausplatz befindet sich sozusagen in der Luft und uA deswegen wird da viel gebaut, da soll mehr Grün hin. Aber dafür müssen erst Mal sehr grosse Behältnisse hin.
      Auf der anderen Seite des Einkaufszentrums ist aber ein Park und ein Stück weiter zur Hochschule hin Park, Obstwiese und Felder. Natürlich ist es trotzdem zersiedelt und nicht schön unbedingt. Aber für wenig Platz musste viel unter gebracht werden. Man versucht auf wenig Platz auch noch einiges an alten Bausünden auszugleichen.
      In das Zentrum geh ich gar nicht so gerne, aber ich gehe insgesamt nicht so gerne einkaufen. Der Bummel war also nur eine Besorgung und fix Mal gucken, nach dem ich in der Bücherei war. Vor Buchhandlungen bleibe ich immer stehen 🙂
      Liebe Grüße an Dich zurück
      Nina

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      1. ich mag einfach solche großen plätze und betonbauten nicht. das große ekz in bs haben sie hinter der ehemaligen schlossfassade „versteckt“. da war früher mal ein schöner park mitten in der innenstadt… von hinten sieht unser „kaufschloss“ allerdings genauso aus wie bei euch!!
        die innenstadt meide ich auch am liebsten, aber es gibt noch ganz nette viertel. davon berichte ich beim september-spaziergang!
        lg, mano

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  9. Den 12. eines Monats verpasse ich nicht, aber im Laufe des Tages an die zwölf Fotos zu denken, das fällt mir schwer. Danach meldet sich der Timer jede Stunde und ich fotografiere was ich gerade tue oder sehe.

    Liebe Grüße
    Britta

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  10. Da geht es ja ordentlich rund bei dir. Aber zwischendrin Bummeln ist doch auch schön! Das Schaufenster der Buchhandlung finde ich sehr ansprechend – möchte fast ein Buch über Frida Kahlo kaufen ;-).
    Hab noch eine gute Woche!
    Liebe Grüße
    Ingrid

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    1. Oh, so viel war das doch gar nicht 🙂 Ja, Bücher über F. Kahlo gibt es sehr schöne. Und eine interessante Frau war sie auch noch. Aus der Sicht von dem, was ich gelernt habe, ist das Schaufenster sehr minimalistisch, aber wenn das Thema stimmt und so schön ist, funktionieren auch wenige Blickfänge 😉
      Danke Dir auch und liebe Grüße
      Nina

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  11. Liebe Nina,
    na da hattest du ja einen abwechslungsreichen Tag! Tolle Idee den Dillsamen zu sammeln, kann man damit auch neue Pflanzen kultivieren? Hast du das schon mal gemacht? Und hahaha, ich musste so lachen, als ich …. „Smörebröd Smörebröd römpömpömpöm“ las. Und dann hast du auch noch die Figur dazu, was für ein Glück!! Das mit dem Finger tut mir leid, gute Besserung!
    Ich wünsche dir einen schönen Abend.
    Liebe Grüße
    Annette

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    1. Meiner Erfahrung nach kommt der Dill aus diesen Samen besser, als der aus der Packung. Dies ist der große für die eingelegten Gurken. Am liebsten sucht er sich auch den Platz selber aus. So schlimm ist das mit dem Schnitt nicht 🙂 Danke Dir und sende liebe Grüße zurück
      Nina

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    1. Na, wer mit einem scharfen Messer hantiert… 🙂 Dramatisch ist das für mich nicht. Das Dir das Thema der Auslage auch gefällt, dachte ich mir schon.
      Wie schön, dass Du in den Bergen bist. Es wird Dir bestimmt gut tun.
      Ganz liebe Grüße an Dich zurück
      Nina

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  12. Ohjeee, das mit dem Messerschnitt ist blöd, liebe Nina…aber passiert mir auch öfter mal. Im Moment eher nicht, da ich diese Arbeiten gar nicht ausführen kann… mein rechter Zeigefinger ist seit Tagen/Wochen malade. Ich rätsel grad, wie du das Foto vom Bad Hair Day geknipst hast, schmunzel. 😉
    Hab einen feinen Abend – lieben Gruß von Marita

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  13. Autsch, das mit dem Messer hätte nicht sein müssen, passiert mir aber auch mit Vorliebe mit dem Holzmesser, das ist einfach besonders scharf. 😉
    Die Auslage im Buchladen gefällt mir auch und im Laden drunter war ich heute auch schon und es durft sogar was mit.
    Liebe Grüße
    Manu

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  14. Liebe Nina,
    ganz schön was los bei dir! Aber schön mit Bücherei und Geschäfte gucken – das mag ich auch sehr als Inspiration.
    Ich hoffe der Sohn ist mit dem Rad hingekommen, wo er sollte und wollte 😉 hier hilft in solchen Fällen auch der Garten…
    Hab eine gute Woche, auch wenn der Start etwas merkwürdig war!
    Liebe Grüße
    Nanni

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    1. Danke Dir. Natürlich hat der Sohn das super hin bekommen! Er ist ja auch kein kleiner Junge mehr. Aber man muss sich etwas davon verabschieden, „nur mal eben helfen zu wollen“. Der Tag war wirklich noch mal richtig schön, genau so zwischen „was geschafft bekommen müssen“ und „mal den Blick schweifen lassen dürfen“. (Hab ich heute leider etwas gebraucht, ich sag nur Hormone)
      Dir einen ganz besonders schönen Start und liebe Grüsse zurück
      Nina

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    1. Oh nein, dass Messer konnte sich die Stelle wohl zu gut merken 🙂 Ich hoffe doch sehr, jetzt hat es gelernt, dass es da nichts zu suchen hat!
      Einfach nur aus der Terrassentür zu treten um so wunderschön Kaffee zu trinken ist wirklich zauberhaft. Wo Du das so schriebst, dachte ich, dass wir das viel zu wenig Wert schätzen und gar nicht glauben können, wie schnell vielleicht auch das Wetter es nicht mehr zu lässt.
      Danke Dir und sende liebe Grüsse an Dich zurück
      Nina

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