vieles und wenig

Hallo Ihr Lieben.

Eigentlich fing die Woche ja recht normal an, das Übliche, was halt so im Alltag passiert. So neben dem über allem schwebendem Virus, der die Stimmung ordentlich drückt, nicht nur bei mir.

 

Kreativ war ich trotzdem, oder gerade deswegen.Trotzdem war mein Kopf sehr von dem Virusthema beansprucht.

Meine Karte für die Postkartenaktion ist fertig gestaltet und auf den Weg gebracht worden. (Irrtümlich habe ich den Post, der erst eine Woche später erscheinen soll, zu früh veröffentlicht, entschuldigt die Verwirrung.)

Erkältungen hielten hier Einzug. Dabei immer die Frage, ist das jetzt… wobei man eben immer daran denken muss, dass ja die Kinder und Jugendlichen keinen schlimmen Verlauf haben – in der Regel. Besuche bei den Grosseltern sind dadurch erst einmal nicht möglich. Viele Sorgen – wenige Kontakte  So ergeht es aber sicher vielen und wird sich in den Blogbeiträgen widerspiegeln. Und da nun beschlossen wurde, nicht nur in NRW, Schulen und Kitas und mehr zu schliessen, bedauere ich all die Eltern, die nun wirklich nicht wissen, wohin mit den Blagen. Die Kinder nun in der engen Bude in grosser Gruppe, abwechseld zu betreuen, ist ja eigentlich auch nicht so viel besser, so von der Ansteckungsgefahr her. Außerdem, so viel Urlaub hat doch keiner und erholsam ist dieser Zwangsurlaub dann auch nicht.

Ein paar Sonnenstrahlen, bevor wieder die Böhen und Regen über uns herein brechen. Schnell in den Garten. Das tut gut.  Ich bin sogar mit dem Rad bei ordentlich Gegenwind unterwegs gewesen. Frische Luft und Sonne ist gut für das Immunsystem und das brauchen wir doch alle. Mit meiner Fahrradmaske zieh ich zwar die Blicke auf mich, aber verringern das asthmatische Husten bei Anstrengungen. Ein Grund mehr, weshalb ich schon länger aufpasse. Immerhin kann der Virus recht lange auf Metall und Kunststoff überleben. Und da ist das Thema schon wieder.

Abgelenkt habe ich mich mit lesen, sehr lustig:  „So sorry“ von Adam Fletcher, der darin alles was wir über die britischen Inseln so wissen, oder meinen zu wissen, humorvoll erklärt, bestätigt, wiederlegt.

Gehört habe ich Märchenhaftes:

Sowohl zum Buch, als auch zum Hörbuch eine absolute Empfehlung! Mehrere Märchenmotive finden sich in dem Buch. Die Geschichten können auch unabhängig von einander gelesen werden. Der Lesende entdeckt gleich bekannte Motive europäischer Märchen und Sagen. Und erwartet einen bestimmten Verlauf. Mit dieser Erwartungen wird dann aber gekonnt gespielt. Und die Figuren agieren ganz anders als erwartet. Dies alles verpackt in einer schönen und leicht melancholischen Sprache. Das Buch habe ich selber nicht, weiss aber von der lieben Maike, wie schön es gestaltet ist. Von ihr stammt auch die Empfehlung! Leigh Bardugo ist schon mit verschiedenen Fantasy Titeln bekannt. Schade, dass dieses Buch dabei etwas in den Hintergrund geraten ist.

Das Wochenende verspricht wunderschön zu werden, wettertechnisch. Meine Ohren sind noch eisekalt vom Hundegang, ich hatte nicht damit gerechnet, das die Nacht um null Grad hatte. Eine wunderschöne Stimmung, so früh am Morgen.

Park

Und außer Blumen und netten Menschen heitert mich fast immer so eine Begegnung auf:

Ein General maschiert in aller Ruhe und würdevoll über die Wiese direkt neben dem Park.

 

Fasan

Wenig später höre ich sein *Göck-göck*. Herr Fasan ruft seine Damen.

Euch allen ein entspanntes Wochenende und schaut mal, was es noch an Wochenrückblicken bei Andreas Samstagplausch gibt.

 

22 Gedanken zu “vieles und wenig

  1. „Die Sprache der Dornen“ kennen wir noch nicht, liebe Nina. Aber „Leigh Bardugo“ ist hier gerade auch der Trend 😉 „Grisha-Trilogie“ oder die „Krähen“… wir sind verzaubert. Deine Fotos sind wundervoll.. Herr Fasan vor allem. Ja, der Virus macht bange.. naja..eher was damit einhergeht. An den Schulen unserer Kinder ruht der Unterricht laut Rektor, aber Klausuren müssen trotzdem geschrieben werden (????) Hat die Ohren steif und sei liebst gegrüßt, Nicole

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    1. Also hier werden nur Vor Abi Klausuren und dann bald Abi geschrieben. Mit zugeschickt Vorbereitungen. Nicht optimal. Alles etwas unkoordiniert. Als wäre es aus dem Nichts gekommen.
      Nun. Gerade geniessen wir einfach den Tag. Setzen uns in den Garten nach letzten notwendigen Besorgungen.
      Die Märchensammlung ist viel schöner und sei Dir sehr empfohlen!!
      Habt ein wunderbares Wochenende
      Liebste Grüße
      Nina

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  2. Den Mut nicht verlieren. Im Moment geht es darum, die Kontaktmenge zu reduzieren, damit es nicht zu einer Virenexplosion kommt wie in Italien. Exponentialität ist das Zauberwort. Noch ist es ruhig …..

    Alles Gute! Regula

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  3. Liebe Nina,
    wunderschön, deine Fotos am Morgen. Wir bekamen einen Fasan nur im Urlaub in Dänemark zu Gesicht. Da hat so ein Hundespaziergang doch einiges für sich ;-).
    Soo nett, sind deine Veilchen in der hübschen Tasse und gigantisch finde ich deine Kochlöffel! Was für eine tolle Idee!
    Wir haben unsere sozialen Kontakte schon gänzlich eingeschränkt und sie fehlen mir sehr. Das drückt alles doch noch mehr aufs Gemüt. Auch unsere Enkel dürfen nicht mehr zu uns kommen, da achten ihre Eltern sehr darauf. Und es ist ja auch gut so.
    Wie gut, dass heute die Sonne scheint und uns ins Grüne lockt. Werden vielleicht ein bisschen Fahrradfahren heute Nachmittag.
    Wünsche dir einen schönen Sonntag und mit deinem Husten gute Besserung!
    Liebe Grüße
    Ingrid

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  4. Liebe Nina,
    das Virus ist hier auch allgegenwärtig und alle sprechen darüber, ist aber auch kein Wunder. Ich befürchte nur, dass uns das Schlimmste noch bevorsteht.
    Die Löffel sind ja richtig klasse. Die haben ganz sicher ein WOW verdient.
    Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute und bleibt gesund.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  5. dein morgenstimmungsbild ist wirklich wunderschön und glücksbringend! zur zeit müssen wir uns wohl mit kleinen freuden an und in der natur munter halten – bei den vielen nachrichten rund um corona wird man ja sonst verrückt.
    bleibt gesund und tapfer!!
    liebe grüße, mano

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  6. Liebe Nina,
    die derzeitige Situation ist wirklich eine Herausforderung. Vor allen die unentwegt eintrudelnden Nachrichten nehmen einem fast den Atem.
    Hoffen wir für alle, dass die Schließungen und Maßnahmen zum gewünschten Erfolg führen.
    Zumindest ist hier der Frühling seit zwei Tagen zu Gast. Etwas Sonne tanken im Garten tut gut und lässt einen auf andere Gedanken kommen.
    Sonnige Morgengrüße,
    Sabine

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    1. Ja, das Wetter tut gut, kleine Freuden. Die Nachrichten sind schlimm und wenn man so beobachtet, wie unterschiedlich die Menschen reagieren. Viele freundlich, wenige Hamstern, recht viele sorglos. Aber:Tapfer bleiben und gesund.
      Liebe Grüße
      Nina

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  7. Deine Löffel sind einfach toll. Ich finde wir „kreativen“ können solche Zeiten wirklich etwas besser überstehen als Menschen, die sich immer nur berieseln lassen oder durch die Stadt flitzen.
    Ich wünsche dir eine gute Restwoche…. bleib fein gesund
    Liebe Grüße
    Ivonne

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