Hallo Ihr Lieben.
Wie Ihr in vorherigen Beiträgen ja schon gelesen habt, waren wir im Juni in Dänemark und Schweden unterwegs. Wir waren das erste Mal mit einem Camper unterwegs und merkten schnell, was für eine Unabhängigkeit einem das gibt. Riesig erschien uns das Auto bei Abholung. Zu dritt – wir zwei und der Hund – war da alles drin was man brauchte. Der Hund bekam seine „Höhle“ unterm Tisch. In jungen Jahren waren wir natürlich schon campen, aber viel kleiner und natürlich mit Zelt. Unterwegs merkten wir schnell, dass unser Wagen winzig war. Aber wenn man so etwas nicht gewöhnt ist und auch keine Ausmaße kennt, dann erscheint einem dieser, auf 2 Personen zugeschnittene Wagen, groß.
Erst gab es ein familiäres Treffen in der Nähe von Hamburg. Von dort aus machten wir uns auf, über die Grenze nördlich, einen Abstecher nach Ribe. Der Ort liegt an der südwestlichen Küste.
Ribe (Wikipedia Link) ist ein hübscher Ort und Dänemarks älteste Stadt. Die Geschichte von Ribe reicht bis in die Wikingerzeit zurück. Sie war im Mittelalter eine der wichtigsten Hafenstädte in Dänemark. Das Stadtzentrum mit Dom und Kirche und viele denkmalgeschützte Gebäude aus dem Mittelalter sind noch heute in sehr gutem Zustand. Außerdem ist dort das zweitältestes Rathaus Dänemarks und das älteste Gymnasium.



Heimisches Design (Kopf-Vasen: Bjørn Wiinblad) ist in Dänemark allgegenwärtig, wir waren aber (oder Gott sei Dank) an einem Tag vor Ort, an dem vieles (auch Gaststätten) geschlossen hatte.










Sind das nicht wunderschöne alte Fachwerkhäuser? Die Stadt war zur Nordsee hin ein wichtiger Hafen. Hexenverfolgung, Hochwasser, Pestilenzen, …aber eben auch der Geld bringende Handel. Heute ist es eher ein verschlafenes Nest. Viele Tagesausflügler kommen hier her. An unserem Tag war es sehr ruhig (es waren Europawahlen). Mit einem Camper muss man auch außerhalb parken und der Hund war schon k.o. als wir in der schönen Innenstadt ankamen. Und natürlich kann man mit Hund nirgends rein. Aber dort gab es das erste Lakritzeis. Anschließend sind wir auf den ersten Camper Parkplatz , dass sind oft relativ einfache Plätze, die einige Stellflächen mit Stromanschlüssen und kleine sanitäre Anlagen haben. Letzteres ist schon praktischer als so ein Mini Klo „an Bord“, was ja auch schnell gewechselt werden muss. Netterweise hat es dann an dem Abend erst geregnet. Den Tag über gab es nämlich viel Sonne. Ein perfekter Anfang.
Ich habe nur einige Fotos rausgesucht (vorzugsweise ohne Menschen/Gesichter) denn in der Innenstadt reiht sich eine Sehenswürdigkeit an der anderen und es gibt dort auch ein Wikinger Museum. Wir fanden es einfach schön zu schlendern.

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