Farben und ich

Hallo Ihr Lieben.

Bei der Zitronenfalterin geht es diesen Monat um Farben.

Da fällt einem doch ganz viel zu ein, oder? nicht nur Farbenlehre, Goethes Farbenkreis, Bedeutung von Farben, color up your life,…

Ein weites Feld, diese Farben. Am Wochenende habe ich zB. auf einem Fest (mit viel Werbung für Unternehmen, aber nicht meinerseits) diese bunte Bank gesehen, Recycling besonderer Art:

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Gerade die Gegensätze fand ich toll und dann noch eine Bank aus einer Leitplanke! Wusstet Ihr z.B., dass die Deutschen bei der Klamottenwahl auch eher zu grau und dunkelblau tendieren? …oder zur Nicht – Farbe Schwarz? Laaaanweilig! Ich liebe bunt!

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Diese Farben geniessen wir wohl gerade alle, sie sind auch ein fester Bestandteil des bunten Herbstes, der hier gerade den Hochsommer abrupt abgelöst hat.

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Waffeln mit frischem Apfelmus, einfach lecker goldgelb, so wie das reife Korn, die Sonne, und das Licht.  Kaum eine Farbe steht aber für Freiheit so wie Blau. Die Weite des Himmels und des Meeres, oder besonders in diesem Sommer für schönes Wetter.

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Farbe bringe ich auch immer wieder kreativ in mein Leben. Sei es, dass ein altes Möbelstück durch Farbe noch mal Glanz bekommt oder die alte Einbauküche, die zwar qualitativ gut, aber farblich düster daher kam. Hier ist es das frische Grün, die Farbe des Frühlings, des Neuanfangs, der Hoffnung. Eine Farbe, die im Herbst jetzt langsam verschwindet. (erste frischgeschnitzte Stempel für allerlei Anhänger)

Ich werde mich jetzt mal an das Verarbeiten von grünen, roten und gelben Äpfeln machen und daraus rosafarbenen Gelee kochen. (Fallobst, teils noch etwas unreif, aber auch dem Rehwild schmeckt es schon.)

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Reh Kot in der Streuobstwiese

Euch eine farbenfrohe Woche!

 

 

 

nicht nur Blumen vom Bauernmarkt im Freilichtmuseum Lindlar

Hallo Ihr Lieben!

Ist das nicht ein absoluter Traum? Und wenn es Duft über das Internet geben würde…

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Ein bunter Bauernstrauß, gekauft auf dem Bauernmarkt im Freilichtmuseum Lindlar im Bergischen Land. (Werbung, bekomme nichts dafür) So eine Mischung bekäme ich sonst wohl nur, wenn ich selber einen Bauerngarten hätte. Und er hält und hält und dann kann ich die Hälfte der Blumen anschliessend zu einem Trockenstraus zusammen stecken. Vor Ort hatte ich die Qual der Wahl, so wunderbare, bunte Sträuße gab es, frisch gebunden. Jeden Morgen dreh ich von meinem Sitzplatz aus die Vase ein klein wenig.Den zeige ich gern auch beim Flowerfriday.

Und dann möchte ich Euch natürlich auch einige Bilder von dem Ausflug in das Freilichtmuseum zeigen. (Werbung, bekomme immer noch nichts dafür!)

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Leider, und sehr zum Leidwesen unseres älteren Sohnes (der hier mal ein Schmiedekurs gemacht hat, unbezahlte Werbung) war der Schmied aus Krankheitsgründen nicht da.

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Hier mussten meine Kinder schon ganz schön überlegen, was das den für ein komischer Anhänger ist. Und? kennt Ihr ihn vielleicht? (Dreschkasten)

Natürlich haben wir uns wieder mit dem leckeren Butterkuchen, bestreut mit Hanfnüsschen, gestärkt. So eine Postkutschenfahrt kann man sich heute wohl kaum noch vorstellen.

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Hier konnte man nicht nur zusehen, wie der Fachmann dengelte und senste, (und zwar das niedrige Gras!), auch Sensen konnten käuflich erworben werden.

Überall zwischen den Ständen gab es etwas Besonderes zu bestaunen. Die alten Trecker waren an dem Wochenende im Einsatz und bearbeiteten die Felder im Hintergrund.

Kartoffeln mit besonderem Kräuterquark, frischem, geraspeltem Gemüse und gehackten Mandeln drüber gestreut, nachahmungswert!

Sogar die *Kleider Mühle* lief heute. Hier wurde alter Stoff zu neuem gewalkt. Ein ganzer Raum, der sich der Wiederverwertung gewidmet hat, dass war früher eine Notwendigkeit!

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Blick auf die Seilerei, die Reeperbahn ist leider verdeckt. Und was so schön wie Seerosen auf dem Teich aussieht, ist leider Algenblüte.

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Im Museum kann man auch ein Blaudruckseminar (29.9.2018, unbezahlte Werbung) besuchen, unter den ganzen Modeln wird man sicher fündig, um seine Tücher, Decken oder Laken zu bedrucken.

Für uns war es wieder ein wunderbarere Besuch, die ein oder andere Kleinigkeit wanderte in den Rucksack und trotz grossem Andrang verliefen es sich im Museum. Vielleicht gehen wir zum Erntedank noch mal hin.

Euch schon mal ein schönes Wochenende!

 

August

Hallo ihr Lieben.

Das war schon ein besonderer Sommermonat, oder? Kaum einer kam daran vorbei, über das Wetter zu sprechen. Nun, ein ganz paar Tage sind ja noch übrig. Die sollen wettertechnisch sehr abwechslungsreich werden.

Hier enden nun die Sommerscnhulferien. Ein ereignisreicher Monat war das für uns. Digital war ich weniger aktiv, wie man an der kleinen Foto-Rückschau sehen kann. (unbezahlte Werbung)

 

Zum Monatsausklang zeige ich noch, was ich gestern Abend auf dem Sofa fix noch gemacht habe.

Ich brauche häufig etwas „Schlüssel Unterstützung“. Bunte Anhängsel (die man sogar wie Armbänder umlegen kann) sind schnell gemacht und machen Spass. Es gibt ja unglaublich viele Möglichkeiten auch mit Filz und Stoff. Aber hierfür benötigt Ihr keine Nähmaschine und könnt es abends noch auf dem Sofa räkelnd vor dem Fernseher machen: Ein wenig Wolle, bunte Perlen, Schlüsselringe, Nylonfaden, Häkelnadel, eine Nähnadel und eine Sticknadel, (die durch die Perlen passt und für die Wolle geeignet ist,) mehr benötigt Ihr nicht. Muscheln, Hühnergötter oder andere Fundstücke können auch eingearbeitet werden.

Um Perlen zu „umhäkeln“, bzw „einzuhäkeln“, müsst Ihr zu erst die gewünschten Perlen mit der Sticknadel auf das Häkelgarn ziehen. Wenn Ihr dann die Luftmaschen häkelt, zieht Ihr einfach ab und an den Faden über eine Perle.  So lassen sich auch Ketten gestalten.  Den anderen Schlüsselanhänger habe ich ganz normal gehäkelt, einmal umhäkelt und dann mit Nylonfaden zusammen genäht und den Faden gleich für das Besticken mit den Holzperlen genutzt. Jetzt kommt da der Schlüssel für die Gartenpforte dran. Vor allen Dingen, wenn man die Mülltonne zur Strasse bringt und beide Hände braucht, kann man den Schlüssel dann schnell über das Handgelenk ziehen.

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Gestern habe ich mir einen Dörrapparat gekauft. Den Wunsch hegte ich schon lange, nun  probiere ich erste Möglichkeiten (und es gibt sehr viele,) aus. Am meisten werde ich wohl Apfelringe machen. Auch gibt es dieses Jahr viele Tomaten, aber Pilze durch die Trockenheit bis jetzt keine, (die kann ich erst mal nicht ausprobieren). Ich werde Euch sicher berichten, was dem Dörrgerät alles so zum Opfer gefallen ist. Genau wie ich Euch noch von dem Tag im Freilichtmuseum Lindlar (unbezahlte Werbung) erzählen möchte.

Eine schöne Woche!

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Die Häkelkleinigkeit zeige ich beim Creadienstag

und Handmadeontuesday

Ausflüge, Kreatives und eine verrückte Blume

Hallo Ihr Lieben.

Anfang der Woche waren wir in Stadt Blankenberg, eine historische Stadt im Siegtal, zu Hennef gehörend. (unbezahlte Werbung) Von 1245 bis 1805 war der Ort eine selbständige Stadt und die umliegenden Orte gehörten dazu. An einem steilen Bergkamm gelegen, thront über dem Ort die Burg als Sitz der Grafen von Sayn. Leider hatten wir uns den Montag als Ausflugstag für die Familie ausgesucht, in der Hoffnung, dann wäre nicht so viel los, aber es war genau falsch gedacht. Die Burg hatte zu und konnte nur von außen begutachtet werden. Im und um den Ort konnte man aber wunderbar laufen und erkunden. Trutzige Stadtmauern, Fachwerkhäuser, alte Obstbäume und für Kinder gibt es eine mittelalterliche Erkundungsally. Aber für einen Imbiss hatte nur eine Lokalität auf. Dort bekamen wir dann feine, bergische Waffeln, mit Sahne und heissen Kirschen.

Den Rundgang zeige ich Euch dann am Besten mal bildlich:

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Blick in die Burg

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Schießscharten
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Steiler Zugang zu den Weinpflanzen, übrigens gibt es ein Weinlese Museum im Ort

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das ältestes Haus mit Gang
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Ist das nicht ein toller Blick? Hier stand früher die Schmiede

Schon 1171 wurde der Ort urkundlich erwähnt, dort teilt der Kölner Erzbischof Philipp von Heinsberg, der der Äbtissin Gepa und dem Konvent der heiligen Jungfrauen zu Köln (später St. Ursula genannt) die Existenz eines Freihofes in blanckenberge mitteilt. Die Burg Blankenberg dürfte zwischen 1150 und 1180 errichtet worden sein. (wikipedia)   Auf der Burg gibt es zZt auch eine Kunstausstellung. (unbezahlte Werbung)

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örtlicher Kindergarten

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Am Wochenende ist im Freilichtmuseum Lindlar (Bergisches Land) der traditionelle Bauernmarkt. (unbezahlte Werbung, wir sind einfach gern dort und Museen müssen doch unterstützt werden, oder?) Falls Ihr noch ein Ausflugsziel (natürlich nur wenn Ihr in der Nähe wohnt,) für Samstag oder Sonntag suchen solltet. Vom Freilichtmuseum hab eich hier schon mal berichtet und werde Euch sicher nächste Woche auch Bilder zeigen. Ich freu mich schon auf leckere, selbstgemachte Sachen, der Schmied wird vorführen und auch andere Handwerker zeigen, wie im Bergischen diese alten Traditionen ausgeführt wurden.

Selbstgemachte Marmelade werde ich sicher nicht im Freilichtmuseum kaufen, eher den frischen Honig. Ich koche gerade selber fleissig Gelee. Gestern habe ich doch von den Krimis erzählt, die in nordamerikanischen Indianerreservaten spielen. Ich mag die indianische Kunst und habe mir gleich das Titelbild des einen Krimis als Vorbild genommen und einen Stempel geschnitzt. Den zeige ich auch noch beim Freutag.

 

Nicht zuletzt möchte ich Euch eine verrückte Blume zeigen:

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Habt Ihr sie erkannt? Eigentlich blüht die ja erst so zur Winterweihnachtszeit. Es ist ein Ritterstern, eine Amaryllis. Nach der Blüte stelle ich die Knollen immer in den dunklen Keller, damit sich die Pflanze zurückziehen kann. Zum Sommer hin kommen die Pötte dann irgendwo in den Garten, damit die Blätter noch mal treiben können und Kraft in die Knolle geben können. Sobald es kalt wird, kommen die Pflanzen dann wieder in den dunklen Keller und wenn man ein wenig aufpasst, kann man die Blüte zur Weihnachtszeit treiben. (etwas mehr und mehr Licht und etwas Wasser) Nun, diese Blume verschönert schon jetzt meinen gerade eher blütenarmen Garten. Ich zeige sie mal beim Flower Friday 

Euch allen schon mal ein wunderschönes Wochenende.

Altes Material

Hallo Ihr Lieben.

Kennt Ihr das auch, eine unglaubliche Flut an Titeln in den Buchhandlung, Büchereien und neben dem Bett, die man lesen könnte, aber ihr stürzt euch auf ein paar alte Taschenbücher im Sozialkaufhaus. (alle Nennung vonBuchtitel sind unbezahlte Werbung) Also nicht dass meine aktuellen Lektüren nicht gut wären. „Lincoln im Bardo“ überzeugt durch eine total tolle und abwechslungsreiche Sprache. Aber es gibt irgendwie noch keinen wirklichen Handlungsstrang. Ja, Lincoln ist nach der Beerdigung seines Sohnes beim Leichnam im Mausoleum über Nacht und die Geister des Friedhofes reden und streiten, dazwischen immer wieder der kleine Junge, der nicht versteht, warum er nicht zu seinem Vater kann. Dieses Durcheinander ist leider auch anstrengend zu lesen. Außerdem schnüffel ich immer wieder in „Federnlesen“ rein. Aber mehr als 1-2 Artikel werden es nicht am Stück. So faszinierend die Autorin über Vogelbeobachtung und -bestimmung schreibt, es ist nun Mal kein Buch mit Spannungsaufbau, eher wie die Nationale Geographic (alles keinenWerbung, Bücher ausgeliehen aus der Bücherei) ohne Bilder und nur zu einem Thema. Allerdings sind solche Titel auch perfekt dafür. Zwischendrin. (Und es ist ein toller Titel für alle, die Vögel lieben!)

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Aber nun zum Titelgebenden:

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Ich habe mir grosser Freude durch Zufall diese wunderbaren Krimis entdeckt! Mitte der 80 er Jahre kamen diverse Titel in Deutschland raus und hatten mich sofort gepackt. Leider muss ich Euch auch gleich sagen, dass man sie nicht mehr im aktuellen Sortiment findet. Aber als ebook kann man (keine Werbung, bekomme nichts von irgendwem dafür) wohl Titel bekommen.

Tony Hillerman war ein amerikanischer Schriftsteller aus Oklahoma, der mit der indianischen Kultur aufwuchs und sie zum Thema vieler seiner Romane machte. Leaphorn und Chee ermitteln in der Wüste von New Mexiko und Arizona. Lepahorn ist der erfahrene Cop, der streng rational vorgeht, während der junge Chee seine Arbeit in Einklang mit der Natur und den Traditionen der Indianer verrichten möchte. Für seine Ethno Krimis um die Navajo-Cops Jim Chee und Joe Leaphorn erhielt er den Edgar Allan Poe Award und den Grandmaster Award, den Nero Wolf Award, sowie einige andere Auszeichnungen. 2002 wurde ihm für sein Lebenswerk der Agatha Award verliehen. Der sechsfache Vater lebte mit seiner Frau in Albuquerque, New Mexico. Tony Hillerman starb 26.10.2008.

In den Romanen geht es nicht nur um die Mythen der Indianer, auch um ihre Probleme, die Ausgrenzung, das Leben im Reservat. Robert Redford verfilmte übrigens als Produzent drei Bücher von Tony Hillerman.

Ich liebe diese klassische Erzählweise, ähnlich der „alten Polizei- und Detektivromane“. Die Charakter sind gut ausgearbeitet und man nimmt an ihrem Leben teil. Ich mag Hillermans Sprache und Spannungsaufbau. Oft ist es nur ein schmaler Grad zwischen Gut und Böse und nicht nur die Suche nach dem *Wer war´s?*. Ich war leider noch nicht in den USA, aber zumindest kann ich mir die Landschaft von Utha, Arizona und New Mexico etwas besser vorstellen, Dank der Beschreibungen, die ich Ende der 80 er in den Krimis gelesen habe. Nun habe ich Titel, die ich noch nicht kannte, gefunden. Also müssen alle anderen Bücher nun warten.

Eine schöne Woche Euch allen.