Monatsrückblick Januar 2021

Hallo Ihr Lieben.

So schnell geht das schon, dass der erste Monat des Jahres zu Ende geht. Birgit sammelt auch dieses Jahr wieder unsere Rückblicke.

Hier wird er wohl mit Hochwasser in den Siegauen und Rheinwiesen enden, denn es regnet viel und Tauwetter wird dazu kommen. Schneeflocken soll es aber wohl noch mal als Abschluss dieses Monats in der Mitte Deutschlands geben, sicher eher in den höheren Lagen. Schnee hatten wir tatsächlich auch endlich einmal wieder, wenn auch nur wenig.

Ein ruhiger Monat war das hier. Kreativ war ich nicht so wirklich fleissig. Jeans zerschnitten und vorbereitet, etwas geschnitzt, einen grauen Pullover bestickt und ein Eichhörnchen auf den Weg gebracht. Bei der Lichtbox habe ich nicht auf die besten LED Lichter zurückgreifen können – was aber auch ganz gut war, denn ich muss da sowieso noch mal dran: wisdom schreibt man ohne e

Sehr ruhig geht dieser Monat auch zu Ende. Winter und Lockdown fordern ein wenig ihren Tribut, wir sind alle mehr oder weniger angeschlagen. Meine letzte Woche endete mit Antibiotikum. Ich muss das etwas länger mit mir rumgeschleppt haben, ohne es zu merken, es würde meine Abgeschlagenheit erklären. Immerhin ging der Monat dann noch mit etwas Kreativem zu Ende.

Euch allen einen schönen zweiten Monat.

Ausruhen und aktiv sein

Hallo Ihr Lieben.

Mögt Ihr wieder auf einen Plausch bei Andrea vorbei schauen?

Das war eine ruhige Woche. Größtenteils. Ich muss da unbemerkt länger etwas mit mir rumgeschleppt haben, zwei Arzt Besuche waren nötig und Antibiotikum. Erklärt vielleicht meinen Heißhunger manchmal auf Zwiebeln (die geschnittenen Chalotten kamen mit Käse auf s Brot, lecker. Oft wurde dann aber untypisch der Rest einfach so gegessen. Manchmal sollte man mehr auf den Körper achten, im Nachhinein ergibt einiges Sinn.) Also, seht dies als Appell, auf Euch zu achten. Nicht an jeder Abgeschlagenheit ist der Lockdown Schuld. Wie es mir gegangen ist, habe ich erst gemerkt, als der „Knoten geplatzt“ ist und u.a. das Medikament gewirkt hat. Plötzlich war der Hundegang nicht mehr anstrengend. Ich war fast schlagartig voller Tatendrang. Hallo? Ich habe z.B. meinen Kleiderschrank ausgemistet und aufgeräumt. (Etwas was ich nicht gerne tue.)

Dann wurden endlich Grannysquares zusammengehäkelt. Daraus soll ein Kissen werden, den Fortschritt zeige ich noch. Einen Pullover habe ich angefangen zu bemalen, an dem mit den Federn weitergearbeitet. (Letzteren zeige ich später, aus Gründen) Ich wollte ursprünglich noch mehr und weiter aufräumen, aber merkte dann doch, dass es jetzt langsam reichte, daher die Häkelarbeit. Gemalt wurde dann abends, statt zu bügeln, bei „Death in Paradies“ vor der Glotze.

Und das ist der Tipp für Corona und dem nicht Einkaufen gehen können: umgestalten/upcycling! Das ist ökologischer und preiswerter, macht Spaß und ist durchaus zufrieden stellenden! (Zufriedenstellender, als festzustellen, dass man bei seinem letzten Projekt, über das frau auch gebloggt hat, ein e zuviel hatte, an einer Stelle, die wirklich jeder liest!)

Nicht zufriedenstellend waren an dem Tag meine Pfannkuchen. Statt der bewährten Variante mit Kokosflocken wollte ich lowcarb mit Kokosmehl mischen. Dabei habe ich viel zu viel davon genommen, was den Teig aufquellen ließ (meine Familie hat zwar behauptet, es schmeckt, aber die sind voreingenommen und wollten nett sein, „grins“) und die Konsistenz hinterher auf der Zunge war merkwürdig. Damit der Pfannkuchenteig trotzdem klebrig werden würde, kam Quark hinein. Dazu hatte ich einen Apfel aufgeschnitten und wollte Apfelschnitze einbacken. Die Backzeit habe ich auch unterschätzt, viele der dicken Pfannkuchen waren nicht ganz durch, also gab es erst Mal den Salat, während der Teller mit den Küchlein im Ofen nach garte. Und ich darf noch heute welche essen, so viele sind es geworden. Dabei gibt es voraussichtlich leckere Kürbis-Kartoffel-Karotten Suppe.

Ich will dann mal an meinem Projekt für die „Jahresidee“ von Andrea (Zitronenfalterin) weitermachen. Das seht Ihr dann am 1.2., wenn die neue Link-Party startet.

Mal sehen, wie das stürmische und regnerische Wetter wird. Es gab und gibt reichlich Wasser von oben und durch das Tauwetter werden die Flüsse wohl über die Ufer getreten sein. Wenn wir wieder zwischendrin etwas Sonne bekommen, werden wir in den Siegauen spazieren gehen. (Es ist allerdings heute schon wieder merklich kühler und immer noch sehr regnerisch.) Hier steht auch überall das Wasser, die Erde kann gerade kaum noch Wasser aufnehmen (liegt hier aber auch an einer Tonschicht). Immerhin ein Trost, für unsere Wälder ist dieses graue Nass gerade eine einzige Wohltat, sowohl für den Wasserhaushalt als auch gegen den Borkenkäfer.

Ein paar Sonnenstunden wünsche ich Euch allen!

Verlinkt beim Kreativsalat und Karminrot

Etwas mehr Schnee, etwas mehr Wärme

Hallo Ihr Lieben.

Es war keine Woche, in der viel passiert ist. Erneut. Das finde ich auch eigentlich ganz gut so. Wie das weiße Wochenende zu Ende ging, habe ich Euch schon hier gezeigt und meinen Hundegang beschrieben. Im Lockdown passiert einfach weniger.

Kurzfristig bin ich noch mal alleine zu meiner Mutter. (Natürlich mit größter Vorsicht!)

Das war eine Fahrt. Hier los bin ich bei 5 Grad. Dann kam ordentlich Regen der mit Sturm einher ging und zu Schnee wurde. Die Autobahn war schnell weiß. Etwas mehr Schnee. Aber so was ist kein Problem, wenn man langsam und vorsichtig fährt. Bei meiner Mutter angekommen, fielen zwar noch Flocken, aber die Grenze, ab der es weiß blieb, liegt allerdings höher.

Hinter dem Haus suchten Staare, Wacholderdrosseln und Singdrosseln nach Nahrung. Immer im Winter kommen die kleinen Schwärme. Das war ein Gewusel, welches leider auf dem Foto nicht wirklich gut zu sehen ist. Was man aber auf den Bildern sieht, ist die oft trübe und nebelverhangene Stimmung, die wir auch früher oft hatten, nicht immer ist auch im Sauerland der Winter weiß.

Dummerweise hab ich mich wohl irgendwie falsch bewegt. Wie sagt der Rheinländer so treffend: „Isch hab‘ Rück’n“. Was am Besten hilft, ist etwas mehr Wärme. Ich trage sexy Unterwäsche „kicher“ und mache mir Körner Kissen warm. Aufmunternd wirkt diese Woche die Englische Comedy Entertainment Serie „Taskmaster“ (mein Mann hat sie mir gezeigt, gibt es nur im Original und bei Yo*Tub*) und ich höre viel Musik, davon besonders viel Filmmusik.

Ich habe eine wunderbare viereckige Kupfer Form für den Ofen vererbt bekommen und liebe es, darin Gemüse im Ofen zu garen. Man nehme zB Süßkartoffeln, Kartoffeln, Möhren, Schalotten, Paprika und Knoblauch. Dazu Olivenöl, Kräuter und Gewürze, gut durchgemengt und bei 200 Grad im Ofen backen.

Dazu schmeckt Kräuterquark oder Schmand oder SourCream. Und Apfelmus, ich kann ja immer wenn Kartoffeln beteiligt sind, Apfelmus dazu essen. Ach, das ist so etwas Feines, Erwärmendes und so vielseitig in der Zusammenstellung.

Zum ersten Mal dieses Jahr habe ich mir Blumen gegönnt. Erst gab es an der Kasse einfache Tulpen. Aber dann kam auf dem Weg zum Drogeriemarkt noch ein bunter, abgepackten Strauß dazu. Schnell geholt, daheim auseinander genommen und angeschnitten. Leider habe ich bei dem bunten Strauß vom Gartenmarkt nicht gut hin geschaut, die Hälfte war hinüber. Nun, ich erfreue mich auch so an den Blumen. Die sind einfach schön anzusehen und tun gut. Herzerwärmend.

Vom grauen Pullover, den ich etwas bunter gestalte, habe ich ja auch schon erzählt. Hier schon mal ein Ausschnitt des Zwischenstandes.

Bunt ist einfach besser.

Treffen wir uns zum Samstagsplausch bei Andrea?

Die Blumen zeige ich endlich mal wieder beim FlowerFriday.

Macht es euch gemütlich!

Weiter

Hallo Ihr Lieben.

Wieder eine Woche rum. Wer mag, trifft sich auf einen Samstag Plausch bei Andrea.

Die Uhr dreht sich weiter. Die Tage plätschern dahin. Auch wenn es hier nur einen rheinischen Winter gibt, der vor allen Dingen nass ist, so zieht es nachts immer wieder ordentlich an. Ereignisreich war diese Woche auch nicht wirklich. Homeschooling, Homestudying. Homeoffice. Homework. Wie anstrengend das für viele ist, konnte man bei so manchem Beitrag zu 12 von 12 lesen. Ich bin froh, dass wir das immer noch zusammen ganz gut bewältigen. ich kann mir gut vorstellen, dass nicht überall das „Aufeinanderhocken“ reibungslos über die Bühne geht.

Bei mir stapeln sich hier neben dem Sofa „Jeansfetzen“. Es gibt so manches, was man aus alten Jeans machen kann! Im Moment ist eine Abendbeschäftigung selbige erstmal aufzutrennen und zu zerschneiden und vorzusortieren. Jetzt muss ich nur noch ein wenig schauen, wo ich die Nähmaschine hin stellen kann. Und an meine Schublade hinter dem Weihnachtsbaum sollte ich wieder dran kommen, da sind auch die Stoffmalfarben drin, die ich für einen Pullover benötige. Damit habe ich zumindest zum kreativen Teil der Woche meinen Bogen geschlagen. Ich habe wieder gemalt und geschnitzt. Das Gemalte ist noch unfertig und muss etwas warten. Die Schnitzwerke habe ich schon die Woche (hier) gezeigt.

Bei der ersten Runde „12 von 12“ gab es einen Tag hier nach zu lesen, recht ereignislos. Wie die Woche insgesamt eigentlich. Weitermachen ist irgendwie die Deviese und so ist das nun mal mit Alltag. (Und ganz ehrlich: wenn, dann haut es einem doch gleich ordentlich Ereignisse um die Ohren, also wollen wir uns das gar nicht wünschen.) Also machen wir lieber mit dem langweiligen Alltag weiter.

Viel zu schnell durchgeschaut habe ich die neue Staffel „Brooklin 99“, aber es hat mich so zum Lachen gebracht, dass hat unglaublich gut getan. Über Gags kann man auch noch mal lachen und ich werde sie wohl einfach noch mal ansehen. Sehr gut und bitterböse auch die Satire „Death to 2020“. Wenn die Macher dieser Satire nur geahnt hätten, was da noch „on top“ gekommen wäre, bzw sicher auch noch kommt? Ganz ehrlich, würden wir so ein Szenario im Film sehen, wäre unsere Kritik wohl eher: „unwahrscheinlich, so an den Haaren herbei gezogen“.

regnerisch

Für das Wochenende ist uns auch in den rheinischen Tieflagen Schnee vorher gesagt worden. Das wäre schon sehr schön. Ich schau neidisch auf so viele Aufnahmen bei anderen. Schnee ist immer so wunderbar hell, dämpft Geräusche, deckt den Matsch zu, läd zu einem Schneeman bauen ein und wenn man Glück hat, kann man sogar mal einen kleinen Hang runter rodeln. Morgendlicher Schneefall zwingt einen auch zum Sport: Schneeräumen.

Lesetechnisch war ich diese Woche nicht so aktiv. Mein Mann hat das Buch „Eroberung“ von Laurent Binet geschenkt bekommen. Eine wirklich gut Idee des Themas: „Was wäre wenn“ … Columbus nicht seine Entdeckungsfahrt gemacht hätte, denn die Wikinger waren schon viel früher in Südamerika und haben die Geschichte dadurch so beeinflusst, dass die Eroberung der Inkas in Richtung Europa statt findet. Eine gute Idee, leider empfinde ich den Stil des Buches als recht anstrengend. Es ist ein wenig altmodisch, wie eine Sage, die am Feuer erzählt wird, geschrieben. So fehlt mir das „durchschmökern“, der Lesefluss, vielleicht auch, weil ich die Woche nicht so gut geschlafen habe und etwas dauermüde bin.

Wie war Eure Woche? Ich wünsch Euch allen ein erholsames Wochenende.

Eigentlich

Ihr Lieben,

Eigentlich, ich gestehe, wollte ich keinen extra Samstagsplausch schreiben, denn ich hatte doch gerade erst zurück geschaut auf Monat Dezember und Jahresrückblick 2020. Eigentlich hauen sie einem in Presse und Fernsehen doch genug Rückblicke um die Ohren, das reicht doch, oder!? Eigentlich ist es doch besser, in das neue Jahr vorwärts gerichtet zu schauen, als zurück. Wenn ich mich nur umblicke, komme ich nicht weiter, strauchel gar und knicke um (ups, letztes Jahr). Nun,… zum Abschluss des Jahres noch schnell eine neue Waschmaschine bestellen und kaufen durften wir dann noch (immerhin, das was teils durch die Mwst gespart wurde, konnte in eine Garantieverlängerung gesteckt werden). Einen emotionalen Schlag unter die Gürtellinie gab es leider auch, der immer noch weh tut, den ich hier aber nicht erzählen mag.

bunt ist meine Lieblingsfarbe

Ganz so viel mehr von den letzten und ersten Tagen gibt es eh nicht zu erzählen, denn wir haben gar nicht viel gemacht. Ich habe mich total in die Serie „Bridgerton“ verliebt, wie schon in die Welt von Jane Austen (so romantischer Kram, den braucht das Herz manchmal). Und gern in das neue Buch von Mark Benecke und Kat Menschik „illustriertes Tierleben“ geschaut (Achtung, wer es auch haben möchte, achte auf die Schreibweise). Ausserdem natürlich weiter Weihnachten gefeiert und Silvester und das neue Jahr. Mit der liebsten und lustigsten Gesellschaft überhaupt. Ganz ohne viel Trubel.

„illustrirtes Thierleben“, Eigengeschenk an die Familie

Und ich kann euch sagen, dass ich ziemlich glückselig war, von all dem Schönen und sehr dankbar. Der Sohn hatte ein englischsprachiges, überaus komisches Spiel aus seinem Zimmer geholt: „Muffintime“, welches am Besten und Lustigsten ist, wenn man einfach mal nicht unbedingt gewinnen will, (oder so wie ich, nicht immer alles versteht, was auf den Karten steht und sie trotzdem hin legt). So ging die Zeit fast zu schnell rum bis Mitternacht. Na ja, außer, dass tatsächlich ein Nachbar noch eine Quelle aufgetan haben muss für sehr viele Raketen und Böller. Der Sohn hatte sogar darauf verzichtet, 2 kleine Kracher vom letzen Jahr zu zünden und dann kam dieses fast 40 min Dauergeballer? Das ist der Teil, den ich an dem Jahreswechsel nicht mehr mag, obwohl ich gern das Jahr mit einem Knaller verabschiedet (verscheucht) habe und auch das Besondere der Lichter am Himmel bestaunte. Zuviel! Und natürlich gab es hier wieder einen verstörten Hund. (Aber ich kann Euch beruhigen, dieses Jahr ging das wirklich schnell vorbei.)

„Muffintime“

Jetzt chillen wir uns noch in das Wochenende, das nasse, kalte und graue Wetter zieht uns gar nicht so wirklich nach drausen. (Und ich muss an all die Menschen denken, die tatsächlich zwei Stunden fahren, dann im Stau stehen, um in Winterberg (Sauerland) oder in der Eifel oder auch hier im Siebengebirge ein wenig Schnee erhaschen wollen, sich knubbeln und teils daneben benehmen…ist es das wirklich wert?)

ich werden dann mal zum Samstagsplausch von Andrea rüberschauen (und verlinken)

Erholt Euch noch gut von den Feiertagen und habt ein schönes erstes Wochenende 2021