Immer wieder gerne Nelken, Schwertlilien oder Pfingstrosen

Hallo Ihr Lieben.

Schon letzte Woche habe ich mir diesen bunten Strauß gegönnt, als Aufmunterung. Feine, kleine „Bauernsträuße“ hat der Hofladen im Ort. So wie Gemüsesuppen hier „einmal durch den Garten“ genannt werden, statt Minestrone, so könnte man das zu diesem Strauß auch sagen. War sicher lustig anzusehen, in einer Hand einen großen Sack Kartoffeln und in der anderen den kleinen Strauß. Ich war aber sehr zufrieden, hatte ich doch den letzte Sack „alter“ Kartoffeln ergattert. Bis es jetzt leckere, heimische Kartoffeln gibt, dauert es noch etwas.

Die Bartnelken überzeugen mich immer wieder schnell, sie doch mitzunehmen, sind es doch sehr dankbare und langlebige Vasen Schönheiten. Aus dem eigenen Garten den Zierlauch in die Vase zu stellen, gehört für mich jeden Frühling dazu. Dabei sieht man vor lauter Wolfsmilch kaum die Bartnelken, stelle ich auf dem Foto fest. Kann mir jemand helfen, wie die lila Blumen heißen?

Von Freunden bekam ich diese traumhaften Duftpäonien geschenkt. Regelmäßig verschenken sie ihre Blumen, da sie wunderschön sind und einen bezaubernden Duft haben, aber sich im Garten unter dem Grün verstecken.

Überall im Garten blühen meine Schwertlilie. Und es gab sogar flatterhaften Besuch vom Distel Falter. Ist das nicht mal eine Farbkombination?

Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende. Ich melde mich erst mal ein wenig ab, eine kleine Pause ist aus Gründen nötig.

Ihr könnt in meinen letzten beiden Beiträgen der Woche (die länger schon vorbereitet waren) stöbern, so Ihr mögt. Ansonsten schaut doch noch bei Holunderblütchens Blumenstrauß Sammlung oder bei Andreas Samstagsplausch. Dort verlinke ich auch diesen Beitrag.

Ein komischer Kauz

Hallo Ihr Lieben.

Den Ausspruch “ Komischer Kauz“ kennt bestimmt jeder von Euch. Es ist wieder Zeit, Euch einen weiteren „Monatsvogel“ vorzustellen.

Eigentlich stammt das Wort ursprünglich aus dem 15. Jhd, dem Spätmittelhochdeutsch: küz(e)

Damit werden kleine Eulen, genauer Käuze benannt. Mein neuer Monats-Vogel im Jahresprojekt von Andrea, der Zitronenfalterin.

Ab dem 16. Jhd werden mit dem Wort „Kauz“ auch Menschen bezeichnet, die zurückgezogen, eigenbrötlerisch und seltsam leben. Dies hängt sicher mit der Lebensweise von Käuzen zusammen. So manche internationale, lautmalerische Bezeichnung hat mit den Rufen dieser Vögel zu tun. Diese Nachtvögel waren dem Menschen in Europa nie so ganz geheuer, obwohl sie oft in der unmittelbaren Umgebung lebten. Es gab den Brauch, einen lebenden Kautz mit ausgebreiteten Flügeln an das Scheunentor zu nageln, um den Hof zu schützen. Mit Hexen wurden sie natürlich auch in Verbindung gebracht. Das diese Vögel als Todesboten in Deutschland gelten, aufgrund ihres „kuwitt – Rufes“ ist sicher vielen bekannt. Dabei lockte doch nur das Licht, welches bei Kranken des Nachts brannte, Beute an. In vielen anderen Ländern und Völkern gilt der Eulenvogel dagegen ausschließlich als positives Tier, als guter Bote.

Kauz ist eigentlich nur der Oberbegriff, den wir „NichtOrnitologen“ verwenden, es gibt viele verschiedene dieser kleinen Nachtvögel, vom handkleinen Sperlingskauz, über den Raufußkauz, zum großen Waldkauz. Es sind eher die kleinen und gedrungen wirkenden Eulen, an die dreißig verschiedene Arten, die unter den Begriff „Käuze“ fallen und nicht „Eulen“ heißen. (Natürlich sind sie trotzdem alle „echte Eulen“.)

Briefmarkengeschenk und Suchbild

Der kleine Steinkauz, um den es hier im Beitrag nun gehen soll, ist nur 20-23.cm groß. Er jagd nicht nur kleine Säuger, sondern auch Insekten und Regenwürmer. Auch ein Vogel kann mal auf der Speisekarte stehen. Dafür läuft er auch schon Mal geschwind mit seinen langen Beinen über den Boden. Das sieht durchaus etwas ulkig aus. Daher der „komische Kauz“. Dazu kommt daß Wackeln mit dem Kopf, welches ja allen Eulen zu eigen ist. Natürlich kann auch er seinen Kopf weit drehen. Eulen scheinen für uns Menschen ein Gesicht zu haben, da ihre Augen nicht an der Seite des Kopfes liegen. Und schaut Euch das Foto unten an, mit den markanten Augenbrauen und den gelben Augen, die Nachts fast schwarz sind, sieht er doch wie ein Kobold und nicht wie ein Unglücksbote aus! Die Lider können übrigens über den großen, gelben Augen geschlossen werden. Sie sind Lauerjäger und wären, neben der Schleiereule, bei der Mäuseplage in Australien sehr gern gesehene Mäusefänger. Auf den Eiern brütet übrigens das Weibchen 2-3 Eier aus, während das Männchen für die Versorgung zuständig ist. Steinkäuze leben übrigens monogam. Viele werden nur um die vier Jahre, aber sie können bis zu 15-18 Jahre alt werden. Marder, andere Eulen und Greifvögel, der Mensch, machen ihm das Leben schwer.

Sein wissenschaftlicher Name ist Athene noctua, was so viel wie „Athene bei Nacht“ bedeutet. Er spiele auch eine Rolle in der griechischen Mythologie: Athene, u.a. Göttin der Weisheit, wird oft mit einer Eule, genauer, mit dem Kauz dargestellt, u.A. auf der berühmten Münze der Stadt. Der Kauz ist auch auf der Rückseite der Silbermünze der Stadt Athen abgebildet. Die „Tetradrachmen“ wurden von 570 bis 510 v. Chr. geprägt. Begreiflicherweise wurden diese Münzen „Eulen“ genannt und weil die Stadt auch noch sehr reich war, stammt hier der Ausspruch: „Eulen nach Athen tragen“ für: „etwas unsinniger tun“ her.

Der Name „Steinkauz“ deutet es schon an, er brütet auch in Nieschen von Scheunen und Mauern, auch wenn er auch sehr gerne Hohlräume alter Obstbäume und Kopfweiden nimmt. Heute wird renoviert und Flurbereinigt. Dieser schwindende Lebensraum hat für starke Rückgänge gesorgt, aber mit künstlichen Nisthöhlen kann geholfen werden, zumal gern immer wieder die selbe Stätte genutzt wird. Der kleine Steinkauz braucht Felder und Wiesen mit dem lockeren Baumbestand und profitiert von Schafzucht auf Feldern. In der Schweiz ist er dieses Jahr zum Vogel des Jahres auserkoren. Ich habe den Link für den entsprechenden Artikel mitsamt dem kurzen Film als Link angehängt, weil ich ihn sehr sehenswert finde.

Planung für einen großen Stempel oder Linoldruck

So richtig viel habe ich am Kauz noch nicht kreativ gearbeitet. Zwei hingeworfen Skizzen für Stempelideen und eine ältere Stoffmalerei auf Seide kann ich zeigen. Die letzten zwei Wochen ging Manches aus verschiedenen Gründen nicht so, wie gewünscht.

Aus meinem Bestimmungsbuch über Eulen und Greifen: (GU Verlag):

https://birdlife.ch/de/content/vogel-des-jahres-2021-steinkauz (der oben angekündigte Link)

Natürlich verlinke ich den Beitrag bei Andreas Jahresprojekt Sammlung

und Danke Euch für das Interesse, welches Ihr immer wieder für die vorgestellten Vögel zeigt. Bisher:

Dompfaff, Waldschnepfen, Fichtenkreuzschnabel, Seeschwalbe

Ps. Warum es bei der Brut des Pärchen, welches ich durch die Webcam eines Vogelfutter Lieferanten immer wieder beobachten, nicht recht weiter geht, weiß ich nicht. Normalerweise sitzt das Weibchen bis zu 30 Tagen, dann schlüpft das erste Küken. Während alle anderen Eulen fleissig füttern, habe ich das Gefühl, hier gibt es ein Problem. Bestimmt kann ich noch mal mehr berichten, es stehen ja auch noch kreative Werke aus!

Pps. Vielleicht kennen manche das Buch: „Die Eule, die gerne aus dem Wasserhahn trank“, eine Geschichte von Martin Windrow, der mit einem Kauz als Haustier zusammen lebte (selbstgekauft)

Ulrike feiert Ihren Bloggergeburtstag

… und zwar mit einer Wichtelaktion und << gibt es das große Finale!

Hallo Ihr Lieben.

Ulrike hatte die schöne Idee, das sich Blogger und Bloggerinen mit Selbstgemachtem bewichteln, etwas Dazugekauftem, sowie mit Naschkleinigkeiten gegenseitig beschenken könnten. Sie loste Partner aus und mailte dann die Fragebögen zu. Dementsprechend konnte man sein Päckchen anpassen. Alles war unter das Gesamtthema „schreib mal wieder“ gepackt. Natürlich wurde sofort ein Stapel Briefkarten bestempelt, u. A. mit Motive aus Harry Potter, Katzen, Blumen, Dr. Who…

Zum Bloggergeburtstag organisierte Ulrike einen Bloggerwichtel Geschenketausch

Um selber Stempel nutzen zu können, schnitzte ich meinem Wichtel einen Katzenkopfstempel und einen Eulenstempel dazu (mit kleinem Stempelkissen). Adressbuch, Füller, bunte Tinte, Süsskram, selbstgebundenes und natürlich bedrucktes Heftchen, was so alles zusammen kommt (grins, ich habe auch prompt vergessen, mehr Fotos zu machen).

Stempel geschnitzt, eingepackt… Foto vergessen

Das Losglück teilte mir prompt einen Wichtel zu, der in der Nähe wohnt und ich konnte das Paket selber abgeben.

Meine Partnerin fiel kurzfristig aus und das konnte Ulrike natürlich nicht zulassen. Trotz Zeitnot überlegte Sie nicht lange und machte einfach (nebst der ganzen Organisation) für zwei Teilnehmerinnen Geschenkpakete. Hier kam also ein besonderes Überraschungspaket an. Sie hatte sich erinnert, dass ich auch gerne Sherlock Holmes mag und nähte ganz schnell zwei sehr schöne und praktische Sherlock/London Taschen. Eine grosse Tasche für Stifte, Schnitzzeug und oder Notitzbüchlein und Briefsets (auch gleich mit dabei). Für die Buntstifte war noch ein extra Mäppchen aus der Bakerstreet 221b dabei. Ich war so geplättet, auch von all den anderen Geschenken, besonders die unglaublich schönen Briefmarken! Ich war und bin so begeistert und nutze schon fleissig!

so viele schöne „handmade“ Sachen

Dafür musste nicht nur ein Dankeschön für die Organisation, sondern auch für die Mehrarbeit her und rausgeschickt werden.

Sherlock Holmes Taschen
So schöne Motive
Als Dankeschön ging dann wenigstens noch das Lieblingstier und ein Harry Potter Motiv auf Reisen

Danke Dir, liebe Ulrike, für all Deine Mühen und ich sende herzliche Grüsse in Richtung Dänemark und gute Besserung weiterhin

Beinahe hier untergegangen, obwohl schon lange fertig doch nun verlinkt bei Ulrikes Teaser Sammlung

und der Vorstellung aller Teilnehmer über das „Finale“

Leuchtende Haie?

Hallo Ihr Lieben.

Ich möchte Euch einen Titel aus dem Carl Hanser Verlag von Julia Schnetzer vorstellen. Der Verlag stellte das Buch zur Verfügung, daher ist der Artikel Werbung, der Artikel spiegelt aber meine persönliche Meinung.

Julia Schnetzer, Wenn Haie leuchten, hanserblau, ISBN 9783446269477, 18,-€

In der Reihe hanserblau ist ein wunderschön aufgemacht Band der Biologin und Taucherin Julia Schnetzer dieses Jahr erschienen. Für mich ist es immer schon ein Pluspunkt, wenn ein Buch auch gut hergestellt wurde, sowohl vom Einband als auch vom Druck her.

Mit jungem Ton und ganz viel aktuellem Wissen bringt uns die Meeresbiologin durchaus neue Geheimnisse des Meeres näher. Und erklärt, warum sie diesem Beruf verfallen ist. Meeresbiologen/innen verbringen zwar viel im und am Wasser und auf Booten (incl. lästiger  Seekrankheit) und da wird mit „viel Zeit, körperlicher Arbeit und Hingabe ein Arbeitstag gern mal zwanzig Stunden lang“ und „Sommer, Sonne, Strand“ ist eher die Ausnahme.

Mir durchaus fremde, bzw. eher unbekannte Meeresbewohner werden vorgestellt und warum Licht, bzw. Farbspektren im Meer und Meerestiefen so wichtig sind. Meer ist doch blau, oder grün, oder schwarz. Oder? Und warum ist das wichtig? Warum ist Biolumineszenz etwas Anderes als Fluoreszieren? Letzteres hat mit „Enzymen und chemischen Reaktionen von einem Organismus zu tun“. Sehr leicht und verständlich wird hier alles erklärt! Wie wichtig so etwas für die wissenschaftliche Forschung sein kann, ein Schatz an medizinischen Möglichkeiten vielleicht? Und so wissenschaftlich verklausuliert wie es hier gerade klingt, ist das Buch ganz und gar nicht! Wusstet Ihr übrigens, dass „2020 bei einer Tiefsee Expedition der Blauwal als längstens Tier abgelöst wurde? Eine 46 Meter lange Art der Perlenketten-Qualle hat den Wal vom Tron gestoßen. Zugegebener weise eine freischwimmende, zusammenhängenden Kolonie von einzelnen Klonen. “ Quallen habe ich nach dem Buch auch ganz anders gesehen! Im Prinzip gibt es da Arten, die durch Klonen unsterblich sind. Faszinierend auch Schwämme. Die ältesten Lebewesen der Meere, der Welt.

Ich kann immer wieder Bücher über das Meer, die Tiefsee und diese ökologischen Nische lesen. „Wenn Haie leuchten“ weiß dabei wirklich sehr zu unterhalten! So leicht wurde mir noch nie (reichlich neues) Wissen über Meeresbewohner vermittelt und ich gebe Euch ja nur einen Ausschnitt des Buches wieder.

Definitiv eine Lektüre nicht nur für Urlaube am Meer, (welche hoffentlich bald wieder möglich sind, so lange ist es zum Träumen)!

Verlinkt beim Lesezimmer von Andrea Karminrot

Seescschwalbe, mein Vogel des Monats

Lebenskraft See

Hallo, Ihr Lieben.

Mein Jahresprojekt bei Andrea Zitronenfalterin, Euch jeden Monat eine Vogel (auch kreativ) vorzustellen, bedurfte unbedingt noch eines geschnitzten Stempel.

Und bei Michaelas und Susannes Mittwochsmix ist diesen Monat das Thema „Schnipsel und Nachhaltig“ dran.

Kennt Ihr das auch, das aus Schulzeiten der Kinder noch Material in den Schubladen lagert? Transparentpapier nutze ich nicht mehr oft. Und Seiten aus alte Bücher kann man sehr vielseitig einsetzen. Also ein wenig gerissen und geklebt, auf eine Karte aus recyceltem Papier. Darauf kam dann der Stempel der frischgeschnitzten Seeschwalbe. Leider geht der Abdruck auf den unterschiedlichen Farben etwas unter. Die eingefügte Feder passt zwar farblich, aber gehört zu einem Specht.

neue Lebenskraft SEE

Ausschneiden und aufkleben? Ich tue mich mit Kollagen immer schwer. Nicht so wie Mano zB, deren liebe Post gestern ankam und über die ich mich so sehr gefreut habe! Eine Drossel, die sich „waaaah!“ freut!

Die Kunstwerke erfreuen mich nun im Bücherregal jeden Tag, Dankeschön!

Ich verlinke den Beitrag in den Linkpartys bei der Zitronenfalterin, dem Mittwochsmix und dem Creativsalat. Wer mehr über den besonderen Seevogel wissen mag, bitte hier entlang.