Es klappert

Hallo Ihr Lieben.

Kristina gibt uns ab heute wieder die Gelegenheit einen Spaziergang zu zeigen.

Am Anfang des Monats waren wir einmal über den Rhein zur Broicher Mühle in Villip, Wachtberg.

Es ist die letzte gewerblich genutzte, historische Wassermühle im südlichen NRW. Über 1100 Jahre Geschichte stehen hier.

Leider hatte ich vorher nicht bezüglich der Öffnungszeiten geschaut, denn wie man sieht, leben hier auch die Besitzer. Und der Samstag war leider geschlossen. Sonst kann man dort viel mehr sehen und auch einkaufen.

Das Rad misst 5.6 m Durchmesser. Wasser floss gerade hier nicht durch, aber man kann doch erahnen, wie es sich bewegt, oder?

„Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“

Die Mühle liegt einfach ganz normal im kleinen Ort. Wir sind dann auch einfach als „Entdecker“ los maschiert. Ist das nicht ein baumreicher Garten um das Nachbarfachwerk Haus. Und ich mag ja Wegkreuze. In dem Garten dahinter sind bunte Kleinigkeiten.

Haus der Bienen (Sitz des Imkerbundes)

Das Lieblingstier des Mannes stand bunt gemustert am Wegesrand.

Oben ist der Zufluß vom Teich zur Mühle zu sehen.

Ein großes Freigehege mit ganz viel Federvieh war natürlich der Knaller für den Troll. Hühner, Enten, Gänse, Perlhühner…

Diese Mauer des Hofes neben den Vögeln erzählt doch auch eine Geschichte.

Ich hoffe, der kleine Gang hat Euch gefallen, der wird nun bei der Monatsspaziergang Sammlung von Kristina verlinkt.

Vielleicht gibt es dort noch mehr schöne Spaziergänge für Euch, schaut Mal vorbei. Oder Ihr habt selber einen Spaziergang?

Einen gemütlichen Sonntag

Nicht nur Kuchen

Hallo Ihr Lieben.

Erste kalte Nächte, wunderschöne Sonnenaufgänge diese Woche, endlich auch Regen, mit der Aussicht auf weiße Flocken.

Ein wenig Kuchen gab es am Sonntag noch, Geburtstagsüberbleibsel.

Der Sohn mag russischen Zupfkuchen total gerne. Ich mache den dann so:

Teig: 320g Mehl, 4 – 5 gehäufte El echten Kakao, 160g Zucker, 1 P. Backpulver, ca 170g kalte Butter, 1 Pro Salz, 1 Ei

Füllung: 3 Eier, 120 g Zucker, 1 P. Vanillezucker, abgerieben Schale einer Bio Zitrone (oder entsprechende Packung), 1 Packet Schichtkäse (500g) und mind 250 g Magerquark, 1 P Vanillepudding Pulver, etwa 50-60 g Butter,

Backpapier und eine 26er Springform und ggf etwas Butter zum einfetten (ich lege auf die runde Form immer Backpapier, klemme es in die Springform, dann muss ich weniger bis gar nicht einfetten und es ist auch einfacher, den Kuchen damit auf eine Platte zu legen)

Als erstes wird Zucker und Butter schaumig gerührt, dann kommen die anderen Zutaten dazu. Der Mürbeteig wird dann geteilt. Etwa 1/3 wird für die Zupfen benötigt. Ich lege mit dem frisch gekneteten Teig die Form aus. Dann ruhen lassen und die Füllung vorbereiten.

Quark, Schichtkäse, mit den Eiern, Zucker und Zitronenabrieb verrühren. Mit höchster Stufe das Puddingpulver gut verrühren, damit es nicht verklumpt. Die Butter muss geschmolzen werden und diese dann abgekühlt unterrühren. Viele Rezepte haben noch mehr Butter in Rezept, mir sind die dann zu mächtig, ich mag es gerne etwas leichter.

Die Füllung in die Form gießen, welche mit dem Schoko Mürbeteig ausgekleidet wurde. Dann am Rand mit einzelnen Flocken des Teiges die Verteilung beginnen.

Bei 170°C Umluft auf der mittleren Schiene eine Stunde backen und in der Form (im Ofen) abkühlen lassen.

Ist es nicht unglaublich, wie sich Blätter im Herbst verändern?

Die Woche war gut gefüllt mit Terminen, Besorgungen, Arzt, der Mann unterwegs und bis Oberlippeunterkannte in Arbeit. Ich habe Euch ein wunderschönes Buch über Eulen vorgestellt. So langsam muss man/frau vermehrt anfangen mit Weihnachtsgeschenkvorbereitungen. Habt Ihr schon einen Adventskranz? Macht Ihr auch gerne Geschenke selber? Einiges kann ich da leider nicht zeigen. Meinen mehrteiligen Tassen Stempel habe ich (fast) fertig und zeige ihn nächste Woche. Den neuen, großen Eulenstempel habe ich mit dem Buch zusammen gezeigt. Diese Bewegung des Anfluges wollte ich schon lange festhalten. Und nun sind dieses Wochenende die Jungs mal aus dem Haus, aber es ist draußen wirklich sehr ekelig und wir kuscheln uns ein. Die Weihnachtsmärkte haben, bzw. eröffnen und man könnte ja… aber es ist gerade am Anfang immer besonders viel los. Langweilig wird uns aber nicht. Ruhig und erholsam darf es vor allem für den Schatz sein. Sonntag hole ich dann den einen Sohn aus dem Westerwald wieder (ob es dort auch geschneit hat, hier allerdings kommt die Feuchtigkeit durch sehr kalten Regen runter) Der andere kommt mit der Bahn wieder heim.

Dann mache ich mir mal was warmes zu trinken und setze mich zum Samstagsplausch bei Andrea und dann muss die Häkelnadel geschwungen werden.

Macht es Euch kuschelig

– Still, Horch! –

Hallo Ihr Lieben.

Kaum einen Vogel habe ich schon so oft in diesem Blog erwähnt und (auch gedruckt) gezeigt, wie die Eule.

Heute möchte ich Euch das neue Buch von John Lewis-Stempel vorstellen. (Werbung, da mir das Buch vom Verlag zur Verfügung gestellt wurde, was meine Meinung aber nicht beeinflusst)

Quelle DuMont Verlag

Die Bücher von John Lewis-Stempel habe ich teils in der Vergangenheit bereits vorgestellt. Einmal geht es um das Land (Wiese) mit all seiner Schönheit und Arbeit rund um seinen Hof: „Ein Stück Land“. In „Im Wald“ konzentriert er sich auf seine Beobachtungen und Wirken dort.  Seine Naturbeschreibungen lesen sich wunderschön, sind lebensecht und poetisch zur gleichen Zeit.

Das hat er natürlich auch bei diesem neuen Band wieder geschafft. Poesie trifft auf Naturbegegnungen und Informationen. So könnte man es sehr knapp zusammenfassen.

Wenn Lewis-Stempel davon erzählt, wie eine Eule mal auf seinem Kopf gelandet ist, möchte ich fast mit ihm tauschen. Aber nur fast, denn die haben sehr starke und spitze Krallen. Mit „Old Brown“, einem Waldkauz, der am Waldrand in der Nähe seines Hofes lebt, beginnt und endet das Buch. Eine kleine Freundschaft auf drei Meter Abstand. Aber auch die Geschichte der Eulen, nicht nur die in England und in der Literatur sind Lewis-Stempel wichtig. Woher kommt der Name „Eule“ (owl), warum haben Menschen Angst vor ihnen. Welchen Status, welche Legenden gibt und gab es über sie. Kaum ein Vogel von solcher Symbolkraft. Er erklärt übrigens auch das Geheimnis der Lautlosigkeit ihres Fluges. Das Geheimnis, warum es in seinem Wald mittlerweile mehr Eulen leben, gibt er auch preis.

Freilichtmuseum Lindlar, Aktion zum Kartoffelfest

Er stellt uns in England vorkommende Eulen vor, fast alle gibt es auch hier. Wunderschöne kleine Illustrationen begleiten den Text. Das Buch selber ist eine Augenweide, gebunden und mit Lesebändchen. Das Cover kannte ich schon vom englischen Original. In England gibt es noch mehr so schöne Titel von ihm, u. A. über den Hasen oder den Fuchs. Aber kein Tier „umfliegt“ so eine Mystik wie die Eule. Nicht umsonst gab es schon Abbilder in den Höhlen von Lascaux, wie ich nun weiß.

Mich hat schon länger das Motiv einer Eule im Anflug auf Beute in den Fingern gejuckt. Diese Lautlosigkeit, aus der sie plötzlich erscheinen, abbremsen und greifen! Das beeindruckt mich noch mehr, als bei Falken und Anverwandten. Also habe ich mich an einen etwas größeren Stempel rangemacht:

– Still, Horch! –

Die Eule war’s die schrie, der traurige Wächter

Der gräßlich gute Nacht wünscht.

Shakespeare

Macbeth

Vielleicht habe ich Euch ja neugierig gemacht. Oder Ihr kennt jemanden, für den dieses Buch das perfekte Geschenk wäre. Ich jedenfalls bin wieder sehr begeistert und werde es sicher häufiger noch in die Hand nehmen.

„Das geheime Leben der Eule“

J. Lewis-Stempel

Im Oktober diesen Jahres im DuMont Verlag erschienen (ISBN 978-8321-8207-6)

Verlinkt bei DVD , Creativsalat

November 12 von 12

Hallo Ihr Lieben

Die Dame mit dem Kännchen sammelt wieder zwölf Alltagsfotos.

Der heutige Tag ist besonders, denn der Sohn wird 20. Aber natürlich schläft noch die ganze Familie, als ich gegen sieben aufstehe.

Ich bin gestern nicht ganz fertig geworden mit den Sachen, die ich alle so noch vor hatte. Am Abend hatte ich noch einen russischen Zupfkuchen gebacken und war kurz darauf auf dem Sofa eingeschlafen.

Mein Platz ist noch immer voller Kram und ich bin nicht wirklich weiter gekommen beim Schnitzen, wie Ihr seht. Die Girlande muss auch noch aufgehängt und der Tisch hergerichtet werden. Aber erst gibt es einen Kaffee und ich schaue kurz in die Nachrichten und in meine Mails. Als der Schatz mit dem Hund wach wird und runter kommt, ziehen wir zusammen mit dem Hund einmal um den Pudding.

Tigerschnecke

Die Farben sind immer noch wunderschön. Aber diese Nacht war um die null Grad und jetzt wird es schnell gehen mit den restlichen Blättern. Die Tigerschnecke war sehr zu unserer Verwunderung trotz der Kälte mitten auf dem Weg unterwegs. Am liebsten hätte ich sie in einen Garten gesetzt, aber mir den Fingern selbige anfassen und dann den Schleim nicht wegmachen können… eher nicht. Ein wenig muss ich noch mal einkaufen. Im Auto höre ich am liebsten meine Musik.

Nein, die sind nicht für den heutigen Tag. Aber eine Gelegenheit und wandern noch mit in den Einkaufskorb. Dann schnell wieder heim.

Der Sohn wird auch irgendwann wach und bekommt seine Glückwünsche und Geschenke.

Anschließend ist der Tag geprägt vom Aufräumen und Vorbereiten für die Feier. Ich tendiere dazu, Sachen gerne in letzter Minute zu machen.

Draußen blüht noch einmal ein Phlox. Es hat übrigens nicht geregnet, die Feuchtigkeit ist von der kalten Nacht.

Mit einer der Töpfe der Zimmerpflanzen ist eine Prunkwinde mit auf die Fensterbank gewandert, wie ich heute festgestellt habe. (Ich stelle alle meine Zimmerpflanzen im Sommer raus in den Garten)

Ich habe meinen „Kreativkram“ etwas zusammen geräumt und Platz gemacht für einen Stuhl am Wohnzimmertisch. Nun gibt es für die Eingeladenen Kuchen und vieles andere. Wir Großen verziehen uns. Ich setze mich daran den Samstagsplausch fertig zu schreiben und dann diesen Beitrag. Meine Bilder habe ich ja schon jetzt zusammen. Staubsaugerfotos oder Wollmäuse kennt Ihr sicher selber, die habe ich nicht fotografiert. (Auch gar nicht zu gekommen) Anschließend werde ich die Füße hochlegen und lesen, ich muss dringend etwas abschalten, ich schau später bei Euch vorbei.

Ein schönes Novemberwochenende Euch allen.

Verlinkt bei Caro die unsere Alltage immer am 12. sammelt

Gemischtes

Hallo Ihr Lieben.

Eine gemischte Woche. Gemischte Gefühle. Vieles zu erledigen. Husch, ein Tag und noch einer. Aber so ist das eben.

Vorbereitungen müssen für die nächsten Seniorennachmittage getroffen werden. Schön, dass dies mit Freundinnen passiert. Mit dem Sohn bespreche ich, was wir für seinen Geburtstag einkaufen können. Zum ersten Mal seit C feiert er wieder mit Freunden.

Enola Holmes versüßte mir einen Abend. Und vor 135 Jahren erschien zum ersten Mal eine Sherlock Holmes Geschichte (wer das nachhören mag, beim WDR, den Stichtag höre ich fast täglich) Wusstet Ihr, dass Sherlock erst einen ganz anderen Namen hatte, und erst der erste Name von Dr. Watson! Ich nehme mir vor, mal endlich wieder die Serie mit J. Brett zu schauen.

Ein ersehntes Buch ist eingetroffen. Das werde ich Euch ganz bald vorstellen, wunderschön: „Das geheime Leben der Eule“ (Werbung). Der Titel passt doch so schön zu all meinen Vogelportraits, oder? Auf dem Blog „LandLebenBlog“ lese ich dieser Tage gleich mehrere Beiträge, den über das Heimatmuseum möchte ich Euch wegen dem wunderbar gemachten Film und natürlich dem Inhalt besonders ans Herz legen (auch sonst ist der lohnenswert).

Tatsächlich stöbere ich abends durch das erste Weihnachtsbuch, ausgeliehen aus der Bücherei, „Natürlich schönes Fest“, welches einfach sehr authentisch rüber kommt mit Deko, Bastelideen und Rezepten, sehr schön (skandinavische Autorinnen). Ich habe es wohl schon das 3. Jahr i. F. ausgeliehen.

Die Woche gab es übrigens eine Mondfinsternis. Nein, hier war sie nicht zu sehen. Aber ein heller „Biber Mond“, wie mir die Sterne App verrät, scheint mir Nachts hell herein. Unruhig schafe ich die Tage eh. So ist das manchmal, wenn die Gedanken wo anders sind.

Zum ersten Mal habe ich Auberginen so eingelegt. Die letzten Quitten warten und ich habe wilde Mispeln geerntet. Natürlich brauchen selbige noch Mal etwas Frost. Gut, dass Frau eine Tiefkühle hat. Danach möchte ich Mispel Aufstrich machen. Oder Fruchtleder, welches auf dem Backblech gefertigt wird. Das muss ich testen und berichte dann, aber es wird wohl eher nächste Woche.

rüttle fleißig, Herr Falke, auf dass Du ein Mäuslein erjagest (Himmelsblick)


Früh morgens, wenn die Eichhörnchen aufstehen, das Morgenrot um die Ecke schaut. Hier leben zwei unter dem Dach, der Herr, der dort wohnt ist Recht schwerhörig, genau wie sein Hund, daher sind die beiden Eichkater wohl noch nicht „aufgeflogen“

Die Fotos sind alle in der Morgendämmerung gegen 7,20 Uhr entstanden, daher die schlechte Körnung, es gibt da nicht viel Licht. Aber ich liebe es so früh mit dem Hund zu gehen. Selbst wenn es bald wieder ganz dunkel sein wird. Es ist noch so viel ruhiger. Im Moment hört man dann auch die Rotkehlchen, wie sie Ihren Nachbarn sagen: „Das hier, dass ist meines und Du bleibst in Deinem!“ Natürlich klingt das ein wenig anders. Auch der Zaunkönig mischt da mal mit. Seine Nachricht ist natürlich noch etwas lauter.

Überhaupt ist die frühe Morgenstunde auch das Erwachen vieler Tiere. Da höre ich ein leises Quäken der Enten und auch ein vorsichtiges Glucken von Hühnern beim Nachbarn hinterm Zaun, gesehen habe ich sie noch nie. Da ziehen die Gänse vom Schlafplatz zur Weide und die Tauben umkreisen das Hochhaus. Eichhörnchen sind sehr rege überall am Auflesen und Verstecken. Die ersten Katzen streichen aus den Gärten.

Das Wetter hat es gut gemeint, manchmal gab es ordentlich Gegenwind, aber sonst gingen viele Besorgungen per Rad. Die Arztbesuche waren Routine und ok. Danke auch vom Herrn Hund für die guten Wünsche, sie haben geholfen.

Aubergine wurde erfolgreich eingeglast, wenn Ihr das nachlesen wollt, hier lang.

Leider gab es dieses Jahr kein Rabimmel, Rabammel, Rabumm. Die Martinszüge haben stattgefunden, aber das von Tür zu Tür gehen wohl nicht. Die Schüssel Süßkram ist unangetastet. Den Freitag bekam ich mit einiges an Arbeit rum. Aus Gründen bin ich am 11. immer sehr wehmütig. Und heute ist 12 von 12 und abgesehen davon der Geburtstag des jüngeren Sohnes. Ich werde wohl erst morgen oder die kommenden Tage bei Euch vorbei schauen.

Ein gemütliches Wochenende

Verlinkt beim Samstagsplausch von Andrea

und beim Himmelsblick