Text und Bilder enthalten Werbung durch Fotos, Namensnennungen und Links, dafür bekomme ich nichts, alles sind persönliche Sachen und Meinungen.
Ich hoffe sehr, Ihr seid gesund! Wo man im Moment hinschaut hustet und schnieft es. Der Sohn liegt auch gerade mit einer Erkältung im Bett und ich lag die letze Woche. Jetzt habe ich etwas weniger Adventszeit zum Vorbereiten, will aber nicht in Hektik verfallen.
Die Stempelwerkstatt ruhte daher letzte Woche, aber dann habe ich in einem Schwung einiges an neuen Motiven geschnitzt. Manchmal ist man ja so im Fluss. Auch in der Küche war ich noch mal fleissig.
Mein Arbeitsplatz ist im Moment wieder an unserem Tisch, regelmässig muss ich dann ganz schnell noch Einiges wegräumen, weil wir eigentlich essen wollen. Aber hier ist wenigstens etwas natürliches Licht. Denn es ist wirklich sehr grau, nass und kalt geworden. Aber so muss es sein.
Eine Kerze an, oder auch mehrere und es wird gleich gemütlicher, dazu einen Tee oder Kaffee oder eines der zZt. sehr geschätztenKurkuma Getränke…
Fuchspfoten hinterlassen sehr typische Trittsiegel
Hier schnürt der Fuchs durch den Neuschnee, stürzt der Wanderfalke durch die Luft und wühlt die Wildschweinrotte im harten Boden nach Pilzen, Insekten, Nüssen und mehr.
Der Austernfischer hat einen fliegenden Schwarm dazu bekommen. Habt Ihr schon mal das Glück gehabt, so einen „Pfeil“ von schwarz-weissen Vögeln am Strand zu sehen? Wunderschön. Meine sind da viel zu grob geraten.
Der Wanderfalke ist ja ein eher seltener Raubvogel in Deutschland. Er ist einer der schnellsten Vögel und jagd seine Beute im Fluge. Von sehr hohen, kreisenden Erkundungsflügen stürzt er sich dann unglaublich schnell auf Tauben, Stare, oder ähnlich grosse Vögel. Er ist wirklich nicht oft zu sehen, (obwohl sich seid den 70er Jahren der Bestand durch Schutzmaßnahmen etwas erholt hat, wie so oft hatten sich Pestiziede auf die Eier, bzw ihre Schalen ausgewirkt), denn der sehr scheuer Vogel braucht ein zusammenhängendes, offenes Gelände mit Wasserflächen und gutem Vogelbestand. Sein Brutplatz muss gut anzufliegen sein und liegt gerne in Felswänden, alten Steinbrüchen oder hohen Bäumen.
Seine Flügel sind lang und spitz, der Schwanz eher kurz und die kontrastreiche Kopffärbung kann man auch manchmal im Gegenlicht noch sehen.
Lesezeichen habe ich dann auch gestaltet. Davon kann man irgendwie nie genug haben, immer wieder verlege ich eines, lasse es im Buch oder gebe es weiter, weil gerade der Mann eine einfache Quittung einlegen will. Ja, trotz eBook gibt es hier auch noch richtige Bücher. Und dieses Buch hier gehört definitiv zwischen zwei richtige Buchdeckel!
(wie so oft enthält dieser Text Werbung durch Links, Namen oder Fotos)
Und? Selber schon in Sachen Weihnachten oder Nikolaus Markt unterwegs gewesen? Es ist ganz schön trubelig da draußen.
Aber auch wir waren dort unterwegs, wie fast jedes Jahr gehen wir als Familie auf den Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt. Besonders schöne Stimmung kommt da gegen Abend auf, es ist alles nur noch in gedämpftes Licht getaucht ist. Feuer, Kerzen und Fackeln spenden eine schöne Atmosphäre und Wärme.
Man kann diesen Weihnachtsmarkt natürlich wie viele andere Märkte auch, als lauten, konsumorientierten Ort sehen, in dem es gilt möglichst schnell viel Geld auszugeben und viel zu viel zu essen und zu trinken. Aber gerade dieser Markt biete auch andere Möglichkeiten. So geniessen wir in Ruhe einen orientalischen Gewürzmokka oder Granatapfeltee in einem der wunderschönen Zelten. Dazu gibt es immer feines Dattel oder Feigen Gebäck. Etwas Besonderes für uns.
Oder man stöbert beim Gewürzhändler, man darf ganz viele Besonderheiten auch mit den Fingern *erriechen*. Der Drechsler zeigt Kindern wieder geduldig, wie man das Fusspedal bedient und Holz bearbeitet. Beim Schmied sprühen ein paar Funken, als langsam an Esse und Amboss eine Messerklinge entsteht.
Derweil schlürfen wir noch Met vom Imker. Natürlich ist ein buntes Treiben um uns herum, aber man muss sich ja nicht mitreißen lassen! Statt der klassischen Essbuden bekommt man hier auch vegetarische (vegane?) Reispfanne, orientalische Linsensuppe, frisches Holzofenbrot und Spanferkel oder Flammlachs. Im Hintergrund läuft auf der Bühne die Vorstellung der Gaukler. Neben uns steht der Märchenerzähler Wagen. Laute Musik an vielen Ständen gibt es hier nicht. Wie jedes Jahr holt sich der Sohn karamellisierte Mandeln. Wieder nehmen wir uns vor, dies doch endlich auch selber zu machen. Denn schwierig ist es überhaupt nicht. Im Netz gibt es immer wieder Anleitungen dazu.
Ihr benötigt Zucker, etwas Wasser und eine grosse Pfanne und ein wenig Salz, Wer mag kann Gewürze dazu geben. Zucker mit etwas Wasser in einer grossen Pfanne erhitzen, bis es schmilzt, Vorsicht, die Sache ist sehr heiss! Dann eine etwa bodendeckende Menge Nüsse darin schwenken, bis der Karamell diese umschlossen hat. Umfüllen auf einen Teller oder einen Bogen Backpapier, etwas abkühlen lassen und geniessen (oder verpacken).
Und das tolle ist, Ihr könnt das auch mit anderen Nüssen machen, etwas vorsichtiger, denn die sind oft weicher!
Die Stempel für die Ilex-Anhänger sind schnell auch für Ungeübte geschnitzt, dazu könnt Ihr auch einfache Radiergummis nehmen. Zeichnet mit einem Bleistift als erstes den Schwung der mittleren Blattader auf, darum dann die Spitzen des Blattes. Ein Linolmesser habt Ihr vielleicht noch von der Schule zu Hause. Mit dem Radierer eines Bleistiftes tupft Ihr dann die Beeren der Stechpalme auf, Anhänger gibt es zZt. in Bastelgeschäften, aber auch bei Drogerien und Schreibwarenläden zu kaufen.
So, ich lege dann mal los, auch Plätzchenteig gilt es zu bearbeiten, Cantuccini (nach diesem Rezept) und Neapolitaner werden wieder gebacken.
Ein weiterer, ereignisreicher Monat reiht sich in den Jahreslauf.
Der Notizblock stammt aus London
Leider habe ich das Original Buch mal verliehen und nicht mehr wiederbekommen
Ein November mit wenig Regen setzte den Wetter Trend des Jahres weiter fort. Hättet Ihr gedacht, dass man sich im grauen Herbst über Regen freuen könnte? Aber insgesamt war es ein freundlicher Monat. Die ersten Erkältungen halten Einzug, so wie jedes Jahr. Es gab tolle kreative Projekte! Immer, wenn ich rückblicke, sehe ich erst, wie schön doch eigentlich ein Monat war. Und so klang gestern dieser und der Abend mit dem Befüllen des Adventskalenders aus. So vieles, was ich eigentlich noch hier schreiben und zeigen wollte, aber alles hat seine und braucht seine Zeit.
Nun ist es der letzte Monat des Jahres. Der Advent hat ja gefühlt schon lange in den Geschäften angefangen. Lässt Euch nicht beirren! Geniesst und lebt diese Zeit so wie Ihr es gerne mögt. Und bleibt gesund. (Meine Güte, wie komisch fand ich es doch als Kind, dass sich die Erwachsenen dies immer wünschten Mittlerweile verstehe ich es gut.)
Ich muss Euch gestehen, ich bin überhaupt noch nicht im Adventsmodus, immer noch nicht. heute Morgen habe ich die erste Ecken etwas „festlicher“ eingerichtet. Der Adventskalender für die Jungs muss gleich noch bestückt werden.
Was sich wohl diese beiden Herren so zu erzählen haben?
Verse zum Advent
Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,
Aber als Knecht Ruprecht schon
Kommt der Winter hergeschritten,
Und alsbald aus Schnees Mitten
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.
Und was jüngst noch, fern und nah,
Bunt auf uns herniedersah,
Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,
Und das Jahr geht auf die Neige,
Und das schönste Fest ist da.
Tag du der Geburt des Herrn,
Heute bist du uns noch fern,
Aber Tannen, Engel, Fahnen
Lassen uns den Tag schon ahnen,
Und wir sehen schon den Stern.
Autor: Heinrich Theodor Fontane
Bei mir stehen auch meine Lieblingsblumen, so gar nicht in die Jahreszeit passend, aber wer legt so was schon fest.
Ich wollte keinen Blitz nutzen, ich finde, der ruiniert immer etwas die Stimmung. Dadurch ist alles etwas unscharf geworden, was ich erst gemerkt habe, als die Bilder hier so gross abgebildet wurden. (Und irgendwie sieht die Kerze immer zum Umfallen aus, Weitwinkel halt.) Aber ich bin so frei und zeige meine roten Nelken trotzdem bei Holunderblütchens Friday-Flowerday. Ich liebe diesen Strauß ganz besonders, denn mein Mann hat ihn mir mitgebracht, als ich krank war und er hat mich sehr aufgemuntert!
Ich bin noch etwas fleißig gewesen, keckes Füchslein und weihnachtlicher Hirsch sind geschnitzt und vielfach eingesetzt worden:
Mit den alten Buchseiten auf den Karten sieht es noch mal viel edler und passender aus.
Wenn Ihr Gothische Schrift lesen könnt, entziffert mal den Text, ich fand ihn sehr nett.
Euch allen ein wunderschönes Adventswochenende. Macht es Euch gemütlich.
Gerne zeige ich meinen Strauß und die neuen Karten auch beim Freutag.
(Text enthält ganz viel Werbung durch Abbildungen und Namensnennungen, die Originalcover habe ich bei amazon gefunden, ich bekomme nichts dafür und gebe nur meine Meinung wieder.)
Jeder von uns, der gerne liest, hat im Leben so seine Lieblingsbücher, die ihn begleiten und beschäftigen. Als Kind sind es die Bilderbücher, die die Eltern immer wieder vorlesen müssen, an deren Bildern wir uns nicht satt sehen können und die wir vielleicht auch unseren Kindern wieder zeigen.
Dann kann man endlich selber lesen. Bei mir war das ein kaum zu erwartenden Zustand. Endlich, abends noch selber abtauchen in Geschichten! Ja, vielfach habe ich nur abends gelesen, denn tagsüber war ich als Grundschulkind viel draußen. Außer es schüttete Bindfäden, was auch nicht selten vor kam. Oder es war in der Mittagsruhe, dass ich mich an einem Buch festgelesen hatte, oder ein Wochenende mit Verwandtenbesuchen, oder, …oder… Ihr merkt schon, meine Lesezeit wurde immer mehr. Gern las ich auch heimlich unter der Bettdecke, meine Mutter mußte immer noch extra nachschauen. Netterweise trug sie sehr oft Clogs, so dass ich sie die Treppe raufkommen hörte. (Ich glaube, das hat sie extra gemacht!) Auch hatte ich eine Phase, in der ich viel krank war, Bücher und Schallplatten waren da die besten Freunde!
Meine Eltern liebten Gott sei Dank Bücher, mein Vater verschlang auch alles Mögliche und kam manchmal nach Feierabend, wieder nicht an dem Buchladen und dem ein oder anderem Spontankauf vorbei. Aber auch meine Mutter schaute, allein von Berufs wegen, immer wieder dort rein, ihre Titel waren oft etwas überlegter und pädagogischer, aber deswegen nicht weniger geliebt. Fast jedes Buch was ich in die Finger bekam, wurde mehrfach gelesen. Manchmal blieb mir auch nichts Anderes übrig, ich las zu viel und zu schnell, als das der Nachschub gewährleistet war. Wir hatten in der ersten Klasse eine kleine Bibliothek, die daraus bestand, dass einige Kinderbücher auf dem Fensterbrett standen, vom Lehrer selbst angeschafft. Eine öffentliche Bücherei gab es nicht, zumindest keine für Kinder. Da merkt man, dass ich auf dem Land gross geworden bin. Aber mir machte dies wenig aus, *Der kleine Winnetou liebt seinen Schimmel* wurde als Erstlesebuch immer wieder und wieder gelesen. Vor allem in einem Nordsee Urlaub, wo mich leider im Wasser eine Qualle erwischt hatte und ich dann das Bett hüten mußte. Übrigens gab es auf der Insel zum ersten Mal eine Bücherei und ich konnte alle *Wicki Bücher* rauf und runter lesen und machte Bekanntschaft mit den Mummins. Natürlich gehört eine weitere skandinavische Autorin zu meinen Lieblingen, Astrid Lindgren. Kalle legte den Grundstein für meine Liebe zu Krimis, die Brüder Löwenherz zur Fantasie. Noch dieses Wochenende bin ich, krank im Bett liegend, „TV switchend“, bei einer gewissen Räubertochter hängen geblieben. Aber es gab auch deutsche Kinderbuchautoren, die ich noch heute liebe. Otfried Preusslers Figuren belebten sogar das Spielen von uns Geschwistern und meine Kinder spielten noch mit dem Opa Räuber Hotzenplotz. „Rache ist Gespensterwurst“, ein Ausspruch des kleinen Gespenst, war fest in meinem Wortschatz verankert und nie so böse wie „Blutwurst“ gemeint. Und wer wünschte sich nicht die blauen Wunschpunkte des Sams? Sehr geliebt wurden auch die Naturbücher, „Die Wiese lebt“ und Folgebände. Eine ganz wichtige Reihe für mich kleine Forscherin! Wenig später kam die Welt des wilden Westens dazu, wir haben heute noch den Keller voll mit Karl May, vielfach doppelt, ich habe auch eine Leseratte geheiratet. Michael Ende machte den Wusch war und schrieb die „Unendliche Geschichte“, den Traum eines jeden Viellesers. Natürlich bekam Meisterdetektiv Blomquist Gesellschaft von Emil und anderen Erich Kästner Bänden.
immer noch Holmes Fan
wie Ihr seht, beeinflusst so mancher Kinderschmöker mich noch heute
Mummins
Jules Verne
aus „Die Mumins Eine drollige Gesellschaft“
Du meine Güte, hier hat sich gerade aber etwas verselbständigt und die Liste wird ja immer länger! Ich glaube, ich muss langsam auf den Punkt kommen. Punkt, …? Also eine Reihe muss ich noch erwähnen! Mit Erscheinen des ersten Bandes war ich Fan! Ihr merkt vielleicht schon, ich benutze gerade sehr viel das Ausrufezeichen! So manchen schwant bestimmt schon, dass es *Die drei ???* waren. Das Gespensterschloss kannte ich fast auswendig.
Die Teenager-Lesephase „liest“ sich da schon viel anstrengender, hier kürzer. Komischerweise verbinde ich sie viel weniger mit einzelnen Titeln. Die „dtv pocket“ und die „dtv Geschichte“ waren Reihen, die ich vielfach im Regal stehen hatte. Viele wichtige Bücher, die Probleme behandelten. „Das kurze Leben der Sophie Scholl* ragte da auf alle Fälle heraus. Natürlich ging ich schon lange an das Regal meiner Eltern, las sogar in Gothischer Schrift, wenn ich es unbedingt wollte, so z.B. „Der Untergang Pompejis“ oder alte Jagd- und Naturbücher.
So langsam gab es ein erstes, kleines Regal, in dem ich meine besonderen Bücher sammelte. Da standen keine Kinderbücher mehr drin. Ich glaube, der einzige, der es aus der Zeit geschafft hatte, war Sir Arthur Conan Doyels S. Holmes. Englische Autoren reihten sich vor allen Dingen dort aneinander. Und zu einem Weihnachtsfest bekam ich das Buch geschenkt, welches diesen Beitrag ausgelöst hat und auch einen Platz in diesem Regal bekam!
Leider habe ich das Original Buch mal verliehen und nicht mehr wiederbekommen
Am 16. 11. 2018 verstarb der Schriftsteller und Drehbuchautor William Goldman. Viele kennen vielleicht „Der Marathon Mann“, „Zwei Banditen“, „Die Unbestechlichen“ und „Die Braut des Prinzen“. Ja, letzteres Buch, eigentlich „Die Brautprinzessin“, ist noch heute eines meiner Lieblingsbücher. Später auch verfilmt, aber wie so oft, als Buch eigentlich viel besser: Humor und Fantasie, absolut nicht vorhersehbar, spannend und romantisch. Außerdem hatte Goldman zwei Kniffe angewendet, er behauptete, das Original wäre von S. Morgenstern. Und er habe nun das Buch neu zusammen gefügt. Denn als er länger krank gewesen sei, habe ihm sein Grossvater dieses Buch vorgelesen, aber die langatmigen Sachen ausgelassen. Im Drehbuch des Films wird dies die Rahmenhandlung. (Ja, da kann es plötzlich passieren, dass an einer ganz spannenden Stelle der Erzähler,… ach ich schweife zu viel ab!)
Jedenfalls fing Goldman als Schriftsteller an und wurde dann später zu einem der wichtigsten Drehbuchautoren Hollywoods, modernisierte das Genres und gewann Oscars. Auch war er als Drehbuch Retter sehr gefragt. Viele seiner Filme sind Klassiker. Als ich las, dass er verstorben war, wollte ich das gern in meinen Blog aufnehmen, hätte es beinahe vergessen.
Alle paar Jahre muss ich mir das Buch aus dem Regal nehmen und lesen oder auch nur Teile noch mal lesen. „Wie Ihr wünscht.“