Von Zufriedenheit und Glück

Hallo und frohe Weihnachten Ihr Lieben.

Mit den Weihnachtstagen und anschließendem Sonntag haben wir dieses Jahr wirklich ein langes Fest. Eigentlich wäre es perfekt gewesen, seine Lieben zu besuchen, ohne in Stress zu geraten. Nun, wir konnten wenigstens mit viel Lüften, Masken, Abstand und Improvisation zu einem Teil der Familie. Denn wer weiß, ob es ein weiteres Weihnachten miteinander gibt. Denn was uns die letzte Woche und diese Pandemie gelehrt hat, dann: Carpe Diem!

Ganz viele Grüße von Karin, Astrid, Gabi und Maike und mehr

Die letzte Woche war gut gefüllt. Am Sonntag bin ich alleine zu meiner Mutter gefahren. Einmal musste die grosse Krippe bewegt und zwei Bäume geschlagen werden. Und ein kleines bisschen mit Abstand vorfeiern. Ach, was freue ich mich, wenn ich sie im neuen Jahr hoffentlich wieder in den Arm nehmen kann. Dann die Woche so früh wie möglich einkaufen, diese Idee hatten noch mehr Menschen. Aber es war wohl trotzdem die richtige Entscheidung, denn beim Milch nachkaufen, war es dann die Tage noch voller. Schließlich wollen es sich alle an den besonderen Tagen gemütlich machen, lecker essen und das nicht nur aus Dosen.

Karins sternenreiche Wünsche, ein Miniteilgeschenk von Maike und grosse Geschenke von meiner Mutter

Viele Bücher in Kartons gepackt. Ein Umzug, zumal der Umziehende länger im Krankenhaus verweilen muss,  will jetzt ganz anders geplant und durchgezogen werden. Alles muss auch so verstaut werden, dass es länger stehen kann, ohne zu gammeln. Dann kam aber auch die Nachricht, dass der Freund mit den bestmöglichen Vorraussetzungen in die Therapie startet und unsere Hoffnungen stiegen, die Erleichterung ist groß.

Ansonsten war es eine ganz normale Vorbereitungszeit. Wie so oft zu Weihnachten sehr regnerisch und trübe. Das Zusammentreffen der zwei Planeten, optisch am Himmel, konnten wir nicht sehen. Aber der Wasserspeicher der Natur wird aufgefüllt. Durch ein wenig Schneetreiben durften wir auch fahren.

Wunderschöne Post ist hier eingetrudelt, schöne Karten und Wünsche und Geschenke, die mein Herz immer wieder haben überlaufen lassen vor Freude und Glück und Dankbarkeit. Und meine geliebte Familie! So viel Liebe und Geborgenheit! Ganz besonders dieses Jahr wurde uns gezeigt, wie wunderbar diese, nicht zu kaufenden Geschenke sind.

Gebloggt über das Räuchern und den Weihnachtsgruß, ansonsten wenig digital unterwegs. Den Samstagsplausch hätte ich glatt vergessen. Aber einen kurzen Blick in den WP Reader jeden Tag, musste sein. Ob es Andreas Mann endlich besser geht und sie vielleicht die Zeit hat, es mitzuteilen? Schaut selber.

Habt schöne Tage.

Verlinkt beim Samstagsplausch von Andrea

Alle Jahre wieder

Ihr Lieben, Euch allen ein frohes und gesundes, leckeres, gesegnetes, lustiges und erholsames Weihnachtsfest!

Wesentliches

Ich weiß, dass ist ganz schön viel, was ich da wünsche, zumal dies ein besonderes Fest ist und wird. Aber, wünschen, ja wünschen darf man sich alles. Und an Wünschen  kann man auch selber arbeiten, um sie zu erfüllen (ohne die Erwartungen alle erfüllen zu müssen oder sie zu hoch zu hängen, ich bleibe da doch Realistin).

John Calvin Coolridge, Jr.
Weihnachten ist kein Zeitpunkt
und keine Jahreszeit,
sondern eine Gefühlslage.
Frieden und Wohlwollen
in seinem Herzen zu halten,
freigiebig mit Barmherzigkeit
zu sein, das heißt,
den wahren Geist von
Weihnachten in sich zu tragen.

Habt eine gute Zeit und wenn der Stress und die Emotionen zu viel werden, dann lasst einfach den zusätzlichen Deko Kram, der vielleicht noch auf den Tisch sollte, zieht Euch bequem an, schaltet einen Gang runter und setzt Euch aufs Sofa oder den Sessel. Macht einfach weniger, was Euch Stress bereiten kann. Denn der Geist der Weihnacht ist nicht all dieses drum herum, Liebe und Geborgenheit ist die Essenz.

Clemens von Brentano
Welch Geheimnis ist ein Kind!
Gott ist auch ein Kind gewesen.
Weil wir Kinder Gottes sind,
kam ein Kind, uns zu erlösen.
Welch Geheimnis ist ein Kind!
Wer dies einmal je empfunden,
ist den Kindern überall
durch das Jesuskind verbunden.

Auf diesem Wege möchte ich für all die schöne Weihnachtspost ganz herzlich Danke sagen. Gerade dieses Jahr hat mir die Blogger(innen) Welt viel geholfen und Gutes getan. Diese moralische Unterstützung, die Ihr aus der Ferne gebt, die gibt Kraft. Und wenn wir uns weiter gegenseitig unterstützen, im Realen und Digitalem, auch bei Unbekannten und Bekannten nebendran, dann schaffen wir auch diese besondere Herausforderung.

Dankeschön

Alles Liebe

Eure Christina aka Nina aka Wippsteerts

Licht

Die langen Nächte

Hallo Ihr Liebe.

Habt Ihr schon mal eine Wohnung oder ein Haus ausgeräuchert? Denn den Ausdruck: „es herrscht dicke Luft“ kennt Ihr sicher alle.

Letztes Jahr wollte ich diesen uralten Brauch eigentlich schon anwenden. Auf dem Weihnachtsmarkt konnte ich dafür Kohle kaufen. Salbei aus meinem Garten habe ich. Salbei, Lavendel und Beifus sind neben Weihrauch (Harz) wichtige Kräuter und Harze zum Räuchern. Man kann sie entweder dicht zu einem Bündel zusammenbinden, oder in einer Pfanne anzünden, oder auf ein Stövchen mit dieser speziellen Kohle legen. Unter die Kohle wird etwas Sand gelegt und die Kohle angezündet. Sie soll nicht brennen, sondern schwehlen.

Geräuchert wurde schon im Mittelalter. Ihr könnt Euch vielleicht denken, dass besonders zu den grossen Pest Epidemien ausgeräuchert wurde. Menschen nutzten noch lange Kräuterbündel um Krankenräume mit Ausräuchern durch Kräuter zu desinfiziert. Zum Jahresende ging der Hausherr durch Haus und Hof, um alles zu segnen und zu räuchern. (Wir kennen noch heute die Weihrauchsegnung der Kirche) Daher passt das doch sehr gut gerade, oder?

Minze, Sand, Rosmarin, Melisse und Rosenblätter

Egal, ob man daran glaubt, das Ausräuchern die negativen Energien, welche sich in Räumen sammeln, neutralisiert, es kann für einen zum symbolischen Akt der Säuberung werden. Mit dem schwehlenden Bündel oder dem Gefäß geht man bei geöffneten Fenstern durch die Wohnung. Beim Haus fängt man im Keller an. Jeder Raum sollte dabei durchschritten werden. (Kinderräume nur kurz, Kinder reagieren stärker auf Kräuteröle, als Erwachsene.) Wollt Ihr bestimmte Zwecke von Räumen unterstreichen, könnt Ihr in Schlafräumen zB beruhigenden Hopfen nehmen, im Büro belebenden Rosmarin, Lavendel für das Wohnzimmer und Salbei in Flur, Küche und Bad. Minze eignet sich da auch sehr gut dafür. Nadelbaumzweige sind gut für Keller, Dachboden und Abstellkammer. Aber das hier sind alles nur Vorschläge, wenn euch die ätherischen Öle in einem anderen Raum, als hier vorgeschlagen, besser gefallen, so versucht es. Das Ausräuchern des Hauses und Hofs erfolgte wie gesagt zum Jahresende, aber man kann natürlich immer zu bestimmten Anlässen räuchern. Ich mag es dieses Jahr als Abschluss machen.

Kräuter und Stövchen

Übrigens, ein Kräuterbündel stellt man aus frischen Pflanzen her, die fest mit einem Band umwickelt werden und dann als Bündel trocknen. Wenn man daran gedacht hat, solche im Sommer herzustellen. Nun, Salbei, Minze, Rosmarin, Beifuß und Thymian kann man gerade auch noch im Supermarkt kaufen. (Deswegen schreibe ich auch den Artikel jetzt noch, damit Ihr vielleicht noch die Möglichkeit habt, Euch hier einzudecken.)

Für frische Luft und frische Gedanken. Damit wir auch noch gut durch die Raunächte (Rauhnächte) kommen. (Darüber habe ich schon hier, hier und hier geschrieben) Ich wünsche gesunde und gesegnete Festtage.

Verlinkt bei: DVD Handmadeontuesday

Dunkle Jahreszeit

Hallo Ihr Lieben.

Diese Woche. Wir steuern ja so langsam auf die dunkelsten Tage des Jahres hin. Wintersonnenwende. Die wilde Jagd. Kennt Ihr aus Cartoons diese Sprechblasen mit all den Symbolen und Buchstaben für Flüche und Schimpfwörter? Sowas hätte ich gerne als Überschrift genommen. Denn die Woche war alles andere als schön.

Homeschooling, hm. Da es in Richtung Abi geht, gibt es kaum bis gar keinen Online Unterricht (Widerspruch in sich nicht wahr?). Ja, es war kurzfristig, aber nicht unerwartet und neu. Dazu eine beginnende Auseinandersetzung mit einer Lehrerin.

Noch sehr schwer tragen und verarbeiten müssen wir eine Situation im Privaten. Vor allen Dingen für meinen lieben Schatz war das eine ganz schlimme Nachricht und wir können da nur hoffen und soweit es Dank Corona möglich ist, helfen. Und mehr hoffen.

Meine Mutter hat mir netterweise diese schönen Fotos für einen Blogbeitrag gegeben, die passen jetzt sehr gut.

Innere Ruhe finden?
Mehr Ruhe?
Eine Lieblingsaussicht

Ansonsten habe ich meine Hände diese Woche beschäftigt, Weihnachtsgrüße schreiben, drucken, schnitzen, Geschenke verpacken. Für Weihnachten vorbereiten. Haushalt. Die Keksvorräte (zusammen mit den „Kindern“) wieder auffüllen und welche als Geschenk abpacken. Zur Post um Pakete an liebe Menschen zu senden, die wir dieses Jahr nicht (mehr) sehen werden. Was die bei der Post gerade leisten müssen (im Dauerlauf) ist bewundernswert. In meinen Basar ist noch ein Stempel und einige T Shirts gewandert.

Lärchenzapfen und Kiefernzapfen
Da war ein Hausschutzgeist (Tomta) nötig

Am Dienstag habe ich noch ein Rezept für Karamell Schokolade und Anhänger gepostet, wenn Ihr noch Geschenk Anhänger benötigt, schaut da mal vorbei. Wunderschöne Adventspost ist hier angekommen, allen aus der Postkunstaktion ein grosses Dankeschön, ich zeige sie noch alle. Und auch sonst kam erste Weihnachtspost hier an, Dankeschön liebe Mano und Marita und an meine liebe Schwester. Sonst kann ich Euch von dieser Woche leider nicht viel mehr erzählen.

Verarbeiten

So wünsche ich Euch allen einen ruhigen und schönen vierten Advent.

Und schicke diesen Rückblick auf die Woche zum Samstagsplausch von Andrea Karminrot, mit großem Dankeschön, dass Sie das trotzdem macht. Alle guten Wünsche noch mal auf diesem Weg.

(Ps. ich schaue erst später bei Euch vorbei)

Geschenkanhänger und Karamell

Hallo Ihr Lieben.

Ich habe in der letzten „livingathome“ eine gute Idee gefunden: Karamell und Schokolade

Ich esse beides furchtbar gerne, Karamell und auch Schokolade

Hier wird beides vereint! Und weil ich gern so etwas aufpeppen, sind da noch pikante Nüsse und Kerne zu gekommen. Salzige Pistazien sind auch superlecker.

Als erstes hackt Ihr die Zartbitterschokolade klein, ich mache das immer auf einem grossen Brett mit einem langen Küchenmesser, bei dem ich die Hebelwirkung einsetzen kann. Butter wird nun mit Zucker und ein kleinem bißchen Rübensirup gekocht. Als erstes die Butter schmelzen, dann den Zucker dazu. Etwas Wasser (etwa 100ml) noch hinzufügen. Passt nur auf, kochender Zucker ist echt heiß. Am Besten geht das in einer Pfanne. Es dauert lange, bis der Zucker sich auflöst und sich unter Rühren Karamell bildet. Das Dumme ist nämlich, dass man nicht richtig sieht, ob sich der Zucker ganz auflöst. Ich habe ein kleines bischen zu früh aufgehört. Während dessen wurde eine Auflaufform ausgelegt mit Backpapier. Die Masse muss kochend zähflüssig werden, wer ein Kochthermometer hat,, es sollen 150 °C erreicht werden, bei mittlerer Hitze. Nun in die Auflaufform gießen und den Karamell etwas abkühlen lassen, gesalzen Nüsse/Körner vereinzelt drüber geben und gehackte Zartbitter Schokolade drauf streuen, die schmelzend sich verbinden. Dann kühl stellen. Dafür eignet sich gerade sehr gut Eure Außenfensterbank.

Karamell kochen

Durchschneiden oder brechen und abpacken. Lagerung im Kühlschrank und am besten in einer Woche aufessen. (Und in der Pfanne habe ich dann einfach Milchreis zum „säubern“ gemacht, lecker!)

Zutaten:

Auflaufform und Backpapier, 500g Butter, 500g Zucker, 100 – 125ml Wasser in etwa, 2 Tl Sirup

Wenn Ihr das verschenken mögt, hab ich hier Geschenkanhänger für Euch. Zum Ausdrucken.

Ein paar könnt Ihr auch ohne Weihnachten nutzen.

runterladen, ausdrucken, ausschneiden (für private Zwecke, Copyright Wippsteerts)

Zum Schluss noch ein bisschen Eigenwerbung: ein Einhorn sucht noch ein neues Zuhause

Einhorn auf Klötzchen, 15,-€ + Porto, Kontakt siehe Impressum (mehr unter „Basar“)

Verlinkt und mit Eigenwerbung (und Namensnennung) bei:

handmadeontuesday, und DVD,