Da geht der Februar zu Ende. Noch Winter und doch mit erste Frühlingsboten. Birgit sammelt wieder unsere Monatscollagen und -rückblicke.
Ein Monat, der nach einem wirklich düsteren Januar, neben Regen, Nachtfrösten endlich auch Sonne brachte. Das tat wirkliche gut, besonders, wenn man die Möglichkeit hatte, sie auch draußen auszunutzen.
Ich liebe das Ergebnis mit den richtigen Linolfarben sehr. Es war sofort vergeben. (Leider wohl nur von der Post „verschluckt“, genau wie eine Geburtstagspost zur gleichen Zeit abgeschickt, irgendwie habe ich immer häufiger Sorge, etwas Wichtiges zu versenden)
Zum Monatsstart gab es meinen ersten Beitrag zu „Beflügelt“, kleine Regenpfeiffer. Das Jahresprojekt ist mir immer wichtig. Alle Vögel sind schon für das Jahr geplant. Dumm nur, dass ich im Jahresverlauf immer neue entdecke.
Ein Spaziergang im Sauerland mit etwas Hintergrund wurde festgehalten. Ein anderer kleiner Gang an der Wahnbachtalsperre mit Fotos für Euch gab es auch. Frühjahrsputz und etwas Umgestaltung, ein wenig Räumen und Aussortieren, stand an. Einige neue Stempelschnitzerein entstanden. Natürlich. Auch gezeigt bei 12 von 12.
Beim Sperrmüll fand ich ein besonderes, altes Nudelholz, guckt mal wie die Griffe angeordet sind. Und zwei Küchenmesser. Der Blumenkorb war auch hübsch. Warum so viel einfach weggeworfen wird, wo es so einfache Wiederverwendungsmöglichkeiten gibt, werde ich nie verstehen.
Auch im Garten ging es los. Den Kompost habe ich aufgelöst und das Hochbeet noch mal „enterdet“ und nun ganz und gar „verdrahtet“. Der Schutz war vorher nicht auch an den Seiten hochgezogen gewesen und das war ausgenutzt worden. Wieder befüllt harrt es nun der Nutzung. Unten frischere Komposterde und oben Teile der Erde vom letzten Jahr mit nun reifem Kompost. Dann sollte es vor Karneval noch an die Rosen und den Wein gehen, beide müssen dringend geschnitten werden. Aber ein Infekt streckte mich nieder. Keinen Karneval dieses Jahr für mich. So gab es keinen extra Beitrag, wie die Ären und Kornblumen auf dem ersten Leinentrockentuch aussehen. Das Ufo zum Wollethema bei Michaela und Susanne ist ganz hinten gelandet. Auch wollte ich Euch die zwei sehr schrägen Bücher von C.K. McDonnell vorgestellt haben. Sehr gern habe ich die gelesen. Ich liebe den schrägen englischen Humor, Krimi und Fantasy auch. Und das findet sich alles bei den Titeln (zwei bis jetzt) um die verrückteste Zeitungsredaktion überhaupt. Unsere Bücherei hat sie gerade netterweise auf meine Anfrage hin angeschafft. Leider habe ich kaum die sonst vorgenommenen Titel geschafft. (Wenn ich richtig krank bin, kann ich mich nicht auf Bücher konzentrieren). Sehr gefreut habe ich mich, dass die dritte Staffel von „the Orvill“ gezeigt wird. Auf den ersten Blick sieht die Serie schrill und schräg aus, aber die Themen sind es nicht! SF in der Tradition von Star Trek, nur richtig gut weitergedacht.
Puh, ich bin froh, dass ich diesen Monat vieles bereits vorbereitet hatte, sonst gäb es auch diesen Artikel nicht. Auf einen schönen neuen März, immer ein besonders schöner Monat für mich (Vorfreude).
Der Februar ist immer ein schwieriger Monat, finde ich. Der Winter sollte doch eigentlich bald vorbei sein, sagt mir mein Empfinden. Der März steht vor der Tür und wird warm ersehnt. Am 2. Februar war Maria Lichtmess, damit ist die Weihnachtszeit beendet und ab dem Zeitpunkt merkt man spürbar, dass die Tage heller werden. Aber das geht einem irgendwie viel zu langsam, oder? Auch wenn uns dieser letzten Tage die Sonne verwöhnt, sobald sie schwindet, wird es kalt. Wir sind ausgehungert nach Licht und Wärme, ersehnten den Frühling. Schneeglöckchen und andere Frühblüher kündigen ihn doch schon an. Wann wohl die ersten Blättchen des Bärlauchs kommen? Ich möchte gerne wieder Pesto daraus machen. Hm, lecker ist es auf Spagetti oder frisch gebackenes Brot!
Noch ist es, vor allem Abends, am gemütlichsten im Haus. Da dekorieren wir um, sortieren aus, fangen mit dem Frühlingsputz an. Alles, damit es uns gut tut, wie es hinterher aussieht. Wir brauchen das einfach ab und zu, uns mit etwas Schönem zu umgeben, kleine Veränderungen, Spinnweben entfernen, die Sonne herein lassen. Damit das „Füßehochlegen“ anschließend schöner wird.
Im Garten gibt es immer mehr frisches, neues Grün. Bald schon können wir kurz draußen sitzen. Die Sonne wärmt Mittags, sonst müssen wir noch nachhelfen und uns mit warmer Kleidung und Decken einmummeln.
Poster und mehr ( Desenio) kamen wieder ganz geschwind
Neben dem Frühlingsputz und dem Aussortieren belohne ich mich mit ein paar neuen Postern und etwas „mehr“ von Desenio, mit denen ich wieder eine Kooperation machen darf. Aussortieren und Putzen an sich mache ich nämlich gar nicht so wirklich gerne. Ich brauche da immer einen ordentlichen Schubser.
Die Winterbilder waren immer noch schön, aber ich mag sie jetzt gerne austauschen. Auch wenn hier kaum Schnee lag, ist es genug.
Püppchen darf natürlich dabei sein
Ich hatte wieder die Qual der Wahl. Mit einigen Einrichtungskleinoden von Desenio (Werbung) habe ich mir die Sofa Ecke zu einer kleinen Strandecke gestaltet. Die Klippen (Big Sur Coastline Poster und Highway 1 Poster ) erinnern uns an die Klippen von Moher in Irland, dessen Besuch so furchtbar lange her ist. Der Leuchtturm (Lighthouse on Dune Poster) sieht fast so wie der aus unserem letzten Schottland Urlaub. Dort gehörte unser Hostel tatsächlich zu einem Leuchturm dazu (alle 30×40 mit den weißen Holzrahmen).
Und ist die gewebte Decke nicht wie ein kleines Strandstückchen? Ach, ich mag sie gleich einpacken und mich an eine sandige oder steinige, windige, sonnige, salzig-duftende Stelle am Strand setzen, gegen Wind und Sonne oder Sand wäre sie genau richtig. Aber erst einmal träume ich mich nur ein wenig fort. Sehnsucht ist auch etwas sehr schönes. Ihr habt das vielleicht schon an meinem ersten Projektvogel „Beflügelt“ gesehen, den ich am 1. des Monats gezeigt habe. Und der sich im Heft gedruckt auf das Tablett eingefunden hat.
Gemütliches Arbeiten am Jahresprojekt auf dem Sofa
Das Tablett WILLIAM MORRIS – MARIGOLD ist ein Entwurf des englischen Künstlers William Morris, den ich sehr mag. Seine floralen Motive sind übrigens Linoldrucke (Tapetenentwürfe). So wunderbar müsste man Linol schnitzen können. Ich liebe es Tabletts zu nutzen. Sie sind für alles so praktisch. ZB. für diese leckeren, selbstgebackenen Eierlikör Minigugelhupf Imbis. Superleckere Aufmunterung, Rezept weiter unten.
Tabletts halten mein Chaos im Zaum und Transporte sind leichter. Ich habe darauf oft Skizzen und Bleistift, Radierer und anderes kreatives Material. Aber natürlich darf keine kleine oder große Feier ohne Tablet sein.
Genau wie Brettchen. Hier ist es ein wunderbares Eichenbrett SCHNEIDEBRETT, WALNUT, NATUR. So schön für Schnittchen, welche man abends reicht. Ich nutze sie aber einfach so gerne, auch für das tägliche Frühstück. Wußtet Ihr, daß Holz antiseptisch ist? Und Eiche hat eine hohe Dichte.
Washi Tape (auch von Desenio) ist so praktischDie winterlichen Poster lege ich gut weg und freue mich nun über die Mumins
Das ich die Mumins mag, weiß so manche/r Blogleser/in schon. Desenio hat diese wunderschöne Skizzen von Tove Jansson als Poster, da war ich hin und weg. Passend zum Thema „Bücher“ und weil wir natürlich Schottland so mögen, gab es dazu dieses Foto aus den Highlands. Aus Harry Potter kennt Ihr sicher den Hogwarts Express. Nun, die Bahnstrecke, welche man im Kino sieht, gab und gibt es wirklich und die historische Dampflok dort auch. Ihr seht hier die Poster Moomin Characters No1 und Glenfinnan Viaduct, beide im Format 30×40
Meinem Schatz hat sich Reis Terrassen (Rice Terraces Poster), von oben fotografiert, ausgesucht. Unglaublich, oder? Das Menschen so etwas ausgedacht und angelegt haben. Die Mondlandschaft La Lune aus der letzten Aktion wollte er gerne daneben stehen lassen.
Leider sind die Lichtverhältnisse noch bescheiden, ich bitte dies zu entschuldigen..
Ach, ich mag es so in diesem Zimmer zu schlafen und zu lesen und zu träumen! Mumin Mama hat als kleine Figur mal vom Flohmarkt hier hin gefunden und steht jetzt mit dabei. Genau wie der „Kopf“ eines Nilpferdes, als Griff für eine Schublade eigentlich gedacht, bei meinem Mann. Ich erfreue mich immer noch an den Leisten vom letzen Mal. Diesmal musste nicht mehr so viel Arbeit für das Anbringen investiert werden.
Es ist doch wirklich schön, ein wenig frischen Wind in die Bude zu bringen. Gerade jetzt, zum Frühling hin. Und wenn ich Euch jetzt Lust auf mehr/Meer gemacht habe, so darf ich Euch diesanbieten:
Der persönliche 40% Rabattcode: WIPPSTEERTS40
Gültigkeitszeitraum: 15.02. – 19.02.
Gültigkeit: Der Code gilt nur für reguläre Poster
Ausnahmen des Rabatts: Rahmen und personalisierte Poster usw.
Das Ganze ist in Kooperation mit der Firma Desenio entstanden und als Werbung zu kennzeichnen. Ich bedanke mich wieder sehr bei der netten Sonja von der Marketing Abteilung für die unkomplizierte Abwicklung.
Und damit Ihr noch etwas zum Schlecken für die närrischen Tage habt, gibt es hier das schnelle Rezept für die leckeren Eierlikör Mini Gugelhupf:
250g Mehl, 180-200g Zucker (ich habe beim ersten mal die 200 genommen, aber da ja noch Eierlikör dazu kommt, kann man/frau getrost reduzieren, sie werden sonst sehr süß), 4 Eier, 180g Butter, Abrieb der Tonkabohne oder natürlich eine halbe Vanilleschote, ausgekratzt. Etwa 70 ml Eierlikör, 1 TL Backpulver und 1 TL Trockenhefe, 1 P Salz. Zum Drüberstreuen kann etwas Puderzcker genommen werden, ist aber nicht notwendig. Wenn Ihr noch eine säuerliche Note reinbringen mögt, macht Euch Zuckerguß mit Grapefruit. Natürlich geht auch eine Schokoglasur.
Butter und Zucker müssen als erstes verrührt werden. Die kleinen Förmchen (das Rezept ergibt etwas 12 bis 15 Stk.) mit Magerine etwas bepinseln, dann kommen die kleinen Kuchen besser raus. Nach und nach alles zu der ersten Mischung dazu geben. Der Hefe etwas Zeit lassen. Die Mischung aus Hefe und Backpulver macht alles schön fluffig. Befüllt die Förmchen nicht bis ganz zum Rand, der Teig geht beim Backen auf.
Den Ofen mit Ober- und Unterhitze bei 170°C vorheizen und die Gugelhupf ca 20 min backen, macht die Stäbchenprobe. (Ich habe mir das Rezept einmal vor Jahren aufgeschrieben und weiß den Ursprung leider nicht mehr, etwas für mich angepasst habe ich es aber)
So schnell geht der erste Monat des neuen Jahres dahin. Birgit sammelt auch dieses Jahr wieder unsere Monatsrückblicke. Auch wenn der Monat noch ein paar Tage hat, ist der letzte Donnerstag im Monat der Stichtag.
Die Woche verging wie im Fluge. Ich nahm mir aber etwas Zeit für mein Jahresprojekt , wieder initiiert von Andrea, und Blumenstempel. Das Mix Thema „Äste“ vom Michael und Susanne habe ich in klein als Collage auf einer Karte umgesetzt, bevor es mit dem neuen Thema „Wolle nächste Woche weitergeht. Das erstes Mal wurde Karneval gefeiert: mit „unseren“ Senioren in der Gemeinde. Ja, im Rheinland hat die Zeit der Sitzungen und Karnevalsfeiern begonnen. Gemeinsam mit meiner Freundin haben wir einen bunten Nachmittag gestemmt, hatten zwei Gäste, die mit Akkordeon und Büttenrede schon fast professionell Stimmung machten. (Da kann ich ein Kreuz im Bingofeld „Für einen guten Zweck“ machen) Es war ein gelungener und lustiger Nachmittag und ich hatte Abends noch unsere vorgetragenen Lieder im Ohr.
Ich konnte aus der Bücherei einige vielversprechende Titel ausleihen, den Krimi „Whisky mit Schuß“ lese ich gerade gerne, da als e-reader, im Bett. Ein wenig Highlands. Den schrägen Fantasy Roman über eine Zeitung, in der die mysteriösen, unwahrscheinlichen Meldungen die Tatsachen sind, (mit Folgeband) hebe ich mir fürs Sofa auf. Und schon mehrfach gestreamt (immer erst auf Englisch und dann nochmal auf Deutsch oder mit deutschen Untertiteln) habe ich sehr gern die neuen Folgen der Staffel 2 von „The Legend of Vox Machina“. (Diese Serie ist in Zusammenarbeit mit den Protagonisten der Fantasy Rollenspiel Geschichten in Zeichentrick für Erwachsene umgesetzt worden. Keine Werbung)
Insgesamt war es hier eher ruhig im Monat, wenn es auch genug zu tun gab oder zu organisieren (und manche Hotline sind einfach dauerbesetzt) und aufzuräumen. Und da ist auch noch nicht alles erledigt. Veränderungen stehen im Raum. Der Lauf der Zeit. Außerdem Ausmisten und dergleichen. Digital weniger unterwegs und mit Kommentaren eher sparsam war ich. Immer, wenn ich Zeit bekam, nutzte die gleich eine ordentliche Erkältung oder Ähnliches aus. Aber so ist das halt im Winter. Genau wie es im Winter eben kalt und össelich ist. Es gab auch etwas Schnee, nur blieb er hier nur sehr kurz liegen.
Im Blog veröffentlichte ich den Monatsspaziergang für Kristina: einen kurzen Gang an der Sieg lang. Ich habe einen alltäglichen 12. bei Caro gezeigt. In den ersten Tagen des neuen Jahres entstand der „Seebär Papageientaucher“ und die Ansichten. Eine sehr schöne Aktion hat Niwibo mit ihrer Linksammlung rund um unsere Blogs gestartet. Wenn Ihr Mal neue Blogger*innen und ihre Seiten im Netz entdecken wollt, schaut da unbedingt vorbei (muss ich auch noch Mal die Tage). Und zum ersten Mal mache ich bei Antetannis Bingo mit.
Ordentlich kalt ist es hier, wir waren ja lange verwöhnt, was man der Natur auch ansieht. Einen „Close to the ground“ habe ich für Juttas Fotoprojekt Linkparty, mit frostigen Ganseblümchen.
Und ich mag ja Osterglocken sehr. Kleine Sonnen. Die ersten gab es diese Woche zu kaufen, daher habe ich auch mal wieder einen Strauß für mich und Astrids Blumenstrauß Linksammlung.
Ja, der Spruch stand mit dem Hasen zusammen, schon beim letzten Strauß, aber ich mag beides gerade sehr.
Monats- und Wochenrückblick verlinke ich bei Birgit und Andrea s Samstagsplausch
Ein neues Jahr, schon einige Tage alt (das Zitat stammt übrigens von Walt Whitman). Ich hoffe, es geht Euch allen gut und Ihr seid gesund in die ersten Tage des neue Jahr gekommen. Immerhin, wer abergläubisch ist, der hatte gerade einen Freitag, den 13.
Ich habe mich entschieden, beim Jahresbingo von Antetanni mitzumachen. Eine kreative Aktion, die es schon länger gibt. Bis jetzt habe ich mich immer von der Fülle der Kästchen abschrecken lassen, aber dabei übersehen, wie flexibel es in Wirklichkeit ist. (Und außerdem bei verschiedenen Bloggerinnen verfolgt, dass es gut umzusetzen ist.) Aber da das neue Jahr mit viel Erkältungen bei uns weiter gegangen ist und sowieso ja immer dieses und jenes ist, war es hier etwas ruhiger die letzten Tage. Bei 12 von 12 habe ich dann diese Woche mitgemacht und dort mein erstes Bingofach abgehakt. Antetanni feiert auch ihren Bloggeburtstag mit einer sehr schönen Tauschaktion.
Hoffentlich denke ich nur immer daran, auch drauf zu schauen und vielleicht auch konkret etwas zu planen. 😊
Das Jahresprojekt von Andrea startet auch wieder und ich bin diesbezüglich „beflügelt“. Ich habe mir ein kleines Heft gebunden und schon alle Kandidaten darin aufgeführt. Die ersten zwei sind in „Arbeit“.
Mit einer neuen App kann ich jetzt auch wieder auf dem kleinen Tablet Titel aus der Bücherei-Onleihe lesen. Super, wenn ich nachts einmal wach werde. Sonst stört das Licht den Schatz eher.
Auf „Das Strahlen des Herrn Helios. Ein Fall für Skarabäus Lampe“ hatte ich mich schon länger gefreut und habe es fast durch. Lies sich so gut an, wie ich erhofft hatte, hatte dann sehr schnell schon einen dramatischen Höhepunkt und danach aber noch viele Seiten über. Das ist ein wenig mein einziger Kritik Punkt, so was kommt normal etwas später oder noch mal, aber sonst hat es mir gut gefallen. Das ganze verknüpft Fantasy (fiktive Welt mit Tieren, die wie Menschen agieren) und Krimi. Hauptfigur ist ein Hase (wie schön der Name sagt) der bei einem Mord im Circus Milieu zur Rate gezogen wird. Es gibt Anleihen zu viktorianischen, klassischen Krimis (Holmes und Poirot zB) und das mag ich ja besonders. Leider habe ich früh schon den Täter als sehr wahrscheinlich heraus gelesen. Aber so viele schöne Ideen. Es gibt sogar Fische, die durch eine Art Helm an Land leben, ein Rechtsanwalt, welcher den Fall überhaupt zu unserem Detektiv bringt, ist zB ein Fisch. Es ist auch nicht mehr üblich „sich gegenseitig zu fressen“ es gibt andere Nahrung für Fleischesser. Skarabäus größtes Hobby sind Insekten und er ist Kettenraucher, stammt aus einem gebildeten Haus und hat einen verkrüppelten Fuß. Wenn er nachdenken will, nimmt er sich am Liebsten eine Dreischneck, ein Transportmittel mit 3 Schnecken. Und er hat einen Faible für einen kleinen Straßen Kater, seinen Partner und wird „betüddelt“ von seinem Kindermädchen, einem energischen Huhn. All diese Ideen und skurrilen Einfälle haben das Buch für mich lesenswert gemacht. (Und ist etwas für Andreas Lesezimmer – auch noch schnell verlinkt)
Am Mittwoch haben wir nachmittags kurz Mal die Gunst der Stunde genutzt, dass es etwas besseres Wetter gab und sind an der Sieg einen kleinen Gang machen. Etwas Luft in die erkälteten Köpfe pusten. Da war das Hochwasser auch noch ok.
Und gegen Abend konnte ich sogar einen recht schönen Himmelsblick diesbezüglich tätigen.
Der Donnerstag ist bei 12 von 12 dokumentiert. Am Freitag war dann Richtfest bei Freunden, die Handwerker hatten es trotz des widrigen Wetters pünktlich geschafft, das Holzhaus aufzustellen. Außerdem wurde mit Schampus auf die Freundin unseres Großen angestoßen, die ihren Master mit toller Note bestanden hat.
Und seit langem habe ich endlich wieder einen Strauß Tulpen, auch wenn es ein einfacher und kleiner ist, für den Friday Flower Day, nun bei Astrid:
Jetzt werde ich mich auf das Sofa verkrümeln. Der Regen hat aufgehört und dafür windet es wieder ordentlich. Habt trotz des grauen Wetters ein schönes Wochenende
Kaum einen Vogel habe ich schon so oft in diesem Blog erwähnt und (auch gedruckt) gezeigt, wie die Eule.
Heute möchte ich Euch das neue Buch von John Lewis-Stempel vorstellen. (Werbung, da mir das Buch vom Verlag zur Verfügung gestellt wurde, was meine Meinung aber nicht beeinflusst)
Quelle DuMont Verlag
Die Bücher von John Lewis-Stempel habe ich teils in der Vergangenheit bereits vorgestellt. Einmal geht es um das Land (Wiese) mit all seiner Schönheit und Arbeit rund um seinen Hof: „Ein Stück Land“. In „Im Wald“ konzentriert er sich auf seine Beobachtungen und Wirken dort. Seine Naturbeschreibungen lesen sich wunderschön, sind lebensecht und poetisch zur gleichen Zeit.
Das hat er natürlich auch bei diesem neuen Band wieder geschafft. Poesie trifft auf Naturbegegnungen und Informationen. So könnte man es sehr knapp zusammenfassen.
Wenn Lewis-Stempel davon erzählt, wie eine Eule mal auf seinem Kopf gelandet ist, möchte ich fast mit ihm tauschen. Aber nur fast, denn die haben sehr starke und spitze Krallen. Mit „Old Brown“, einem Waldkauz, der am Waldrand in der Nähe seines Hofes lebt, beginnt und endet das Buch. Eine kleine Freundschaft auf drei Meter Abstand. Aber auch die Geschichte der Eulen, nicht nur die in England und in der Literatur sind Lewis-Stempel wichtig. Woher kommt der Name „Eule“ (owl), warum haben Menschen Angst vor ihnen. Welchen Status, welche Legenden gibt und gab es über sie. Kaum ein Vogel von solcher Symbolkraft. Er erklärt übrigens auch das Geheimnis der Lautlosigkeit ihres Fluges. Das Geheimnis, warum es in seinem Wald mittlerweile mehr Eulen leben, gibt er auch preis.
Er stellt uns in England vorkommende Eulen vor, fast alle gibt es auch hier. Wunderschöne kleine Illustrationen begleiten den Text. Das Buch selber ist eine Augenweide, gebunden und mit Lesebändchen. Das Cover kannte ich schon vom englischen Original. In England gibt es noch mehr so schöne Titel von ihm, u. A. über den Hasen oder den Fuchs. Aber kein Tier „umfliegt“ so eine Mystik wie die Eule. Nicht umsonst gab es schon Abbilder in den Höhlen von Lascaux, wie ich nun weiß.
Mich hat schon länger das Motiv einer Eule im Anflug auf Beute in den Fingern gejuckt. Diese Lautlosigkeit, aus der sie plötzlich erscheinen, abbremsen und greifen! Das beeindruckt mich noch mehr, als bei Falken und Anverwandten. Also habe ich mich an einen etwas größeren Stempel rangemacht:
– Still, Horch! –
Die Eule war’s die schrie, der traurige Wächter
Der gräßlich gute Nacht wünscht.
Shakespeare
Macbeth
Vielleicht habe ich Euch ja neugierig gemacht. Oder Ihr kennt jemanden, für den dieses Buch das perfekte Geschenk wäre. Ich jedenfalls bin wieder sehr begeistert und werde es sicher häufiger noch in die Hand nehmen.
„Das geheime Leben der Eule“
J. Lewis-Stempel
Im Oktober diesen Jahres im DuMont Verlag erschienen (ISBN 978-8321-8207-6)