Ausflüge, Kreatives und eine verrückte Blume

Hallo Ihr Lieben.

Anfang der Woche waren wir in Stadt Blankenberg, eine historische Stadt im Siegtal, zu Hennef gehörend. (unbezahlte Werbung) Von 1245 bis 1805 war der Ort eine selbständige Stadt und die umliegenden Orte gehörten dazu. An einem steilen Bergkamm gelegen, thront über dem Ort die Burg als Sitz der Grafen von Sayn. Leider hatten wir uns den Montag als Ausflugstag für die Familie ausgesucht, in der Hoffnung, dann wäre nicht so viel los, aber es war genau falsch gedacht. Die Burg hatte zu und konnte nur von außen begutachtet werden. Im und um den Ort konnte man aber wunderbar laufen und erkunden. Trutzige Stadtmauern, Fachwerkhäuser, alte Obstbäume und für Kinder gibt es eine mittelalterliche Erkundungsally. Aber für einen Imbiss hatte nur eine Lokalität auf. Dort bekamen wir dann feine, bergische Waffeln, mit Sahne und heissen Kirschen.

Den Rundgang zeige ich Euch dann am Besten mal bildlich:

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Blick in die Burg

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Schießscharten
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Steiler Zugang zu den Weinpflanzen, übrigens gibt es ein Weinlese Museum im Ort

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das ältestes Haus mit Gang
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Ist das nicht ein toller Blick? Hier stand früher die Schmiede

Schon 1171 wurde der Ort urkundlich erwähnt, dort teilt der Kölner Erzbischof Philipp von Heinsberg, der der Äbtissin Gepa und dem Konvent der heiligen Jungfrauen zu Köln (später St. Ursula genannt) die Existenz eines Freihofes in blanckenberge mitteilt. Die Burg Blankenberg dürfte zwischen 1150 und 1180 errichtet worden sein. (wikipedia)   Auf der Burg gibt es zZt auch eine Kunstausstellung. (unbezahlte Werbung)

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örtlicher Kindergarten

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Am Wochenende ist im Freilichtmuseum Lindlar (Bergisches Land) der traditionelle Bauernmarkt. (unbezahlte Werbung, wir sind einfach gern dort und Museen müssen doch unterstützt werden, oder?) Falls Ihr noch ein Ausflugsziel (natürlich nur wenn Ihr in der Nähe wohnt,) für Samstag oder Sonntag suchen solltet. Vom Freilichtmuseum hab eich hier schon mal berichtet und werde Euch sicher nächste Woche auch Bilder zeigen. Ich freu mich schon auf leckere, selbstgemachte Sachen, der Schmied wird vorführen und auch andere Handwerker zeigen, wie im Bergischen diese alten Traditionen ausgeführt wurden.

Selbstgemachte Marmelade werde ich sicher nicht im Freilichtmuseum kaufen, eher den frischen Honig. Ich koche gerade selber fleissig Gelee. Gestern habe ich doch von den Krimis erzählt, die in nordamerikanischen Indianerreservaten spielen. Ich mag die indianische Kunst und habe mir gleich das Titelbild des einen Krimis als Vorbild genommen und einen Stempel geschnitzt. Den zeige ich auch noch beim Freutag.

 

Nicht zuletzt möchte ich Euch eine verrückte Blume zeigen:

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Habt Ihr sie erkannt? Eigentlich blüht die ja erst so zur Winterweihnachtszeit. Es ist ein Ritterstern, eine Amaryllis. Nach der Blüte stelle ich die Knollen immer in den dunklen Keller, damit sich die Pflanze zurückziehen kann. Zum Sommer hin kommen die Pötte dann irgendwo in den Garten, damit die Blätter noch mal treiben können und Kraft in die Knolle geben können. Sobald es kalt wird, kommen die Pflanzen dann wieder in den dunklen Keller und wenn man ein wenig aufpasst, kann man die Blüte zur Weihnachtszeit treiben. (etwas mehr und mehr Licht und etwas Wasser) Nun, diese Blume verschönert schon jetzt meinen gerade eher blütenarmen Garten. Ich zeige sie mal beim Flower Friday 

Euch allen schon mal ein wunderschönes Wochenende.

von Spaziergängen und Sauriern

Hallo Ihr Lieben.

Ich hoffe, es ist bei Euch auch so angenehm kühl geworden. Erst gab es letzte Woche ein ordentliches Gewitter gegen Abend, mit heftigen stürmischen Böen, jetzt hat es tatsächlich aber noch mal ganz normalen Landregen diese Woche gegeben

Wie gut, dass mein Mann und ich am Wochenende noch eine Wanderung zur Löwenburg im Siebengebirge unternommen hatten. Es war frisch, sonnig, aber endlich mal nicht so unglaublich heiss gewesen. (unbezahlte Werbung)

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Vom Parkplatz aus, Nähe Bad Honnefs, kann man sehr bequem durch Misch -Buchenwald, (ja, sogar für Kinderwagen geeignet,) einen schönen Gang hoch zum alten Forsthaus machen. Kurz vor dem Ziel öffnet sich der Laubwald für eine riesige Obstwiese. Viele der alten Bäume hatten allerdings Schäden davon getragen, durch die Trockenheit war es zu Astbruch gekommen.

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Im Hintergrund sieht man ja auch, dass die Bäume sich schon verfärben, wie im Herbst. Aber das Siebengebirge hat noch Glück gehabt.

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Auf der Terrasse der Waldwirtschaft war es unter Bäumen und Sonnenschirmen und im Wind sehr angenehm, der selbstgemachte und frische Pflaumenkuchen war lecker! (unbezahlte Werbung)

Von hier aus kann man noch verschiedene andere Wander Routen laufen.

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Wir wollten hoch zur Burgruine. Da wird es dann doch noch etwas steiler und nicht mehr unbedingt mit einem Kinderwagen zu begehen, zumal wir den steinigen Weg wählten. (Es gibt auch einen normalen Weg.)

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Und wer jetzt denkt, wir hätten unseren Hund zu der Zirkus Nummer gedrängt, der irrt, dieser sonst so ängstliche Hund ist da wirklich von alleine rauf gesprungen!

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Es ist doch immer etwas Besonderes, durch alte Laubwälder zu laufen, oder? Auch wenn man überall gemerkt hat, dass die lange Hitze- und Dürreperiode ihre Spuren hinterlassen hat.

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Der kleine Bach führte kaum noch Wasser und nur auf der Nordseite (Foto) sah es noch so schön grün aus, drehte man sich um, waren die Bäume kahler und am Boden viel weniger Grün.

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Aber jetzt hat es ja zumindest mal verteilt über zwei Tage einige Schauer gegeben. Die habe ich dann auch gleich noch mal genutzt:

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Der Fisch Saurier ist fertig geworden.

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Einzelne Überreste der Fossilien dieser riesigen Urzeit Fische wurden 1923 zum ersten Mal in Nevada gefunden. 1991 entdeckte ein Archäologe eher zufällig in British Columbia ein 23 m langes Skelett.

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Jetzt arbeite ich natürlich noch an weiteren Stempeln. Dinos haben mich nicht erst seit ich das Buch Dino Park von Michael Crichton gelesen habe, fasziniert. (unbezahlte Werbung, aber spannendes Buch, entstanden aus dem Drehbuch für Jurassic Park, auch wenn dann der Film erst später entsand.) Einen Triops (Urzeitkrebs) möchte ich auch noch schnitzen, aber wie Ihr seht, sind auch diese Stempel (T Rex Schädel, Velociraptor und ein Quetzalcoatlus ) noch grob und unfertig. Aber ich muss jetzt erst mal weiter Apfelmus machen.

Ich zeige die Stempel aber alle schon mal beim Creadienstag.

Wünsche Euch eine weiterhin angenehme Woche.

eigentlich so gar nicht nach

Hallo Ihr Lieben.

Eigentlich ist mir so gar nicht nach Blog schreiben. Oder eigentlich sogar sehr, ich müsste mir gerade in diesem Moment so einiges von der Seele schreiben. Aber dies ist mir dann doch zu privat. (Verdorri, ist das Leben manchmal eine Quase.) Aber kennt Ihr sicher auch, diese Höhepunkte im Leben, die man rausschreien mag, mit allen teilen möchte und die Tiefpunkte, die einen so sehr bewegen, dass man das Gute im Leben manchmal vergisst. Also, hier ein wenig meine Höhepunkte, damit man diese nicht vergessen kann:

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Birke

Denn ich hatte mir vorgenommen, Euch meine Kissen zu zeigen, die ich für eine Hochzeit als Geschenk gedruckt habe. Mir haben sie wirklich gefallen und ich  habe mich gefragt, warum ich selbst keine für uns gemacht habe. Außerdem gibt es für die Zitronenfalterin ein Himmelsbild – na, eigentlich zwei. Hier kommen heute die ersten, sich ballenden Wolken am Himmel. Aber noch brennt die Sonne sie gnadenlos nieder. Vielleicht gibt es die Tage mal ein Gewitter.

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Das zweite Foto ist ein wenig Abendstimmung. Dann, wenn es wieder etwas lau wird, still und manchmal eine besondere Stimmung entsteht.

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Dieses Bildeben  ist schon vor einer Woche entstanden und sollte schon gleich in die Link Sammlung. Aber wie das manchmal ist, ein wenig zu viel der Vergesslichkeit.

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So ist es doch ein wenig angenehmer im Moment, oder? Die Morgensonne im Bach sehen, am liebsten auch zu der Ente in das kühle Nass steigen.

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Der Kompost lockt gerade ab und an dieses grosse Raubinsekt an. Eine Hornisse. Und sie hat ihn gegen zwei andere Hornissen verteidigt. Schliesslich will sie die Obstreste alleine futtern, denke ich. Kennt Ihr auch noch das Ammenmärchen, dass soundsoviele Hornissen einen Ochsen mit ihren Stichen töten können? Meine Güte, hatten wir als Kinder Angst. Und dabei gab es weit und breit keine mehr, da hat man die nicht geschützt, sondern ausgeräuchert, auch weil man vor ihnen Angst hatte. Dabei sind sie friedlicher als Wespen. Ich denke, ab und zu wird auch eine Fliege auf dem Kompost ihr Opfer werden, davon hat es dieses Jahr genug, …gerne liebe Hornisse.

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Dieses Muster der Rinde entsteht, weil die Platane ihre Rinde stückweise abwirft, da sie nicht mit wächst.

 

 

 

 

Eine Hochzeit stand hier an und ich habe für den gemeinsamen Balkon zwei Kissen mit neuen Linolschnitten angefertigt. Keine andere Blume steht so für die Liebe und Leidenschaft, wie die Rose.

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Leider ist der Untergrund nicht so wirklich *farbecht*, heißt, der grüne und der hell violette Stoff ist gar nicht richtig farblich auf den Fotos zu sehen. Ein wenig steif wirken die Stängel im Nachhinein. Aber da es Edelrosen werden sollten, konnte ich schlecht einen geschwungene Blumenstengel nehmen.

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Da das Brautpaar gerade erst eine Reise in einem Bulli hinter sich hat und dieses Auto liebt, habe ich die andere Seite mit dem bereits vorhandenen VW Bulli Linolschnitt bedruckt.

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Dies schicke ich dann zum creadienstag.

Euch allen eine schöne Woche und denkt daran, nehmt Euch die Höhepunkte, nicht die *anderen*.

so war s im Juni

Hallo Ihr Lieben.

Meine Güte, es ist schon ein halbes Jahr wieder rum, Sommersonnenwende war doch erst gerade.

So schnell geht das wieder. Zeit, doch mal wieder eine kleine Foto Collage zu machen.

Das Wetter war in diesem Monat überwiegend trocken, wenn auch nicht immer schön, bzw warm. Hatten wir Anfang des Monats noch ab und an etwas Feuchtigkeit oder auch mal einen Regenguss, so geht der Monat warm und trocken zu Ende. Das Wasserfass ist schon lange leer und ich werde wohl heute Abend mal den Schlauch benutzen müssen. Die erste Rosenblüte ist vorbei, die zweite schließt sich aber sofort an. Vor allen Dingen die Hummeln sind fleissig in meinem Garten. Wer auch sehr fleissig war, ist der Kohlweissling. Also der kleine weisse Schmetterling hat sich meine wenigen Kohlrabi im Hochbeet ausgesucht und die kleinen Raupen haben ratz fatz Blattskelette hinterlassen. Ich habe es nicht über s Herz gebracht und sie abgelesen. Das nächste Mal hoffe ich, gehen sie vielleicht lieber an die Kapuzinerkresse.

 

Verschiedene Stempel und der VW Bulli Linoldruck sind entstanden. T Shirts werden bedruckt. Noch habe ich nur eine Farbrolle und eine Platte für die Linolfarbe. Gerade die Stempel sind dann doch recht aufwendig. Die Farbe ist auf Ölbasis und daher nicht einfach mit Wasser zu entfernen. Aber schön wird es! Blumen, Meermädchen und Autos… Wenn die Jungs gleich wieder da sind, wollen wir Rucksäcke bedrucken. (Zeige ich dann sicher noch)

Gelesen habe ich weniger, als ich mir vorgenommen habe, ich bin immer viel zu schnell eingeschlafen. Da ich den letzen Krimi von „Martin Walker“ in der Bücherei vorgemerkt hatte und er auch gleich danach wieder einen Leser hat, musste ich den *neuen Bruno* einschieben. Kennt Ihr das, wenn Ihr eine Reihe angefangen habt, möchtet Ihr gerne wissen, wie es mit den Hauptprotagonisten weiter geht? Die ersten Romane um „Bruno, Chef de Police“, waren spannend und atmosphärisch, man hat viel über die ländliche Gegend des Périgord erfahren, auch über typische Delikatessen und Geschichte. Leider sind die Folgeromane immer *schlechter* geworden, immer mehr an den Haaren herbei gezogen, konstruiert. Nun war es dann doch der letze Band, den ich gelesen habe. Jetzt lese ich mit mehr Freude den letzten Roman von Matt Ruf, „Lovecraft Country“! Sehr spannend und erschreckend, wie extrem noch in der Mitte des letzen Jahrhunderts die Rassentrennung durchgezogen wurde, nicht das Rassismus heute Geschichte wäre.       Als Serie habe ich „Terror“ zu Ende geschaut, in verträglichen Dosen. Die Geschichte, die Spannung, die Atmosphäre! Dann habe ich mein Taschenbuch „Der eisige Schlaf“ noch mal hervor gekramt. Sowohl Serie, als auch das ältere Buch über die Expedition zu den Hintergründen der gescheiterten alten Expedition sind nichts, was ich so in einem weg lesen und schauen kann. Aber sehr empfehlenswert! Ein wenig gegoogelt hab ich dann auch noch und dabei erfahren, dass man beide Expeditionsschiffe mittlerweile gefunden hat. Im Kino gab es dafür dann einen entspannende Popcorn Film für uns, natürlich mussten wir uns wieder die Dinos ansehen. (Ach, irgendwann muss ich doch mal einen Dino schnitzen!) Den Titanwurz haben wir nicht blühen sehen, aber man hofft im Botanischen Garten Bonn auf eine offene Blüte im Herbst.

In unserem Einkaufszentrum um die Ecke ist gerade eine kleine Lego Ausstellung, die genau unseren Geschmack trifft:

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Nun geht es schon langsam in Richtung Sommerferien. Mit Schrecken habe ich bemerkt, dass erste Bundesländer schon Ferien bekommen haben. Hier sind die letzen Arbeiten geschrieben. Der jüngere Bruder hat dieses Jahr seine Berlin Fahrt mit der Stufe. Der ältere Bruder hat damals viel von der politisch und geschichtlich orientierten Fahrt mitgenommen. Auch sind die ersten Felder schon abgeerntet, da wo noch vor einigen Tagen der Fuchs im hohen Gras verschwand, liegen nun Rundballen. Seid Jahren hat der Bauer hier mal wieder Heu machen können. Die eigene Ernte mit Johannisbeeren ist erledigt und wegen dem Rückschnitt nicht so üppig ausgefallen, aber sehr lecker. Heute geht es an die Stachelbeeren, die schon sehr reif sind! So kann der Juli weiter gehen. Auch wenn ich der Natur gern mal ein wenig Regen gönnen würde.

 

Macht es Euch gemütlich, geht es ruhig an oder/und feiert die Feste wie sie fallen und abgesehen davon, schon mal ein schönes Wochenende!

 

Verlinkt beim Freutag

 

 

schön, stachlig, süß und stinkend

Hallo Ihr Lieben.

Es folgt eine kleine Bilderflut:

 

Am Wochenende sollte im Botanischen Garten in Bonn, mit etwas Glück, der Titanenwurz blühen. Eine wirklich gross blühende Pflanze aus Sumatra, nicht gerade berühmt für ihre Schönheit, aber wie gesagt imposant und… stinkend. (Amorphophallus titanum, so sieht er auch aus.)

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die Linse beschlägt immer sofort wieder

Bis jetzt hatten wir es noch nie geschafft, zur rechten Zeit den Garten besuchen zu können, um dieses Naturschauspiel anzusehen. Es gibt nämlich gar nicht so viele dieser Pflanzen in Botanischen Gärten. Diese weltweit grösste Blume gehört zu den Kesselfallenblumen, heißt, sie fängt Insekten zur Bestäubung und Ernährung. Damit sich so eine Blüte erheben kann, muss die Pflanze erst eine mind. 20 kg schwere Knolle bilden, es dauert also richtig lange, bis die Nährstoffe angesammelt sind. Das eigentliche Laubblatt sieht dagegen aus wie ein kleiner Baum.

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Blatt im Hintergrund und Blüte vorne

Leider haben wir den Titanenwurz (auch Titanwurz) nicht blühend gesehen, aber auch so war es eine beeindruckende Pflanze. 2006 trug diese Pflanze zum ersten mal in einem Garten drei Blütenstände und ist auch sonst eine sehr ausdauernde und fleissige Blüherin! Gestern habe ich auf der Internetseite des botanischen Gartens gelesen, dass diesmal die Blüte (also eigentlich die Scheinblüte, die vielen kleinen Blüten befinden sich nämlich innen auf dem grossen Kelch) auch nicht aufgegangen ist, sondern nachts geschlossen geblüht hat.

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Abgesehen davon ist es natürlich einfach toll, hier herum zu gehen und zu schauen. Das Außengelände ist wunderschön und voller blühenden und verblühten Pflanzen. Nach dem Tropenhaus kommt gleich die Wüste im Nachbarhaus.

Außerdem ist im Poppelsdorfer Schloss noch das Mineralogische Museum, da wollte mein Sohn gerne hin und auch dort hat es uns gut gefallen.

Dann war auch noch eine Kakteenbörse im Botanischen Garten. Wir haben es nicht geschafft, ohne Pflanzen da raus zu gehen. Ein paar Sukkulenten, u.a. lebende Steine, haben nun endlich auch zu uns gefunden. Schon lange wollten wir uns davon mal Exemplare holen. Die aus Afrika stammenden Pflanzen brauchen viel Sonne, wenig Wasser und im Winter einen Ort, wo sie zwar Licht, aber mindestens 2 Monate kein Wasser bekommen.

 

Passend zum Botanischen Garten habe ich endlich meine Iris fertig geschnitzt. Hat etwas gedauert, manchmal fängt man etwas an und andere Ideen kommen dazwischen. So muss(te) ich z.B. fleissig Autos drucken. Im Garten sind die Iris ja schon lange verblüht. Sie gehören mit zu meinen Lieblingsblumen.

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Mit dem anderen Sohn habe ich einen Sonntagsnachtisch gemacht, also ich habe die Sachen besorgt, die er mir genannt hat und er hat ihn gemacht: Al Mascapone, Eigenkreation, ausgedacht für BioChemie. In dem Fach geht es immer wieder um Ernährung und zum (fast) Abschluss sollten sich die Schüler ein Menü ausdenken und alleine machen.

 

Mit Quark, Mascapone, Trauben, Cookies und etwas Zucker wurde ein feiner Nachtisch angerichtet. (Beim nächsten Mal will er noch etwas Zitronenschale hinzu fügen.)

Ich wünsche Euch eine schöne Woche und den Stempel zeige ich beim Creadienstag.

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