Ansichten, Einsichten

Hallo Ihr Lieben!

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Letztens habe ich für meinen Schatz an dem ersten Regenwochenende eine Stadtkarte gezeichnet. Diese Stadt gibt es nur in einem besonderen Fantasy Rollenspiel. Erdacht hat sich diese Welt mein Mann. Nun benötigte er noch einen Karte, um wichtige Orte besser zeigen zu können. Als erstes zeichnete er auf Rechenkästchen. „Hast Du irgendwo Millimeter Papier?“ Das ging ja für mich gar nicht! Da wird eine fantasievolle Welt erdacht und der Plan soll auf Millimeter Papier? Also habe ich versucht, der Ansicht zeichnerisch eher gerecht zu werden. Es ist für meine Ansprüche zu einem kleinen Teil gelungen, ich würde (u.a.) so viel lieber mehr Details bringen.
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Was Ihr hier seht, sind Flussschiffe, Werften, Lager, Marktplatz und gewöhnliche Häuser, Badeanstalten, das für die Geschichte wichtige Gasthaus, natürlich auch Tore und Stadtmauern… Tja, ich kann nun verstehen, warum gerade Fantasy-Bücher so oft Karten beinhalten, es rundet die Erschaffung der fiktiven Welt ab. Vielleicht haltet Ihr uns jetzt für ein wenig oder mehr verrückt, aber meinem Schatz macht es Spass, in andere Welten zu tauchen und mir den Pinsel zu schwingen.

Die Realität holt einen doch jeden Tag wieder ein. Es ist draußen jetzt dunkel, wenn wir aufstehen. Und ordentlich kalt. Abends kuschelt man sich eher in eine Decke ein, statt noch Mal im Garten zu sitzen. Ist das wirklich erst einen Monat her, dass wir das noch gemacht haben? Noch decke ich die frostempfindlichen Blumen eher ab, als sie rein zu holen. Mir fällt jedesmal die Umstellung schwer, die Leichtigkeit des Sommers loszulassen. Auch wenn ich den Herbst sehr mag. Manchmal weiss ich jetzt erst, was ich am Sommer hatte! Ein wenig Melancholie machte sich breit. Und dann brachte mir meine Mutter diese wunderbaren Zweige mit:

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Das ist Ilex, wilder Ilex, auch Stechpalme genannt,  aus dem Wald. Und eigentlich wird die Pflanze eher mit Weihnachten verbunden.

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Aber sind das nicht einfach tolle Farben, so glänzend und kräftig! Da warte ich nicht bis zur Advents- oder Weihnachtszeit um mich daran zu erfreuen. Außerdem hält der sich ja ganz lange. Blumen sind im Herbst ja besonders vergänglich (Heizungsluft).

Es ist, als wolle die Natur ein letztes buntes Feuerwerk starten.

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Euch allen auch ein wunderschönes, sonniges Oktober Wochenende, wir wollen in das Freilichtmuseum Lindlar (Werbung).

Verlinkt beim Freutag und Friday-Flowerday

 

Bücher, Blumen, Buntes und Himmelballons

 

Hallo Ihr Lieben.

(Text enthält Werbung durch Namensnennung und Bilder)

Mit dem Oktober kommen viele Neuheiten in die Bücherregale, die Frankfurter Buchmesse steht bevor. Durch Buchvorstellungen auf Blogs werden meine Wunschlisten auch nicht kürzer. Aber das ist ja auch wieder schön, denn Bücher sind etwas Wunderbares! Das Wetter hat ja auch für alle was dabei, zum „am liebsten einkuscheln und lesen“ und „draussen sein und Sonne genießen“.

Ich habe Euch schon von Calpurnia erzählt, das Mädchen, das so gerne Forscherin und Tierärztin wäre. Es gibt ein neue, kleines Buch von J. Kelly mit einer besonderen Tiergeschichte, es geht nämlich um Stinktiere. Calpurnia Bruder ist es wirklich egal, dass er es mit *Stinksekret verteilendem, kleinem Ungeziegfer* zu tun hat, er will den Waisentieren helfen. Und dann wird auch noch eines krank… Ein Stinktier wäre auch mal ein kontrastreicher Stempel, ich habe gerade so viele Motive wieder im Kopf, (schnell aufschreiben,) aber fertig ist gerade dieses Nilpferd (also das rechte, schwimmende Tier, das andere ist ein Raptors,) geworden, das Lieblingstier meine Mannes:

 

Ein Buch, dass auf vielen Blogs auftaucht, ist Königskinder von Alex Capus. Ein wunderbarer und besonderer Liebesroman. Ein im Schnee feststeckendens Paar überbrückt die Zeit mit einer anderen Liebesgeschichte. Es liest sich wunderbar und man genießt das Buch richtig, sowohl sprachlich, als auch die Geschichte(n).

Vom Eisendruiden habe ich ja hier auch schon Mal berichtet. Habe ich erzählt, dass er einen irischen Wolfshund hat? Oberon ist ein besondere Hund und er unterhält sich immer mit seinem Herrchen, möchte am liebsten ein Buch über Würstchen herausbringen und französische Pudeldamen kennen lernen, was wirklich sehr komisch ist. Nun gibt es einen Roman, der Oberon als Hauptperson hat. *may harmony and sausage find you* Ob er wohl seine geliebten französischen Pudeldamen findet?

Was ich nicht geschafft habe zu Ende zu lesen, ist Edward St. Aubyn ersten Roman. Ja, brilliant, tolle Sprache und böser Humor, aber mir viel zu heftig. Der ging mir sehr an die Nieren, Missbrauch, egal ob physisch oder psychisch und es gibt beides in dem Buch, ist nicht einfach zu verkraften.

Lieber vergnüge ich mich gerade mit diesem englischen Buch. P. Ardagh hat sich die Grafiken aus den alten Sherlock Holmes Geschichten genommen (Sidney Page war der Illustrator, der übrigens auch dafür verantwortlich ist, dass wir Holms mit der berühmten Jagdkappe identifizieren.) Ardagh gehört schon seid „Schlimmes Ende“ und den Folgeromanen der der Eddie Dickens Trilogie (sehr sehr komische Jugendbücher und sehr sehr komische Hörbücher, vom grossartigen Harry Rowohlt gesprochen!) zu meinen Lieblingsbüchern. Ardagh spinnt neue skurrile, absurde Geschichten um die Bilder. Wer bewandert ist in den Erzählungen um Holmes, kann auch noch raten, wo die Zeichnung eigentlich hin gehört.

 

Ein ganz schönes Blumenbuch habe ich noch geschenkt bekommen, Dankt noch mal dafür, ich liebe einfach diese Bücher aus der Reihe Naturkunden vom Matthes & Seitz Verlag! Ein ganz hochwertiges Buch über eine meiner Lieblingsblumen. Natürlich werde ich mich daraus inspirieren lassen und einen (weiteren) Nelken Stempel schnitzen. Schade, dass Nelken heute ein wenig zurückgedrängt worden sind. Früher hatte der feine Herr eine Nelke im Knopfloch. Und im Garten sind es wahre Hungerkünstler, nur Sonne, die hätten sie gern viel. Es gibt sie in allen möglichen Farben und Formen.

 

Und zu fast guter Letzt möchte ich Euch noch meinen Blumenstrauß zeigen, eine wahre Farbenpracht von Dahlien. Nun, eigentlich ist es gar nicht mein Blumenstrauss, aber einen Tag lang kann ich mich an ihm erfreuen! Der Gärtner um die Ecke hat eigene Dahlien und es ist eine wahre Augenweide, wenn es draußen langsam immer herbstlicher wird. Und nicht zu vergessen diese Abendlichtfarben.

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Einen Zeppelin im Abendlicht, ganz viele Leute eilten hier zum Flughafen und machten Fotos und ein Ballon sollte auch noch kommen. War eine besondere, farbliche Stimmung.

 

 

Ich zeige diesen bunten Beitrag beim Freutag, Friday-Flowerday, und bei der Zitronenfalterin, die noch ein ganz paar Septembertage lang Buntes sammelt. Ich glaube, wir werden viele Dahlien zu sehen bekommen!

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Euch ein schönes Wochenende!

 

 

Heute nichts Besonderes

Hallo Ihr Lieben.

Es geht auf das Wochenende zu. Es ist wieder Freitag, Flower-Friday.

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Eigentlich ist dieses Mini-Sträußchen nichts Besonderes. Aber das Blatt im *Hintergrund*, diese rote Spitze finde ich wunderbar. Das habe ich mir wieder bei der Nachbarin gemopst, keine Sorge, darf ich. An den Mini Holzpilzen in den Brauntönen könnte ich letztens nicht vorbei gehen. Gerade mit den gedeckten Farben sind sie so schön. Eher Knollenblätterpilze denn knallig rote Fliegenpilze. Und ansonsten werden wir dieses Jahr leider vielfach auf Pilze verzichten müssen, es ist zu trocken! Das ist übrigens auch ein Verlust für die Bäume, die oft in Symbiose mit Pilzen leben.

 

Nun aber genug von Pilzen, es ging ja um die Blüten, die wenigen, die jetzt noch in den Gärten sind und vielleicht noch unser Vasen schmücken können. Es bedarf ja immer noch der vielen Wasser Gaben, es ist staubtrocken. Da freut man sich um so mehr über einige Farbtupfer.

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Ansonsten gibt es diesmal nicht viel Besonders an der Kreativen Front. Lieber Besuch hat mich inspiriert, endlich wieder ein eigenes Brot zu backen. Ein ganz und gar unspektakuläres Rezept und so sicher schon in einigen Eurer Rezeptbücher:

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250 g Roggenmehl und ebensoviel Weizenmehl, etwa 13g Sauerteigpulver, 1Päckchen Trockenhefe, 1Tl Kräutersalz, 300 – 350 ml lauwarmes Wasser, eine gerieben Möhre, mehr Mehl zum Kneten, evtl etwas Honig (im Wasser aufgelöst)

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Die Zutaten kommen alle in eine grosse Rührschüssel und werden zu einem klebrigen, geschmeidigen Teig verknetet. Ich habe den Mischteig gerne „flüssiger“, dann geht der Teig gut auf und ich habe ein saftiges Brot hinterher. Wenn der Teig zu flüssig wird, keine Sorge, beim zweiten Kneten einfach etwas Mehl dazu, oder etwas Leinsamen,  denn der bindet Flüssigkeit. (Das geht alles, wenn Ihr dem Teig Zeit gebt. Ein reines Roggen braucht ja noch länger.) Die reingeriebene Möhre ist noch ein kleines Extra. Es kann auch Süsskartoffel sein oder Kürbis. Das gibt einen besonderen, letzten Geschmackskick. Am Anfang muss der Mischteig nichts Besonderes leisten, nur Hefe und Sauerteig vermehren. Ich habe den weichen Teig durchaus einige Stunden im Warmen stehen, abgedeckt. Aber man kann es im Kühlschrank auch über Nacht ansetzen,. Dann erst wird ordentliche geknetet. Noch mal ruhen lassen, ich nehm meinen Korb dafür. Am Anfang kommt das Brot auf der untersten Schiene bei 220 °C in den Ofen für 10 min. Nun eine Schiene höher und nur noch 180 Grad für 45 min. So wird es knusprig und saftig. Eine kleine Gabe Wasser auf den Backofenboden fördert dies.

Ein Duft durchzieht das Haus! Den Sommer über war es viel zu warm für mich zum Backen. Das Brot schiebe ich zum Freutag.

So, dann  wieder in das real life gestürzt. Das hat uns, Überraschung! total eingeholt. Euch ein schönes Wochenende. Hier soll es tatsächlich Regen geben.

 

 

*einfache* Blütenpracht

Hallo Ihr Lieben,

wenn irgendetwas Grünes dem heißen und trockenem Sommer getrotzt hat, dass die Anemonen.

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Schon im August schauen die ersten Blüten der Herbst-Anemone hervor. Selbst die Dürre hat dieser ausdauernden, einfachen Bauerngarten Staude nicht viel ausgemacht. Nun habe ich im Garten diese Blütenpracht. Davon hole ich mir gerne ein paar Stängel rein, auch die *Köpfchen* sehen wunderbar aus.  Damit ist einfach ein Blumenarrangement gelungen.

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Eine Tigerlilie hat sich noch hereingeschmuggelt. Aber sie passte farblich so wunderbar und es ist erst eine dieser besonderen Schönheiten aufgegangen.

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Dazu gibt es einfach noch ein paar Kapuzinerkresse Blüten, beim Pflücken wird eins der gesunden und leckeren Blätter gleich noch verspeist. Diese bis zum Frost ausdauernde Blume ist im Frühjahr sehr einfach aus zu sähen. (Blüten, Blätter und Samen sind essbar, schmecken wie Kresse und sind sehr gesund!)

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Anemonen

Sie sprießen licht aus Waldesnacht,
Ohne reichen Duft, ohne Farbenpracht,
Unter den großen, alten Bäumen,
Über das Moos wie flutend Träumen:
Wann der Wind vorüber streicht,
Neigen sie ihre Köpfchen leicht,
Aber wo die Sonne licht
Durch die Blätterkronen bricht,
Saugen sie all das goldige Scheinen
Sehnsuchtsvoll in den Kelch, den kleinen.
So blühen sie scheu, ohne Glanz und Pracht

Therese Dahn(1845 – 1929), geb. Therese von Droste-Hülshoff, deutsche Schriftstellerin,

 

Die einfachen Sträuße zeige ich gern beim Friday – Flowerday. 

kleine September Ernten

 

Hallo Ihr Lieben.

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Ich bin gerade ein wenig im Apfelrausch. (wie eigentlich jedes Jahr um diese Zeit.) Letztens habe ich mir zwei Fahrradtaschen bei einer nahegelegenen Streuobstwiese mit Fallobst voll packen dürfen. Das war ein wunderschöner Morgen. Die Wespen ließen mich in Ruhe aufsammeln, um mich nur Vogelgezwitscher und der Duft von Gras und Äpfeln. Sogar einen Baumläufer habe ich gesehen, leider kann ich Euch den Vogel nicht zeigen, denn er war zu flink.

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In meinem kleinen Apfel,
da sieht es lustig aus:
es sind darin fünf Stübchen,
grad‘ wie in einem Haus.      

(W.A. Mozart)

Die Natur lässt uns noch mal aus dem Vollen schöpfen. Dörrobst, Gelee, Saft, und natürlich am Besten: der frische Apfel für zwischendurch!

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Mein Garten macht allerdings gerade eine kleine Blühpause, bedingt durch den heißen Sommer. Er ist noch in der Regenerationsphase.  Netterweise darf ich ein wenig in Nachbars Garten klauen. Einen kleinen Strauß für das Wohnzimmer, begleitet von einem Blumenkind.

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Gleich werde ich einen „Mandel Apfelkuchen“ backen für das Wochenende. (Rezept und Bilder folgen.) Ich bin schon voller Vorfreude, alleine der Duft von Apfel, Zimt und Mandelkern.

Euch ein wunderschönes Wochenende. Macht es Euch gemütlich.

 

Verlinkt bei Freutag und Friday-Flowerday