Dies und das…

Hallo zusammen.

Letzten Freitag hatten wir die Gelegenheit auf einer „open bottle party“ mal Whisky zu probieren, die man sonst nicht so in ein Glas bekommt. Leider und Gott sei Dank hatten wir nur eine begrenzte Anzahl von Punkten zu vergeben, besonderen Scotch musste man mit mehr Punkten holen. Z.B. einen Mortlach 1961/95 oder sehr fein: Kilchoman Machir Bay und Ardbeg Uigeadail. Mein Schatz hatte einen absolut unschlagbaren Port Ellen! Es war ein sehr schöner Abend auch mit Erinnerungen an Schottland.

Slainte! Dann muss ich Euch einen Sperrmüll Fund zeigen. Auch wenn ich noch nicht genau weiss wo das Schmuckstück hin soll, u.a. weil er rot angemalt ist. Wie kann man so etwas einfach wegwerfen?

Und diese zwei Stempel hab ich geschnitzt.20170912_092853Freche Früchtchen für zwei nette Mädchen.

Schon lange wollte ich Müsliriegel selber machen. Es gibt unzählige Rezept im Netz, ich hab mich etwas inspirieren lassen und einfach mal losgelegt mit:

Zarten Haferflocken, einer Nussmischung für Salate, gehackte Mandeln, Schokotropfen, etwas Kokosflocken, Agavendicksaft und Honig, ungesüsstes Erdnuss- und Mandelmuss.

In einen Teil der Masse kamen noch einige getrocknete Berberitzen. Wenn Ihr so was ausprobiert, achtet einfach darauf, dass die Masse klebrig genug ist, damit sie hinterher nicht zu bröselig sind. Bei 180 Grad kam die ausgebreiteten Masse für ungefähr 30 Minuten in den Ofen. Sind super lecker und weniger süss als gekaufte und echte (wandelbare) Energiebomben.

So war dies und das, bunt zusammen gestellt. Hoffe, Ihr habt eine schöne Woche, bei dem usseligem Wetter draußen muss man sich ja irgendwie aufheitern! Macht es Euch gemütlich.

 

 

Sommerherbst

Hallo zusammen!

Wie schnell doch alles gehen kann. Die Ferienzeit auf Rügen ist vorbei und die grossen Ferien der Kinder ebenfalls. Die heissen Sommertage, die wir noch hatten, enden mit einem Temperatursturz und viel Regen. Herbstzeit!?

Über Rügen werde ich noch berichten. Zeit zum Lesen hatte ich, leider nur viel zu wenig. Irgendwas war immer. Ich habe nur ein Buch geschafft, aus der „Chronik des eisernen Druiden“ den Titel „Gejagd“. Sehr spannend und von dieser Reihe einer der besten Titel von Kevin Hearne. Atticus (Titelheld und keltischer, sehr alter Druide), hat sich beim Abschluss der Ausbildung seiner Druidenschülerin, den Unmut Olympischer Götter zugezogen und wird nun von zwei Jagdgöttinen durch Europa gehetzt. Nicht genug damit, haben andere Götter nun auf den Ausgang dieser Jagd gewettet, Loki ist hinter ihm und seiner Schülerin her und auch im Kreise der eigenen keltischen Götter gibt es wohl einen, der den Druiden Steine in den Weg legt. Ausserdem trägt Atticus schwer daran, dass die Morrigan sich im Kampf gegen die Jagdgöttinen geopfert hat, um den Druiden einen Vorsprung zu geben. Wer spannende Unterhaltung, bzw „urban fantasy“ mag, ist mit diesem Titel gut beraten, auch ohne die Vorgänger kennen zu müssen.51PMKqFaiDL._SY346_

Heute habe ich die Birnen, die wir auf Rügen gepflück haben, (und gar nicht alle so schnell Essen können), entkernt und klein geschnitten. Dann kommen sie in den Ofen zum dörren, später können Trockenfrüchte z.B. dem Müsli zugegeben werden. Ob ihr dabei Schale dran lasst, ist Euch überlassen, gesünder ist natürlich mit…20170831_105737Irgendwie war das perfekt zum düsteren, letzten Tag des Sommermonats August. Gestern noch sonnig, tropisch, schwühl und heute mindestens 10 C weniger mit reichlich Regen.

Das Dörren geht recht einfach, bei niedriger Temperatur schiebt Ihr das kleingeschnitten Obst oder auch Gemüse in den Ofen. Damit Feuchtigkeit entweichen kann, kommt zwischendurch ein Holzkochlöffel in die Ofentür. Der Ofen wird auf 80 Grad Umluft eingestellt. Wenn Ihr das Obst oder Gemüse waschen müsst, sollte es trocken getupft werden. Wer einen Kaminofen hat kann auch Apfelscheiben entkernt auf Holzstäbchen darüber trocknen. Eine zügige Trocknung ist wichtig, damit sich kein Schimmel bilden kann. Äpfel und Birnen brauchen mindestens vier Stunden.

Viel Spass beim Konservieren des Sommers.

Ich freue mich schon darauf, Beiträge über Rügen zu bringen, so verlängere ich noch Sommer und Urlaub. Und wir sind uns vielleicht einig, es gibt doch einfach zu wenig Meer in unserem Leben!

Macht es Euch gemütlich!

 

Wochenenden

Hallöchen.

Nach so viel warmen und heissen Tagen hat es sich hier mit gelegentlichen Schauern, dann Dauerregen merklich abgekühlt. Die Natur freut sich. Wir können auch mal wieder durchatmen, aber der Wechsel ist doch heftig. Dafür wird mir heute in der Küche warm. Ich probiere einen Mohneierlikörkuchen aus.

 

Ich bin ein großer Fan von Mohnkuchen. Was ich leider etwas verbuddelt habe, ist meine gusseiserne Gugelhupf Form. Aber ich habe ja noch meine Elsässer Steingutform. Die war auch schon in Benutzung und muss nicht vom Dekoobjekt erst zum Backutensil umfunktioniert werden. Sie ist etwas kleiner, so dass ich improvisieren durfte.

 

Hier schon mal das Rezept:

150g Rohrohrzucker, 1 P. Vanillezucker, 5 Eier, 250g reine Pflanzenmargerine, 250ml Eierlikör (Joghurt als Ersatz), 250_260g Mehl, 1 P. Backpulver, 6El. Bachmohn, 1P.Salz Puderzucker zum Bestäuben. Wer mag, kann ein paar Kirschen, Rhabarberstücke, Johannisbeeren reinsinken lassen. Wendet diese dann vorher in Mehl, damit sie nicht durch sinken. Ausserdem habe ich mich noch zu einer Schoko Glasur entschieden.

Als erste solltet Ihr einen Teil des Zuckers mit den Eier schaumig schlagen und den Rest Zuckeranteil mit der Margarine. Die Form mit Fett einpinseln und mit Mehl bestäuben. Mehl und Backpulver jetzt zur Fettzuckermasse geben, Eierlikör oder Joghurt dazu und gut vermengen, während die Eimasse dazu gegeben wird. Der Ofen sollte auf 180 C Umluft vorgeheizt sein. Backzeit ist ca. 50-60 min, macht einfach die Stäbchenprobe. Drückt mir die Daumen, dass die Form gut loslässt…

Derweil geht Hefeteig für zwei Stuten.  Später geht es heute noch in s Kino und abends möchte ich noch was Stempel schnitzen. Den Einsiedlerkrebse werde ich nicht machen, noch nicht richtig so. Mal sehen und werde Ergebnisse zeigen…

 

Wünsche Euch einen schönen Sonntag! Macht es Euch gemütlich!

 

 

 

Hitzefrei?

Hallo Ihr Lieben!

Ein wunderschönes Wochenende liegt hinter uns. Kennt Ihr das, wenn man Freunde besucht und dann ausgerechnet die Zeit noch schneller verfliegt als sie es eh bei schönem Dingen tut? Wir waren zur schon traditionellen Geburtstagsfeier eingeladen und da musste natürlich ein Geschenk her. Nun kann ich den neusten Linoldruck zeigen, finde ihn gut gelungen:20170614_152837(2)

Nachdem ich mit dem Drucken fertig war und alles wieder schön mit Waschbenzin gesäubert hatte, sahen meine Hände allerdings nicht so aus. Die erinnerten eher an Schlümpfe. Und nach dem ich auch noch mit Lebensmittelfarbe beim Zuckerguss gearbeitet hatte, waren auch Lippen und Mund blau! „Ganz klar, ich sei eine Schlumpf Mörderin“ wurde mir gesagt.

Dabei sollten diese Amerikaner doch eher an s Krümelmonster erinnern. „Kekse!“

20170614_152734(2)Jetzt noch fix die letzten Stempel mit Klötzchen versehen…

Nein, das ist nicht alles an einem Tag geschehen, bei der Hitze geht das doch gar nicht. Aber so ein bißchen was von einem kreativen Schub lässt sich schon erahnen. Dabei war es der Linol-Farbe viel zu heiß, sie wurde leicht klumpig und ich musste sehr zügig arbeiten. Hitzefrei?

Hoffe, Ihr könnt zwischendrin kühle Plätze aufsuchen und leckere Getränke (hier ein selbstgemachter Joghurt Smoothie, einfach mit Tiefkühlobst gemacht) schlürfen. Und habt Zeit für etwas mehr Siesta, ich versuche mir den Tag der Hitze wegen einzuteilen. Spätestens morgen früh müssen auch bei mir die Johannisbeeren gesammelt werden.

Übrigens, ein Suchbild hätte ich da noch von einem Sommergast:

Auflösung beim nächsten Mal, habt eine schöne Zeit – mit Hitzefrei!

Lecker

Hallo Ihr Lieben!

Hoffentlich hattet Ihr erholsame Pfingsttage!

Ich reiche Euch hier das Rezept der *Amerikaner* nach, ich habe viele verschiedene im Netz gefunden. Dies, von dem Blog Lykkelig, hat mir am Besten gefallen, auch hinterher in der Ausführung:

150g weiche Butter, 130g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 2 Eier, Zitronenschalenabrieb (1 Frucht oder 1 Päckchen), 300g Mehl, 2 Tl Backpulver und 5 El Milch

Für den Guss benötigte Ihr den Saft der Zitrone mit Puderzucker und für dunkle entsprechend Kuvertüre.

Butter und Zucker schaumig schlagen und dann die Eier dazu geben, wichtig ist, dass der Zucker sich aufgelöst hat. Nun gebt Ihr Vanillezucker und die geriebene Zitronenschale dazu. Mehl und Backpulver werden nun abwechselnd mit der Milch dazu gegeben und verrührt, es ergibt einen schönen, zähen Teig. Mit zwei Esslöffeln könnt Ihr nun mit genügend Abstand den Teig auf dem Backblech portionieren. Ich hoffe, man erkennt es an den etwas unscharfen Fotos. Ich habe in etwa immer 4/5 eines Löffels genommen. Denkt an den Abstand, denn das Gebäck geht auseinander. Den Ofen habe ich auf 180°C geheizt, da ich aber dann doch Umluft machen musste 170/160°C genommen. Backzeit höchstens 15 min., ich habe festgestellt, dass bei der unterschiedlichen Grösse schon 1 min einen Unterschied macht. Also, unbedingt schauen! Dann nehmt das Gebäck aus dem Ofen, lasst es kurz abkühlen, so dass es sich gut umdrehen lässt und das Verzieren begonnen werden kann. Ich hatte nur viel zu wenig Puderzucker da. Also habe ich noch normalen Zucker dazu getan, dadurch wird der Guss natürlich nicht so schön und fest. Aber lecker ist es! Diese Amerikaner sind sehr fluffig und nicht so süß wie die gekauften (hat man ja selber in der Hand, wie süß!).

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Habt eine schöne Woche!