Adventlicher 12.12.22

Hallo Ihr Lieben.

Man glaubt es kaum, aber heute ist das letzte Mal dieses Jahr 12 von 12.

Die Dame mit dem Kännchen sammelt wieder 12 Alltagsbilder von ganz vielen Blogger/innen.

Der Hundegang war noch im Dunkeln, beim Frühstück mit dem Schatz hab ich noch nicht an 12 von 12 gedacht.

Als erstes wird heute morgen rumtelefoniert und nachgeschaut und halt etwas Bürokram und wichtig.

Zweiter Milchkaffee (zZt immer ohne Koffein), Frühstücksbrot und später muss ich noch zusehen, dass ich die Skizze schnitze – oder zumindest anfange.

Diese Tannenbäumchen mag ich sehr und habe letztens welche gesehen und zugeschlagen und nun sollen sie einen Platz bekommen. Ich mag auch die Wabenbälle, die man ja eigentlich selber machen kann (zB aus Kaffeefiltern und schönem Papier) sehr, vielleicht schaffe ich die noch vor Weihnachten. Wie so vieles.

Holz für den Ofen reinholen.

Ein wenig Vogelfutter auf dem Tisch. Die Stöcke sind noch vom Marshmallowgrillen am Feuerchen.

Ach, die Sonne lässt die Spinnenfäden hell tanzen, auf dem Foto sind es dann die Lichtreflexionen. Es ist kalt und schön draußen. So viel angenehmer und schöner und richtig Winter. Bis letzte Woche hat hinten am Rosenbogen noch die wilde Tomate gewuchert und geblüht. (nicht, dass wir eine Tomate davon hätte essen können, alle blieben grün, aber wunderschön war sie)

Auf dem Weg zum Einkauf eilen zwei Gänse über mich, ich erwische mit der Kamera nur eine, denn ich schaue nach den zwei Schwanzmeisen, die im Baum daneben emsig umher huschen, aber viel zu klein für ein Foto sind. Den Himmelsblick schicke ich dann mal gleich zur Galeria Himmelsblick.

Die Adventspostkunst Karte für den 14. ist gekommen, (dafür fehlen mir noch andere) und es ist so eine schöne Milchstraße.

Gleich Mittagessen. Schnell noch im WP Reader schauen und Kommentaren. Ich schwelge gerade etwas in Erinnerungen. Leider schafft es diese liebe Bloggerin nicht mehr zu bloggen, zeitlich. Seufz, ich hab so gerne bei „kleineviecher“ geschaut und gelesen. Und auch Miss Sophie felt der Bloggerwelt!

Diese und jenes und Fotos vergessen. Aber jetzt mal kurz Pause. Die Sonne blendet mich auf meinem Lieblingsplatz (ha! und die Wäsche samt Bügelbrett darf nicht fehlen) Irgendwie hab ich so lala geschlafen. Wenn der Sohn mitten in der Nacht vom jobben heim kommt (winters in der Dunkelheit), bin ich immer etwas unruhiger.

Eingenickt. Aber der andere Sohn kommt heim, der Hund bellt brav und laut und ich schrecke auf. Der Jüngste bringt ein lang von mir erwartetes Comic mit, aus dem Spezialladen in der Stadt. Juhu. Aber erst mal muss ich für die Adventsfeier am Mittwoch in der Kirche noch ein Blech Linzer Torte backen. Wenigstens ein wenig soll sie noch ziehen, dann schmeckt sie besser.

Dann verschwinde ich jetzt wieder an Wäsche und Backen und Abendessensvorbereitungen, wünsche Euch einen schönen Start in die Woche. Nachher schaue ich dann mal in die große, lange Linkliste von Caro.

Macht es Euch gemütlich

Verlinkt bei draußennurkännchen und Galeria Himmelsblick

Adventsspaziergang

Hallo Ihr Lieben.

Einen wunderschönen dritten Advent Euch allen.

Kristina sammelt heute wieder unsere „3. Sonntag im Monat Spaziergänge“. Ich nehme Euch heute mit zur Burg Wissem (besser gesagt zum Drumherum) im Nachbarort. Nicht zum ersten Mal zeige ich Euch Ort und Event, denn immer (bis auf das Lockdown Jahr) am dritten Advent ist dort ein schöner Weihnachtsmarkt.

Für diesmal waren wir noch zu früh, aber hinter der kleinen Burg kann man sehr schön spazieren gehen.

Wir sind also erst durch das kleine Wäldchen dahinter gestreift. Rund um die kleine Burg, in der das Bilderbuchmuseum ist (sehr sehenswert! wenn ihr Mal hier sein solltet, wechselnde Ausstellungen und unterm Dach ein Leseraum mit allen lieferbaren deutschen Bilderbüchern, außer denen, die Füße bekommen) auch ein Naturerlebnis Pfad und ein Gatter mit Rot- und eines mit Sika Wild. Der Baumbestand ist von alten Buchen und Eichen durchzogen. An manchen Stellen ist es richtig urwaldartig mit viel Ilex und liegengelassen Bäumen und Gesträuch. Direkt daneben sind Siedlungen, aber weiter hinter grenzt die Wahner Heide bzw Wald an. Überall war aufgebrochen Erde zu sehen. Wildschweine waren wohl in der vergangenen Nacht hier auf Nahrungssuche.

Hier hausen so manche Wichtel und Feen in alten Eichen und Buchen! Sogar Treppen gibt es für sie:

Sika Wild wurde übrigens vom Adel zur Jagd vor Jahrhunderten aus Asien importiert und hier in die großen Gatter gesetzt, ähnlich wie Dammwild.

So langsam erwacht alles zum Leben und wir bekommen einen leckeren Cappuccino.

Der Hirsch darf auch dieses Jahr nicht fehlen bei der schönen Deko. Viele Stände sind von Kunsthandwerkern, Initiativen, Vereinen und dabei sind wir nicht Mal mehr in den Innenraum gegangen (zu viel Leute, obwohl noch nicht voll) Natürlich gibt es auch hier hauptsächlich wieder Buden für s leibliche Wohl. Aber regionalen Honig haben wir uns wieder geholt. Und besondere Birnen, sowie neues Kaffee- und Brotgewürz. Mein Mann hat sich noch über Gurken (da gibt es ja große Unterschiede) gefreut. Diese Art der Porzellanweiterverwendung wollte ich auch immer schon machen, aber mit dem Bohren…

Über allem lag ein Hauch Schnee und es rieselte noch immer vereinzelt.

Langsam wurde es doch mehr an Publikum, der Hund war ko ob all der Eindrücke und wir durchgefroren.

Daheim wird der Ofen wieder angemacht, Ofengemüse vorbereitet und eingekuschelt.

Habt einen gemütlichen Adventssonntag.

Verlinkt bei Kristinas Monatsspaziergang und Astrid Mein Freund der Baum

Im Weißdorn

Hallo Ihr Lieben.

Da gab es tatsächlich etwas Schnee. Früh morgens.

Wie wunderbar! Fast alles ist schwarz und weiß und grau.

Früh am Morgen ist es so viel heller. So schön. Im Park huschen Amselmännchen durchs Geäst. Sie sind zusammen und jagen sich doch. Und sie picken Mehlsäckchen. Weisdornfrüchte. Emsig sammeln sie die mürben roten Früchtchen. Ob die Vögelchen auch ihrem Herzen etwas nachhelfen, wo sie doch so viel hin und her flattern. Es ist ein Motiv, dass nicht neu ist, auch als Fotos und doch wollte ich endlich einen Stempel schnitzen.

Die Nilgänse, die sonst sehr territorial sind und nur als Familie zusammen, haben sich zu größeren Trupps gefunden. Dazwischen und doch mit Abstand Rabenkrähen und etwas lockerer die Tauben. Graugänse waren vor Tagen auch da, haben sich aber zurück gezogen.

Ach, der Schnee, wenn auch nur kurz, war ein Highlight Anfang der Woche.

Gut für das Herz

Alles still!

Theodor Fontane


Alles still! Es tanzt der Reigen,
Mondenstrahl in Wald und Flur,
Und darüber trohnt das Schweigen
Und der Winterhimmel nur.

Alles still! Vergeblich lauschet
Man der Krähe heisrem Schrei.
Keiner Fichte Wipfel rauschet,
Und kein Bächlein summt vorbei.

Alles still! Die Dorfeshütten
Sind wie Gräber anzusehn,
Die, von Schnee bedeckt, inmitten
Eines weiten Friedhofs stehn.

Alles still! Nichts hör ich klopfen
Als mein Herz durch die Nacht –
Heiße Tränen nieder tropfen
Auf die kalte Winterpracht

Die dunkelste Zeit des Jahres fängt an. Bald ist Wintersonnenwende. Die Raunächte. Wie es wohl ohne künstliches Licht und Zentralheizung war (ist)?

Ein schönes Wochenende und dritten Advent. Möge Euch immer eine Kerze brennen.

Verlinkt beim Samstagsplausch

Creativsalat Linkliste

Vom Labkrautschwärmer und Braunen Bären

Hallo Ihr Lieben.

Wir gehen in den Winter und ich habe lange überlegt, ob ich es tun soll: den Sommer ein wenig herauf zu beschwören.

Sommer und Schmetterlinge, das gehört für mich definitiv zusammen. Trotz Temperatuen um 0°C geht es tatsächlich dann heute um einen Schwärmer, welche aber in den lauen Abendstunden des Sommers und selten tagsüber zu beobachten ist.

Der Labkrautschwärmer, lateinischer Name Hyles gallii, liebt die offene Landschaft, Weidenröschen und Labkraut sollte darin wachsen, denn dort legt es seine Eier ab. Die Heide, Waldränder und lichte Schonungen im Wald sind sein Revier. Als Foto kann ich Euch nur die nicht so ganz so grazile Raupe des Labkrautschwärmer zeigen, die wir auf Hiddensee entdeckten. Es gibt bei den Raupen auch grün-olive und braune Varianten.

Ein geschwind schwirrender Schwärmer ist das. Aufgrund seiner guten Flugleistung ist er fast überall in Europa, Asien und Nordamerika, wo es sonnigtrocken ist, (theoretisch) zu finden und dabei nicht sehr standorttreu. Bis zu 8 cm wird er groß aber Dank seiner Tarnung ist er selten zu sehen, besser gesagt, zu erkennen. Dämmerungs- und nachtaktiv ist er, wie so viele Falter. Tagschmetterlinge (er)kennen wir viele. Aber diese flatterhaften Gestalten kennt kaum jemand. Eine Generation neuer Falter gibt es im Sommer, selten eine zweite.

Der zweite Nachtfalter ist ein Schmetterling aus der Familie der Bärenspinner, der „Braune Bär“. Ich muss allerdings bei dem Namen immer an das leckere Eis mit Karamelkern denken, „grins“. Dabei war er letztes Jahr sogar Schmetterling des Jahres.

Diesen Falter habt Ihr vielleicht schon Mal gesehen, es gab ihn früher recht häufig zu sehen. Mitlerweile ist er seltener geworden und landete letztens auf der Vorwarnstufe der roten Liste.

Auf der Welt gibt es ca. 11000 Arten von Bärenspinnern. In Mitteleuropa leben 61 dieser Falter. Fast immer tragen sie eine Warntracht. Dieses nutzen Tiere um Fressfeinde abzuschrecken. Meist sieht man erst den gut getarnten Falter, vor allem tagsüber, wenn er ruht. Dann faltet er die Flügel auseinander und „erschreckt“ mit der Farbe. Er besitzt statt eines Blutkreislaufs „Hämolymphe“, eine etwas andere Flüssigkeit als Blut. Bei Gefahr sondert der Falter eine übel riechendes Sekret ab.

Seinen Namen hat er übrigens bekommen, weil seine Raupen viele lange Haare haben.

Mit 65 mm ist der Falter einer der großen in unseren Breiten. Arctia caja, so der lateinische Name, leben gerne in feuchten Wiesen, lichten Wäldern, Waldrändern und Gebüsch. Die nachtaktiven Falter gehen trotzdem oft der Lichtverschmutzung in die Falle. Sie konzentrieren sich bis zur Erschöpfung nur noch auf das Licht. Außerdem werden sie so leichte Beute von Fledermäusen.

Im Sommer leben die Raupen an ihren Wirtspflanzen. Weiden, Mädesüß, Himbeeren, Ampfer und Brennesseln. Die großen Raupen verspinnen sich in dichten Kokons. Es gibt nur eine Generation pro Jahr, sie fliegen von Juli bis September.

Vielleicht habt Ihr schon Mal den Verwandten „russischen Bären“ (auch Spanische Flagge) gesehen, welcher häufiger tagsüber unterwegs ist.

Habe ich ein wenig Sommer mitten in den Advent gebracht? Falter, die auch so nach Licht streben und die man so selten sieht. Irgendwie passte mir das in den dunkelsten Monat des Jahres. Etwas wärmendes Kopfkino für Euch, ein wenig Lächeln der Erde (Schmetterlinge).

Es ist der letzte Monat des Jahres und ich zeige Euch die flatterhaften Tiere des Jahres.

Von den Insekten wurde gerade das Landkärtchen Insekt des Jahres 2023. Nicht zu verwechseln mit dem kleinen Fuchs und oft so unterschiedlich. Zum Vogel des kommenden Jahres wurde das Braunkehlchen gewählt, es gibt noch die Wahl dee Seevögele extra, dieses Jahr die Brandseeschwalbe. Der neue Baum des Jahres ist übrigens die Moor Birke und das Tier des Jahres 2023 ist der hübsche Gartenschläfer. Der kleine „Zorro“ gehört wie Haselmaus und Siebenschläfer zu den Bilchen. In den letzten Wochen las ich zwei Beiträge über besondere, fast ausgestorbenen Vögel in Deutschland, von einem berichtete mir mein Opa, dass er diesen als junger Mann noch „in Echt“ gesehen hatte. Da bin ich sehr ins Schwanken geraten, habe mich nun entschieden, sie noch Ende des Jahres zu bringen.

Verlinkt beim Jahresprojekt von Andrea

Verlinkt beim Creativsalat und Freutag

A…. Aber das ging so schnell

Hallo Ihr Lieben.

Ach, da ist er schon, der letzte Monat des Jahres. Unerwartet und erwartet, wie jedes Jahr.

Ich war früher da besser organisiert, so jedenfalls in meinen Erinnerungen. Wenn ich der Familie diesbezüglich lausche, ist das nie wirklich der Fall gewesen. Ja, vielleicht in Bezug auf Geschenke (ich habe im Sommer spätestens die ersten gehabt). Die Advents- und Weihnachtszeit war und ist für mich immer eine sehr emotionale Zeit. All die schönen Rituale, die Gemütlichkeit innen, wenn es draußen össelig ist, Erwartungen … frau/man setzt der Tristesse draußen etwas entgegen.

Anfang November war ich irgendwie schon mehr in Adventsstimmung als jetzt. Es sind viele Umstände, die Stimmungen in uns hervorrufen. Gut war das Bilderaufhängen die Tage. Tatkräftig hat der Sohn mich da mit der Schlagbohrmaschine unterstützt. Ja, hier kommt nicht mal eben ein Nagel in die Wand. Die Schlagbohrmaschine hat prompt auch noch den Geist ausgegeben. Und wie Du Gewürz für den Bratapfel selber herstellen kannst kannst Du in dem Beitrag auch nachlesen.

Wunderschöne Post ist eingetroffen. Von Mano kam etwas Entliehenes zurück und dabei natürlich eine schöne Karte, Wichteladventskalender und diesen besonderen Piepmatz. Die erste Weihnachtskarte erreichte mich von Sabine, ich habe zwar keine kleinen Kinder mehr, aber man kann auch als Erwachsene so viele kreative Ideen auf ihrem Blog finden. Die Advents – Post vom Post Kunst Werk hat auch begonnen und jetzt scheint jeden Tag eine SonneMondundSterne Karte herein. Pünktlich haben die beiden kreativen Köpfe dahinter (Tabea und Michaela) auch die neue Website fertig. Eine liebe Freundin brachte einfach so einen Adventskalender vorbei, genau richtig, als ich im Bett lag und Aufmunterung gebrauchen konnte. Selber hatte ich einen Richtung Norden geschickt. Zu mehr war ich nicht gekommen. Aus Dänemark kam liebe Post von Ulrike. Ach, all so schöne Gedanken! Danke Euch noch mal auf diesem Weg herzlichst!

Und die Nachbarin brachte wieder den Selbstgewinden grünen Kranz

Sonst habe ich gar nicht viel zu berichten. Infekte haben erst den Schatz, dann mich erwischt. Es geht ja schlimm um. Bei mir ging es Dank Ruhe schneller vorbei, der arme Schatz konnte sich die nicht so gönnen. Es wird Zeit zum Erholen.

Motive? Ideen?

Das nächste Advents Wochenende. Ein wenig wird hier gefeiert (die Freundin vom Sohn hat Geburtstag und das Jungvolk findet sich zusammen). Ansonsten steht nicht viel auf dem Plan. Ich möchte etwas kreativ unterwegs sein, jeh nach Platz (der wird ja anderweitig gebraucht), noch Mal das Weihnachtsspecial der Guardians of the Galaxy ansehen,… natürlich. Wir lassen es etwas auf uns zukommen.

Ein wenig begradigen und Maß halten ..

Habt Ihr vielleicht in irgendeiner Schublade so Holzspachtel? Macht Euch doch auch eine kleine Wichteltür. Hier lege ich nun noch die „Bretter“ drauf, etwas Holzleim hält es zusammen, eine Holzperle als Türgriff… Ruhig etwas burschikoser. Das passt irgendwie besser (zu mir). Wobei hier wäre es wohl doch eher eine Heinzelmännchen – Tür. Oh ja, sehr gern stelle ich ein Schälchen Milch auf für all die Arbeit, die die Heinzelmännchen erledigen würden. (Ein wenig gemalt am Holz habe ich noch und wer sich fragt, was mit dem letzten Türchen passierte, das habe ich zerdeppert)

Jetzt setze ich mich noch an den Samstagsplausch Tisch von Andrea (Linkparty)

Macht es Euch gemütlich, bleibt gesund und munter und habt einen schönen zweiten Advent.