Sonne!

Hallo Ihr Lieben.

Ach, es wird jetzt jeden Tag heller und auch die Sonne verwöhnt uns gerade. Ist das nicht einfach wunderbar?

Man ist gleich fitter, nicht mehr dauermüde und hat wieder etwas mehr Antrieb. Nur schade, daß das Wochenende wohl grauer werden wird. Ach, schauen wir 😊

Da habe ich bei den Osterglocken noch mal richtig zugegriffen. So unscheinbar wie sie am Anfang geschlossen in der Kiste aussehen, so unglaublich strahlend und duftend stehen sie nun in der Vase!

Kleine Sonne daheim:

Wärend mir die Sonne durch das Fenster auf den Rücken schien, habe ich auch mal wieder geschnitzt:

Ja, das sind schon eher sommerliche Drucke. Aber ich möchte damit Trockentücher bedrucken. Ich hatte noch mal ein Leinentuch von meiner Mutter bekommen und auch letztens im Schrank noch 2 gefunden (ja, so Schätze werden erst immer bei Seite gelegt, bis ich einen Anlass oder neues Motiv habe). Und Blumen hatte sich meine Mutter gewünscht. Ich mir aber auch, Frühlingswünsche sozusagen. Die Blumen, die doch so wunderbar zwischen den Ären im Feld blühen, mögen wir beide sehr.

Erst einmal wird fleißig getestet und aus den Tüchern die Stärke gewaschen, feste gebügelt und bald gedruckt. Dann zeige ich Euch die Leinentücher sicher. Meine Nähmaschine ist gerade bei meiner Mutter, die sie dringender benötigt. Sie hat zwar eine, aber da funktioniert der Transportriemen nicht mehr so gut (auch nach einer Reperatur) und die ausgeliehene aus der Verwandschaft hat kein Kabel, bzw das falsche dabei. Und Näher/innen wissen es sicher: diese Maschinen haben oft sehr besondere Stromkabel, die man leider manchmal nicht nachbekommt.

Ich habe nämlich noch 2 alte viereckige Leinentischdecken, die man wunderbar zu Trockentücher schneidern kann – und bedrucken. Nun, sie liegen gut verstaut.

Ich wünsche Euch eine wunderschöne Restwoche und Wochenende und ganz viele Sonnenstrahlen!

Verlinkt bei crativsalat und den Freitagsblümchen von Astrid s Flower Friday

Ich pfeif‘ Dir was

Hallo Ihr Lieben.

Ich hab gerade wieder ein wenig bis Meer Sehnsucht. Dementsprechend wurde von mir diesen Monat eine ganz besonderer kleinen Vogel, der oft an Stränden zu finden ist, ausgesucht. Denn natürlich geht das Jahresprojekt von Andrea in die nächste Runde, bei mir genannt: „Beflügelt“

Vielleicht habt Ihr schon eine Ahnung, zusammen mit der Überschrift?

Küstenstreifen in den Niederlanden
Watvögel und dahinter gesperrtes Brutgebiet am Strand

Der Begriff Regenpfeifer ist seit dem 18. Jhd belegt und bedeutet „pfeift bei/zu Regen“, wie Carl von Linne schrieb. Und tatsächlich sind sie gern in größeren Gruppen vor Regen am Strand unterwegs, dann gibt es mehr kleine Beutetierchen. Aber pfeifen hört man den Vogel hauptsächlich in der Balz und der Brut, von Mai bis Juni . Charadriidae so der lateinische Name, sind kleine bis mittelgroße Watvögel (14-16cm) innerhalb der Ordnung der Regenpfeiferartigen.  Sie haben etwas kürzere, spitze aber vorn stumpf endende Schnäbel (verglichen mit anderen Watvögeln) und ernähren sich meistens von wirbellosen Tieren. Zu sehen sind sie bevorzugt in offenen Landschaften mit Gewässern, wie dem Strand von Flüssen und dem Meer.

Aus dem Bilderbuch „die Vogeluhr“ (I. Lucht), gut als Größenvergleich

Es gibt mehrere Vögel die zu den Regenpfeifern gehören, auch der Kiebitz, sie leben auf der ganzen Welt. Ihre Körper sehen eher rundlich aus und für Vögel, die ihre Nahrung oft nah am Wasser suchen, haben sie kurze (oder mittellange) Beine. Ob am Moor, Meer, Dschungel oder Fluss und sogar in Wüsten: mit ihren besonders großen und guten Augen finden sie die kleinsten Krebschen und Insekten. Die Augen haben noch eine Besonderheit, dort sind Salzdrüsen, welche durch die Nahrung aufgenommene Salze ausscheiden. Zugvögel sind sie übrigens, manchmal kurze Strecken, manchmal längere.

entsprechende Seite aus meinem Vogelbestimmungsbuch vom Franckh-Kosmos Verlag

Sie rennen, trippeln am Strand ein kurzes Stück, um inne zu halten und Ausschau zu halten. Sie können mit diesem heftigem Trippeln auch Beute aus dem Boden aufschrecken. sozusagen indem sie Regen imitieren. 

Manchmal beobachten wir sie als Strandspaziergänger beim Gang dicht am Wasser im sicheren Abstand vor uns her laufend. Deswegen bekommt man von ihnen fast nie ein Foto ohne entsprechende Ausrüstung. Immer, wenn ich dachte, jetzt hab ich sie, flogen sie geschwind los. Ihr schneller Flug, manchmal dicht über der Wasseroberfläche, in kleinen Gruppen ist auch so etwas Wunderschönes. So geschickte und schnelle Flieger sind sie.

Kleine Mulden reichen den Vögeln um 3 – 4 gut getarnten braun-gefleckte Eier auszubrüten, selten gibt es 2 Bruten. Die Küken folgen ihren Eltern sofort und lernen gleich fürs Leben. Zu den natürlichen Feinden zählen Raubvögel (auch Möwen) und Raubsäuger. Natürlich sind sie dem Wetter und Parasiten wie andere Tiere auch ausgesetzt. Aber die größte Gefahr geht von uns aus, z.B. durch frei laufende Hunde und unsere Verschmutzung und Ausbeutung der Natur. Übrigens, wenn das Nest in Gefahr ist, täuschen Regenpfeifer artige Elternvögel Verletzungen vor, indem sie am Boden flattern und locken den möglichen Beutegreifer damit weg.

Mein selbstgemachtes Jahresheft

Und gleich hier mein dringender Aufruf: wenn an Stränden Gebiete als Brutgebiete ausgewiesen sind, bleibt wirklich weg. Ihr seht weder die gut getarnten Vögel, ihre Eier, noch die Mulden, die am Boden als Nester dienen. Und wenn das nicht schreckt: wer erwischt wird, muss auch zahlen. Denn, diese wunderschönen kleinen Vögel werden immer seltener. Ich habe es schon so oft gesehen, dass Besucher sich nicht daran halten, daher weise ich ausdrücklich und ausnahmsweise darauf hin, denn es gibt Arten, die nicht nur seltener werden, sondern vom Aussterben bedroht sind.

Drei kleine Vögelchen habe ich mir als Stempel geschnitzt. Schließlich sieht man sie doch immer in Gruppen. Perfekt auch als Motiv für Karten (oder auf Trockentüchern und Stoff, was ich aber noch testen muss)

Verlinkt beim Jahresprojekt von Andrea und beim Creativsalat

Kalter Januar

Hallo Ihr Lieben.

So schnell geht der erste Monat des neuen Jahres dahin. Birgit sammelt auch dieses Jahr wieder unsere Monatsrückblicke. Auch wenn der Monat noch ein paar Tage hat, ist der letzte Donnerstag im Monat der Stichtag.

Die Woche verging wie im Fluge. Ich nahm mir aber etwas Zeit für mein Jahresprojekt , wieder initiiert von Andrea, und Blumenstempel. Das Mix Thema „Äste“ vom Michael und Susanne habe ich in klein als Collage auf einer Karte umgesetzt, bevor es mit dem neuen Thema „Wolle nächste Woche weitergeht. Das erstes Mal wurde Karneval gefeiert: mit „unseren“ Senioren in der Gemeinde. Ja, im Rheinland hat die Zeit der Sitzungen und  Karnevalsfeiern begonnen. Gemeinsam mit meiner Freundin haben wir einen bunten Nachmittag gestemmt, hatten zwei Gäste, die mit Akkordeon und Büttenrede schon fast professionell Stimmung machten. (Da kann ich ein Kreuz im Bingofeld „Für einen guten Zweck“ machen) Es war ein gelungener und lustiger Nachmittag und ich hatte Abends noch unsere vorgetragenen Lieder im Ohr.

Ich konnte aus der Bücherei einige vielversprechende Titel ausleihen, den Krimi „Whisky mit Schuß“ lese ich gerade gerne, da als e-reader, im Bett. Ein wenig Highlands. Den schrägen Fantasy Roman über eine Zeitung, in der die mysteriösen, unwahrscheinlichen Meldungen die Tatsachen sind, (mit Folgeband) hebe ich mir fürs Sofa auf. Und schon mehrfach gestreamt (immer erst auf Englisch und dann nochmal auf Deutsch oder mit deutschen Untertiteln) habe ich sehr gern die neuen Folgen der Staffel 2 von „The Legend of Vox Machina“. (Diese Serie ist in Zusammenarbeit mit den Protagonisten der Fantasy Rollenspiel Geschichten in Zeichentrick für Erwachsene umgesetzt worden. Keine Werbung)

Insgesamt war es hier eher ruhig im Monat, wenn es auch genug zu tun gab oder zu organisieren (und manche Hotline sind einfach dauerbesetzt) und aufzuräumen. Und da ist auch noch nicht alles erledigt. Veränderungen stehen im Raum. Der Lauf der Zeit. Außerdem Ausmisten und dergleichen. Digital weniger unterwegs und mit Kommentaren eher sparsam war ich. Immer, wenn ich Zeit bekam, nutzte die gleich eine ordentliche Erkältung oder Ähnliches aus. Aber so ist das halt im Winter. Genau wie es im Winter eben kalt und össelich ist. Es gab auch etwas Schnee, nur blieb er hier nur sehr kurz liegen.

Im Blog veröffentlichte ich den Monatsspaziergang für Kristina: einen kurzen Gang an der Sieg lang. Ich habe einen alltäglichen 12. bei Caro gezeigt. In den ersten Tagen des neuen Jahres entstand der „Seebär Papageientaucher“ und die Ansichten.  Eine sehr schöne Aktion hat Niwibo mit ihrer Linksammlung rund um unsere Blogs gestartet. Wenn Ihr Mal neue Blogger*innen und ihre Seiten im Netz entdecken wollt, schaut da unbedingt vorbei (muss ich auch noch Mal die Tage). Und zum ersten Mal mache ich bei Antetannis Bingo mit. 

Ordentlich kalt ist es hier, wir waren ja lange verwöhnt, was man der Natur auch ansieht. Einen „Close to the ground“ habe ich für Juttas Fotoprojekt Linkparty, mit frostigen Ganseblümchen.

Und ich mag ja Osterglocken sehr. Kleine Sonnen. Die ersten gab es diese Woche zu kaufen, daher habe ich auch mal wieder einen Strauß für mich und Astrids Blumenstrauß Linksammlung.

Ja, der Spruch stand mit dem Hasen zusammen, schon beim letzten Strauß, aber ich mag beides gerade sehr.

Monats- und Wochenrückblick verlinke ich bei Birgit und Andrea s Samstagsplausch

Grau und Bunt

Hallo Ihr Lieben.

Michaela und Susanne suchen diesen Monat Zweige als Mix Thema.

Ein Winterwald sieht oft Grau, Schwarz und Weiß aus. Mit Stempeln, dünnem grauen Einpackpapier und zwei, drei Ästchen hab ich versucht ein wenig dreidimensional zu werden.

Krähen im Winterwald

Die Krähen wurden sehr einfach gehalten. Die Bäume ausgeschnitten und aufgeklebt und halten auch die Äste.

Aber ich gestehe, leichter ist mir dieses Motiv gefallen. Einfach, weil es ein „warmes, buntes“ ist. Die Kapuziner Kresse kann auch etwas flexibel angeordnet werden.

Damit der eine Stempel in zwei Farben gedruckt werden konnte, habe ich ihn mit dem Cutter getrennt.

Ich schicke Euch damit etwas Wärme. Nun haben wir doch noch etwas Winterwetter bekommen, vielerorts auch Schnee. Vielleicht kommt auch hier noch mal welcher vorbei.

Verlinkt bei Müllerinen Art und Creativsalat

Kleiner Gang an der Sieg

Hallo Ihr Lieben.

Kristina läd wieder zu einem Sonntagsspaziergang auf ihrem Blog ein.

Die Wetterbedingungen und ständige Erkältungen haben uns im neuen Jahr keine besonders großen Spaziergänge machen lassen. Und in die Stadt mochten wir nicht so recht (nach Weihnachten ist es dann ja auch immer noch so wuselig)

Also seht Ihr heute nur einen kurzen Gang an der Sieg entlang, direkt vom Rande des Ortes aus. Wir fahren dann zur Autobahn Brücke, unter der ein paar Autos stehen können und man sofort auf den Wiesen ist.

Die Melanbogenbrücke (nach dem Entwickler und Ingenieur Josef Melan), hat es schon oft hier in den Blog geschafft. Vor ihrem Bau 1928 verkehrte hier eine Fähre. Es ist eine sogenannte Vorlandbrücke und ein Baudenkmal. In dem Bereich, den Ihr diesmal auch aus der Nähe sehr, überbrückt sie die Wiese, aber eben auch potentielles Hochwasser. Unschwer ist zu erkennen, dass es nicht gut um die Brücke bestellt ist. Schon seit mehr als einem Jahrzehnt soll sie abgerissen und ganz neu gebaut werden. Gern hätte man es gesehen, wenn sie für Fußgänger und Radfahrer geblieben wäre, aber das geht uA aus Kostengründen nicht. Autos dürfen nur 50 km/h darüber fahren und größeres Gefährt muß eine Umleitung nehmen.

Bis jetzt hält sich, trotz Warnungen, der Pegel noch im unteren Bereich. Das war so am 11.1. Nun kann der Boden nichts mehr aufnehmen und der Siegpegel (Unterlauf, bald fließt sie in den Rhein) ist noch einmal gestiegen, auch weil es vor allem an den Folgetagen ausgiebig geregnet hat.

Der Wind fegt uns um die Ohren, wir haben aber eine Regenpause erwischt.

Hier hat das Säger Paar gesessen, welches wir aufgeschreckt haben. Säger gehören auch zu den Entenvögeln und sind vor allem im Winter hier. Leider lassen sie sich sehr schnell auf dem Wasser forttreiben.

Mit dem bloßen Auge waren sie noch gut zu sehen, doch die Handykamera verschluckt sie. Rechts auf der gegenüberliegenden Seite ist eines der kleinen Häuschen, welches eine Messstation beinhaltet. Noch ist dort der Radweg auch befahrbar (gewesen).

Der Fluss wird Sommers wie Winters gern unterschätzt mit seinen Strömungen

An der Eisenbahnbrücke bauen sie schon ewig. Aber es lâuft auch noch viel Zugverkehr darüber. Hier drehen wir wieder um.

Überreste eines Beutefluges von einem Habicht oder Sperber (denke ich, theoretisch werden Tauben auch Beute von Uhus und die gibt es durchaus vereinzelt hier, vor ewigen Zeiten haben wir sogar einmal einen Wanderfalken in der Gegend gesehen. Da es ja auch sehr windig-stürmisch ist, verwehen die Federn)

Aber ein Bussardpaar umkreist sich. Die Flussaue wird auch als Stromtrasse genutzt und gerade wird dort an weiteren Masten gebaut. Für die Vögel ist es ein guter Aussichtspunkt.

Verschiedene Vogel- und Fledermauskästen wurden neu und in verschiedenen Größen aufgehängt.

Die Haselsträuche blühen schon lange.

Ein paar Meisen sind lautstark zu hören. Sonst ist es eher ruhig. Auch wenn es uns schon wie Frühling ob der Temperaturen vorkommt, die Tiere haben sich zurück gezogen. Das machen wir jetzt auch.

Ein ruhiger, unaufgeregter Spaziergang, aber ich hoffe, es hat Euch trotzdem gefallen.

Verlinkt beim Monatsspaziergang