Frohe Ostern Euch allen!

Ihr Lieben,

das Wetter ist ja nicht so schön, aber auch nicht so schlimm wie ich es gedacht habe. Für die Natur müsste es viel mehr Regen geben. Wir werden die Tage trotzdem mit Eier suchen, Familientreffen und lecker Essen & Trinken verbringen. 20170414_171136Habt eine gute Zeit, ob im Urlaub oder Daheim, ob unterwegs zu Angehörigen oder bei Vorbereitungen auf Feiern in den eigenen vier Wänden, oder einfach beim Ausspannen und gar nichts tun. Vielleicht ist ja auch ein Osterspaziergang drin!20170414_171248Alles Liebe und macht Euch eine schöne Zeit!

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Idee gut, Umsetzung weniger

20170411_143440Hallo!

Endspurt auf Ostern zu.

Vorgestern und gestern habe ich es dann endlich gemacht, den Löwenzahnhonig, der kein Honig ist.

Erst wurden die Köpfe abgeschnipst und gesammelt, den Insekten geklaut sozusagen. Dann habe ich das Gelbe vom Grünen getrennt, eine Mischung aus Zupfen und Schneiden und sehr langwierig. Gegen Abend gingen dann die Blüten auch zu und ich habe einige nicht verarbeiten können.

Es war immer noch reichlich, was ich dann mit 1,5l kurz aufgekocht und über Nacht ziehen gelassen habe. Mit einem feinen Sieb konnte ich die Blütenblätter prima am nächsten Tag abfangen und die Masse lies sich auch gut ausdrücken. Entsprechend der Menge Wasser habe ich dann 1500g Zucker genommen. Und es einmal aufkochen lassen, um es dann simmern zu lassen, dass hat viel Zeit und Strom gekostet. Das fand ich nicht so gut, wenn man bedenkt, dass es nur 8 kleine Gläser *Honig* gibt. Auch ist die Löwenzahnnote nicht so stark durchgekommen, wie ich gehofft hatte, es ist eher etwas karamellig. 20170413_085746Aber schmecken tut es sehr lecker. Kennt Ihr andere Produktionsmöglichkeiten? Ich habe gelesen, dass in einigen Rezepten die ganzen Blüten genommen werden, was die Produktionszeit sehr herabsetzen würde. Aber kommt dann das Bittere der Löwenzahnmilch nicht zu stark durch?

Wünsche Euch wenig Arbeit in den letzen Tagen vor Ostern, was ja doch für viele auch ein grosses Familienfest ist, verbunden mit entsprechendem Einkaufs- und Vorbereitungsstress. Lasst es langsam angehen und macht es Euch gemütlich!

PS. Wenn Ihr irgendwas vor habt, wo Eure Finger nicht *schmutzig* aussehen sollten, auch wenn Ihr sie ordentlich geschrubbt habt, lasst das mit dem Löwenzahn an dem Tag.

 

Schnell

Hallo zusammen!

Mögt Ihr auch so gerne Bärlauch? Hier in der Gegend gibt es ihn nicht im Wald, wenn man mit dem Auto z.B. in die Eifel fährt, reichlich. Gott sei Dank habe ich aber welchen im Garten. Aufgrund der Wärme und Trockenheit will der aber schon blühen und lässt gleichzeitig die „Fleppen“ hängen. Es geht alles viel zu schnell … Normal nehmen wir über einen längeren Zeitraum immer mal wieder Blätter für das Käsebrot oder den Salat, in Nudeln oder Soße… Nun, etwas konservieren kann man Bärlauch als Pesto. Ich hatte etwa einen Durchschlag voll Blätter, dazu eine Tüte Parmesan, ca. 200g Mandeln und Kräutersalz. Alles nach und nach in den Mixer gestopft und etwas Gutes Olivenöl dazu. Es bedarf einige Male Umrühren und Stochern, dann war die Rohpaste fertig. Die kleinen Gläser habe ich noch mal in der Mikrowelle sterilisiert, die Deckel heiss gewaschen und ab mit der zähen Masse. Mit Olivenöl müsst ihr nun das Glas auffüllen!

Um es etwas länger haltbar zu machen könnt ihr etwas Zitronensaft dazu geben. Da bei mir diesmal nicht so viele Gläser gefüllt wurden, hab ich es ohne gemacht, es schmeckt süsslicher mit den Mandeln. Schnell geht es Dank technischer Hilfsmittel auch. Gesund ist dieses Kraut allemal! Bärlauch ist eine ganz alte Heil- und Würzpflanze, schon die Römer erwähnen sie. Sie wirkt positiv auf Magen und Darm, Leber, Galle, gegen Bluthochdruck und Arteriosklerose. Auch bei Atemwegserkrankungen soll Bärlauch unterstützten, es hat antibakterielle Eigenschaften. Positiv wirkt es auch auf den Cholesterinspiegel und wurde gegen Wurmbefall eingesetzt. Eine Bekannte setzt jedes Jahr einen Schnaps damit auf und trinkt jeden Tag gegen ihren Bluthochdruck einen kleinen Schluck und es hilft. Ich esse ihn lieber auf s Brot oder in die Spaghetti, lecker!Illustration_Allium_ursinum1-400x581

Wenn ihr ihn sammelt, achtet darauf, dass es vor der Blüte passiert und verwechselt ihn nicht mit Maiglöckchen!

Wünsche ein schönes Wochenende!20170406_170113

Ferienlektüre

Hallo zusammen!

Nur ganz kurz muss ich hier unbedingt auf zwei Bücher hinweisen.

Von Jasper Fforde ist der dritte Band der Reihe „Die letze Drachentöterin“ erschienen. Ich liebe die skurrilen Bücher von Fforde, hab ich ja schon  mal hier erwähnt. Diesmal muss unsere tapfere, jugendliche Heldin einen taubengrossen, rosa leuchtenden Diamanten finden, das Auge des Zoltars (na? erinnert an einen anderen Diamanten, oder?). Dafür muss Jennifer auf eine abenteuerliche Reise in ein besonders gefährliches Land. Es finden sich neue Weggefährten und spannende Abenteuer auf der Suche nach dem Friedhof der sagenumwobenen Leviatane, dort soll es eine Spur zum magischen Diamanten geben. Eigentlich reist man durch dieses Land nur, wenn man gefährliche Abenteuer bestehen, sein Leben riskieren will, Risikotourismus der extremen Sorte. Nun habe ich den Band leider schon wieder durch und will doch so dringend wissen, wie es weiter geht. So ist das mit Reihen, auch wenn jeder der bisher 3 Bände seine eigene Geschichte abschliesst, so gibt es viele offene Enden.

Nun freue ich mich auf Die Geschichte der Bienen. Die ersten Seiten sind vielversprechend! Auch hat ihn mir schon eine Freundin sehr empfohlen und in der Buchhandlung meines Vertrauens entwickelt der Titel sich auch zu einem geheimen Bestseller. Die Autorin Maja Lunde schreibt eigentlich eher Jugendbücher, aber das zeigt mir wieder einmal, dass gerade Kinder- und Jugendbuchautoren tolle Erzähler sind, (J. Fforde übrigens auch!). Es werden drei Geschichten in verschiedenen Zeiten erzählt, beginnend mir Tao, die in der fernen Zukunft 2098 Blütenbestäuberin von Beruf ist. Man überlege nur, wie viele Nahrungsmittel es nicht geben würde, wenn ihre Blüten nicht bestäubt würden, allen voran unser Lieblingsobst, der Apfel. Durch Pestizide wurden die Bienen fast ausgerottet und so mussten Menschen dies übernehmen. Die aktuellen, realen Meldungen, dass es dieses Jahr besonders viele Bienenvölker nicht durch den Winter geschafft haben, passen da gut zu dem Buch. Mich hat sofort die Sprache des Buches angezogen. Es ist kein unbedingt spannendes, dramatisches Buch, aber allein die verschiedenen Zeitebene und ihre Personen, verleihen dem Roman Dynamik. Ich werde Euch berichten… und wollte Euch für die Osterferien einfach schon mal diese Tipps auf den Weg geben.

Habt eine gute Zeit!

Energie

Hallo!

Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie kalt, regnerisch und nass es noch vor einiger Zeit war. Jetzt muss ich schon gießen und die Regentonne ist fast leer. Die Pflanzen und Tiere strotzen vor Energie. Hoffen wir darauf, dass es nicht mehr all zu kalte Nächte gibt. Löwenzahnblüten wollte ich sammeln, aber wenn man stadtnah und in landwirtschaftlich stark genutztem Gebiet wohnt, ist es nicht so einfach, unbelastete Blumen zu finden. Es ist ja auch noch etwas früh, dies vergesse ich manchmal bei all den warmen Frühlingstagen.

So schön sah erst der Morgen aus und am Abend haben wir ein kleines Feuer in unsere Schale gemacht. Marshmallows und Musik, Vorderseite heiss und Rücken kalt. Das gibt Energie. Ich gebe Euch hier schon mal ein Rezept für den Löwenzahnblütensirup:

Auf mind. 200g Blüten ohne Grün nehmt Ihr 1l Wasser und 1 Bio Zitrone (Saft und wenn Ihr mögt die geriebene Schale) sowie ca. 1 kg Zucker.

Die Blüten zupft Ihr etwas auseinander, am Besten ohne Waschen, dann bleibt mehr vom Blütenstaub. Insekten vorher gut abschütteln und ohne Grün mit dem Wasser einlegen. Zitronensaft dazu und aufkochen lassen. Wer mag kann die geriebene Schale dazu geben. Die Masse über Nacht ziehen lassen, dann abseihen und erhitzen, dabei den Zucker darin auflösen.  Heiss in sterile, kleine Gläser einfüllen. Ist eine leckere, sùsse Alternative zu Honig und vegan.

Lecker! Und trotz viel Zucker auch noch gesund, Löwenzahn regt den Stoffwechsel an. (Die jungen Blätter können mit in einen Salat. Die Milch, welche weiss hervorquillt, enthält die Bitterstoffe.) Lecker auf s Brot, Joghurt, Quark oder Obst.

Habt einen guten Start in die Woche!