Hallo Ihr Lieben!
Und? Wie fühlt sich das neue Jahr so an? Viel Neues oder alles beim Alten geblieben? Es wird wohl eine Mischung sein. Und wir hatten ja auch jetzt schon ein paar Tage zum *Eingewöhnen*.
Bei Papierliebe am Montag geht es auch um dieses Thema und das fand ich wirklich so gut, dass ich gleich überlegt habe, wie ich es umsetzen könnte. Nicht das dieses Thema im normalen Alltag nicht sowieso allgegenwärtig ist.
Nachdem ich letztens schon dem Klassiker *Moby Dick* eine paar Stempel gewidmet habe, nehme ich mir diesmal diesen *alten Schinken* vor:
Jules Verne mit den Abenteuerromanen um Kapitän Nemo und dem Tiefseeboot Nautiluis.
Sowohl *20.000 Meilen unter dem Meer* als auch der Band *Die geheimnisvolle Insel*, in der die Nautilus noch mal eine Rolle spielt, habe ich als Kind verschlungen. Eigentlich fehlt mir noch ein Riesenkraken, der die Nautilus angreift, aber der kommt noch. Ich fand den Anglerfisch, obwohl er ja nicht im Roman explizit beschrieben wird, viel interessanter. Und ich wollte die Nautilus gestalten, dieses U-Boot, welches sogar Schiffe rammen kann, in einer Zeit, wo das wirklich SF war.

Also habe ich dem alten Klassiker, der es in die Neuzeit geschafft hat, ein paar Stempel gewidmet. Aber vor allen Dingen über den Anglerfisch habe ich mich so gefreut, dass ich diesen Beitrag auch zum Freutag schicke. (Und nicht nur ich, meine Söhne finden den auch faszinierend, ich glaube auf den Stempel muss ich aufpassen!)

Beim Recherchieren habe ich so einige tolle *Ungeheuer der Tiefsee* wiederentdeckt. Am liebsten würde ich da noch mehr von schnitzen. Kennt Ihr diesen Fisch mit dem langen Körper und dem grossen dreieckigen Maul? Oder der Vampirtintenfisch und der Riesenkalmar? Den Blobfisch würde ich jetzt nicht unbedingt als Motiv nehmen, aber genug Quallen gibt es noch zur Auswahl, sowie diverse Fische mit Riesenaugen und/oder langen Zähnen und speziellen, grafisch sicher interessanten, Körperpanzerungen. Der Drachenfisch hat sogar Zähne auf der Zunge. Nu, wo man nicht viel sieht und es auch nicht so reichlich Beute gibt, da muss man dann sicher sein, wenn man mal etwas geschnappt hat, dass man es auch behält. Oh man, wie Maike schon feststellte, wir dürften manchmal nur eine halbe Stunde am Tag die Augen öffnen, sonst sehen wir überall Motive. Macht ja auch nichts. Eigentlich muss ich nur aufpassen, dass ich mich nicht verzettele und genug Zeit und Material da sind. So war ich am Dienstag noch bei grünen und bunten Pflanzen, gegen das Winter Grau und jetzt bin ich in der Tiefsee.
Jetzt suche ich nur noch ein paar Seekarten und stempel dann wild Meeresgetier darauf. (Mal sehen, sind hier ja nun eher etwas weiter weg vom Meer, aber wer suchet der findet.)

Wünsche Euch alle schon mal ein schöne Wochenende!
Ps.
Habe gerade im Regal meines Mannes das Buch *Ware Monster* von Caspar Henderson entdeckt. Das muss ich im Zusammenhang mit Tiefseefischen und anderen Welten unbedingt hier mal vorstellen….





