Kleinigkeiten

Hallo Ihr Lieben.

Kennt Ihr das auch, eine Schublade oder Kiste voller Bastelmaterial durchsuchen und natürlich etwas Anderes finden als das Gesuchte?  Das Schnittwerkzeug habe ich natürlich gefunden. Aber auch eine ganz wunderschöne, grosse Holzkugel. Eine Kasperlepuppe sollte da sicher mal raus werden. Nun, aus dem Alter sind hier alle rausgewachsen.

Aber dafür ist „frau“ ja modern und trägt eigentlich gerne Taschenbaumler, Taschencharmes. Nur zu kitschig dürfen die nicht sein. Na ja, im Moment ist das eine Pippi Langstrumpf Figur und eine tragbare, zusammenfaltbare Tasche. Warum also nicht noch einen dazu probieren?

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Ich mag Holz am liebsten unbehandelt, die Maserung sehen. Sonst könnte man eine Hälfte der Kugel natürlich auch bemalen. Auch noch im Vorrat, zwei selbstgefilzte Kugeln, die hatten noch keine rechte Aufgabe. Auch eine Glasperle habe ich noch, aber ob diese dazu passt? Zu Weihnachten habe ich kleine Taschenanhänger mit Silberdraht und bunten, grossen Perlen gemacht. Allerdings sind die dann husch per Post unterwegs gewesen und kein Foto wurde mehr gemacht.

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„Ganz schön gross“, meint mein Sohn. Ob der Anhänger wirklich zu groß oder mich stören wird, werde ich einfach ausprobieren. Resultat folgt!

Man kann diese Anhänger ja kaufen, aber auch aus Souvenirs, altem Kram aus Kreativschubladen im Keller, Muscheln, Leder, Wolle und Metalldraht machen. Einfach mal ausprobieren. Wenn es mir nicht mehr gefällt oder doch zu gross ist, kann ich es einfach wieder auseinander nehmen.

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Außerdem zeige ich Euch noch meine neue und überaus wärmende Halsbedeckung. Ich habe aus aufgeribbelter Wolle ein kleineres Dreieckstuch gehäkelt und der Clou:  verbunden mit einer alten, hölzernen Garnrolle. Wenn ich mir das nun um den Hals wickel, kommt die Garnrolle immer schön nach vorn. Genau richtig und rechtzeitig noch zur Jahreszeit. Außerdem kann ich den Schal sehr gut vor mein Gesicht ziehen, sehr wichtig um auch bei Kälte wärmere Luft einatmen zu können.

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Nun wünsche ich Euch noch ein schönes Wochenende und zeige diesen Anhänger und das Häkeltuch beim Freutag.

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Silouetten und kleine Rückschau

Hallo Ihr Lieben.

Als ich diesen kleinen Beitrag machte, die Berge noch mal ansah, musste ich daran denken, dass ich auch aus meinem Kinder- und Jugendzimmer immer den Blick auf diese Baum-Silouetten am Berg gegenüber hatte und das ich diese gerade sehr vermisse.

Also, da kann man doch sicher (mal wieder) etwas schnitzen… außerdem benötigte ich sowieso ein Geschenk. Mal sehen:

 

Ein Utensilo, Übertopf, Stoffkörbchen ist ja immer sehr praktisch. Ein wenig geht die Farbe auf dem Grau unter, was ich aber gut fand, Ton in Ton. Den Rand einmal mit Bäumen und in loser Reihenfolge darunter Vögel gedruckt. Das Stoffkörbchen habe ich schon fertig gekauft, daher war es nicht möglich, den unteren Rand mit den Nadelbäumen zu bedrucken. Merke, lieber den Stoff bedrucken und dann doch mal die Nähmaschine wieder rausholen?

Jetzt werde ich noch ein wenig mit dem neuen Stempel rumspielen, in welche Reihenfolge sieht es am Besten aus, wenn ich einen *Berg* damit in verschiedenen Farben stempele.

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So Übergänge bekomme ich natürlich nicht hin. Vielleicht sollte ich noch einen zweiten Stempel schnitzen, der am unteren Rand die Silouette sozusagen als Negativ wiederholt.

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Da ist er schon wieder dahin, der erste Monat des Jahres. Draußen liegt heller Schnee und drinnen prasselt das Feuer.

Ich habe meinen Hisch Wald in Linol gezeigt, viele geschnitzte Vögel, was ich gerade lese, über den Autoren des kleinen Prinzen berichtet, von einem lohnenswerten Ausflug erzählt und den grauen Winter mit ersten Frühlingsblumen verschönert.

 

Ich freue mich auf den Februar, die jecke Zeit hat hier natürlich schon angefangen und das ist auch immer ein wenig der Anfang des Frühlings.

Morgen ist Maria Lichtmess! Früher endete im Kirchenkalender damit die Weihnachtszeit und es war ein wichtiger Feiertag. Hier wurden Kerzen gesegnet und in freudiger Erwartung auf das Frühjahr und mit Deutung verschiedener Bauernregeln, ein guter Start in eine hellere und wärmere Zeit erbeten.

Wir merken ja auch, wie es jeden Tag wirklich länger hell bleibt, wie wir diese Zeit herbei sehnen.

Euch ein schönes Wochenende.

Verlinkt beim Freutag

 

et snigget

Hallo Ihr Lieben.

Was für eine weiße Pracht! Ganz früh bin ich mit dem Hund im Schneetreiben unterwegs gewesen.

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Hell war es zu dieser Zeit eigentlich nur schon so, weil der Schnee das wenige Licht reflektiert.

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Ach ist das eine Freude!

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Wunderbar knirschet es unter meinen Schuhen. Die Luft ist angenehm.

Allerdings musste ich jetzt doch den Schneeschieber heraus holen. Heute ist den ganzen Tag Schneefall angesagt und wir werden immer wieder die Wege frei machen müssen. Ein paar Unbelehrbare haben Salz gestreut, man sieht aber nur einzelne dunkle Flecken um die Salzkristalle, durch den hohen Schnee. Eigentlich kann man sehr gut auf dem Schnee laufen, mit richtigem Schuhwerk ist das kein Problem.

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„Aber ich will mich doch noch mal schütteln!“

 

Et snigget, et snigget,
et snigget Snai,
Hai fället op et Köppken,
un nix daihte waih.
Hai smecket ase Zucker,
ik iäte ne all! –
Doch näi,
van ner Handvull mak ik ne Ball.
Niu läupet mens alle im Sterengalopp,
Süß smeyt ik ne ug säu biuß
an nen Kopp!

Gedicht von Christina Koch in sauerländer Platt.

Also  Schneeballschlacht gefällig?

Diese weiße Pracht soll aber nur heute liegen, schon morgen gibt es wohl wieder Regen und da will ich doch lieber Schnee!

Euch einen wunderschönen Tag.

von der Heimat in die Heimat und zurück

Hallo Ihr Lieben.

Am Wochenende war ich zu Hause. Bin von meiner jetzige Heimat in meine alte Heimat gefahren.

Kennt Ihr das auch? Wo man gross geworden ist, bleibt immer Zuhause. Aber wo man mit seiner Familie wohnt, ist auch Zuhause.

Der Weg in die Abenddämmerung, grau, nebelverhangen, als hingen die Wolken direkt über den Bäumen. Ein eher dunkles Land der tausend Berge.

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Melancholie

(Die Melancholie (griechisch μελαγ-χολία zu lateinisch melancholia für die „Schwarzgalligkeit“) auf Deutsch eher Trübsinn, bezeichnet eine durch Schwermut bzw. Schwermütigkeit, Schmerz, Traurigkeit oder Nachdenklichkeit geprägte Gemütsstimmung, die in der Regel auf keinen bestimmten Auslöser zurückzuführen ist.)

Das Licht reichte kaum noch für Fotos.

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Macht es Euch gemütlich!

Narzisse

Hallo Ihr Lieben.

Bei mir geht die Sonne auf, in der Vase. Ich habe mir Narzissen geholt. Wunderschön!dscn5955

Außerdem verströhmen diese Frühblüher einen intensieven Duft, der ihnen übrigens bei den alten Griechen ihren Namen gab, narkein, was betäubend (Narkose) bedeutet. Die Römer machten aus dem Namen dann narcissus.

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Jeder, der sich diese Blume in die Vase stellt, weiss eigentlich, dass sie nur alleine stehen möchten. Wenn man nämlich die Blumen anschneidet, sondern sie ein Gift in Schleimform ab, welches andere Blumen welken lässt. Nun kann man die Blumen erst *ausschleimen* lassen, mehrfach dabei das Wasser wechseln und dann erst andere Blumen dazu stellen, oder sie als Solo Künstler alleine wirken lassen.

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Nun könnt Ihr Euch sicher auch vorstellen, woher der Begriff Narzist kommt.

Euch ein schönes Wochenende!

Verlinkt bei Holunderblütchen.

Ps. ich habe heute 2 Beiträge, die *Sau* vertrug sich irgendwie nicht so mit den Blumen…