was für ein März

Hallo Ihr Lieben.

So fühlt es sich also an: making history

 

 

Was für ein besondere Monat. Was für Achterbahnen. Wettertechnisch ein März wie aus dem Lehrbuch, mit viel Regen, aber auch wunderbarer Sonne. Frühlingsbeginn, Sommerzeit Umstellung.  Viel gewerkelt, sowohl draußen als auch drinnen.

Kolibris
Kolibris, entstanden beim virtuellen Basteltreffen
Nordkaper
Nordkaper, auch geschnitzt beim Treffen
vögelchen
Die seidige Eule ist ein altes Werk, Kleiber und Eisvogel am Sonntag entstanden

Wunderschöne Post bekommen. Gern gelesen. Zwei gute Serien habe ich geschaut, „Picard“ und die ersten Folgen der Buchverfilmung von Tonke Dragts Buch „Der Brief für den König“,  welche doch anders als das Buch sind, (jetzt mit Fantasy Elementen.) All die Bücher von Tonke Dragt habe ich sehr gern und mehrfach verschlungen, wer sie noch nicht kennt, unbedingt lesen. (Es gibt eine Fortsetzung zum „Brief“, “ Der wilde Wald“.)

Aufmunterungspost

 

Mein Dank für die waid- und petriheil Karte geht noch an Mano. Sie passt auch so gut zu Ihrer Wippsteertskarte!

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Auch sonst wurde ich letzte Woche verwöhnt, mit einer gute Laune Musik CD und wunderbaren Linolfarben, Erinnerungsstücken, Blumen und guten Wünschen.

Wir schaffen das!

(ohne viel Worte)

Bleibt tapfer und gesund

Liebe Grüsse!

Verlinkt beim Monatsrückblick von Birgitt

und dem creadienstag

Zum Donnerdrummel

Ihr Lieben,

wie jeden Samstag gibt es wieder unseren Plausch bei Andrea, über die Woche, die zurückliegt.

Diese Woche war um einiges ruhiger, als die letze Woche. Einkaufen, ziemlich normal, aber immer mit Abstand, keine wirklichen Besonderheiten, nicht wirklich jedes Produkt, wenn man auf bestimmte Marken aus ist, steht noch im Regal, aber da sind wir wohl einfach auch zu verwöhnt. Ich habe noch keine Schlachten um irgendwelche Dinge gesehen, die Menschen sind fast alle nett zueinander, Ausnahmen gibt es immer.

Ich hatte ein wenig einen Durchhänger, was aber auch an meinem Zyklus lag. Dann mach ich halt mal weniger, zieh mich   mehr zurück. So Tage „braucht“ man/frau auch. Aber zum Samstags-Basteltreffen-Werk, (ein bemaltes Körnerkissen,) gesellte sich noch der entsprechende Stempel. Auch mit Schablonen wurde gedruckt. So ganz ohne meine Hände kreativ werden zu lassen, das geht auch nicht.

Fuchs und Has

Dienstags wird gebacken. Schokoladen Mandelkuchen, super saftig, hauptsächlich eigentlich für unsere Jungs, denn eigentlich fasten wir. Daher wurde noch eine Quiche gemacht. Beim Eiweissquirlen ist mir dann einmal, durch eine Ungeschicklichkeit, die halbe Masse über die Hose geflossen. (Meine Güte, hat das Fluchen in dem Moment gut getan, zum Donnerdrummel.)

Aber zur Feier des Tages habe ich dann am Mittwoch doch ein Stück Schokokuchen  gegessen. Das Rezept seht Ihr hier. Allerdings habe ich die Birkenzuckermenge noch reduziert und das hat man nicht gemerkt. Beim Werkeln/Arbeiten höre ich gerade den ersten Band von Patrick O`Brian, „Kurs auf Spaniens Küsten“. Die maritimen Geschichtsromane kenne ich schon alle als Buch, aber ich mag sie sehr, so dass auch das Hörbuch noch mal mit anderen Sinnen genossen wird. (Die meisten kennen sicher die Verfilmung „Master and Commander“) Ich mag es, wie der Alltag auf See beschrieben wird, oder die Entdeckungen, die der Bordarzt, (ganz wie Charles Darwin,) macht. In den Romanen liegt ganz viel Ruhe. Natürlich gibt es auch Seegefechte oder politische Verstrickungen an Land. Aber allein die Streitgespräche der beiden Hauptpersonen, Captain Jack Aubrey und Bordarzt Stephen Maturin, ihr gemeinsames Musizieren und philosophieren, machen die Romane immer wieder zu einem Genuß.

 

Kaffee half mir über so manche müde Phase hinweg. Man träumt gerade schon Mal schlecht oder liegt mit „Kopfkino“ wach. Morgens trotzdem mit meinem Schatz aufzustehen , ist weiterhin normal, die Hunderunde auch. Die am Weg blühenden Magnolien wurden leider vom Frost dahin gerafft.

Um einen Comickünstler, der uns vor allen Dingen mit zwei Dickköpfen ( und einem cleveren Hund) so viel Freude bereitet hat, trauern wir. Uderzo, der Zeichner der legendären, unbesiegbaren Galliern Asterix und Obelix, starbt am 24.3. mit 92 Jahren.

Mein liebster Schatz hat mir einen besonderes Geschenk gemacht, gute Linoldruckfarbe auf Ölbasis. Ja, manche freuen sich über Schmuck, ich mich über Farbe! Schade, dass ich es nicht mehr rechtzeitig geschafft habe, Fliegendraht und zwei Rahmen zu besorgen. Ich wollte noch Papierschöpfen und dann darauf drucken. Aber auch so findet sich jeden Tag eine Idee und Möglichkeit. Nach dem Schablonendruck kehre ich sehr gern wieder zu meinem geliebten Linol- und Stempeldruck zurück.

Trotz Frost summt und brummt es ja im Garten. Am Freitag morgen, gerade aufgestanden und Balkontür aufgemacht, sitzt auf dem Geländer eine Kohlmeise. Ich denke so unschuldig, das sie mich begrüssen mag. Nein! Die hatte es auf noch froststarre Felsenbienen im Insektenhotel abgesehen. Ich konnte gar nicht so schnell schauen, wie sie sich die erste geschnappt hat, die da vorsichtig ihre Fühler gen Sonne rausstreckte. Einen ersten Bläuling und Zitronenfalter habe ich letztens gesehen. Ach, so etwas erfreut mich immer sehr.

Aufmunterungspost

Genau wie dieser liebe Aufmunterungsgruß, einfach so per Schneckenpost kam, von Anja gesendet, da habe ich mich sehr drüber gefreut!!

Aber auch meine Mama hat mir ein wunderbares Paket mit ganz viel Erinnerungen geschickt. Fotos, alte Aquarelle von mir, Stoffmalereien und mehr, so lieb! Und wir können uns gerade nicht sehen, zum Donnerdrummel!

Ich hoffe, Ihr hadert noch nicht all zu sehr, tapfer bleiben, gesund sowieso! Der Samstag soll wunderschön werden, dann folgt wohl wieder ein Temperaturen Sturz.

 

Alles Liebe

Nina

Ps:“zum Donnerdrummel“ stammt aus dem Munde von Ronja Räubertochter, bzw somit von Astrid Lindgren und weil es einfach manchmal raus muss

Schönes in diesen Zeiten

Hallo Ihr Lieben.

Und? wie fühlt sich Eure Woche bis jetzt so an? Meistens ist meine ganz normal, aber dazwischen kommt so ein unwirkliches Gefühl auf. Ich habe dieses Gedicht entdeckt, es geht wohl in den sozialen Medien gerade ordentlich rum. Aber ich finde, Ihr solltet es auf der Seite der Autorin lesen, denn es gehört ja schließlich ihr. „In the time of pandemic“, von Kitty O`Meara. Übrigens, wenn Ihr gerne lest und Nachschub benötigt, support your local bookseller

Das gilt für viele andere Bereiche auch. Ihr mögt heute mal nicht kochen? Der Catering im Ort hat vielleicht genau das Richtige für Euch. Viele haben sich etwas einfallen lassen, um trotzem für ihre Kunden da zu sein.

Am Samstag habe ich wieder das virtuelle Basteltreffen gehabt. Während wir gequasselt und  uns ausgetauscht haben, habe ich mit Stoffmalstiften das auf ein Körnerkissen gemalt: „Wo Fuchs und Has` sich Gute Nacht sagen“. Schon lange wollte ich das auch als Stempel schnitzen, vor dem inneren Auge hatte ich genaue Vorstellungen.

Fuchs und Has

Außerdem muss ich jetzt in die Endphase der Produktion/Versand von den Stoffstücken der „Frühlings Post Kunst“ kommen. Ich habe mich recht schwer getan. Der Stoff ist schnell gefunden worden, aber diese Schablonen. Nein, Schablonen ausschneiden ist nicht meins, habe ich festgestellt. Also nicht, wenn ich die Schablonen mehrfach nutzen möchte und sie aus Folie per Cutter ausgeschnitten werden sollen. Ich muss sagen, dass mir das Linolschnitzen oder Stempel schnitzen sehr viel mehr liegt, oder auch Flora und Fauna zu malen, vor allen Dingen, wenn man bestimmte Vorstellungen hat. Aber ich hoffe, es ist mir trotzdem gelungen. (Das schwierige ist, die Rundungen nicht eckig werden zu lassen.)

Was mich zu meiner wunderbaren Clematis bringt. Der Ostwind fegt eiskalt um das Haus und sie blüht!

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Die kleinen Dinge des Lebens sind eigentlich die grossen Dinge des Lebens!

Ich habe mich auch so sehr am Wochenende über den allerersten Besuch des Gimpels (auch Dompfaff) in meinem Garten gefreut. Ein Weibchen und zwei rote Männchen zogen durch, holten sich eine kleine Stärkung am Vogelfutter, Gott sei Dank, wohl nicht an meinen Knospen, oder wenn nur vereinzelt. Denn als Gärtner freut man sich eigentlich nicht so sehr, wenn ein Schwarm Dompfaffen einfallen und die nährstoffreichen Knospen an den Obstbäumen und Beerenpflanzen abpicken. Aber bei dem schönen Federkleid verzeiht man es ihnen irgendwie und so ein häufiger Gast ist er ja auch nicht. (Fotos folgen)

Einen Kuchen ohne Mehl habe ich noch gebacken. Eigentlich essen wir zZt. kein Süßes, aber manchmal muss man ein kleines bischen feiern. Gefunden habe ich dieses Rezept für einen Schokoladenkuchen bei GU.

200g dunkle Schokolade 70%, 200 g Butter, 200 g Zucker (ich habe Birkenzucker genommen, den kann man 1:1 verwenden), 5 Eier und 300g gemahlene Mandeln.

Der Ofen wird auf 180°C vorgeheizt, Ihr benötigt ein 26 er Springform, die natürlich eingefettet wird und der Kuchen wird dann auf der mittleren Schiene gebacken, (160°C bei Umluft).

Schokoladen Mandel Kuchen

Die Schokolade wird geraspelt. Butter und Zucker werden schaumig gerührt und die Eier müssen getrennt werden. Das Eigelb gebt Ihr nach und nach zur Buttercreme, dann die Mandeln und Schokoladenraspeln.

Das Eiweiß wird steif geschlagen . Dies geligt übrigens in einer kalten Metallschüssel immer am schnellsten. Vorsichtig wird nun das Eiweiss unter den Teig gehoben, in die Form gegeben und alles glatt gestrichen und ab in den Ofen.

Wer mag, kann noch ein Topping dazu machen. Einfach Mascapone mit geschmolzener, nicht mehr so warmen, Schokolade verrühren und auf den abgekühlen Kuchen verstreichen.

Also, sucht das Schöne im Leben.

Bleibt gesund, tapfer und daheim.

 

Verlinkt beim creadienstag und HoT

 

und der Zitronenfalterin mit Ihrem Monats Motto

Wenigsten Sonne satt und gesund

Hallo Ihr Lieben.

 

Ja, jetzt haben wir auch kalendarisch Frühling! Hier nun meine Woche, verlinkt wieder beim Samstagsplausch von Andrea.

Diese Tage war das Wetter wunderbar! Am Donnerstag konnte ich im kurzen Rock und Hemdchen zu Ende streichen, und werkeln… Aber der Reihe nach.

Ja, Einkaufen ist ein Abenteuer. Ich mache wirklich nur das Notwendigste, musste aber leider auch in den Baumarkt, sonst hätte ich keinen Zaun aufstellen können. Das man da überhaupt noch hin darf. Aber eher einen Baumarkt offen lassen, als ein Gartencenter. Der alte Grenzzaun drohte nach den Winterstürmen zu kippen. Der noch verbliebene alte Teil zum Nachbarn war auch umgeweht worden. Das kleine Stück war fix gemacht, das grössere bedurfte schon etwas mehr Arbeit. Wenn zwei Paar Hände mehr im Haus sind, geht aber auch das. (Dankeschön Sohn). Beim Zaun nach hinten haben wir uns leider verrechnet und da mussten ein paar andere Bretter als *Platzhalter* herhalten und eine Tür konnte ich auch nicht zimmern. Für letzteres hatte ich just die Angel und einen Riegel im Baumarkt geholt. Und noch Schrauben. Nun, gut dass ich die alte Tür noch hatte. Sieht etwas komisch aus, aber wird erst mal gehen. Leider wollte die Stichsäge nicht so recht, sonst hätten ein paar Bretter wieder verschiedene Formen an der Spitze bekommen.

Zaun

Briefmarken und Geburtstags/Aufmunterungs – Päckchen waren das Einzige, neben Lebensmittel, was mich sonst unter Menschen gebracht hat. Immer mit Abstand.

Die Terrasse und eine Bank wurde nämlich noch gestrichen und auf- und umgeräumt. Im Garten passierte Dank des guten Wetters an vielen Stellen einiges, nur der Rasen ist noch nicht gemäht.

felsenbiene

Das Fallrohr an der Hauswand darf jetzt eine kleine, blaue Clematis hochklettern, natürlich mit Rankhilfen. Und Bärlauch nur aus dem eigenen Garten wurde zu ein paar Gläschen Pesto verarbeitet.

Bärlauch

Bei der Vorzucht auf meiner Fensterbank sind jetzt bunter Mangold und Wicken dazu gekommen. Das System mit den Klohrollen funktioniert. Vielleicht brauchen deswegen so viele Mitmenschen Klopapier.

Anzucht

Die Frühlingspost ist zum 20.3. geöffnet worden. So erfreulich!

 

Nun muss ich noch die Frühlings Post Kunst zu Ende machen. Das Ausschneiden der Druckschablonen (Folie) war eine Herausforderung. Sechs Stoffstücke werden da bald rausgehen. Mein eigenes, siebtes, wird etwas größer. Die wunderbare Tischdecke, die ich eingefärbt habe, reicht für die 6 Stücke, genau, mit Nahtzugabe.

Ich bedrucken mir einfach die zweite Tischdecke. Die ist leider nicht aus reiner Baumwolle, wie ich dann beim Einfärben feststellte. Aber für meinen Tisch reicht es. Bald kann ich dazu mehr zeigen.

Ein Handwerker hat unsere kaputte Garage noch mal repariert, ist schnell vorbei gekommen und wir sind froh, keine halb offen stehende Garage mehr zu haben.

gelesen

Auf Empfehlung meines Schatzes habe ich dieses Buch gekauft und angefangen: Seanan McGuire „October Day – Winterfluch“. Er liest die Reihe schon länger auf Englisch und ist begeistert. Urban Fantasy at its best. October Day ist eine junge Frau, die nicht ganz menschlich ist. Ihr ungewöhnlicher Name lässt das vielleicht schon vermuten: Ihre Mutter war eine Fee. Gar nicht niedlich, gar nicht nett, die Welt der Fae, Pixis, Halbwesen, Wechselbälger und anderen magischen Geschöpfen, welche da unter uns Menschen in einer *anderen* Welt leben. October muss nach einer langen Zeit, in der sie als Fisch verzaubert war, wieder zurück in ein nun neues Leben finden. Dann zwingt sie ein Fluch, Ihre alten detektivischen Kenntnisse hervor zu kramen. Als wäre das Leben eines Wechselbalges nicht schon so schwer genug und alles  ohne die alten Bindungen vor der Verwandlung.

So. Bestimmt habe ich noch was vergessen. Aber mir reicht es für diese Woche. Reichlich Sonne, reichlich frische Luft, reichlich geschafft. (Die Nachrichten lassen wir hierbei außen vor.)

Von Melanie Garanin habe ich mir einen kurzen Satz zu Eigen gemacht: Tapfer bleiben.

Und gesund.

Macht es Euch fein und gemütlich.

Verlinkt auch bei Andreas Frühling selber machen