Ich mag Vögel. Hat man vielleicht schon mal hier gesehen. Und auf Rügen gibt es sehr viele verschiedene Vögel zu beobachten. Habe Euch ja schon im Artikel No 3 einiges gezeigt und erzählt. Hier muss ich noch mal ein paar Bilder zeigen. Aber keine Sorge, ich komme dann bestimmt noch zum Ende.
Das kleine Kücken war eine Goldammer und dies weiß ich, weil es noch fleißig von den Eltern gefüttert wurde. Rauchschwalben sieht man ja auch immer seltener, sie brüteten und lebten viel in Kuhställen. Die kleinen Wippsteerts (Bachstelze) wurden auch rund um das Haus gefüttert.
grubnow.wordpress.com (Wenn jemand Interesse hat, es ist der Teil mit dem roten Sonnenschirm, der gemietet werden kann)
Außerdem wollte ich noch mal kurz darauf eingehen, dass man auf Rügen überall auf steinzeitliche Überreste trifft, die man auch ohne Museum sehen kann, wie die Hügelgräber mitten im Feld. Erste Siedlungen gab es 9000 v. Chr., Germanen wurden hier um 2000 v. Chr. sesshaft. Im 7. Jahrhundert nahmen die Westslaven (Ranen) die Insel in Besitz, die Germanen (Rugier) hatten die Insel wohl im Zuge der Völkerwanderung grösstenteils verlassen. Daher haben so viele Orte den Anhang -itz! Rügen wurde ein Fürstentum um das sich noch oft gestritten wurde…
Von den vielen geschichtlichen Hinterlassenschaften fielen so manche div. Baumaßnahmen zum Opfer, aber hier mitten in den Feldern sind sie gut erkennbar. Es gibt auch Wanderwege entlang dieser mystischen Orte, dafür einfach mal im Touristenbüro nachfragen wg. Info Material mit Übersichtskarte.

Tja, irgendwann ist auch der schönste Urlaub leider vorbei. Wenn wir über die neue Rügenbrücke fahren, schauen wir auf Stralsund. Bis jetzt haben wir es immer noch nicht geschafft, dort mal einen Besuch zu starten.
Rügen hat so viele schöne Gesichter, wir werden wiederkommen…

Q.: Wikimedia
Der
Blick, der immer wieder vom Grün in das Blau des Meeres schweift, immer wieder verschiedene Klippenformationen, eine alt Wallanlage, Wurzelwerk von Bäumen am Abgrund, immer wieder neue Blickwinkel.
Auf dem Rückweg geht es durch grosse Felder und schöne, kleine Orte, an einem Künstleranwesen vorbei, Hügelgräber, Ausblicke…
Habt eine schöne Woche!
Hallo Ihr Lieben,
Hier spring gerade ein Schmalreh, (so nennt der Jäger ein weibliches Jungtier vom letzen Jahr,) ab. Ich konnte es im Unterholz genau beobachten, es hatte noch ein richtiges Kitzgesicht. Und mal sehen, ob Ihr den Hasen auf dem Bild findet:
Der Bauer hatte gemäht, da war Meister Lampe dann auch mal besser zu sehen.

Jungstare versammelten sich zu Schwärmen, die Geräuschkulisse der Natur erinnerte mich so an meine Kindheit. Schwalben, Spatzen, Insekten,…im Hintergrund auch mal die Erntemaschinen. Der Rauch, den Ihr auf dem Foto seht, entsteht beim Dreschen. Atmet das mal den ganzen Tag beim Getreide ernten ein. Landwirt zu sein, ist nicht einfach. Gott sei Dank gibt es heute Mähdrescher mit geschlossener Kanzel, aber ich habe auch noch die alten Drescher fahren sehen. (Hauptsache das Getreide ist trocken geerntet).
Und ein Gewitter drohte am Himmel, da musste besonders schnell gearbeitet werden.
Boddenfischer bei der ruhigen Arbeit.
Hier gibt es aus eigenem, regionalem Anbau Obstgelees, -marmeladen und -säfte. Und leckeren, preiswerten Blechkuchen, sowie kleine, feine Gerichte, Handwerk und Erinnerungsnippes. Die Sanddornprodukte kommen wirklich vom eigenen Grundstück auf Rügen und nicht aus dem Ausland, wie die meisten anderen.
Urlaubserinnerungen kann man hier auch erstehen. Der Töpfer macht erstklassige Arbeiten. Seine Spezialität ist der Raku Brand, der sehr aufwendig und schwierig ist und sich natürlich im Preis widerspiegelt, weswegen wir uns kein Stück kaufen konnten. Aber vor allen Dingen die Gefässe mit Deckel und eingearbeitetem Strandholz oder Bernstein haben uns fasziniert. (fischkopp-keramik.de)