Ihr Lieben,
eine provokante Überschrift, denn der Mai hatte vielfach nichts mit Wonne zu tun.
Meine Süsskartoffel auf der Fensterbank fandet Ihr interessant. So langsam kann sie nun in den Garten wandern, die nächtlichen Temperaturen sind nun warm genug. Gerade die Eisheiligen haben trotz Schutz noch mal bei Tomaten und Co. zu einem Wachstumsstopp geführt. Nun kommt die Trockenheit im Garten dazu und ausgesuchtes Gießen jeden Tag ist unerläßlich.
Schön fandet Ihr auch den Nelken Beitrag und ich fand es erstaunlich, wie viele doch diese *unmoderne* Blume lieben und mit ihr auch schöne Erinnerungen verbinden.
Ein wunderschönes Bilderbuch wurde vorgestellt, meine Liebe zum Kino war Thema eines Beitrags, Kräutlein und Garten vielfach erwähnt.
Den Beitrag über die kleine Christi Himmelfahrts Wanderung bin ich Euch noch schuldig, kommt aber noch.
Bedanken möchte ich mich noch mal sehr für Eure Begeisterung zum Kraken Druck. Ich habe im Mai hauptsächlich maritim gedruckt, aus all den Motiven sticht der große Oktopus aber hervor und ich mag ihn auch sehr.
In fast allen Blogbeiträgen, die ich so diesen Monat gelesen habe, geht es auch immer wieder um Corona und das uns so viele schon wieder zu sehr „auf die Pelle rücken“ oder gar die Existenz der Krankheit leugnen. Ja, es ist lästig, immer eine Maske dabei zu haben und zu tragen, oder weiterhin auf Abstand zu halten. Aber wenn es doch eigentlich so einfach ist, für weniger Infizierte zu sorgen und selber nicht krank zu werden, ist das doch ein kleiner Einschnitt in die Freiheit. Und hallo!? auch meine Freiheit hört da auf, wo Deine anfängt und umgekehrt! Ja, Corona hat uns hier daheim auch ein gehöriges Tief besorgt, aber es ging danach auch wieder gut aufwärts. Erste soziale Kontakte konnten und werden wieder real stattfinden! Immer draußen und immer mit Abstand. Immer daran denkend, dass die größte Ansteckung nun mal über die Aerosole stattfindet und man am sichersten ist, wenn der Atem eben sofort verweht und nicht verteilt wird.
So beschließen wir den Monat am Pfingstwochenende auch mit Besuchen bei unseren Eltern, die wir wirklich sehr, sehr lange nicht gesehen haben. Das ist eine wahre Wonne!
Ein schönes Pfingstfest wünsche ich Euch allen schon mal:
Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen, es grünten und blühten
Feld und Wald; auf Hügeln und Höhn, in Büschen und Hecken
Übten ein fröhliches Lied die neuermunterten Vögel;
Jede Wiese sproßte von Blumen in duftenden Gründen,
Festlich heiter glänzte der Himmel und farbig die Erde.
Johann Wolfgang von Goethe aus dem ersten Gesang von Reineke Fuchs (Versepos, 1794)
(und jetzt muss ich an meine Oma denken)
Verlinkt bei den Monatscollagen von Birgitt und dem Freutag

















