In einen Harung jung und schlank
In einen Harung jung und schlank,
zwo, drei, vier, sit tata, tirallala,
der auf dem Meeresgrunde schwamm,
zwo, drei, vier, sit tata, tirallala,
verliebte sich, o Wunder, ´ne olle Flunder,
verliebte sich, o Wunder, ´ne olle Flunder.
Der Harung sprach :“Du bist verrückt,
zwo, drei, vier, sit tata, tirallala,
du bist mir viel zu plattgedrückt.
Zwo, drei, vier, sit tata, tirallala,
rutsch mir den Buckel ´runter, du olle Flunder!
Rutsch mir den Buckel ´runter, du olle Flunder!“
Da sank die Flunder auf den Grund,
zwo, drei, vier, sit tata, tirallala,
wo sie ´nen goldnen Rubel fund,
zwo, drei, vier, sit tata, tirallala,
ein Goldstück von zehn Rubel, o welch ein Jubel!
Ein Goldstück von zehn Rubel, o welch ein Jubel!
Da war die olle Schrulle reich,
zwo, drei, vier, sit tata, tirallala,
da nahm der Harung sie sogleich,
zwo, drei, vier, sit tata, tirallala,
denn so ein alter Harung, der hat Erfahrung,
denn so ein alter Harung, der hat Erfahrung.
Und die Moral von der Geschicht?
Zwo, drei, vier, sit tata, tirallala,
verlieb dich in ’nen Harung nicht;*
zwo, drei, vier, sit tata, tirallala,
denn so ein alter Harung, der hat Erfahrung,
denn so ein alter Harung, der hat Erfahrung.
(es gibt übrigens verschiedene Versionen des Liedes)
Hallo Ihr Lieben.
Das ist so gar nicht weihnachtlich, ich weiß!

Genau, wie bei meinem letzten musikalischen Stempel, kam mir dieses Lied beim Thema Mustermittwoch Musik die Tage in den Sinn. Ich mochte immer dieses sit tata, tirallala und wie die Flunder auf den Grund sinkt. Also einen Plattfisch geschnitzt und natürlich auf Noten gedruckt. „Sit tata, tirallala!“ (Und entschuldige Maike, habe Dir ein wenig bei Dir geklaut.)

Ich mach mich jetzt auch „zwo, drei, vier, sit tata, tirallala“, auf in den Keller und hänge Wäsche auf und summe „sit tata, tirallala“, noch ein wenig vor mich hin.
Verlinkt beim Mustermittwoch