Musik im Ohr

Hallo Ihr Lieben,

Werbung da Verlinkung und Namensnennung

seid Michaela mit dem Mustermittwoch das Thema Musik für diesen Monat ausgerufen hatte, geht mir immer wieder eine Melodie durch den Kopf.

Etwas aus meiner Kindheit, aus dem Regal der Eltern noch als LP (Langspielplatte, für die Jüngeren,) rausgefischt und immer wieder gehört und gelesen.

„Gelesen?“ Ja, Ihr habt richtig gesehen, ich habe mitgelesen (und manchmal schrecklich mitgesungen,) ein Libretto. Seid ich das erste Mal eine Opernaufführung im Fernsehen von der „Zauberflöte“ gesehen hatte, war ich verzaubert, nicht von dem Prinzen, nein, von Papageno, dem Vogelfänger!

Wolfgang Amadeus Mozarts Schlingel, der den Mund nicht halten kann, davon lebt Vögel zu fangen, (gut das es den Beruf nicht mehr gibt,) und sich unsterblich in Papagena verliebt, seinem Freund Pamino, dem Prinzen helfen will und dabei über sich hinaus wächst. Ich liebte diese schöne Melodie, wenn er sich vorstellt und das Duett, wenn sich (Spoiler) Vogelmann und Vogelfrau doch noch finden. Zu der Zeit wurden gerade auch Mozarts Opern in Deutsch und nicht in Italienisch aufgeführt, so konnte ich die Geschichte auch verstehen.

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Dazu hatte ich auch von Anfang an ein sich bildende Skizze, passend zur Arie und Oper: einen Papageno, eingebettet in Noten und Vögeln, gezeichnet einfach, aber geschnitzt eine Herausforderung, da eigentlich zu klein dafür. Einen Versuch war es zumindest wert.

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Übrigens ging meine Papageno Verehrung so weit, dass ich einmal Karneval als Vogelfänger ging, in einem selbstgemachten Kostüm, tagelang hatte ich meine Federn mit der Nadel an Pullover und Hut genäht. Dann wurde ich ein rebellischer Teenager und hörte eher Pop und Rock. Die Zauberflöte hatte erst einmal ihren Reiz verloren.

Euch eine entspannte Woche, (zu 12 von 12 komme ich heute leider nicht.)

Verlinkt beim Mustermittwoch

 

zwei Kerzlein brennen

Guten Morgen Ihr Lieben.

Text und Bilder enthalten Werbung durch Fotos, Namensnennungen und Links, dafür bekomme ich nichts, alles sind persönliche Sachen und Meinungen.

Ich hoffe sehr, Ihr seid gesund! Wo man im Moment hinschaut hustet und schnieft es. Der Sohn liegt auch gerade mit einer Erkältung im Bett und ich lag die letze Woche. Jetzt habe ich etwas weniger Adventszeit zum Vorbereiten, will aber nicht in Hektik verfallen.

Die Stempelwerkstatt ruhte daher letzte Woche, aber dann habe ich in einem Schwung einiges an neuen Motiven geschnitzt. Manchmal ist man ja so im Fluss. Auch in der Küche war ich noch mal fleissig.

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Mein Arbeitsplatz ist im Moment wieder an unserem Tisch, regelmässig muss ich dann ganz schnell noch Einiges wegräumen, weil wir eigentlich essen wollen. Aber hier ist wenigstens etwas natürliches Licht. Denn es ist wirklich sehr grau, nass und kalt geworden. Aber so muss es sein.

Eine Kerze an, oder auch mehrere und es wird gleich gemütlicher, dazu einen Tee oder Kaffee oder eines der zZt. sehr geschätzten Kurkuma Getränke

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Fuchspfoten hinterlassen sehr typische Trittsiegel

Hier schnürt der Fuchs durch den Neuschnee, stürzt der Wanderfalke durch die Luft und wühlt die Wildschweinrotte im harten Boden nach Pilzen, Insekten, Nüssen und mehr.

Der Austernfischer hat einen fliegenden Schwarm dazu bekommen. Habt Ihr schon mal das Glück gehabt, so einen „Pfeil“ von schwarz-weissen Vögeln am Strand zu sehen? Wunderschön. Meine sind da viel zu grob geraten.

Der Wanderfalke ist ja ein eher seltener Raubvogel in Deutschland. Er ist einer der schnellsten Vögel und jagd seine Beute im Fluge. Von sehr hohen, kreisenden Erkundungsflügen stürzt er sich dann unglaublich schnell auf Tauben, Stare, oder ähnlich grosse Vögel. Er ist wirklich nicht oft zu sehen, (obwohl sich seid den 70er Jahren der Bestand durch Schutzmaßnahmen etwas erholt hat, wie so oft hatten sich Pestiziede auf die Eier, bzw ihre Schalen ausgewirkt), denn der sehr scheuer Vogel braucht ein zusammenhängendes, offenes Gelände mit Wasserflächen und gutem Vogelbestand. Sein Brutplatz muss gut anzufliegen sein und liegt gerne in Felswänden, alten Steinbrüchen oder hohen Bäumen.

Seine Flügel sind lang und spitz, der Schwanz eher kurz und die kontrastreiche Kopffärbung kann man auch manchmal im Gegenlicht noch sehen.

 

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Lesezeichen habe ich dann auch gestaltet. Davon kann man irgendwie nie genug haben, immer wieder verlege ich eines, lasse es im Buch oder gebe es weiter, weil gerade der Mann eine einfache Quittung einlegen will. Ja, trotz eBook gibt es hier auch noch richtige Bücher. Und dieses Buch hier gehört definitiv zwischen zwei richtige Buchdeckel!

Bei Andreas schönem Buch Blog wurde ich auf diesen Titel aufmerksam:

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Ein Traum! So feine Naturzeichnungen! (und mein Geheimtipp für den Gabentisch)

Beschwörungsformeln sollen uns unsere Kindheitserinnerungen zurück holen.

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Denn wir haben verlernt, wie Kinder die Natur wahrzunehmen.

 

Die Schneefall Grenze soll ja weiter sinken und erste Flocken fallen in den Bergen hier.

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Adventsstimmung?

Euch einen schönen Dezembertag.

 

Verlinkt beim creadienstag

 

Karamell Nüsse und Weihnachtsmarktstimmung

Herzliche Grüße Euch allen.

(wie so oft enthält dieser Text Werbung durch Links, Namen oder Fotos)

Und? Selber schon in Sachen Weihnachten oder Nikolaus Markt unterwegs gewesen? Es ist ganz schön trubelig da draußen.

Aber auch wir waren dort unterwegs, wie fast jedes Jahr gehen wir als Familie auf den Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt. Besonders schöne Stimmung kommt da gegen Abend auf, es ist alles nur noch in gedämpftes Licht getaucht ist. Feuer, Kerzen und Fackeln spenden eine schöne Atmosphäre und Wärme.

Man kann diesen Weihnachtsmarkt natürlich wie viele andere Märkte auch, als lauten, konsumorientierten Ort sehen, in dem es gilt möglichst schnell viel Geld auszugeben und viel zu viel zu essen und zu trinken. Aber gerade dieser Markt biete auch andere Möglichkeiten. So geniessen wir in Ruhe einen orientalischen Gewürzmokka oder Granatapfeltee in einem der wunderschönen Zelten. Dazu gibt es immer feines Dattel oder Feigen Gebäck. Etwas Besonderes für uns.

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Oder man stöbert beim Gewürzhändler, man darf ganz viele Besonderheiten auch mit den Fingern *erriechen*. Der Drechsler zeigt Kindern wieder geduldig, wie man das Fusspedal bedient und Holz bearbeitet. Beim Schmied sprühen ein paar Funken, als langsam an Esse und Amboss eine Messerklinge entsteht.

Derweil schlürfen wir noch Met vom Imker. Natürlich ist ein buntes Treiben um uns herum, aber man muss sich ja nicht mitreißen lassen! Statt der klassischen Essbuden bekommt man hier auch vegetarische (vegane?) Reispfanne, orientalische Linsensuppe, frisches Holzofenbrot und Spanferkel oder Flammlachs. Im Hintergrund läuft auf der Bühne die Vorstellung der Gaukler. Neben uns steht der Märchenerzähler Wagen. Laute Musik an vielen Ständen gibt es hier nicht. Wie jedes Jahr holt sich der Sohn karamellisierte Mandeln. Wieder nehmen wir uns vor, dies doch endlich auch selber zu machen. Denn schwierig ist es überhaupt nicht. Im Netz gibt es immer wieder  Anleitungen dazu.

Ihr benötigt Zucker, etwas Wasser und eine grosse Pfanne und ein wenig Salz, Wer mag kann Gewürze dazu geben. Zucker mit etwas Wasser in einer grossen Pfanne erhitzen, bis es schmilzt, Vorsicht, die Sache ist sehr heiss! Dann eine etwa bodendeckende Menge Nüsse darin schwenken, bis der Karamell diese umschlossen hat. Umfüllen auf einen Teller oder einen Bogen Backpapier, etwas abkühlen lassen und geniessen (oder verpacken).

Und das tolle ist, Ihr könnt das auch mit anderen Nüssen machen, etwas vorsichtiger, denn die sind oft weicher!

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Die Stempel für die Ilex-Anhänger sind schnell auch für Ungeübte geschnitzt, dazu könnt Ihr auch einfache Radiergummis nehmen. Zeichnet mit einem Bleistift als erstes den Schwung der mittleren Blattader auf, darum dann die Spitzen des Blattes. Ein Linolmesser habt Ihr vielleicht noch von der Schule zu Hause. Mit dem Radierer eines Bleistiftes tupft Ihr dann die Beeren der Stechpalme auf, Anhänger gibt es zZt. in Bastelgeschäften, aber auch bei Drogerien und Schreibwarenläden zu kaufen.

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So, ich lege dann mal los, auch Plätzchenteig gilt es zu bearbeiten, Cantuccini (nach diesem Rezept) und Neapolitaner werden wieder gebacken.

Euch eine schöne, entspannte Woche.

Verlinkt beim Monatsmotto der Zitronenfalterin und dem creadienstag

November war’s

Ich grüße Euch.

Ein weiterer, ereignisreicher Monat reiht sich in den Jahreslauf.

Ein November mit wenig Regen setzte den Wetter Trend des Jahres weiter fort. Hättet Ihr gedacht, dass man sich im grauen Herbst über Regen freuen könnte? Aber insgesamt war es ein freundlicher Monat. Die ersten Erkältungen halten Einzug, so wie jedes Jahr. Es gab tolle kreative Projekte! Immer, wenn ich rückblicke, sehe ich erst, wie schön doch eigentlich ein Monat war. Und so klang gestern dieser und der Abend mit dem Befüllen des Adventskalenders aus. So vieles, was ich eigentlich noch hier schreiben und zeigen wollte, aber alles hat seine und braucht seine Zeit.

Nun ist es der letzte Monat des Jahres. Der Advent hat ja gefühlt schon lange in den Geschäften angefangen. Lässt Euch nicht beirren! Geniesst und lebt diese Zeit so wie Ihr es gerne mögt. Und bleibt gesund. (Meine Güte, wie komisch fand ich es doch als Kind, dass sich die Erwachsenen dies immer wünschten Mittlerweile verstehe ich es gut.)