Wochenende

Hallo Ihr Lieben.

Hoffe, ihr hattet ein tolles, erholsames, ereignisreichen, ruhiges, leckeres, sonniges, warmes, erfreuliches und schönes Wochenende! Habe bestimmt noch was vergessen, kreativ oder gesund z.B., erfolgreiches,….. puh! Ich weiss nur, seid einer gefühlten Ewigkeit hatten wir gestern einen schönen und warmen Tag. Wie sehr man das vermisst hat! Ja, die Natur hier hat den Regen gebraucht, aber wir Menschen wurden wohl immer grummeliger.

Und kaum war es am Samstag schön, haben wir uns auf die Räder geschwungen und die Besorgungen mit dem Rad gemacht. Viele Menschen waren auf die Idee gekommen Rad zu fahren.

Alles sieht noch mal so grün aus, wenn morgens der Tau noch auf den Blättern liegt und die Sonne die kleinen Wassertropfen wie Diamanten schillern lässt. Gleichzeitig lassen die Pusteblumen eine Wiese wie von Schnee bedeckt aussehen. Endlich macht die Natur Fortgeschritte, gleich mit Riesenschritten nach dem Frost. Bei vielen Bäumen und Sträuchern sieht man nun die Frostschäden. Beim morgendlichen Hundegang sass auch ein Hase im Feld, überhaupt nur noch zu sehen, weil er in der Trekkerspur hockte. Auf dem Weg kam mir auf fast gleicher Höhe ein Hase entgegen gekoppelt. Erst ca. 3m vor mir verharrte er, sicherte, lief ein paar Schritte Richtung Feld, sicherte und machte einen Riesen Satz in den Weizen. Es war ein ganz schön mickriger, wenn auch langer Hase. Die Feldhasen haben es besonders schwer, wenn es nass und kalt ist! Übrigens fand unser Hund das zwar beobachtungswert, aber das war es auch schon. Die Eichhörnchen im Park davor haben ihn viel mehr aufgeregt. Später, ein weiterer junge Eichkater, der immer vor uns her hüpfte, der liess das Hundeherz wirklich viel höher schlagen.

 

Aus Resten von Brötchen und Brotkanten, zusammen mit Ei und Gewürzen gab es diese Woche Brotklösse. Resteverwertung ohne Rezept. Dafür haben wir heute morgen echt geschlemmt, Pancaces zum Sonntagsfrühstück. Zum nachmachen:

300g Mehl, 1P Natron, 3 Löffel Rohrohrzucker, 1/2Tl Salz, 3 Eier, ca 50 g Butter (geschmolzen), 250ml Milch, Öl für die Pfanne, Ahornsirup, *gebratenen Bacon*, leckere Marmelade nach Wahl…

Man mische erst trockene Zutaten, dann kommt die Milch und Eier dazu, geschmolzene (abgekühlt) Butter, gut vermischen, zu einem zähen Teig. Mit einer kleinen Kelle werden bei mittlerer Hitze eher kleine, dicke Pancaces gemacht. Umdrehen solltet ihr, wenn der Teig anfängt, Blasen zu werfen. Derweil die Schinkenstreifen kross braten, beides warm mit Ahornsirup servieren. Klar können auch diese süssen und fettigen Türme gebaut werden, uns ist das zu viel des Guten. Auch hatte ich zu wenig Speck geholt. Aber lecker war es auch improvisiert…

Pfannkuchen sind auf alle Fälle ein großes Stück Kindheit!

Die meisten Menschen legen ihre Kindheit ab wie einen alten Hut. Sie vergessen sie wie eine Telefonnummer, die nicht mehr gilt. Ihr Leben kommt ihnen vor wie eine Dauerwurst, die sie allmählich aufessen, und was gegessen worden ist, existiert nicht mehr.

E. Kästner

Ich liebe es zu.B. immer wieder durch den kleinen Garten zu gehen und Tiere (Insekten) zu beobachten, wie ein kleines Kind, das erst alles noch erkunden muss. 20170506_161857Habt ein paar schöne Sonntagsstunden noch! Und, habt ihr sie entdeckt?

Bitterkalt

20170420_074427.jpegGrüße Euch!

Hier hat die Kälte Spuren hinterlassen. Frostblumen auf Blumen. Da der März so warm war, ist die Natur schon weiter als es sonst üblich ist für das Frühjahr. Meine Birne hat schon Fruchtansätze, ebenso die Beeren. Jetzt hoffe ich…, genau wie viele Obstbauern, die mit Kerzen und rauchenden Feuern ihre Ernte versuchten zu retten. Außerdem fliegen ja auch kaum Insekten bei der Kälte. Bestäubung findet wenig statt.

Maiengrün nannte meine Oma das frische Grün der Buchen immer. Es ist ein besonders schöne Farbe. Nach dem wir Ostern schon zum Teil wieder Schneechaos mit 10 cm Neuschnee im Sauerland hatten, freut man sich doppelt über jeden Frühlingsboten. Hier steht nach dem Osterfest gleich zweimal hintereinander Geburtstag an. Der erste Kuchen steht schon kühl, eine Beeren Frischkäse Torte.

Man nehme:

1 P. Butterkeksen und eine große Hand voll Amarettinis,  150-160 g Butter, 100g Zucker und so viel man ggf für die Beeren möchte, 600 g Sahnefrischkäse, 250g , aufgebaute oder frische Beeren, 1Biozitrone, 1P. Vanillepudding, 1 P. Gelatine, 1P. Tortenguss und eine 26 cm Durchmesser Springform mit Backpapier ausgelegt.

Als 1. zerbröselt man die Kekse und mischt sie mit der geschmolzenen Butter. Ich mache das immer schön alles in der Form. Fleischkopfer ich komme! Feststampfen und kühl stellen. Nun löst man den Zucker und das Puddingpulver in der Sahne, mischt den Frischkäse unter, reibt die Zitronenschale ein und presst den Saft aus. Dieser wird mit etwas Wasser zum Quellen und Auflösen der Gelatine benötigt. Wenn nun die Gelatine unter Rühren und Erhitzen aufgelöst wurde, mischt man etwas von der Masse unter, die damit verbunden werden soll. Alles gut verrühren und auf den Kecksboden füllen. Die Beeren am Besten noch leicht gefroren auffüllen, dann sind sie nicht matschig. Statt Zucker habe ich den Löwenzahnblütensirup in feinen „Fäden“ drüber gegeben. Zum Schluß noch den Tortenguss und ab in den Kühlschrank… oder wenn s so kühl wie im Moment ist, auf den Terrassentisch, abgedeckt. Am Besten bereitet man den Kuchen einen Tag vorher zu, dann kann sich die Gelatine und die Stärke des Puddingpulvers verfestigen. Ich hab bei solchen Torten immer total Angst, dass ich nur eine weiche Matsche bekomme.20170422_175000

Den „sauren“ Kuchen hatte sich unser Geburtstagskind gewünscht. Viele Jahre hat er seine Geburtstage draussen bei warmen Sonnenschein feiern können. Dieses Jahr wird es wohl zu kalt und regnerisch. Aber der Party- Allzweckkeller ist schon bereit.

„Alles freuet sich und hoffet, wenn der Frühling sich erneuert.“   F. Schiller

Habt ein schönes Wochenende!

PS. ich habe ein paar Tage später die Variante mit Heidelbeeren aus dem Glas gemacht und mit Shortbread. Dazu braucht Ihr 300g dieser gehaltvollen schottischen Butterkekse und ein Glas Waldheidelbeeren mit Saft. Etwa 1/3 der Flüssigkeit mit Geliermittel in die Käsemasse. Die Blaubeeren mit Tortenguss aufkochen und auf die Frischkäsemasse. Eine Bio Zitrone sollte auf alle Fälle mit rein, gerieben und als Saft in die Geliermasse. Ich finde, dass gibt mehr Pepp!20170424_122615

Jecke Zeit

Hallo und für die, die es feiern, Alaaf und Hellau! (Und was man sonst noch alles karnevalistisch wünscht.)

Wir sind hier mitten in den jecken Tagen, was Ihr hier seht, sind Karnevalsorden, die für  Kinder und Erwachsene, nicht nur aus Tanzgruppe, Prinzengefolge und Kindergarten gebastelt wurden. Aber man kann so etwas auch toll als Geburtstagsorden für Rallyes machen, für Wettspiele auf Schulfeste, beste Freunde auf nem grossen, runden Geburtstag,… Man nehme Kekse, Kuvertüre, Minzschokolinsen und zum Verpacken noch Butterbrotstüten mit bunten Bändern. Aber im Prinzip sind der Fantasy keine Grenzen gesetzt.

Dann wurden natürlich wieder fleissig Mutzen gebacken. Für den Altweiberdonnerstag habe ich sie nach dem altbewährten Rezept vom letzen Jahr gebacken. Für Rosenmontag werde ich mich mal an das Rezept meiner Urgrossmutter wagen.

Habt alle eine schöne Zeit, trotz Sturmböen und Regenschauern.

Einfach

Hallo Ihr Lieben,

Heute Morgen habe ich einfach mal wieder einen Stuten selber gebacken. (Stuten ist bei uns das *Weißbrot*).

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Eigentlich ist es wirklich sehr einfach, dieses leckere Brot zu backen, ich gebe Euch mal das Rezept, für einen grossen Stuten:

500g Mehl, 250ml warme Milch, 2 Eier zimmerwarm, Hefe (halber Würfel oder entspr. Trockenhefe), 80g Zucker (Rohrzucker), ca. 3 Priesen Salz, 80g weiche Butter

Keine Angst vorm Hefeteig, gebt ihm Zeit und etwas Wärme.

Ich nehme gern 250g Vollkornmehl und 250g Weizenmehl. Zu 250g Mehl gebt Ihr die Hefe, Zucker, Salz und die lauwarme Milch, gut durchkneten und die gestückelte Butter oben drauf fallen lassen, nicht unterkneten.(erstens geht der Hefeteig besser ohne Fett und zweitens wird die Butter nun schön weich!). Nun deckt es zu und lasst es mindestens 30 min gehen, bis Ihr seht, der Teig ist aufgegangen, hat Blasen geworfen. Derweil kommen die 2 Eier in ein Töpfchen und werden etwas vermengt, der Rest Mehl wird bereit gestellt. Wenn der Vorteig so weit ist, könnt Ihr, bis auf etwa einen Löffel voll, dass Ei dazu geben und das restliche Mehl. Wer gerne Rosinen im Stuten haben möchte, sollte diese nach dem kräftigen Kneten kurz unterrühren. Denn nun muss der Teig ca. 3 min. lang stark geknetet werden. Man merkt, wenn er geschmeidig wird und sich vom Schüsselrand löst. Nun könnt Ihr eine grosse Kastenform entweder einfetten oder mit Backpapier auskleiden. Der Teig wird nun in die Form getan und ausgebreitet. Nun sollte dieser Hefeteig noch mal ca. 30 – 45 min. ruhen, zugedeckt. Zugluft oder Kälte mag der Hefeteig einfach nicht. Zum Schluss, der Ofen ist auf 180°C vorgeheizt und der Rost auf die zweitunterste Schiene geschoben, macht Ihr einen Längsschnitt und bepinselt das Brot mit dem restlichen Ei. Nun kommt der Stuten für 30-40 min. in den Ofen. Wenn er goldgelb wird und in der Mitte nicht mehr weich ist, (Stäbchenprobe, wer unsicher ist), soll er nun bei offener Ofentür 30 min. in der Form abkühlen, dann kann er rausgenommen werden. Frisch schmeckt er am Besten, (aber denkt daran, frischer Hefeteig kann auch zu Bauchweh führen).

Mit Butter, Honig, Marmelade oder Wurst und Käse,…. LECKER! … und ganz einfach

Habt eine schöne Woche!

Neues Jahr, neue alte Ideen?

Die Ferien sind vorbei und wir sind wieder im Alltag angekommen. Die Gesundheit ist so lala in der Familie, aber das wird…

Ein wenig gemalt hab ich noch, in ein nettes Buch schau ich und versuche ein schönes Höhrbuch zu hören ohne doch wieder zu schnell einzuschlafen. Außerdem hat meine Mutter mir vor einiger Zeit ein altes Kochbuch von meiner Urgroßmutter geschenkt. Es ist nur in Sütalin/Sütalin geschrieben.

Das Höhrbuch ist wunderschön und ausgeliehen aus der Onleihe der Bücherei und daher muss ich es eigentlich endlich weiter hören. Die Geschichte von den Freunden, die einen Eishai jagen wollen, ist nicht umsonst in Norwegen ein Bestseller. Das Buch hab ich schon ein paar mal in der Hand gehabt, denn schön aufgemacht ist es auch noch! Aber um Weihnachten hat man ja genug Ausgaben, so dass ich es immer liegen gelassen habe. Und das ich beim Hören immer einschlafe, hat nichts mit der Qualität zu tun… ups, ich schlaf bei Höhrbüchern immer ein und tagsüber zu wenig Konzentration.Und auch ausgeliehen habe ich gerade ein nettes Buch über Skandinavien. Nett… es ist in manchen Dingen informativ und schön. Aber manchmal ist mir der Inhalt zu wenig oder auch zu kurz. Daher schreib ich hier nur „nett“.

Dosen bemale ich total gern, aber viel zu selten, mit Aquarellfarbe oder Acryl. Motive gibt es eigentlich auch immer genug. Aber nach den letzten Dosen, stricke ich jetzt erst mal recht einfach eine Decke. Ich liebe meine bereits gestrickte Decke, so warm und kuschelig. Wenn ich es ohne Muster stricke, ist es für mich abends total entspannend. Ich bin nicht so der gute Stricker. Pullover bekomme ich noch hin, aber diese Wolle kratzt zu sehr.

Heute hab ich auch ernsthaft mal in das Kochbuch meiner Urgroßmutter geschaut. Es sieht schön aus mit dieser wunderschönen Schrift, die nur leider bis zum zweiten Weltkrieg gelehrt wurde. Mein verstorbener Vater könnte es noch, ich muss mich durch rätseln. Viele Buchstaben sehen geschrieben einfach zu ähnlichen aus. Na, mal sehen, es macht schon auch Spass. Zur 5. Jahreszeit z.B. dies:

Muzenmandeln

1/2 Pfund Butter, 1 Pfund Zucker, 9 Eier, 3 Pfund Mehl, 1/8 L. Milch, 1 Esslöffel Rum, 1/2 abgeriebene Zitrone, 1 gehäufter Zuckerlöffel Hirschhornsalz, ….in Schmalz gebacken.

Ein Wort …. könnte ich nicht entziffern. Aber ausprobieren will ich es mal. Ohne Schmalz aber😋.

Wünsche Euch eine schöne Zeit, egal ob es weiss oder grau bei Euch ist, macht es Euch gemütlich!