Hallo Ihr Lieben.
In der vergangenen Nacht hat es ein paar ml Regen gegeben! Hm, ja, ein komischer Anfang für einen Wochenrückblick. Aber ich freue mich da einfach sehr drüber. (Auch wenn dann die Nachrichten über die Unwetter im Süden, die schon befürchtet wurden, leider die Stimmung wieder drücken)

Sobald es nicht mehr ganz so super heiß ist, leben die Tiere auch gleich auf. Wespen und einige Hornissen lieben offensichtlich einen kleinen Schwips zu haben. Am liebsten gingen sie an diese leicht vergorenen Trauben.

Eine ganz besondere Tierbeobachtung konnte ich diese Woche auf dem Rückweg vom Hundegang in der Siedlung machen. Als ich da so den Fußweg die Straße lang laufe, sehe ich auf einem der Dächer der Bungalows gegenüber einen Vogel, der nicht so recht ins Bild passte. Langsamer gegangen und genauer geschaut: da sitzt mitten in der Siedlung ein Habicht, genauer ein Terzel (männlicher Vogel), erkennbar am eher grauen Gefieder. Um ihn ein Krähenpaar und im schütteren Lebensbäumchen vor ihm ein aufgeregtes Eichhörnchen – die zu erjagende Beute. Ich bleibe natürlich stehen und ich bin natürlich ohne Handy oder Kamera unterwegs. Selbst der Hund hat sich hingesetzt, als hätte er gespürt, dass ich da etwas ganz Besonders beobachte! Im Nachbarsgarten, vor Blicken durch einen hohen Plastikzaun geschützt, krähen 2 Hähne.
Das Eichhörnchen klettert aufgeregt hoch und runter, die Krähen umkreisen den Greifvogel wachsam. Dieser schaut ruhig und konzentriert in Richtung Beute, nur selten nach den Krähen. Das Eichhörnchen kann nur über die Straße fort und dann wäre es sofort in den Krallen des Habichts und darauf wartet er nur. Hoch und runter klettert es, dann versuchte es, über die Hauswand Wege zu testen (es ist eine Beton Wand mit Steinchen drin, die Eichhörnchen lernen das sehr schnell). Es klettert sogar auf den Vogel zu, bleibt direkt unter ihm und der Schwanz peitscht aufgeregt hin und her. Das ist das Einzige, was sich bewegt, so kommt keiner weiter. Dann klettert das Eichhörnchen zurück. Es testet die andere Seite, …und beschließt dann einen schnellen Sprung auf das Gartenhäuschen des Nachbarn in Richtung Hühner. Der Habicht stößt sich ab, die Krähen sind aufgeregt… Gewannt macht der Greifvogel einen schnellen Bogen, aber dieser ist nicht klein genug, nicht schnell genug. Jedenfalls streicht er runter in den Hühner (und Enten, wie ich nun hörte) Garten. Großes Gezeter und gleich wieder hoch und seitlich weg. Das alles auf ca. 5-6 m vielleicht. Mein Herz hat ordentlich schnell geschlagen, sag ich Euch.
Eigentlich ist der Habicht ein Vogel, der in dichten Wäldern daheim ist. Seinen wendigen Flug verdankt er den Schwanzfedern, mit denen er sehr gekonnt und schnell steuert. Kaum ein Vogel ist so schnell und gleichzeitig dabei als Räuber geschickt. Er saust nur so zwischen den Bäumen und Ästen durch. Das kann kein anderer Vogel. Mittlerweile ist auch er ein Kulturfolger, wie man sieht. Zu gern hätte ich Euch Fotos gezeigt, mir haben sich die Bilder ins Gedächtnis geprägt.
Ansonsten ging diese Woche meine Sommer Post Kunst raus. Ein Bündel Sonne in Blau, vorwiegend. Vor allem der Sonnendruck mit Wasser, Farbe und Sonne (Wärme) kann ich Euch sehr empfehlen mal zu versuchen. All die schönen Bünden, die ich wöchentlich von meiner Gruppe bekam/bekomme, zeige ich noch extra. Extrapost sollte eigentlich auch diese Woche raus gehen, aber die habe ich noch hier liegen.

Seit langem habe ich mal wieder angefangen zu schnitzen. Die Schwalben sollte ja eigentlich schon für den letzten „Flatterhaft“ Beitrag geschnitzt werden. Prompt habe ich mich hier aber schon verschnitzt (Flügel).
Ab morgen ist es wieder so weit, bei Kristina zeigen Blogger einen „Monatsspaziergang“. Schaut doch mal vorbei. So ein Spaziergang kann viele Themen haben und vielleicht habt Ihr ja auch einen (mit Fotos) gemacht. Ich mache gleich noch Feinschliff an meinem Beitrag.
Für meine Schublade als „Blumentopf für Sukkulenten“ habe ich einen (kleineren) Ersatz gefunden. Eine wunderschöne, alte und große Gugelhupf Form. Eigentlich fast zu schade. Aber ich habe sie auch nicht angebohrt oder sonst wie beschädigt. Mit reichlich Tonscherben ist genug Drainage nach unten gelegt worden. Sie wird einen Platz bekommen, wo es nicht dauernd hin regnen kann, so dass Staunässe (und im Winter dann auch Frostschäden) vermieden werden kann.

Außerdem konnte ich nicht nein sagen bei einer kleinen Kaffee Pflanze. Sie kam hier in dem Becherchen an, wurde gleich umgetopft, nach dem ich mich überhaupt erst mal etwas kundig gemacht hatte (welche Erde, Standort…) Eine zukünftige Zimmerpflanze, ein Busch der in 4-5 Jahren auch blüht und Kaffeekirschen tragen kann. Das fand ich einfach so spannend. Kaffeepflanzen befruchten sich übrigens selber, wenn Ihr Sorge haben solltet, keine Ernte zu bekommen. Für eine Kanne Blümchenkaffee sollte es irgendwann (so alles gut geht) reichen.

Na, dass ist doch ein perfekter Übergang zu Andreas Kaffeeplausch (Verlinkung).
Habt ein schönes Wochenende!































