Was ich Euch heute zeige, ist natürlich nichts Neues. Es gibt ganze Bücher darüber, was man aus alten Büchern machen kann. Mitlerweile liegen gerade in den Bücherschränken oft alte Schätzchen. Bestseller aus vergangenen Tagen. Schöne Stoffeinbände und richtig gebunden. Das sich daraus Kladden oder neue Bücher machen können (die Sammelmappe habe ich Euch schon gezeigt) will ich auch noch weiter testen, aber heute habe ich eine meditative Fleißarbeit mitgebracht:
Jedes Blatt des Buches wird einmal zur Mitte hin gefaltet, so daß es unter den Blättern direkt anliegt. Die Konstruktion hält sich am Ende selber und kann nun sehr gut als Notiz „Ablage“ genutzt werden. Ihr könnt noch etwas Zier anbringen. Ich habe mit grüner Tinte den Spruch dazu geschrieben. (Dummerweise habe ich erst danach erfahren, dass es kein Original von Tolkien ist, sonder nur im Film so gesagt wird. Aber ich mag ihn trotzdem)
So schnell ist schon wieder ein Jahr um. Manche Tage vergingen wie im Fluge, andere,…na, Ihr kennt das auch. Ganz besonders im Dezember. Ein gut gefüllter Monat, immer wieder. Überraschung 😊
Natürlich war der Monat um die Feiertage gut gefüllt. Backen, basteln, Kranke mit Tee nerven, genug Haushalt und Alltag, wenig Sonne (die Tage mit aber besonders schön!) und viel Regen, einem wunderschönen Adventskaffee hier mit Freundinnen und der größeren Adventsfeier der Senioren, das SSÜP mit einer tollen Überraschung und selbiges Päckchen ging dann an Undine weiter und bestimmt findet auch sie etwas darin. Ganz viele wunderbare Weihnachtspost und -überraschungen! Und einfach ganz viele wunderbare Menschen um mich herum. Da habe ich sehr den Geist der Weihnacht gespürt! Meine Friertage wurde dann sehr ruhig, da mein Körper der Meinung war, in der kurzen Ruhephase passe jetzt doch genau noch ein Infekt. Kein Wunder, so wie ich kurz vor Weihnachten in den Läden angehustet und -geschnieft worden war. Knoblauch und andere Hausmittel verhalfen zu einer Besserung. Aber die Familie fuhr alleine zu den Weihnachtsbesuchen (und das fand ich sehr traurig, habe aber erfolgreich gegen den Grinch in mir gekämpft, Bingo)
Traditionelles Aufstellen von Krippe und Baum mit Schmücken am 24. (diesmal nur die Jungs) mit Gold, Silber und viel Farben und auch mit echten Kerzen. Nichts geht über Kerzenschein auf Heilig Abend! ( 2x Weihnachtsbingo) und nicht umsonst war früher der traditionelle Glaskugelschmuck silbern glänzend, als Spiegel für das LichtRotkehlchen aus Filz
Zum Projektabschluß habe ich einen Vogel der Götter vorgestellt. Er war auch als Weihnachtsgeschenk auf Shirts gedruckt worden, etwas kurz vor knapp 😊.
Und was ich noch für meinen Mann gemacht hatte, zeige ich dann jetzt:
Aus einem alten, leinengebundenen Buch habe ich den Seitenblock entfernt. Dann wurde mit Webklebeband der Buchrücken neu verstärkt. Zwei Ringe fanden ihren Weg durch neu gebohrte Löcher. Dabei habe ich darauf geachtet, dass es der Abstand wie für einen Locher war. Denn nun kann das neugestaltete Ringbuch für das Sammeln seiner Notizen genutzt werden. Extra Schnipsel finden in den eingeklebten Hüllen Platz. Als mögliche Untergliederung gibt es für ihn einige Aquarelle aus seinen Rollenspiel Abenteuern.
So konnte ich doch noch Bingofelder abhaken, aber ich habe etwas den Überblick verloren.
Ich fürchte nur, die netten (auch selbstgemachten) Verpackungen habe ich einfach nicht fotografiert… Und Gutscheine versuche ich einfach zu vermeiden. Die vergesse ich und ich weiß, dass es anderen genau so ergeht.
Nun haben die „Rauhnächte mit der Wilde Jagd“ das Land nach Sturm und Regen vieles unter Wasser gesetzt und ich hoffe, dass der vorhergesagte Regen bitte nicht kommt. Hier können es manche wieder nicht erwarten mit der Knallerei und ganze Raketen Batterien gehen abends schon los.
Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr, möge es Euch viele gute und bessere Tage bringen, Zufriedenheit, Gesundheit und Glück.
Danke für Eure lieben Kommentare, die sind immer das Tüpfelchen auf dem i und ich freue mich schon auf ein weiteres, kreatives Jahr. Wir lesen uns!
Diese Woche war gut gefüllt. Immerhin haben wir es am vergangenen Samstag auf den Mittelaltermarkt in Siegburg geschafft, wenn auch nur sehr kurz. Der alte Hund war nicht begeistert von der Musik (und bevor Ihr Euch wundert, wir sind wegen ihm schon direkt zur morgendlichen Eröffnung gegangen, da ist wenig los).
Die Darsteller eröffnen jeden Stand mit „Kurzweyl“
Es wurde einiges gewerkelt und davon kann ich Euch sogar ein wenig zeigen. Das ist im Advent ja immer etwas schwerer, mag man doch nichts verraten. Aber etwas Schlüsselloch gucken (Bingofeld) geht, da bereits verschenkt.
Auch hier wurden Wabenkugeln gefertigtMit geschmolzenem roten Wachs zum Eintauchen konnten Fliegenpilzkerzen gefertigt werden.
Der zwölfte ist mit 12 von 12 dokumentiert. Außerdem habe ich mich überwunden und endlich diesen Schriftzug fertig geschnitzt. Ja, überwunden, denn Buchstaben kann ich gar nicht gut und akkurat schnitzen. Man sollte meinen, das ginge genau wie das figürliche Schnitzen. Weit gefehlt, ich bin eigentlich nie zufrieden. (Aber „das Warten hat sich auch gelohnt“ Bingo)
Das Zitat habe ich vor Ewigkeiten mal hier vorgestellt. Es bedeutet so viel wie: die guten und wichtigen Dinge in unserem Leben können wir, …nein, haben wir umsonst. Wenn das nicht auf den Konsumrausch gerade in der Adventszeit passt?
Außerdem wurde diese Woche der neue Titel aus der „Donnerstag Club“ Reihe vorgestellt. Und weil das ein richtig englischer Krimi ist, wurde mein Rezept von Lemon Curd gleich mit geteilt. Eine leckere saure Köstlichkeit. Der Seniorennachmittag war auch sehr schön und gelungen. Der Käsekuchen mit Äpfeln und Spekulatiuskrümeln mündete sehr, ich werde mal das Rezept aus meiner Erinnerung aufschreiben.
Diese Woche habe ich früh morgens sogar eine Sternschnuppe gesehen. Es lohnt sich manchmal so im Dunkeln, etwas verträumt in den wolkenlosen Himmel blickend, mit dem Hund zu gehen. Damit habe ich auch endlich wieder Himmelsblicke.
Dieses war dann der spektakulärer LichterAbend an dem Tag. Herausragend bei dem vielen Grau diese Woche. Ja, es geht auf die längste Nacht des Jahres zu.
Ich bin immer noch nicht so weit fortgeschritten mit meiner Adventspost wie ich es möchte. Aber von Jutta ist dafür eine liebe Karte angekommen. Ich mag Räuchermännchen ja sehr. Danke Dir herzlich!
Eine „goldige“ Karte kam just von Mano noch mit ganz lieben Wünschen (und Tee!). Das Ginkoblatt in Gold bestrichen mag ich sehr. Auf so wunderbare Ideen muss man erst einmal kommen. Auch Dir ein liebes Dankeschön.
Tatsächlich habe ich mir sogar ein paar Blumen geholt und mit Kiefernzweigen ganz schlicht und einfach hier in der Vase stehen. Damit kann ich sogar wieder zu Astrids Blumenstrauß Linkliste. (Mit Verspätung, es sollten wenigstens ein paar Blüten offen sein)
Und so huschen ich denn wieder an meine Arbeit. Genug zu tun gibt es reichlich. Aber es wird wohl auch ein kleiner Weihnachtsmarktbesuch möglich sein im Nachbarort.
Euch allen ein ruhiges Adventswochenende! Bleibt oder werdet gesund!
Ulrike hat mal wieder einen ganz wunderbaren Halloween/Herbst BlogHop ins Leben gerufen. Danke Dir für die Organisation! Jeden Tag stellt ein*e andere*r Blogger*in ein Herbst- oder Halloweenthema vor.
Schon in den letzten zwei (oder drei 😉) Jahren war ich mit dabei und es hat immer viel Freude gemacht.
Heute darf ich meinen neuen Beitrag leisten.
Bestimmte Motive werden zu Halloween immer wieder gern genommen: alles was gruselt und natürlich mit Kürbissen zu tun hat 🎃.
Gegruselt haben sich die Menschen schon immer gerne. Es ist so viel einfacher, sich am warmen Ofen und in sicherer Umgebung Geschichten zum Fürchten anzuhören, als im realen Leben Angst auszustehen. Vielleicht sammelt der Mensch so auch einfach Mut, sich Ängsten zu stellen. Kinder können das zB gut so lernen.
Und so gab es immer schon in den Mythen der Menschen Monster und magische Wesen. Auch Shakespeares „Macbeth“ beginnt mit den drei Hexen, bzw Seherinnen. Unter Donner und Blitzen, in unheimlicher Kulisse treten sie gleich zu Anfang auf.
„When Shall We Three Meet Again“
Im vierten Act geben „The Weird Sisters“ Macbeth dann ihre Prophezeiung mit – welche Macbeth zu seinen Gunsten – aber wie wir schon wissen, falsch auslegt. Er ermordet König Duncan um selber König von Schottland zu werden.
Gerade diese gruselige Anfangsszene finde ich ja einen Geniestreich Shakespeares. Drei unheimliche Frauen, die sich erzählen, was alles durch Prophezeiungen passierte und was dann die Menschen daraus gemacht haben. Etwas an die Schicksalsnornen der nordischen und germanischen Mythologie oder der griechischen Moiren aus der Antike erinnern ihre Gestalten. Sie sind rätselhaft und undurchschaubar. Und natürlich im Stück ganz dem Aberglauben der Menschen folgend. Wobei vor allem die deutsche Übersetzung sie zu „Hexen“ machte.
Damit in der Hexenküche nichts durcheinander kommt
Ich „mag“ sie sehr. Zeigen sie doch, wie gern der Mensch die Verantwortung seiner Taten auf solche Prophezeiungen abwälzt und gleichzeitig sind sie natürlich einfach undurchschaubar, Chaos stiftende und unheimlich. Halloween eben.
„Something wicked this way comes“ (Etwas Böses kommt daher) ist ein weiteres berühmtes Zitat
Hexen spielen zu Halloween auch eine große Rolle, nicht nur als Kostüm. Kein Wunder also, dass sich auf Bildern immer wieder 3 Hexen an einem Kessel treffen um etwas auszuhecken.
Vielleicht wollt auch Ihr eine Hexe am Fenster den Besen reiten lassen, oder lieber in einen Stickrahmen gebannt aufhängen? (Edith: die Aktion ist vorbei und die PDFs entfernt)
So habe (hatte) ich auch dieses Jahr wieder ein PDF für Euch als Vorlage. Ausdrucken in der gewünschten Größe, ausschneiden und auf schwarzem oder/und rotem Karton übertragen. Das Ausgeschnittene dann entsprechend platzieren, (für den Eigenbedarf). Oder Etiketten für besondere Vorratsgläser oder gar Päckchen?
Doch lieber einen Rabenkopf als Fensterbild (oder natürlich im Stickrahmen, mehrere sehen sicher auch gut aus)
Schließlich sind sie in den Geschichten gerne die klugen Begleiter der Hexen.
Übrigens, für mich sind Hexen eigentlich kluge Frauen, die Kenntnisse hatten, welche anderen Menschen Angst gemacht haben. Märchenhexen sind das natürlich nicht.
Aaaaber. Ganz ohne Geekkram geht es auch dieses Jahr nicht. Jetzt habe ich Euch noch meine Halloween Häkelei zu zeigen, denn es ist wieder Zeit für „Nightmare before Christmas“. Schon länger wollte ich mir da etwas „oogy boogie“ häkeln:
Oogy Boogie, aus dem wunderbaren Film von Tim Burton
Und nun übergebe ich den Zauberstab oder Hexenbesen an Manu vom Ende der Straße, auf dass dort morgen auch wunderbare Halloween-Herbst Ideen vorbei fliegen!
Trick or treat!
Und wenn Ihr Mal schauen mögt, was so die letzten 3 Jahre daher kam: hier, hier oder hier 🎃🦇👻
ich kann mal wieder drei Bingofelder abhaken und verlinken bei Antetanni: „etwas genäht“, „Happy Herbst“ und etwas „für mich machen“ (meine spooky Mütze ist das nämlich) und tatsächlich Bingo! rufen: in der vertikalen und horizontalen
Edit: die Aktion ist ja nun schon lange um, daher keine PDFs mehr
Es ist wieder der 12. eines Monats und viele Blogger/innen zeigen bei Caro wieder zwölf Fotos ihres Alltages.
Hunderunde. An diesem relativ frischbepflanzten Stück an der Straße wurden auch gleich viele Blumen mit ausgesäht.Die fermentierten Sachen sind fertig. Raus aus der Sonne und rein in den Kühlschrank.Ich muss (ja muss, nicht mag) zum hiesigen Gartenmarkt. Überall wird für Weihnachten vorbereitet,… och neee.Da würde ich gerne schwach werden, aber kein Platz im Garten. Ein Samentütchem landet dann nur neben dem, weswegen ich hier hin musste, dass war sSpätes Frühstück, altes Vollkornrosinenbrötchen mit frischem, eigenen, leckeren Gelee, Vollkorn bleibt länger leckerEine liebe Freundin hat mir gestern so etwas Schönes aus dem Urlaub mitgebracht! 🤗 ich bin da noch immer ganz gerührt und trinke gleich Tee da rausWenigstens bei Auberginen gibt es dieses Jahr wohl eine gute ErnteUnd die Birnenerne ist auch nicht all zu schlecht, ich muss nur alle jetzt vom Säulenstamm pflücken, die Viecher gehen ran. Apropos Viecher, so viele Wanzen und Waldschaben hatte ich noch nie. Sie sind Begünstigte des Klimawandels, lieben es so trocken warm. Habe noch Mal verdünnte (abbaubare) Spühli versprüht, aber für viele Tomaten ist es zu spät, wenn die Wanzen dort gesaugt haben, schmecken sie bitter, werden ungenießbar (bin für weitere Tipps dankbar)Sogar Quitten mögen sie. Ich habe noch Glück, relativ wenig Sternrußtau an Birnen und Quitten, der ist dieses Jahr auch häufig. Ich finde diese Wanzen auch einfach ekelig, ich gestehe.Michaela Müller hat mich letzte Woche noch einmal darauf gebracht: mit alten, aneinander geklebten Briefumschlägen möchte ich einen kleinen Fächerorganiser machen. Die Briefumschläge sind zT gebraucht oder verdruckt, mit dem Band kann die Ziehharmonika dann zusammen gebunden werden. Es wird noch eingefasst, ist ein Testlauf und sowieso noch in Arbeit Warten auf die Unwetter? Es sollte ja schon in der vergangenen Nacht gewittern, aber außer einem Wetterleuchten war hier noch nichts. Nach der extremen Hitze mit Rekordwerten ist es heute auch noch drückend. Das große Stempelmotiv vom letzten Monatsvogel (Jahresprojekt) gefällt mir auch auf der Klappkarte, überlappend, richtig gut. Davon werden welche in den „Mein kleiner Basar“ hier wandern
Und schon bin ich durch mit 12 Fotos. Dabei ist noch viel Tag übrig. Aber ich wollte nicht schon wieder Wäsche im Garten zeigen, die hoffentlich noch trocken wird. Und Reis mit Möhren und Resten als leichtes Mittagessen bei dem schwülen Wetter lief den anderen Fotos auch nicht gerade den Rang ab. Oder die vielen Teekannen, die heute nötig waren, befüllt zu werden.