Bewitched.    Halloween BlogHop 2023

Hallo Ihr Lieben.

Ulrike hat mal wieder einen ganz wunderbaren Halloween/Herbst BlogHop ins Leben gerufen. Danke Dir für die Organisation! Jeden Tag stellt ein*e andere*r Blogger*in ein Herbst- oder Halloweenthema vor.

Schon in den letzten zwei (oder drei 😉) Jahren war ich mit dabei und es hat immer viel Freude gemacht.

Heute darf ich meinen neuen Beitrag leisten.

Bestimmte Motive werden zu Halloween immer wieder gern genommen: alles was gruselt und natürlich mit Kürbissen zu tun hat 🎃.

Gegruselt haben sich die Menschen schon immer gerne. Es ist so viel einfacher, sich am warmen Ofen und in sicherer Umgebung Geschichten zum Fürchten anzuhören, als im realen Leben Angst auszustehen. Vielleicht sammelt der Mensch so auch einfach Mut, sich Ängsten zu stellen. Kinder können das zB gut so lernen.

Und so gab es immer schon in den Mythen der Menschen Monster und magische Wesen. Auch Shakespeares „Macbeth“ beginnt mit den drei Hexen, bzw Seherinnen. Unter Donner und Blitzen, in unheimlicher Kulisse treten sie gleich zu Anfang auf.

„When Shall We Three Meet Again“

Im vierten Act geben „The Weird Sisters“ Macbeth dann ihre Prophezeiung mit – welche Macbeth zu seinen Gunsten – aber wie wir schon wissen, falsch auslegt. Er ermordet König Duncan um selber König von Schottland zu werden.

Gerade diese gruselige Anfangsszene finde ich ja einen Geniestreich Shakespeares. Drei unheimliche Frauen, die sich erzählen, was alles durch Prophezeiungen passierte und was dann die Menschen daraus gemacht haben. Etwas an die Schicksalsnornen der nordischen und germanischen Mythologie oder der griechischen Moiren aus der Antike erinnern ihre Gestalten. Sie sind rätselhaft und undurchschaubar. Und natürlich im Stück ganz dem Aberglauben der Menschen folgend. Wobei vor allem die deutsche Übersetzung sie zu „Hexen“ machte.

Damit in der Hexenküche nichts durcheinander kommt

Ich „mag“ sie sehr. Zeigen sie doch, wie gern der Mensch die Verantwortung seiner Taten auf solche Prophezeiungen abwälzt und gleichzeitig sind sie natürlich einfach undurchschaubar, Chaos stiftende und unheimlich. Halloween eben.

„Something wicked this way comes“ (Etwas Böses kommt daher) ist ein weiteres berühmtes Zitat

Hexen spielen zu Halloween auch eine große Rolle, nicht nur als Kostüm. Kein Wunder also, dass sich auf Bildern immer wieder 3 Hexen an einem Kessel treffen um etwas auszuhecken.

Vielleicht wollt auch Ihr eine Hexe am Fenster den Besen reiten lassen, oder lieber in einen Stickrahmen gebannt aufhängen? (Edith: die Aktion ist vorbei und die PDFs entfernt)

So habe (hatte) ich auch dieses Jahr wieder ein PDF für Euch als Vorlage. Ausdrucken in der gewünschten Größe, ausschneiden und auf schwarzem oder/und rotem Karton übertragen. Das Ausgeschnittene dann entsprechend platzieren, (für den Eigenbedarf). Oder Etiketten für besondere Vorratsgläser oder gar Päckchen?

Doch lieber einen Rabenkopf als Fensterbild (oder natürlich im Stickrahmen, mehrere sehen sicher auch gut aus)

Schließlich sind sie in den Geschichten gerne die klugen Begleiter der Hexen.

Übrigens, für mich sind Hexen eigentlich kluge Frauen, die Kenntnisse hatten, welche anderen Menschen Angst gemacht haben. Märchenhexen sind das natürlich nicht.

Aaaaber. Ganz ohne Geekkram geht es auch dieses Jahr nicht. Jetzt habe ich Euch noch meine Halloween Häkelei zu zeigen, denn es ist wieder Zeit für „Nightmare before Christmas“. Schon länger wollte ich mir da etwas „oogy boogie“ häkeln:

Oogy Boogie, aus dem wunderbaren Film von Tim Burton

Und nun übergebe ich den Zauberstab oder Hexenbesen an Manu vom Ende der Straße, auf dass dort morgen auch wunderbare Halloween-Herbst Ideen vorbei fliegen!

Trick or treat!

Und wenn Ihr Mal schauen mögt, was so die letzten 3 Jahre daher kam: hier, hier oder hier 🎃🦇👻

Verlinkt bei Ulrikes magic crafts BlogHop und dem Creativsalat und

ich kann mal wieder drei Bingofelder abhaken und verlinken bei Antetanni: „etwas genäht“, „Happy Herbst“ und etwas „für mich machen“ (meine spooky Mütze ist das nämlich) und tatsächlich Bingo! rufen: in der vertikalen und horizontalen

Edit: die Aktion ist ja nun schon lange um, daher keine PDFs mehr

Einen schönen ersten Mai

Ihr Lieben,

Euch allen einen schönen, grünen, sonnigen und verheißungsvollen ersten Mai.

Maiengrün und laue Luft, Blumenduft und Schwalbengezwitscher

Verlinkt beim Himmelsblick

Wolkenschiffe im blausten Blau, Vogelgesang und Insektensummen, Farbenmix und Wachstumsschub.

Tanzt auf leichten Füßen und mit noch leichteren Gedanken in den ersten Mai

Eure nina wippsteerts

Bingo: altes Brauchtum

Rauhe Nächte

Der Rauch

Das kleine Haus unter Bäumen am See.
Vom Dach steigt Rauch.
Fehlte er
Wie trostlos dann wären
Haus, Bäume und See.

Berthold Brecht

Still ist es draußen. Es war der 21. Dezember. Die zwölf Tage der Rauhnächte haben begonnen. Die längsten und dunkelsten Nächte. Eine Form von Mystik und altem Wissen begleitet diese Tage, Tage, die schon unsere Vorfahren still und ruhig im Haus verbracht haben. Keine Wäsche hing draußen, es könnte sich wer von der wilden Jagd drin verfangen, keine Unordnung. Stille und Einkehr. Das Christentum hat nicht umsonst den Advent und die Geburt Jesu als Mäntelchen darüber gestülpt.

Rauch von Kräuterbündeln durch das Haus und Hof getragen, bekommt vielleicht für den ein oder anderen (in diesen Zeiten) als Ausräuchern von Krankheiten und Bösem, noch mal eine ganz andere Bedeutung.

Ein ums andere Mal treffen sich Kreativmixer(innen) bei Michaela und Susanne. Form und Stille. Stille Formen der Adventszeit. Ganz losgelassen hat mich die Eule vom letzten Mal noch nicht, wie Ihr seht.

Funkeln im Laternenlicht

Draußen sind die dunklen Morgen Runden mit dem Hund klirred kalt, um den Mond erscheint ein Hof. Es ist sehr still im Geäst der Hecken und Bäume, die Vögel, die sonst um die Zeit noch zu sehen und hören waren, kommen viel später erst, vom Hunger getrieben, hervor. Ruhe auch für meinen Geist. Macht es Euch so gemütlich wie es nur geht, bleibt gesund und froh.

Eine schöne Weihnachtszeit.

Verlinkt bei MuellerinnenArtStudio

und creativsalat

Wichtel, Heinzelmännchen, Tomtas, Adventshelfer

Hallo Ihr Lieben

Manchmal (eher häufig) mag ich diese netten Kleinigkeiten aus dem  Brauchtum (in diesem Fall aus den skandinavischen Ländern) gerade zur Weihnachtszeit.

Die Heinzelmännchen, Tomte Tummetott und Wichtel gab es natürlich schon in Bilderbücher und im Wald, Flur und Haus meiner Kindheit. Auch unsere Kinder sind mit diesen kleinen, aber mächtigen, mystischsten Wesen aufgewachsen.

Zu Weihnachten gibt es furchtbar viele Wichtel die kitschig in amerikanischen Filmen und Bildern durch die Gegend hopsen. Diese Weihnachtsmannhelfer sind eher nicht so mein Fall, aber jedem das seine. Ich mag eher diese kleinen, Haus und Hof Geister (wie auch in Nils Holgerson) welche mit kleinen Gaben wohlgesonnenen gestimmt werden sollen und Glück bringen, wenn man sie gut behandelt.

So ein kleiner Hausgeist braucht nicht nur etwas Feines zu essen, sondern auch ein Heim und dieses hat natürlich eine Tür. Manchmal taucht diese Tür rechtzeitig zum Advent, bzw Weihnachten auf.

Mit Fraßgängen von Holzwürmern und Walnußschalen etwas „Struktur“ eindrücken

Natürlich ist eine Wichtel Tür nichts Neues auf dem kreativen Markt. Schon lange möchte ich eine basteln. Aus Holz kann man zB eine zusammenkleben, Eisstäbchen vielleicht? Dann hatte ich die Idee, Modelliermasse zu nutzen.

Auch passend zu Braun

Lufttrocknende gibt es vielerorts zu kaufen. Davon nehme man ein Stück, rolle es aus und mit einem Lineal ggf als Hilfe, schneidet man eine Tür, entweder als Rechteck oder in gebogene Torform. Mit einem Stift oder einem Modellierspachtel kann man dann eine Tür gestalten. Trocknen lassen und nach Wunsch noch anmalen, eine gute Stelle im Haus suchen, doppelseitiges Klebeband anbringen und fertig. Wer mag kann mehr Deko anbringen, ich mag da lieber weniger.

Mit etwas Farbe und bewußt sehr einfach gehalten

Vergesst nicht, wenn ein Wichtel den Hausbewohnern wohlgesonnenen sein soll, möchte er auch wohlgesonnene Gaben von Euch haben.

Bestimmt fallen Euch noch Geschichten und andere Ideen dazu ein, rechtzeitig zur Adventszeit. Ich finde, man kann aber auch schon im November so einen guten Hausgeist gut gebrauchen.

Ihr könnt eine Wichtel Tür auch malen und ausschneiden oder aus Tonkarton ausschneiden und zusammenkleben. Auch mit Holz gibt es Möglichkeiten, ich sage nur Eisstiele…

Collage zur Farbe Braun mit Küchenuntersetzern, Holz in vielen Formen, Ton, Filzrentier, Süsskartoffel…sogar Groot schaut aus dem Teelicht

Und da ich finde, dass die Collage farblich super passt, verlinke ich diese auch noch. Frau Rösi sammelt diesmal Braun. Das ganze Foto hat einen Braunstich, denn das künstliche Licht lässt es so erscheinen. Da es aber passte, habe ich nicht noch mal fotografiert.

Verlinkt bei DVD und Creativsalat

Die langen Nächte

Hallo Ihr Liebe.

Habt Ihr schon mal eine Wohnung oder ein Haus ausgeräuchert? Denn den Ausdruck: „es herrscht dicke Luft“ kennt Ihr sicher alle.

Letztes Jahr wollte ich diesen uralten Brauch eigentlich schon anwenden. Auf dem Weihnachtsmarkt konnte ich dafür Kohle kaufen. Salbei aus meinem Garten habe ich. Salbei, Lavendel und Beifus sind neben Weihrauch (Harz) wichtige Kräuter und Harze zum Räuchern. Man kann sie entweder dicht zu einem Bündel zusammenbinden, oder in einer Pfanne anzünden, oder auf ein Stövchen mit dieser speziellen Kohle legen. Unter die Kohle wird etwas Sand gelegt und die Kohle angezündet. Sie soll nicht brennen, sondern schwehlen.

Geräuchert wurde schon im Mittelalter. Ihr könnt Euch vielleicht denken, dass besonders zu den grossen Pest Epidemien ausgeräuchert wurde. Menschen nutzten noch lange Kräuterbündel um Krankenräume mit Ausräuchern durch Kräuter zu desinfiziert. Zum Jahresende ging der Hausherr durch Haus und Hof, um alles zu segnen und zu räuchern. (Wir kennen noch heute die Weihrauchsegnung der Kirche) Daher passt das doch sehr gut gerade, oder?

Minze, Sand, Rosmarin, Melisse und Rosenblätter

Egal, ob man daran glaubt, das Ausräuchern die negativen Energien, welche sich in Räumen sammeln, neutralisiert, es kann für einen zum symbolischen Akt der Säuberung werden. Mit dem schwehlenden Bündel oder dem Gefäß geht man bei geöffneten Fenstern durch die Wohnung. Beim Haus fängt man im Keller an. Jeder Raum sollte dabei durchschritten werden. (Kinderräume nur kurz, Kinder reagieren stärker auf Kräuteröle, als Erwachsene.) Wollt Ihr bestimmte Zwecke von Räumen unterstreichen, könnt Ihr in Schlafräumen zB beruhigenden Hopfen nehmen, im Büro belebenden Rosmarin, Lavendel für das Wohnzimmer und Salbei in Flur, Küche und Bad. Minze eignet sich da auch sehr gut dafür. Nadelbaumzweige sind gut für Keller, Dachboden und Abstellkammer. Aber das hier sind alles nur Vorschläge, wenn euch die ätherischen Öle in einem anderen Raum, als hier vorgeschlagen, besser gefallen, so versucht es. Das Ausräuchern des Hauses und Hofs erfolgte wie gesagt zum Jahresende, aber man kann natürlich immer zu bestimmten Anlässen räuchern. Ich mag es dieses Jahr als Abschluss machen.

Kräuter und Stövchen

Übrigens, ein Kräuterbündel stellt man aus frischen Pflanzen her, die fest mit einem Band umwickelt werden und dann als Bündel trocknen. Wenn man daran gedacht hat, solche im Sommer herzustellen. Nun, Salbei, Minze, Rosmarin, Beifuß und Thymian kann man gerade auch noch im Supermarkt kaufen. (Deswegen schreibe ich auch den Artikel jetzt noch, damit Ihr vielleicht noch die Möglichkeit habt, Euch hier einzudecken.)

Für frische Luft und frische Gedanken. Damit wir auch noch gut durch die Raunächte (Rauhnächte) kommen. (Darüber habe ich schon hier, hier und hier geschrieben) Ich wünsche gesunde und gesegnete Festtage.

Verlinkt bei: DVD Handmadeontuesday