Natur nötig

Hallo Ihr Lieben.

Uns allen hilft sie gerade sehr: die Natur.

Wenn wir nicht ab und zu hinaus in den Garten oder auf die Felder oder Wälder kommen könnten, wirklich ganz und gar eingesperrt wären, gar nicht vorstellbar.

Da kommt dieses wunderschöne Buch (nicht nur inhaltlich) genau zur richtigen Zeit. Ein Geschenk von Freunden: „Im Wald“

Ein Engländer, der beschließt, das 1,5 ha grosse Waldland seiner Familie, wie seine Vorfahren zu bestellen. Kein Schönmalen, kein falscher Idealismus. Der Wald ist nicht zum Ansehen da, sondern zum Wirtschaften. Aber mit Respekt und Erfurcht und natürlicher Freude über das Schöne . Genau so schreibt John Lewis-Stempel auch. Mit dem Staunen und der Poesie eines Kindes und dem Realismus der Notwendigkeit.

Auf dem, für heutige Verhältnisse in der Landwirtschaft, kleinem Stück Land, hält er Tiere, baut Pflanzen an und nutzt das Holz. Genau, wie es seine und auch vielleicht unsere Vorfahren gemacht haben, mit ganz ähnlichen Methoden. (Ich habe hier ja schon das ein oder andere Mal vom „Hauberg“ geschrieben.) Dabei vergisst er nie, was dort auch seinen natürlichen Lebensraum hat.

Im Wald
John Lewis-Stempel „Im Wald“ DuMont Verlag

 

In meinem Garten war die Nachbarskatze leider gar nicht vorsichtig, beim Überspringen der Grenzen. Zu den abgeknickten Tulpen habe ich noch ein paar wenige Blumen dazu gesetzt, von der Clematis, Traubenhyazinten und diesem schönen Busch.

DSCN6543 Mein weißes Mandelsträuchlein blüht wieder, dass es eine wahre Pracht ist.

 

kleine Vase

sträusse

Mit dem Nähen der allseits präsenten Masken bin ich noch nicht viel weiter gekommen. Ich habe keine Möglichkeit, meine Nähmaschine und auch viele Bastelsachen und Nähmaterialien „liegen zu lassen“. Also ging viel Zeit für das Zusammensuchen und Zuschneiden und Bügeln drauf. Dann wurde der Tisch wieder anderweitig gebraucht, ohne dass ich eine Maske (nach dem Essener Schnitt) fertig hatte.

Also laufen wir zZt eher wie Banditen herum:

Schnupftuchmaske
Schnupftücher als Maske

 

Hier komme ich gerade vom frühmorgentlichen Hundegang heim. Drei Eichhörnchen beim sich Jagen beobachtet, ebenso rumtollende Karnickel, bis die nächsten Hundegänger kamen. Husch, war das Hunde- und Frauchenkino beendet. Außer ein oder zwei Einkaufsgänge in der Woche ist das die einzige Zeit und Möglichkeit, draußen zu sein. (Und diesen Hundespaziergang ziehe ich auch eher vor, selbst wenn man bei den notwendigen Besorgungen sogar mal eine Freundin trifft und sich von Straßenseite zu Straßenseite anbrüllt.) Spazieren gehen ist hier im Moment nicht wirklich schön, da natürlich viele diese Idee haben. Aber da ich mich just erkältet habe, bin ich nun noch mal mehr vorsichtig und geh nicht so in den kalten Ostwind.

Und wer sich fragt, warum ich mich noch freue? Das Klopapier ging wirklich zur Neige und im fünften Laden habe ich, (auf Nachfrage,) welches bekommen.

Euch ein wunderschönes Wochenende. Der Palmsonntag soll hier richtig warm werden.

Verlinkt bei Freutag und Holunderblütchen und dem Monatsmotto der Zitronenfalterin und dem Lesezimmer von Kaminrot

Frühlingsbeginn

Ihr Lieben!

Heute ist der 20.3. und damit beginnt lt. Kalender der Frühling.

Ich bin ein Frühlingskind, absolut. Kalendarisch und mental. Ich mag eigentlich alle Jahreszeiten, aber dieser jährlich Neuanfang! Ich kann es gar nicht erwarten, wieder barfuß zu laufen, mein Gesicht in die Sonne zu strecken, die Hände in die Erde und die Ohren gespitzt, in der Nase den Duft des Frühlings. Ich bin kein Sonnenanbeter und kann auch eher mal sitzen bleiben, denn was tun. Aber im März…

hellospring1

Beatrice hat für uns eine wirklich schöne Aktion organisiert. Wir schicken uns Frühlingspost. Richtige Briefe. Keine SMS oder virtuelle Grüße. Man bekommt eine Karte und schickt eine. Und alle sollen wir sie am Frühlingsbeginn öffnen und wenn möglich, auch auf den Blogs zeigen.

Da ich meine Karte recht früh fortgeschickt habe, habe ich auch meinen Beitrag hier zu nächtlicher Stunde schon veröffentlicht. Wenn man nicht mehr wirklich gerade aus schauen kann… Morgens ist der ganz schnell einfach im Papierkorb gelandet und wurde erst heute wieder hergestellt.

Danke an Claudia für die liebe und sehr aufwendige Post. Ein schönes Blumenaquarell von Ihr hat den Weg zu mir gefunden.

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Ein bisschen Frühlingsblumen habe ich mir gepflückt. Nicht viele, denn das Wetter war so schön, dass ich sie draußen bestaunen konnte.  Zwei Frühlingspfeifen begleiten sie.

blumen

blümchen

Ich habe auch die Terrasse neu gestrichen, wie man vielleicht sieht. Ja, still gesessen habe ich die Sonnentage kaum.

 

Verlinken möchte ich diesen Beitrag beim Freutag und bei Holunderblütchen.

und dem Monatmotto von Andera, Den Frühling selber machen.

Macht es Euch gemütlich!

Bei Melanie stand es das erste Mal und ich habe es mir etwas zum Credo gemacht:

Bleibt tapfer

Und gesund!

 

 

 

Löffelweise

Hallo Ihr Lieben.

Hier gibt es gerade löffelweise Glück. Beim letzen Basteltreffen habe ich meine bereits gesammtelten Holzlöffel rausgeholt und auch den Brennpeter noch mal. Dann wurde mit dem Bleistift vorgezeichnet und die Motive anschliessend eingebrannt.

brennpeter löffelLöffel

Esel, Hirsch, Mohn, Löwenzahn und Zaunkönig haben sich hier nun versammelt. Es macht unglaublich viel Spass, mit dem heißen Brennpeter in das Holz zu malen.

Da der morgendliche Hundegang mitlerweile wieder im Hellen stattfindet, habe ich mir einen kleinen Veilchenstrauß gepflückt. Man muss ja ausnutzen, wenn es gerade mal nicht regnet. Letzte Woche war es noch ein Archivbild, heute zeige ich meinen neuen, kleinen Strauß in einer Mokkatasse.

Veilchen

Da hat sich für einen Moment mal die Sonne hervorgewagt.

veilchen

Und eine Vase mit weißen Veilchen Blüten, die ich gestern fand, als ich endlich Mal wieder mit dem Rad unterwegs sein konnte.

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Verlinkt beim Freutag und Holunderblütchen

 

Macht es Euch gemütlich!

 

PS. Wer gestern die Nachricht bekommen hat, dass ich einen Beitrag zur Frühlingspost veröffentlicht habe, derselbige war eine Woche zu früh dran und kommt am 20.3.

 

kleiner Sonnenschein

Der Veilchenpflücker

Sie sprach: „Ich möcht ’nen Veilchenstrauss,
Gepflückt von deiner Hand!“
Da ritt ich flugs in’s Feld hinaus,
Bis dass ich Veilchen fand.
Mein Rösslein band ich an den Baum
Und bückte mich in’s Gras,
Doch wie ich dort im Liebestraum

Recht emsig pflückend sass –
Da riß mein Pferd sich plötzlich los
Und nahm mit Hast Reissaus.
Ich fügte still mich in mein Los
Und sprach: ’s gilt ihrem Strauss!
Der Lohn ist süss, der meiner harrt,
Sie küsst die Veilchen gar,
Dann droht sie mir nach Schelmenart
Und reicht den Mund mir dar.

Dem Rosse folgt‘ ich lange Zeit,
Und rief und lockte sehr.
Durch Wald und Wiesen lief ich weit,
Doch sah ich’s nimmermehr.
Und finster ward’s, ich kam nach Haus
Nach manchem Sprung und Sturz –
Was sagte sie zu meinem Strauss?
„Die Stiele sind zu kurz!“

 Anna Löhn-Siegel, 1830-1912 ( deutsche Schriftstellerin )

Hallo Ihr Lieben,

einen aktuellen Veilchenstrauß kann ich Euch noch nicht anbieten, es blühen zwar schon welche wild im Beet und Rasen, aber bei dem Regen und Matsch mag ich mir noch keine pflücken, ich habe auch keinen tapferen Verehrer, der sogar dafür sein Ross aufgibt, nur um einen Kuss zu erhaschen. Aber ich hoffe, das Gedicht heitert Euch ein wenig auf, bei dem grauen Wetter. (Veilchensträußchen, hier Fotos vom letzen Jahr, sind der Inbegriff des Biedermeiersträußchen. Ob bieder oder nicht, allein der Duft verzaubert.)

Genau deswegen habe ich mir wieder die Sonne in das Haus geholt, verschiedene Narzissen duften hier nun um die Wette und ihre gelbe Farbe erfreut das Herz.

narzis

straus narzissen

narzissen

 

Macht es Euch gemütlich.

Verlinkt beim Freutag und Holunderblütchen

Strüßche

Hallo, Ihr Lieben.

Zum Karnevalsfest der Senioren kam u.a. das örtliche Prinzenpaar und natürlich wurde ein sogenanntes „Strüßche“ an jeden ausgeteilt. Nein, das ist kein großer Blumenstrauß, nur ein kleines Blümchen mit etwas Grün und einem bunten Bändchen drum. Ein wenig mitgenommen sind diese Karnevalsblumen oft schon, aber wer eines zB. am Karnevalszug ergattert, ist immer ganz besonders stolz und bedankt sich mit einem „Bützchen“.

Strüßche

Ich bitte die furchtbaren Lichtverhältnissen zu entschuldigen, daß Wetter ließ manchmal wenig Sonne durch und künstliches Licht ergab nicht wirklich an der Stelle gute Fotos, so dass ich schnell entnervt aufgab.

Im Markt im Nachbarort gab es tatsächlich Nelken und erste Narzissen, aus den Niederlanden. Die Pracht schenke ich mir selber. Daheim gut abgeschnitten und auf zwei Vasen verteilt. Leider sind sie noch nicht wirklich, (prachtvoll schon gar nicht,) aufgeblüht, obwohl schon drei Tage im Wasser. Bestimmt habe ich eher nächste Woche wirklich schöne Stäuße zu zeigen. Nelken haftet ja immer noch ein altmodischer Ruf an, die Rose des armen Mannes. Aber wie Ihr hier seht, die Edelrose, obwohl frisch, als sie verteilt wurde, (ich weiß aus zuverlässiger Quelle, dass sie alle erst kurz vorher eigenhändig vom Hofstaat beim örtlichen Blumenhändler aufgebunden wurden,) sieht sie nun eher zerrupft aus. Allerdings bekommt so einer feinen Rose Transport und Temperaturwechsel auch nicht so gut. Von der Nelke habe ich dagegen noch sehr lange etwas, (wenn sie aufgeblüht ist). Nelken gehören auch zu meinen absoluten Lieblingsblumen! Und auf den Duft und die Farbe der Narzisse freue ich mich schon lange! Kleine Sonnen, die dann in der Vase stehen. Absolute Frühlingsboten!

Strauß

Jetzt müssen wir also nur noch auf die offenen Blüten warten. Ich bin so frei und zeige (trotzdem) meine Blumen bei Holunderblütchen und dem Monatsthema „Flower Power“ der Zitronenfalterin. Flower Power braucht meine „Winterseele“ jetzt wirklich ein wenig. Dieser Winter hat doch sehr gemischte Tage, mal ordentlich Kälte mit Sonnenschein, mal Regen und Grau. Heute morgen ist alles blinkend durch Raureif gewesen auf dem Hundegang, als die Lampe am Hundegeschirr ihre Strahlen darüber schickte. Die Natur dankt den Regen der letzten Tage und ich hoffe, dass die Grundwasservorräte langsam wieder aufgefüllt sind. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie lange es dauert, dass in den tieferen Erd- und Gesteinsschichten der Wasserhaushalt wieder „normal“ ist.

suk.

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende und auf das uns das angekündigte stürmische Wetter am Sonntag nicht davon weht. Also, macht es Euch gemütlich!