Karamell Nüsse und Weihnachtsmarktstimmung

Herzliche Grüße Euch allen.

(wie so oft enthält dieser Text Werbung durch Links, Namen oder Fotos)

Und? Selber schon in Sachen Weihnachten oder Nikolaus Markt unterwegs gewesen? Es ist ganz schön trubelig da draußen.

Aber auch wir waren dort unterwegs, wie fast jedes Jahr gehen wir als Familie auf den Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt. Besonders schöne Stimmung kommt da gegen Abend auf, es ist alles nur noch in gedämpftes Licht getaucht ist. Feuer, Kerzen und Fackeln spenden eine schöne Atmosphäre und Wärme.

Man kann diesen Weihnachtsmarkt natürlich wie viele andere Märkte auch, als lauten, konsumorientierten Ort sehen, in dem es gilt möglichst schnell viel Geld auszugeben und viel zu viel zu essen und zu trinken. Aber gerade dieser Markt biete auch andere Möglichkeiten. So geniessen wir in Ruhe einen orientalischen Gewürzmokka oder Granatapfeltee in einem der wunderschönen Zelten. Dazu gibt es immer feines Dattel oder Feigen Gebäck. Etwas Besonderes für uns.

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Oder man stöbert beim Gewürzhändler, man darf ganz viele Besonderheiten auch mit den Fingern *erriechen*. Der Drechsler zeigt Kindern wieder geduldig, wie man das Fusspedal bedient und Holz bearbeitet. Beim Schmied sprühen ein paar Funken, als langsam an Esse und Amboss eine Messerklinge entsteht.

Derweil schlürfen wir noch Met vom Imker. Natürlich ist ein buntes Treiben um uns herum, aber man muss sich ja nicht mitreißen lassen! Statt der klassischen Essbuden bekommt man hier auch vegetarische (vegane?) Reispfanne, orientalische Linsensuppe, frisches Holzofenbrot und Spanferkel oder Flammlachs. Im Hintergrund läuft auf der Bühne die Vorstellung der Gaukler. Neben uns steht der Märchenerzähler Wagen. Laute Musik an vielen Ständen gibt es hier nicht. Wie jedes Jahr holt sich der Sohn karamellisierte Mandeln. Wieder nehmen wir uns vor, dies doch endlich auch selber zu machen. Denn schwierig ist es überhaupt nicht. Im Netz gibt es immer wieder  Anleitungen dazu.

Ihr benötigt Zucker, etwas Wasser und eine grosse Pfanne und ein wenig Salz, Wer mag kann Gewürze dazu geben. Zucker mit etwas Wasser in einer grossen Pfanne erhitzen, bis es schmilzt, Vorsicht, die Sache ist sehr heiss! Dann eine etwa bodendeckende Menge Nüsse darin schwenken, bis der Karamell diese umschlossen hat. Umfüllen auf einen Teller oder einen Bogen Backpapier, etwas abkühlen lassen und geniessen (oder verpacken).

Und das tolle ist, Ihr könnt das auch mit anderen Nüssen machen, etwas vorsichtiger, denn die sind oft weicher!

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Die Stempel für die Ilex-Anhänger sind schnell auch für Ungeübte geschnitzt, dazu könnt Ihr auch einfache Radiergummis nehmen. Zeichnet mit einem Bleistift als erstes den Schwung der mittleren Blattader auf, darum dann die Spitzen des Blattes. Ein Linolmesser habt Ihr vielleicht noch von der Schule zu Hause. Mit dem Radierer eines Bleistiftes tupft Ihr dann die Beeren der Stechpalme auf, Anhänger gibt es zZt. in Bastelgeschäften, aber auch bei Drogerien und Schreibwarenläden zu kaufen.

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So, ich lege dann mal los, auch Plätzchenteig gilt es zu bearbeiten, Cantuccini (nach diesem Rezept) und Neapolitaner werden wieder gebacken.

Euch eine schöne, entspannte Woche.

Verlinkt beim Monatsmotto der Zitronenfalterin und dem creadienstag

Von Käsekuchen, Vögeln und Anderem

Hallo Ihr Lieben.

Die Tage sind nur so an mir vorüber geflogen. Und es ist November geworden, wie er sein sollte. Ja, ich freu mich darüber. Warm einpacken und seine Atemwölkchen beim Hundegang sehen, der Raureif über den Pflanzen und die malerischen Sonnenauf- und Untergänge.

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Ich dachte, ich bin alleine mit dieser Vorstellung, aber ganz viele haben mir Ähnliches erzählt. Man kann doch Wärme nur richtig schätzen, wenn man es auch kalt und regnerisch hatte, oder? Und dann bei Kaminfeuer auf das Sofa oder in dem Schaukelstuhl, mit neuen Büchern.

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Über den „Edison“, ausgeliehen aus der Bücherei, habe ich mich sehr gefreut! Ein Kinderbuch, dass auch „Ältere“ anspricht, genau wie die Vorgänger (Lindberg und Armstrong). Schaut mal selber:

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Und ganz nebenbei lernt man auch noch etwas. Torben Kuhlman hat da drei wunderschöne Bilderbücher geschrieben und gezeichnet. Es gibt nichts, was Maus nicht kann.

Letztens habe ich ja schon mal ein Vorbereitungsfoto gezeigt. Ich habe eine Rohrdommel geschnitzt. „Eine was?“, werden sich sicher viele fragen und ich muss gestehen, ich habe auch noch nie eine gesehen! Vielleicht sagt Euch der Begriff Moorochse, Wasserochse, oder Mooskuh etwas? Ich lüfte dann mal das Geheimnis, es geht um einen Vogel. Er stammt aus der Reiherfamilie und ist ein seltener und heimlicher Vogel, der im ausgedehnten Röhricht lebt. Sein Federkleid ist perfekt darauf abgestimmt, dass man den 80 cm grossen Vogel im hohen Schilf nicht entdeckt, zumal er dann auch noch eine Schutzhaltung einnimmt. Er reckt den Kopf in die Höhe um sich der Umgebung perfekt anzupassen.

Nun habe ich eben ein paar merkwürdige Volksnamen genannt. Die gehen darauf zurück, dass der Paarungsruf  an ein brüllendes Rind erinnert. Dumpf und laut ist es weithin zu hören, wenn man es denn mal hört, denn der Vogel ist äußerst selten, er braucht Feuchtgebiete, ausgedehntes Schilf und Röhricht. Hier baut der Vogel ein Nest an der Wasseroberfläche. Brut und Aufzucht ist Sache des Weibchens. Der scheue Vogel ist kaum ein Bestandsvogel, er fliegt im Winter gen Süden. Wie gern würde ich mal einen hören, also nicht vom Band, sondern in der Natur. Das ich einen entdecken werde, ist noch unwahrscheinlicher, ich wohne weit weg von ihrem Lebensraum.

Den Vogel zu skizzieren war nicht so schwer, beim Schnitzen merkte ich dann, was ich mir da ausgesucht hatte. Zufrieden bin ich definitiv nicht. Es wird noch einen zweiten Versuch geben. Ich möchte das braungemusterte Federkleid besser darstellen.

Die Rohrdommel hat noch Gesellschaft von einem Birkhahn bekommen. Auch ein selten gewordener Vogel, den ich gerne in seinem Lebensraum sehen würde. Er gehört zu der Familie der Wald- und Raufußhühner. Sein Prachtgefieder habt Ihr vielleicht schon mal auf Fotos gesehen, wenn die Schwanzfedern, die Stoßfeden, wie ein Rad aufgestellt sind und die weissen, kürzeren Federn darunter ein zweites Rad schlagen. So ein Balzbild folgt auch noch.

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Die „roten Rose“ über den Augen habe ich mit einem Filzstift eingefügt, mit einem Buntstift sieht es aber besser aus. Der Birkhahn lebt in Gebirgen, Heidelandschaften und Mooren, an Waldgrenzen und kleinräumigen Übergängen zwischen Wald und Wiese. Die Küken und jungen Vögel benötigen Eiweißnahrung (Insekten, Spinnen, Schnecken, Würmer) und die Erwachsenen gehen *weiden*, sie fressen Gräser, Knospen, Beeren, Heide, Samen und Insekten. Die Brut erfolgt am Boden im Heidekraut und genau wie bei unseren Hühnern kommen weit entwickelte Kücken zur Welt, die schon nach zwei Monaten ausgewachsen sind. Wichtig sind aber auch die Schlafbäumem und diese allmählichen Wechsel zwischen Feld und Wiese sind selten geworden. Leider ist der Vogel durch unsere ausgeprägte Kulturlandschaft nicht mehr so häufig anzutreffen.

(Quellen Ebay)

Ein wenig im Vogelschnitzfieber bin ich gerade, ein Austerntischer ist auch schon in Arbeit.

Dann habe ich einen wirklich leckeren Käsekuchen zum Geburtstag gebacken. Davon gibt es ja viele Rezepte, jetzt noch eines mehr:

Mürbeteig Boden: 130g Butter, 260g Butter, 1 Priese Salz, 30-50 g Zucker, 1 Eigelb (Eiweiss beiseite stellen), etwas Wasser oder Rosenwasser

die noch feste Butter mit dem Zucker gut verrühren, Salz dazu, dann nach und nach Mehl unterrühren und Eigelb sowie die Flüssigkeit dazu geben. Gut verkneten und kühl ruhen lassen.. Ich forme den Teig im weichen Zustand schon in die gefettete Form und stell den Mürbeteig dann kühl.

 Füllung: 1 Vanilleschote, 500g Magerquark, 250g Topfen, 250 g Zucker, 3 Eigelb (Eiweiss ebenfalls verwahren), 1 Päckchen Käsekuchen Hilfe (ja, da mache ich es mir einfach, Ihr könnt auch 40g Stärke nehmen, ich geh da ein wenig auf Nummer sicher), einen Schuss neutrales Öl und die 4 Eiweiss.

Alle Zutaten, außer dem Eiweiss werden gut vermengt. Das Eiweiss wird extra steif geschlagen und dann unter die Quarkmasse gehoben. Nun spätestens den Ofen vorheizen. Die Massen wird in die vorbereitete Springform gegeben.

Die Form (26er) wird auf der 2. untersten Schiene bei 180 Grad Ober- und Unterhitze 60 Minuten gebacken. im geöffneten Ofen erkalten lassen und dann erst herausnehmen und schneiden. Ein Käsekuchen lässt sich immer toll vorbereiten und gehört zu den Lieblingskuchen unseres Geburtstagskindes.

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Ich wünsche Euch eine schöne Woche!

Verlinkt beim creadienstag

Fuchsgescheit

Hallo Ihr Lieben.

(Texte enthalten ja eigentlich immer irgendwie Werbung, daher zeige ich die hiermit vorher an, Produktnamen können erkennbar sein.)

 Im November kann man guten Gewissens wieder Kekse backen! Ach, das ist wunderbar! Ganz unkompliziert habe ich einfach normale Butterkekse mit ganz viel winterlichen Gewürzen gemacht. Und so ganz kleine Kinder haben wir hier auch nicht mehr, da wird das Ausstechförmchen schon mal etwas anders ausgewählt:

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Das Seepferdchen wollt ich unbedingt haben. Beides keine typischen Weihnachtsmotive (ups, jetzt ist mir doch Weihnachten rausgerutscht, wir wollen hier eigentlich noch nicht so viel davon sehen, ist doch viel zu früh, oder?)

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Aber es ist einfach so fein, Plätzchen zu backen. Ganz normale Mürbeteigkekse gehen auch schnell und wie schon in Kinderzeiten, sind sie so lecker! Außerdem, kann man sie doch schön verzieren und variieren, oder?

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Ich habe festgestellt, dass man bei den Lebensmittelfarben am Besten die teuereren nimmt, da genügen wenige Tropfen und man hat ein farblich intensives Ergebnis.

Wie man Mürbeteigkekse macht? Ein Pfund Butter, etwa 200-250 g Zucker, 500g Mehl, 1 Priese Salz und weil es einfacher ist, noch ein Ei dazu. Wer möchte kann noch Vanillezucker dazu tun und ich habe nun ganz viel Zimt und andere weihnachtliche, gemahlene Gewürze zugemischt. Der Puderzucker zum Bestreichen wurde mit Zitrone angerührt. Allerdings würde ich da beim nächsten Mal, wenn ich Gewürze nehme, vielleicht eher Orangensaft wählen. Die fertig ausgestochenen Kekse werden bei 175 °C im Ofen ungefähr 10 min lang gebacken, kommt darauf an, wie dick Ihr die Kekse ausgerollt habt. So, hab ich Euer Wissen wieder aufgefrischt? Bestimmt habt Ihr die als Kinder auch früher im November und Dezember gemacht. Nun, oft durften unsere Mütter dann den grössten Teil zu Ende machen. Aber lecker waren die immer und Danke an alle backenden Mütter dieser Welt!

Was ich noch am Wochenende gemacht habe, zeige ich Euch hier:

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Das ich den Fuchs mag, habt Ihr vielleicht schon gemerkt. Einen jagenden Fuchs wollte ich schon lange darstellen. Die Hauptnahrung eine Fuchses ist nicht die gestohlene Gans, sondern die Maus. Mit seinen feinen Sinnen ortet er diese kleinen Nager und schleicht sich näher, bis er mit einem Bogen von oben auf die Maus springt.

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Weil ich gerade bei Mäusejägern bin, habe ich auch noch ein kleines Raubsäugetier geschnitzt, ein Wiesel. Auch das Wiesel gilt als schlau, fast noch hinterlistiger, als der Fuchs.

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Ein Wiesel kommt aber auf Grund seines Körperbaus noch mal zu ganz anderen Verstecken der kleinen Nager. Wenn man dem Fuchs bei der Jagd nachsagt, er sei schlau, so hört man beim Wiesel eher den Begriff *wieselflinkt*.

Flink habe ich mir ein paar Aufkleber gestempelt. Das Wiesel hat genau die richtige Grösse bekommen für die Etiketten.

Ich wünsche Euch eine schöne Woche

und verlinke den Beitrag unter creadienstag.

 

 

Hefe-Muffins und Blumen zum Freuen

Hallo Ihr Lieben.

(Kein Werbeauftrag, Namensnennungen)

Muffins sind einfach immer eine gute Idee! Die kann man so toll variieren und diese Hefe-Muffins kann man auch toll vorbereiten. Sie werden nämlich nicht trocken, sind und bleiben saftig. Süße und deftig ist auch hier möglich.

Perfekt für das Wochenende! Und hier das Grundrezept, zeige ich gern beim Freutag:

250g Mehl, 15 g fr. Hefe, (oder entsprechend halbes Päckchen trockene), 1/8 L warme Milch, 30g weiche bis flüssige Butter, 50 g Zucker, 1 Ei, 1 P. Salz

Am Besten lasst Ihr die Hefe einmal mit der Milch in einer Kuhle Mehl als Vorteig gehen, so etwa 15 min. Dann fügt Ihr die anderen Zutaten hinzu. noch mal 15-30 min gehen lassen. Der Teig kann mit Schokolade, Beeren, Käse, Zwiebeln, Schinkenwürfeln, Karamellstückchen und was auch immer Ihr gerne möchtet, variiert werden. Nun kleine Papierförmchen in die Backformen und mit einem Esslöffel portionieren, etwa die Hälfte einfüllen.

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Derweil stellt Ihr den Ofen auf 180°C und backt die Muffins 20-25 min., kurz abkühlen lassen und dann geniessen! Das schöne Tablett haben meine Jungs übrigens in Gemeinschaftsarbeit selber bemalt, ein kleines Geschenk ist das geworden.

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Und ich erfreue mich sehr an diesem bunten Strauß. Gern zeige ich ihn wieder bei Holunderblütchen. Wir waren zum Erntedankfest in Lindlar und dort gab es wieder so wunderbare und lange blühende Blumen. Und sie duften ganz wunderbar! Ach, einfach schön! (Ja, der hat Ähnlichkeiten mit dem letzten, kunterbunten Strauß, den habe ich mir ja auch im Freilichtmuseum geholt, ich kaufe mir wirklich selten Blumen, aber an dem ging kein Weg vorbei. Und sage noch Mal Danke, bekam ihn dann überraschend von einem Freund geschenkt. Fotos vom Museumsbesuch gibt es später.)

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Heute ist auch wieder 12 von 12, dass gibt es natürlich spâter. Und damit starten wir in die Kartoffelferien. Juhu!

Habt eine tolle Zeit.

 

Sorry, kein 12 von 12, nicht geschafft!  warum,erzähle ich vielleicht bald.

 

Heute nichts Besonderes

Hallo Ihr Lieben.

Es geht auf das Wochenende zu. Es ist wieder Freitag, Flower-Friday.

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Eigentlich ist dieses Mini-Sträußchen nichts Besonderes. Aber das Blatt im *Hintergrund*, diese rote Spitze finde ich wunderbar. Das habe ich mir wieder bei der Nachbarin gemopst, keine Sorge, darf ich. An den Mini Holzpilzen in den Brauntönen könnte ich letztens nicht vorbei gehen. Gerade mit den gedeckten Farben sind sie so schön. Eher Knollenblätterpilze denn knallig rote Fliegenpilze. Und ansonsten werden wir dieses Jahr leider vielfach auf Pilze verzichten müssen, es ist zu trocken! Das ist übrigens auch ein Verlust für die Bäume, die oft in Symbiose mit Pilzen leben.

 

Nun aber genug von Pilzen, es ging ja um die Blüten, die wenigen, die jetzt noch in den Gärten sind und vielleicht noch unser Vasen schmücken können. Es bedarf ja immer noch der vielen Wasser Gaben, es ist staubtrocken. Da freut man sich um so mehr über einige Farbtupfer.

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Ansonsten gibt es diesmal nicht viel Besonders an der Kreativen Front. Lieber Besuch hat mich inspiriert, endlich wieder ein eigenes Brot zu backen. Ein ganz und gar unspektakuläres Rezept und so sicher schon in einigen Eurer Rezeptbücher:

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250 g Roggenmehl und ebensoviel Weizenmehl, etwa 13g Sauerteigpulver, 1Päckchen Trockenhefe, 1Tl Kräutersalz, 300 – 350 ml lauwarmes Wasser, eine gerieben Möhre, mehr Mehl zum Kneten, evtl etwas Honig (im Wasser aufgelöst)

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Die Zutaten kommen alle in eine grosse Rührschüssel und werden zu einem klebrigen, geschmeidigen Teig verknetet. Ich habe den Mischteig gerne „flüssiger“, dann geht der Teig gut auf und ich habe ein saftiges Brot hinterher. Wenn der Teig zu flüssig wird, keine Sorge, beim zweiten Kneten einfach etwas Mehl dazu, oder etwas Leinsamen,  denn der bindet Flüssigkeit. (Das geht alles, wenn Ihr dem Teig Zeit gebt. Ein reines Roggen braucht ja noch länger.) Die reingeriebene Möhre ist noch ein kleines Extra. Es kann auch Süsskartoffel sein oder Kürbis. Das gibt einen besonderen, letzten Geschmackskick. Am Anfang muss der Mischteig nichts Besonderes leisten, nur Hefe und Sauerteig vermehren. Ich habe den weichen Teig durchaus einige Stunden im Warmen stehen, abgedeckt. Aber man kann es im Kühlschrank auch über Nacht ansetzen,. Dann erst wird ordentliche geknetet. Noch mal ruhen lassen, ich nehm meinen Korb dafür. Am Anfang kommt das Brot auf der untersten Schiene bei 220 °C in den Ofen für 10 min. Nun eine Schiene höher und nur noch 180 Grad für 45 min. So wird es knusprig und saftig. Eine kleine Gabe Wasser auf den Backofenboden fördert dies.

Ein Duft durchzieht das Haus! Den Sommer über war es viel zu warm für mich zum Backen. Das Brot schiebe ich zum Freutag.

So, dann  wieder in das real life gestürzt. Das hat uns, Überraschung! total eingeholt. Euch ein schönes Wochenende. Hier soll es tatsächlich Regen geben.