Das erste Mal 12 von 12 im Jahr 2022

Hallo Ihr Lieben.

Das erste Mal dieses Jahr sammelt Caro wieder 12 alltägliche Fotos von unserem Tag.

Sehen die Knospen der Kletterhortensie nicht aus wie eine Monsterkralle?

Die letzten Tage war mein Schlafbedürfnis hoch, heute wache ich zum ersten Mal wieder früh auf, schon kurz nach 5.00Uhr, Licht fürs Buch mache ich lieber nicht an, aber Nachrichten digital lesen. Oh weh, Ali Mitgutsch ist gestorben. Ich liebe seine Wimmelbücher!

Frühstück mit dem Schatz und dann raus mit dem Hund. Eine kalte Nacht war es, auf den Steinplatte glitzert Frost im Laternenschein. Mittlerweile guckt die Sonne am Horizont mit dem ersten Licht hervor.

Ich warne gleich vor, hier wird nichts Besonderes passieren, denn ich warte auf mein PCR Test Ergebnis.

Vitamine und Tee
Bereit legen für das Stempeln von Geburtstagskarten
Die Vögel fallen gerade ein. Leider schafft mein Handy (und was anderes ist gerade nicht zur Hand) da kein besseres Foto und im Winter sieht das auch recht trostlos aus (Suchbild, Kohlmeise)

Um ein Sauerteig Brot zu kaufen komme ich heute wohl nicht raus, also für den Schatz Roggen Sauerteig Brötchen ansetzen
Einfaches Mittagessen heute: Schupfnudeln und Gnocchi mit Salat und Kohlrabi
Da mein Hirn Schweizer Käse ist, (Infekt, aber am Abklingen) heute neben ein bißchen Haushalt, Fernsehen, Stricken und vielleicht malen nicht viel angesagt

Ich brauch was Leichtes, feel good mäßiges, zum Anschauen. Nach Weihnachten habe ich die neue Verfilmung vom „Doktor und das liebe Vieh“ geschaut. Vielleicht tauche ich noch mal ab nach Yorkshire. (noch in der ARDMediathek, keine Werbung)

All creatures great and small

Ich liebe die Bücher, die alte Serie und auch die neue. Ich hatte das Glück vor einer gefühlten Ewigkeit den echten „Siegfried“ in Thirks kennengelernt zu haben und auch in die Praxis (in der zu dem Zeitpunkt bereits die Söhne arbeiteten) zu gucken. Ich denke so gern an Yorkshire zurück!

Tadddaa, Wäsche muss noch sein, der Schaukelstuhl ist sonst besetzt, also auffalten  (und immer noch warten, aus der Presse weiß man ja, dass die Labore hinten gegen sind)

Kennt Ihr die „Mammut Bücher“ von D. MACAULAY? Ich hab mir dies aus der Bücherei ausgeliehen, auch wenn ich kein Kind mehr bin, liebe ich diese Sachbücher! Meine Kinder haben vor Jahren „Technik“ und „Körper“ bekommen. Super gute, erklärende Zeichnungen und immer sehr witzig mit dem Mammut. (keine Werbung)

So, jetzt geht es in den Abend. Nein, das Ergebnis ist noch nicht da, aber ich habe gelesen, dass es bis zu 48 Std. dauern kann. Und statt schlechter, geht es besser.

Verlinkt bei Caro von Draußen nur Kännchen Bleibt gesund

Edit, negativ

Brrrrrr

Hallo Ihr Lieben.

Wie schnell es doch von warm zu sehr kalt in dieser grauen und nassen Woche wechseln konnte. Eine sehr ruhige Woche, da der Sohn leicht erkrankt und ich selber auch etwas angeschlagen war. Richtig motiviert nach den paar freien Tagen waren wir auch nicht.

Nass, kalt, rheinischer Winter eben und statt Schnee nur morgendliches Eis auf den Autos. Schneewolken zogen über uns, ab und zu sogar mit Sonnenstrahlen. Aus denen aufgebauschten Wolken hüpften hier keine Schneeflocken, wie Ihr seht: Übungssprünge und Himmelsblicke (verlinkt)

Die Sonne steht selbst im Süden tief und war die Woche sehr selten zu sehen

Wir haben maltesische Orangen zu Weihnachten geschenkt bekommen. Das ist ein Duft und Aroma! Und das Schöne ist, ich kann die Schale auch verwenden. Wusstet Ihr, dass das Weiße voller guter Vitamine steckt? Bei dieser Orange ist es auch nicht bitter. Nun werde ich die Schalen trocknen und malen. Dann wird einmal ein Glas mit Salz und einmal ein Glas mit Zucker (und Vanille) zusammenstellen. Noch trocknet aber die Schale. Eine Flasche Olivenöl möchte ich auch mit den abgezogenen Zesten aromatisieren, mit Zitrone hat das zu Weihnachten der Sohn gemacht. Dies geht nämlich nur, wenn man absolut unbehandelte Früchte hat. Ich werde es Euch zeigen.

Die Karten der Adventsaktion der PostKunst habe ich heute auch gepostet, wer schauen mag, hier lang. Hier kamen auch noch mal liebe Wünsche von Andrea und Susanne an, Danke Euch. Sollte ich jemanden vergessen haben, nehmt es mir nicht krumm, zu den Feiertagen ist es immer so wuselig, gefreut habe ich mich über jede Karte und Zeile.

Wer gern leichtes, zitroniges Gebäck mag, ich habe die Tage ein Rezept gepostet.

Ansonsten stecke ich in den Vorbereitungen für das Jahresprojekt. Letztes Jahr habe ich Euch 12 Vögel näher gebracht, in Wort und Bild. Wie das weitergeht, werdet Ihr bald erfahren. An den Tagen, wo ich recht klaterig zurecht war (ich mag das Wort, wer das nicht kennt, heißt so viel wie: össelig, klapprig, klamm, nicht gut zurecht) war ich da schon etwas fleißig. Auch an Astrids Baum Linkliste habe ich endlich mal wieder gedacht und bin in Vorbereitung.

Ansonsten ganz normaler Alltag. Gestern kam die Meldung, dass der großartige Sidney Poitier gestorben ist. Ich fand ihn immer besonders beeindruckend, nicht nur als (afroamerikanische) Schauspieler, dieser intensive Blick, was für eine Präsenz, ein Ausnahmeschauspieler! Ich weiß noch, wie wir in der Schule das Buch „Wird Feuer ausbrechen“ über die Aufstände und die Apartheit gelesen haben und dann gab es im Fernsehen „In the heat of the night“, was war ich von dem Film beeindruckt. (Ich mochte ihn sehr als Porgie, auch wenn er natürlich nicht sang,) Er war der erste afroamerikanische Schauspieler, der einen Oscar gewann.

Quelle MGM/amazon

Dann wünsche ich Euch allen ein schönes Wochenende, mit oder ohne Schnee, schnappe mir meinen Kaffee und setze mich zu Andreas Samstagsplausch. (verlinkt)

Fischig, rotgetönt

Hallo Ihr Lieben.

So, das neue Jahr hat begonnen, die Adventspost Kunst Aktion ist vorbei.

Ich möchte Euch die wunderbaren Karten wenigstens kurz zeigen. Jede ist so ganz besonders und eigen!

Vorder- und Rückseiten so schön alle gestaltet. Manchmal zog sich die eine Seite rüber auf die andere, manchmal tauchte der oder die Fisch/e nur versteckt auf. Da habe ich jetzt nur eine willkürliche Auswahl getroffen.

Die Lichtverhältnisse waren nicht die besten und künstliches Licht ließ die Farben dann ganz anders rüber kommen, weswegen ich bei diesen Fotos geblieben bin.

Eine Karte ist natürlich von mir und wie die entstanden ist, könnt Ihr hier: AdventsgraFisch noch mal nachlesen.

Auch über Mails gab es Austausch, was ich ganz wunderbar fand, da ich nicht bei Insta bin, wie, glaube ich, eigentlich sonst alle in meiner Gruppe (oder Blog + Insta) Wenn man dort kein Konto hat/angemeldet ist, kann man nur sehr eingeschränkt gucken. Danke, dass Ihr auf diese meine Schrulle eingegangen seid (ich mag Herrn Z. einfach nicht, aber wer weiß, wenn es nicht mehr ohne geht? Aber hier im Haus nutzt die Jugend schon wieder ganz andere und neue, kreative Plattformen)

Jetzt freu ich mich schon auf die Frühlingspost. Hoffentlich kann ich mir auch da wieder Zeit freischaufeln und teilnehmen. Wer das Ganze noch nicht kennt, hier lang zu Tabeas und Michaelas Blog.

Zitronige Leckerei

Hallo Ihr Lieben.

Vor Weihnachten habe ich, wie viele andere, Kekse gebacken. Wir haben da fast immer die „übliche Verdächtigen“ hier und gern auch etwas Neues.

Zum ersten Mal habe ich Biscotti al Limone gemacht. Zur Weihnachtszeit wird ja gern in die Zimt Kiste (und ähnliche Gewürze) gegriffen. Da sind diese feinen Plätzchen ganz anders, leicht und zitronig! Es sind eben typische, italienische Kekse und nicht nur etwas für Weihnachten. Ich finde sie gerade jetzt nach Weihnachten eine kleine, köstliche Aufmunterung zum Nachmittagskaffee. (Und sehen sie nicht fast wie kleine Schneebälle aus?)

Ich gebe Euch nun die Zutaten für eine „kleine Menge“, ca. 40 Stk.

Mehl 280g, Zucker 100g, 1 Ei, 100g-120g weiche Butter, die abgeriebene Schale einer Zitrone und deren Saft, 1Tl Backpulver, 1P Salz.

Ich habe mehr abgeriebene Schale genommen und würde beim nächsten Mal schauen, ob ich etwas mehr Zitronensaft nehmen kann. Der Mürbeteig ähnliche Teig wird etwas kletschiger als normaler Mürbeteig, ich habe deswegen so etwa 10 g mehr Mehl zum Schluss zum Kneten dazu genommen. Der Zucker sollte sich auch mit Butter, Ei und Saft gut aufgelöst haben, bevor Ihr das Mehl zugebt.

Aber jetzt erst mal den Teig aus den Zutaten kneten. Wichtig: Ruhezeit

Der Teig muss kühl ruhen.

Nun habe ich den Teig mit zwei Teelöffeln portioniert und zu Kugeln geformt.

Zusätzlich zu den Teig Zutaten benötigt Ihr Puderzucker und Kristallzucker, welches in etwas zu gleichen Teilen auf einem Suppenteller ausgelegt wird. Darin werden die Bälle einmal rundum gewälzt. Wenn Ihr das Backblech voll habt, stellt es noch mal kühl.

Der Backofen sollte auf 180°C vorgeheizten werden. Dann kann mittig nur ein Blech 14 min gebacken werden. Ich habe zwei Bleche mit Umluft gebacken, da ich sowieso gleich das doppelte Rezept genommen habe. (Bei Umluft ca 170°C) Das feine Gebäck sollte ganz leicht gelb werden, dann ist es fertig.

Das Gebäck ist luftig und erst nach zwei-drei Wochen wird es etwas trockener, schmeckt dann aber immer noch gut.

Blicke

Hallo Ihr Lieben

Eigentlich schau ich durchaus gern zurück. Scheint etwas zu sein, was mit den zunehmenden Jahren kommt. Menschen die einem fehlen und die durch Erinnerung bei einem bleiben. Manchmal verklärt sich der Blick an „die gute alte Zeit“, dabei verdrängt man gern Unangenehmes. (Na, eine Sache wollen wir bestimmt alle gern zum Jahresrückblick vergessen.)  Der Dezember war hektisch, voll und schön. Das Jahr war bunt gemischt. Es gibt Menschen, die sind mir noch näher an und ins Herz gerückt. Und das machte für mich das vergangene Jahr aus. Der Dezember mit dem Fest der Liebe zeigte es mir noch mal deutlich, mit ganz vielen verschiedenen Menschen. Und ich bin froh und dankbar dafür!

Das Gesundheit auch im vergangenen Jahr eine große Rolle und Herausforderung war und bleibt, dürfte wohl jedem klar sein. Aber man wird schnell dankbar für kleine „Zipperlein“, die vorher viel größer erschienen, es geht nämlich immer noch größer. Etwas mehr Demut wurde mir in den letzten zwei Jahren beigebracht, (vor allem im letzten).

Ein weiteres Bloggerjahr war wieder ganz wunderbar und voller Austausch und auch Beistand. Ich möchte Euch dafür ganz herzlich Danke sagen!

Jetzt habe ich aber genug Pathos verteilt. Ein kleiner Rückblick in Bildern, vor allem vom Jahresprojekt:

Ich habe jetzt noch etwas Zeit zu überlegen, ob ich das Projekt genau so fortführen werde. Ich lasse mich mal etwas treiben.

Roggensauerteigbrötchen
Linzer Kekse
biscotti al limone
Nebel im Land der 1000 Berge
unterwegs

Aus Linzer Kuchenteig Kekse zu backen kann ich nur sehr empfehlen, ich folgte da einem Tipp einer lieben Freundin. Das zitronige, italienische, weiße Gebäck werde ich Euch bald genauer vorstellen. Sehr gern übe ich mich gerade im Backen von Sauerteig Roggenvollkornbrötchen. Viel Nebel, Regen und Frost und sogar in höheren Lagen Schnee gab es. Aber die kalten Monate liegen ja jetzt erst vor uns, kaum zu glauben, bei den aktuellen Temperaturen. Wie Ihr seht, es gibt auch einen etwas größeren, neuen Stempel, Meister Grimbart, schon hier und hier mal vorgekommen. All die wunderbaren GraFisch Karten des Dezembers folgen noch, sie sind einer Extravorstellung würdig. Eine ganz wundervolle Tasche bekam ich von Ulrike genäht und (mit vielen schönen anderen Sachen) im Tausch geschenkt, sie ist gerade meine Lieblingstasche und ich bin doppelt dankbar dafür, da Ulrike gerade ganz andere Sorgen hat.

So, es ist ein regnerischen Sonntag, perfekt um die letzten Tage ausklingen zu lassen.

Bleibt gesund und munter, schaut mit erhobenem Kopf auf das frisch begonnene Jahr.

Alles Liebe,

Nina

Verlinkt bei Andreas Samstagsplausch, dem Jahresprojekt der Zitronenfalterin und dem Rückblick bei Birgitt