Es wird kalt. Nachdem so viel davon geredet wurde, dass wir keinen richtigen Winter bekommen, (schaut doch mal auf den Kalender, der Winter fängt doch immer erst kurz vor Weihnachten an!), hat selbiger nun Einzug gehalten.
Noch vor einigen Tagen bin ich auf den Feldern an einem Schwarm Bachstelzen (Wippsteerts) vorbei gegangen, welche ja eigentlich Zugvögel sind. Offenbar hatten sie die milden Temperaturen um Weihnachten genutzt um kräftesparend hier zu bleiben. Aber als dann noch mal Kraniche zogen, war mir schnell klar, die Kälte kommt.
Am Wochenende haben wir Freunde im Süddeutschen besucht und sind mit ihnen nach Landau gefahren. Unbedingt sehenswert:




Im, bzw. am ehemaligen Gefängnis ist ein kleines aber feines Bistro mit Buchhandlung und Kunsthandwerk: KulturCantina
Auf dem Markt gab es sehr viel regionale, besondere Angebote und Stände. Auch durch die Stadt und ihre kleinen Gässchen zu bummeln machte viel Spass. Also, wer mal in die Pfalz reist…
Ein wenig selbstgemacht hab ich die Tage auch noch. Aus Kerzenresten, die ich in einem Topf erhitz habe, wurden neue Kerzen, wie man sieht. Allerdings ist das Saubermachen des Topfes hinterher aufwendig, ich denke, ich werde dafür das nächste Mal eine Dose nehmen und dann mit der Zange oder/und Topflappen ausgießen. Und man muss bei dem Ausrichten des Wachsdochtes sehr darauf achten, dass er mittig liegt. Leider hatten sich auch noch Luftblasen bei einigen Gefässen gebildet, die erst beim Abkühlen zu bemerken waren – plötzlich war der Wachsstand viel niedriger.
Außerdem habe ich aus guter Zartbitterschokolade mithilfe von Pralinenförmchen Trinkschokolade gemacht. Über einem Wasserbad wird dafür die Schokolade geschmolzen und mit leckeren Gewürzen (z. B. Chili, Kardamom, Zimt oder einer Kombination,) angereichert. Umfüllen in die Pralinenförmchen, Löffel rein und abkühlen lassen. Perfekt für eine heiße Schokolade an den kalten Tage jetzt!
Dann hat mein Handy endlich eine Hülle bekommen. einen Eisbären. Zum Nähen komme ich im Moment einfach nicht, da die Nähmaschine zZt. keinen festen Platz hat. Aber der Bär gefällt mir auch ganz gut.
Wünsche Euch eine gute Woche!





Als erstes sollte die Butter mit dem Zucker gut verrührt werden, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Wer es lieber etwas süsser mag, kann noch 50g Rohrzucker dazu tun. Als nächstes kommen die Gewürze dazu. Den Kardamom zerstosse ich erst im Mörser um die Kerne aus der Schale zu bekommen, denn frisch ist dieses Gewürz viel intensiever als als Pulver. Nun kommt Zimtstange, Vanillestange und Kardamom mit den Keksen in die Mühle und werden fein gemahlen und in die Rührschüssel gegeben. Danach gibt man Mehl, Backpulver, Prise Salz und Ei dazu und knetet es gut. Natürlich kann man Gewürze auch gleich in Pulverform nehmen. Wenn der Teig sich schön zu einer Masse verbunden hat, lasst Ihn mindestens eine Stunde kühl stehen. Danach kann er ausgerollt werden und mit Ausstechförmchen können die Kekse geformt werden. Ich habe zum ersten Mal die zZt. modernen Stempel benutzt. Aber die nächste Lage wird klassischer mit Figuren und etwas Zuckerguss. Ach, bei 160°C ca 10 Minuten backen und die Kekse rausnehmen, wenn sie leicht braun werden.
Besonders gerne backe ich aber traditionell Bethmännchen. Dieses Mandel-Marzipangebäck ist sicher auch für Euch nichts Neues, aber bei diesem Rezept wird kaum Mehl benutzt: