Wippsteerts „selber“

Hallo!

Hoffe, Ihr konntet alle die Sonnentage oder – stunden gut nutzen und auch mal den Sonnenschein genießen? Ach, waren das schöne Apriltage. Und ich kann es ja verstehen, die Natur braucht auch wieder Regen, aber lieber hätte man doch jetzt ein sonniges Wochenende statt diesem eisigem Aprilwetter. Zumal hier Geburtstage gefeiert wurden. Der eine hätte so gern über dem Feuerchen, mit Stöckchen Würstchen und Marshmallows gegrillt. Der andere freute sich auf s Angrillen mit allem was dazu gehört.20160423_075941

So ganz nebenbei hab ich die letzten Tage ein Baby Geschenk selber gemacht. Die Idee ist nicht von mir selber, sondern von kirsckernzeit.CH/wordpress/ Meine Jungs werden ja gefühlt immer grösser und mit Wehmut denkt man manchmal an frühere Zeiten zurück. Der Jüngere wollte es natürlich dem Älteren immer gleich tun und so wurde sein erstes Wort nicht Papa oder Mama, sondern SELBER. Nun sind sie so viel größer, daß man sich manchmal davor fürchtet und gleichzeitig drüber freut, was sie alles selber machen, selber erfahren. Eltern Herzen…

 

Und die Selbermachen Welle ist ja ungebrochen. DIY. Tja, unsere Großeltern und Eltern haben vieles wie selbstverständlich selber gemacht, oftmals aus der Not heraus. Was da alles wiederverwertet wurde und selber repariert wurde. Heute nennt man das Upsycling, Vintage,… Eigentlich ist es mir total egal, wie jeder selber das nennt, ich finde gut, daß so Vielen das Bewußtsein für Nachhaltigkeit geschärft wird. Und man beschäftigt sich dann vielleicht auch mehr mit naturnahen Themen. Das ist ein weites Feld. Und wenn man sich die Natur im Moment draussen ansieht, dieses frische Grün, trotz der Kälte, da kann man doch nur hoffen, daß jeder für sich selber entscheidet, was er alles noch tun kann.

Wünsche Euch was

Wippsteerts Blumengrüße

Hallo Ihr Lieben.

Der April hat uns schon wunderschöne und auch abwechslungsreiche Tage geschenkt. Ich lasse ein paar Fotos mehr zeigen, als Worte.

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könnte man auch den Duft hier zeigen
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seht Ihr Meister Lampe?

Außerdem wollte ich eine kleine Kindheitserinnerunge mit Euch teilen. Meine Mutter machte früher zu meinen Kindergeburtstagen oft Kalte Schnauze, manchen auch unter Kalter Hund bekannt. Nun, so mit Massen Palmöl wollte ich das nicht machen. Mein Jüngster hörte das und bestätige mich, lieber Butter zu nehmen, er hat das Thema Ölpalmen Monokulturen gerade in Erdkunde. Also… Hier einfach mein Rezept mit nur ganz wenig Palmöl:

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1Packung Butterplätzchen, 250g Butter, ca 80g Puderzucker oder Rohrohrzucker, (lange dann auflösen,) 80g echtes Kakaopulver, 1 Päckchen Vollmilch Kuchenglasur, (Palmin drin,) jeh nach Geschmack 1 P. Zartbitterkuvertüre oder Vollmilchkuvertüre, 1 grössere Prise Salz

Nun muss Butter, Zucker, Kuvertüre und Glasur im Wasserbad aufgelöst werden. Eine längliche Backform mit Backpapier auslegen. Die Schokoladenmasse mit einer Kelle nun Schicht um Schicht mit den Butterkeksen einfüllen, beginnend mit Schokolade.

Ich bereite diesen Kuchen auch am liebsten 2 Tage vorher zu, dann ziehen die Keckse etwas. Außerdem muss er mindestens 1Tag sehr kühl stehen, wenn Platz im Kühlschrank ist…dann ab da rein mit der Form. Zum Aufschneiden braucht ihr ein wirklich scharfes Messer und schneidet schmale Scheiben, der Kuchen ist mächtig, (diese hier sind zu dick, aber man kann sie noch mal in der Mitte trennen, dann krümelt es vielleicht)

Habt eine schöne Woche!☺

(Und ich entschuldige mich schon mal jetzt für die grösseren Abstände zwischen den Beiträgen, der Frühling…)

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geschwind, kleines Eichhörnchen

Wippsteerts Wandel

Keine andere Zeit im Jahr ist so von Wandel und Wachstum bestimmt wie das Frühjahr! Gestern konnte ich endlich mal wieder im Garten ein wenig schaffen. Rasen musste gemäht werden, altes Laub von den Stauden entfernt werden, umgepflanzt und eingepflanzt,… Mein kleiner Garten ist voll von Frühblühern. Innerhalb weniger Tage sind z.B. die Tulpen *geschossen* und die erste blüht.

Dabei haben sich die Spanischen Hasenglöckchen stark vermehrt, obwohl ich beim Umgraben und Harken immer viele der länglichen Zwiebeln ausgrabe. Also nutze ich den nassen, lockeren Boden und zieh sie jetzt einfach raus, wo es geht. Übergangsweise kann ich damit auf alle Fälle ein oder zwei Pötte bepflanzen. Danach werden sie aber wohl doch auf dem Kompost landen. Kompost und Pötte,…gute Stichworte, denn in einem Pott habe ich, als ich eine Malve einpflanzen wollte, Engerlinge ausgegraben.

Iih und Bäh? Nein, erst mal ein schnelles Foto und gleich wieder bedecken. Wer oder was ist das denn…? Als erstes denkt man ja an Mai- und Junikäfer. Aber da wir auch schon mal Nashornkäferg und ihre Engerlinge gefunden haben, wurde ich nicht gleich*panisch*. Dank Recherche im Internet weiss ich nun, dass es sich wohl um den Rosenkäfer handelt. Seine Engerlinge ernähren sich u.a. von Totholz und sind Nützlinge im Kompost. So müssen sie auch in diesen Pott gekommen sein. Genug Totholz habe ich (bewusst) im Garten und meinen Kompost habe ich erst letztes Jahr verteilt. Nun muss ich die Engerlinge aber vorm Hungertot retten und werde sie zurück Richtung Kompost bringen. Ich hoffe, es schlüpfen noch Rosenkäfer. Diese sind übrigens geschützt und keine Schädlinge, (wie der Maikäfer, dessen Engerlinge Wurzeln frisst), und noch dazu wunderschöne, grün-glänzende Käfer, die z.B. von Pollen und Blumennektar, sowie Fruchtsäften leben. Sie gehören, wie der ebenfalls geschützte Nashornkäfer, zu den Scarabaeodiea und ähnlich wie die Ägypter den Scarabäus als Glücksbringer hatten, haben die alten Kelten den Rosenkäfer verehrt. Solltet ihr mal Engerlinge im Garten finden, schaut genauer hin und nach, der Maikäfer hat schon fast kleine, seitliche Beinchen, ist bräunlicher und die Larve bewegt sich seitlich fort. 2-3 Jahre kann also der Rosenkäferengerling im Kompost nützlich abgestorbene Holzreste umwandeln in Humus! Und dann, preiswerter als jede gekaufte Blumenerde, (womöglich noch mit Torf), den Garten mit Nährstoffen bereichern. Schön anzusehen ist er nach dem Schlüpfen auch noch. Ich muss mal in alten Fotos suchen…ich meine ihn auf den Pfingstrosen fotografiert zu haben. Aber kann auch sein, dass ich da den Pinselkäfer meine, auch ein schöner Käfer, der im Totholz lebt und nur von Nektar und Pollen lebt. Er ähnelt Bienen sogar äußerlich. Oh, jetzt komm ich von Hölzchen auf Stöckchen.

Übrigens, ich blogge jetzt seid einem Jahr, hätte nie gedacht, dass ich das so lange mache. Aber ein Archiv o.ä. hab ich ja immer noch nicht. Tztztz. Aber noch einen schnellen kleinen Blick auf meine Fensterbank, ich mag meine Orchidee:

Vielleicht mach ich das nächste Mal eine kleine Rückschau? Wünsch Euch was!

Wippsteerts Kekse

Plätzchen backen kennt man ja fast nur von Weihnachten. Meine Jungs haben zu Ostern Orangenschmetterlinge gebacken und verschenkt. Man nehme:

250 g Butter, 125 g Rohrohrzucker, 1P. Salz,1 Messerspitze Backpulver, 1 Ei, 500g Mehl und 2 Päckchen Orangenschale, sowie die angetriebene Schale einer Bio Zitrone und wer mag 1 Löffel Orangen- oder Zitronensaft und etwas Lebensmittelfarbe, (hier orange und rot).

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Die zimmerwarme Butter muss mit dem Zucker schaumig geführt werden, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann kommen nach und nach mehr Zutaten dazu. Der Teig sollte zum Schluss noch mit der Hand geknetet werden. Dann am Besten über Nacht kühl stehen lassen. Zum Ausstechen den Teig ca 1 cm dick ausrollen und die Keckse ausstechen, auf ´s Backblech legen und bei ca 180 Grad 10 min – 12 min backen…kommt immer auf die Grösse der Keckse an.

Dann können sie mit Zuckerguss, Marzipan und Fondant verziert werden!

Hoffe, Ihr hattet wunderschöne Feiertage, hier gab es Sonne und Regen samt Regenbögen und speziellem Osterfeuer.

Nun sind auch die Ferien wieder zu Ende gegangen und wir sind gespannt auf den April, den der macht ja bekanntermaßen was er will…

Frohe Ostern

Auch wenn das Frühjahr noch kalt und nass daher kommt, es ist ja auch ein sehr frühes Osterfest dieses Mal, wünsche ich Euch auf diesem Wege schon mal eine wunderbare Osterzeit. Ein wenig Dekoration habe ich nun im Wohnzimmer, genauer auf dem ausgezogenen Tisch. Ich mag die Holzfiguren von Lotte Sievers-Hahn! Schon als Kind stand zu Ostern immer eine kleine Osterhasenfamilie im Wohnzimmer.

Den Specksteinosterhasen habe ich als Schülerin geschnitzt. Ein tolles Material. Ein Stein der warm und weich ist und sich auch noch einfach bearbeiten lässt. Ich nehme mir viel zu selten Zeit für so etwas.

 

Und natürlich dürfen die Vögelchen nicht fehlen! Neben den Fruchtbarkeitssymbolen Eier und Hasen symbolisieren sie den Frühlingsbeginn mit ihren Liedern und den bereits gebauten Nestern. Klar, auch Blumen gehören dazu und man kann täglich  sehen, wie die Felder grüner werden. Osterbräuche gibt es ja sehr viele. Bestimmt habt Ihr schon Eier gefärbt. Hier werden diese bunten, hart gekochten Eier gegen einander gedötscht und wessen Ei nun eine kaputte Schale aufweist, der hat verloren und darf sein Ei essen. Auch wenn unsere Kinder schon Teens sind, werden noch das Osternest und Schokoladeneier im Garten gesucht. Hoffentlich spielt das Wetter mit. Ähnlich wie zu Weihnachten treffen sich die Familien. Es wird viel gegessen und erzählt und noch mal mehr die Eier und Osterhasen versteckt. Osterspaziergänge gehören normalerweise auch dazu, hoffen wir auf trockenes Wetter. Im Sauerland werden die alten Weihnachtsbäume zu Osterfeuer geschichtet. Die Kunst des Aufschichtens ist wichtig, denn nur so brennt das Feuer gut und lange und es dauert, bis der mittlere, grosse Stamm, (Lukas,) umfällt. Ein sehr geselliges Treiben ist dann immer rund um das Feuer. Der Winter wird verjagd. Nun, bis jetzt war das Frühjahr noch recht Verhalten, aber vielleicht sind wir verwöhnt oder einfach so voller Sehnsucht nach dem Frühling, dem Neubeginn, dass wir vergessen, dass das Frühjahr noch jung ist. Ostern ist so früh. Und es gibt nicht umsonst den Spruch: „Ist der März kühl und nass, füllte dem Bauer Scheun und Fass“.

Und müssen wir nicht erst durch den grauen Winter um uns richtig auf die Wärme, die Farben, den Neubeginn zu freuen? Wenn ich so raus schaue mag ich diese Weisheiten aber selber nicht mehr. Ich will! , ja will, auch endlich mehr Frühling! In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein frohes Osterfest, ganz viel Schokoeier im bunten Osternest und viele andere leckere und bunte Dinge.

Ps. Heute, am Karsamstag ist wunderschönes Wetter – nichts wie raus in die Sonne!