Zucker und Zimt…

Ihr Lieben!

Einen schönen Adventssonntag (gehabt zu haben) wünsche ich Euch. Was ich gerade creativ mache, kann ich nicht zeigen, könnt Überraschungen verderben.

Aber wisst Ihr, was eine tolle Nervennahrung für die Zeit ist? Waffeln! Ich liebe Waffeln! Wir lieben Waffeln. Mit etwas Gewürzen wird daraus ein wunderbares Weihnachtsgebäck. Schnell und unkompliziert. Hier mein Lieblingsrezept, mit viel Butter und Eiern, sehr gehaltvoll:

250g Butter, 120g Zucker (zusammen schaumig rühren), 2-3 P. Vanillezucker, P Salz (dazu geben), 8 Eier, 500g Mehl, 2 TL Backpulver, ca 300-400ml Milch (nach und nach darunter rühren und Teig 15 min ziehen lassen)

Wer mag, gibt Zimt, Kardamom,…dazu.

Mit Quittenapfel Marmelade oder Brombeergelee oder ganz klassisch mit Puderzucker, lecker… und wer es mag, auch noch mit Sahne.

Ein paar Impressionen vom Weihnachtsmarkt bei der Burg Wissem möchte ich noch zeigen. (Leider war die Burg, in der das Bilderbuchmuseum ist, eingekleidet).Wie man sieht, mochte ich die weihnachtlichen, skandinavisch angehauchten Elfen. Morgen ist übrigens auch das Lichterfest Lucia! Nach dem alten Kalender war dies die Wintersonnenfeier. Im 19. Jahrhundert gab es erste Lichterfeste des unterschiedlichen Brauchtums, mit langen weißen Gewändern, dem Kerzenkranz auf dem Haupt der Mädchen und dem leckeren Safrangebäck. Vor allen Dingen in Schweden, aber auch den anderen skandinavischen Ländern ist dieser Brauchtum bekannt.

Wünsche Euch eine schöne Woche! Macht es Euch gemütlich.

schöne Zeit

Plätzchenzeit!

Heute habe ich mich endlich mal an das Plätzchenbacken gemacht. Kokos – Spritzgebäck sollte es werden.

Aus dem *Weihnachtliche Leckereien…* habe ich die Idee umgesetzt, natürlich gleich doppeltes Rezept:

(hier für 50 Stk, wie im Buch angegeben, die Zutatenliste)

100g Kokosrasplen, angeröstet in der Pfanne, 150g brauner Zucker, 150g weiche Butter, etwas abgeriebene Orangenschale, 1 Ei, 40 ml Kokosmilch, 1 EL Kokossirup, 200g Mehl, 50 g Speisestärke, 200g weiße Kuvertüre, Koksraspeln zum Bestreuen und kleine kandierte Ananas Stücke

Ich muss gleich dazu sagen, ich hatte keinen Kokssirup, dafür hatte ich eine Dose Kokosmilch und darin setzt sich immer etwas K.-Butter oben ab. Die habe ich statt dessen dazu getan. Außerdem, wie es schon mal kommt, man ist sich ja so sicher, dass man alles hat und dann ist die Kuvertüre Vollmilch und nicht weisse Schokolade. Aber ich denke, es darf improvisiert werden, oder?

Also, Kokosflocken in einer Pfanne anrösten, sie werden dadurch aromatischer. Nun benötigt ihr zum Zerkleinern von Kokos und Zucker eine Mühle oder Mixer. Passt nur auf, das sich der feine Zuckerstaub nicht zu sehr überall reinsetzen kann. Nehmt nicht zu viel und schüttet das gründlich aus in die Rührschüssel. Mit der Butter wird es nun schaumig geschlagen, dabei kam die Kokosbutter bei mir schon dazu. Sollt Euch der Teig durch die Kokosbutter zu weich sein, reicht i. R. ein Löffel Mehl dazu. Nacheinander dann alles weitere dazu geben und kühl ruhen lassen. Im Wasserbad nun die Schokolade scmelzen. Wenn Ihr dann die „gespritzten“Kekse in den auf 210 C vorgeheizten den gebt, achtet bei den angegebenen 12-15 Minuten etwas auf die Bräune. Ich habe festgestellt, dass es sehr auf die Größe u Form ankommt. Meine ersten waren schnell fertig und etwas zu braun, ausserdem in der Ausfertigung zu dünn. Wenn die Kekse abgekühlt sind, in die flüssige Schokolade tauchen und mit Kokosflocken und kleinen, kandierten Ananas Stückchen dekorieren. Ups! Noch ein Geständnis! Keine Ananas, denn nur grosse Stücke gefunden.

Bei mir ist dann prompt die „Keksmaschiene“ kaputt gegangen. Kein SPRITZgebäck mehr möglich. Ein Improvisation Versuch mit der Tülle der Kekspresse und einer Plastiktüte scheiterte auch. An dem Abend hatte ich dann auch nicht mehr die Geduld weiter zu machen und habe lieber in mein Nikolaus Geschenk rein geschaut, Downton Abbey, die Finale Staffel. Ach, Danke Schatz!20161211_100852

Aber überlegt habe ich noch weiter und ich werde nun aus dem Teig mit der Hand „Würstchen“ formen. Schöne stylishe Bilder wird es hier daher, ( mal wieder,) nicht geben. Abgesehen davon entstehen hier diverse Weihnachtsgeschenke die ich aber größtenteils nicht zeigen kann, sollen ja Überraschungen werden.

Und? Seid Ihr schon in Hektik verfallen? Also man hat ja sowieso genug Alltag, aber die Adventszeit… Es wird schon schwieriger, das besinnlich und als Vorbereitung auf Christie Geburt zu sehen, so man denn gläubig ist. Eigentlich hat es doch etwas von emotionaler Erpressung, wenn wir auf den Punkt dann nach so anstrengenden, nervigen Tagen feiern. Aber auch das gehört da irgendwie zu. Und würden wir es sonst so feiern? Uns so freuen? Ich bekomme bestimmt auch wieder die Weihnachtskrankheit.

In diesem Sinne, macht es Euch (erst recht) gemütlich!

Mehr Advent

Hallo zusammen!

Wünsche einen schönen 2. Advent gehabt zu haben. Wir hatten ja ein schönes Wochenende mit viel Sonne und kalten Temperaturen. Wenn ich morgens im Dämmerlicht mit dem Hund gehe, versuche ich das mehr schlecht als recht mit dem Handy per Foto einzufangen.

Eisblumen und Weichzeichner bestimmten den Morgen. Sobald die ersten Sonnenstrahlen zögerlich über den Horizont lukten, huschten trotz klirrender Kälte erste Vögel durch das Geäst. Laut schimpfend turnte ein Eichhörnchen durch die Hecke, unten im Laub raschelte es, ein kleines Raubtier?

Es war, als müssten sich die Tiere gegen die Unbillen der Natur stemmen, obwohl es sicher eher der Hunger war, nach einer kraftzehrenden, kalten Nacht, der zu so viel Aktivität fühte. Ein Schwarm Girlitze flog in der Hecke immer wieder vor mir auf, laut zwitschern. Ich kann Euch gar nicht sagen, wie gut einem so ein Morgen tut, wie viel Kraft er einem gibt. Auch wenn man gerade, trotz Handschuhe, eisige Finger hat und einem der Atem gefriert, so möchte man nirgendwo anders sein!

Daheim hab ich ein wenig gebastelt. Sowohl mit Papier, als auch mit Fensterfolie, habe ich Vorlagen aus einem geliehenen Buch umgesetzt. Inspiriert ist alles bei diesem Titel von scandinavischer Volkskunst.

Außerdem waren wir auf dem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt. Wie gut der heisse Met doch bei der Kälte schmeckt und man seine Hände gegen den Tonbecher pressen kann. Und es gab wieder die würzige Reispfanne, serviert in Kohlblättern. Die Herren sind lieber zum knusprige Spanferkel Essen gegangen. Ein köstlicher, würziger Mocca und süsser Datteltee im Kaffeezelt rundete das Ganze ab. Außerdem kommt man dort immer in ein kleines Gespräch, genau wie es sein sollte. (Dort hat mir mein lieber Schatz auch das Dromedar Plätzchen gekauft, ich finde es nur zum Aufessen fast zu schade.) Schon letztes Jahr habe ich vom Siegburger Weihnachtsmarkt berichtet. Dieses Mal könnten wir der Geschichte vom rheinischen Esel lauschen, der den weiten Weg zum Jesuskind auf sich genommen hatte. Nur mit einer Bauchkiste und ein paar Stofftieren, zauberte der Märchenerzähler auf unvergleichlich rheinische (Mund)Art den Umstehenden ein Lächeln, oder sogar lautes Lachen in s Gesicht. So möchte ich diesen Blogpost auch beschließen, zaubert Euch auch ein Lächeln auf s Gesicht, habt schöne Tage und lasst keinen Stress aufkommen!

(Ps. Ich werde jetzt mal schauen, welches der vielen Plätzchenkandidaten ich als erstes backe. Werde sicher berichten…)

Advent, Advent…

Hallo und einen gesegneten ersten Advent. Nun ist es soweit, die Vorbereitung auf die Ankunft des Friedensfürst hat begonnen.

Das  Wetter der letzten Tage hat es sehr gut mit uns gemeint. Fast klare Nächte, aber nicht zu kalt. Wenn ich morgens mit dem Hund raus gehe, ist es frisch und die Vögel fangen an zu zwitschern, verhalten erst das perlende „tacktack“ der Rotkehlchen, bald zwitschern Meisen, die Elstern haben sich zu Schwärmen gefunden und fliegen schimpfen über uns und Amseln huschen in s Geäst.

Kraniche sind gezogen. Sonnige Tage! Novembertage zum Genießen!

Für einen Geburtstag habe ich als zum ersten Mal Jersey genäht.

Eigentlich nichts Besonderes, aber das erste Mal ist ja immer etwas Neues und bedarf längerer Vorbereitung. Außerdem hatte ich erste Weihnachtsbücher aus der Bücherei geliehen. Und natürlich findet man immer mehr Ideen als man umsetzen kann.

Bestimmt werde ich noch welche zeigen, die Sterne aus Zündhölzer z. B., oder das Spritzgebäck mit Kokosflocken.

Nachbarn haben ihren Kirschbaum beschnitten, so habe ich schon verfrüht Barbarazweige bekommen. Von dieser lieben Nachbarin habe ich auch wieder einen selbst gebundenen Kranz bekommen. Daraus habe ich dieses Jahr den Adventskranz gemacht. Wir freuen uns auf erste Weihnachtsmarkt Besuche, natürlich den mittelalterlichen in Siegburg. Am 3. Adventswochenende ist ein besonderer in Troisdorf…

Ich werde bestimmt etwas zeigen. Habt einen besonderen Tag und eine schöne Woche!

Rettung vor dem Frost

Brrrr… ist das kalt geworden die Tage, stürmisch und manchmal noch ein fieser Nieselregen neben Regengüssen, kein Wetter um gern rauszugehen.

Zwischen dem Laub der Trauerweide auf dem Gehweg vom Nachbarn, stach das Grün dieser Raupe regelrecht hervor, sie bewegte sich nach der kalten Nacht kaum noch. Schade, ich wünschte Ihr viel mehr, sie könne sich wenigstens noch verpuppen und über den Winter in einem heimeligen Versteck die Metamorphose durchmachen und im Frühling als Nachtschwärmer oder Tagschmetterling erwachen. Was sie wohl träumen würde? Ich habe sie zwischen das Birkenlaub gelegt, dass ich wegfegen musste und welches nun als Schutz und Kompost in meinem Vorgarten zwischen den Sträuchern liegt. Leider vermute ich, dass sie dort eher Vogelfutter wird. Aber wenn man durch diesen tristen Novembertag stapft, mag man lieber an Schmetterlingsträume denken. Ich habe dann auch mal nachgeschaut, es müsste ein Pappelschwärmer sein. im-traum

Noch während ich das hier schreibe, ging mir im Kopf herum, dass mir diese Idee von eine Bilderbuch in`s Hirn gepflanzt wurde – und behielt Recht. Übrigens ein wunderschöne Bilderbuch… haben es der Engerling und die Raupe nicht gemütlich auf dem Bild?  Wenn Ihr mal ein Geschenk für Kindergartenkinder sucht, die vielleicht auch kleine Träumer und/oder Entdecker sind…

Dann hatten wir ja einen super Vollmond. Natürlich sieht er auf dem Foto hier genau so aus, wie sonst auch. Aber dieser „Hof“ drum herum, verriet, dass es sehr kalt werden würde in der Nacht und es sah diesmal (gefühlt) besonders beeindruckend aus. Der Erdtrabant war 14% grösser und 30% heller, so nah an der Erde.

Außerdem habe ich die letzen Peperoni und grüne Tomaten noch schnell reingeholt.

Mit Basilikum, schwarzem Kümmel, Kräutersalz und passierten Tomaten,Zucker und weißem Balsamico habe ich daraus noch mal eine scharfe Soße gemacht. Dafür habe ich die Kerne drin gelassen, denn die grünen Peperoni haben keine besondere Schärfe mehr. Dann den Zauberstab zum Schluss eingesetzt und alles ganz heiß umgefüllt, für später im kalten Winter, eine kleine Erinnerung an wärmere Jahreszeit.

Apfelmus mache ich noch immer fleissig, heute mal wieder mit Zimt. Ich esse so gerne Kartoffelpüree oder Reibekuchen mit Apfelmus, meine Leibspeise!

Natürlich sind jetzt auch diverse Pflanzen reingebracht worden. Geranie und Schmucklilie müssen im Keller bei weniger Licht überwintern, die Rittersterne brauchen jetzt erst mal einen dunklen Ort, damit sich die Blüten im Winter irgendwann hervortrauen. (Ich hab die Pötte mit den grossen Knollen und dem einfachen Blattgrün nach der Blüte im Sommer immer in einer Ecke im Garten versteckt, hoffentlich an Dünger gedacht, damit ich wieder eine oder gar zwei Blüten für den Winter bekomme.) Die Fensterbank im Wohnzimmer ist nun auch recht voll mit den restlichen Pflanzen. Leider habe ich nicht so viele Möglichkeiten sie hell genug zu „präsentieren“. Und dabei stehen die Sukkulenten noch an der Hauswand draußen, erst wenn es noch kälter wird, kommen auch sie rein.

Dummerweise warten noch ein paar Wildtulpenzwiebeln darauf eingepflanzt zu werden. Die Rizome der Dalie wurden ausgebuddelt und werden erst nach den Eisheiligen wieder eingesetzt, wenn ich den Pott, in dem ich sie verwahre, nicht vergesse. Altes braunes Grün und Samenstände bleiben bei mir auch immer stehen, als Schutz, Kompost und Futter. Vögeln und Insekten macht man damit eine Freude, schön anzusehen ist es nicht unbedingt immer. Aber manchmal zaubert der Herbst und der Winter auch gerade dort dann mit Eisblumen…

Wünsche Euch schöne Tage!