Hiddensee

Ihr Lieben,

zum ersten Mal sind wir von Rügen aus auf die kleine Nachbarinsel Hiddensee gefahren, per Fähre. Die Insel ist vielen als *Künstlerinsel* bekannt, vor allen Dingen durch Gerhart Hauptmann, (Deutschunterricht: „Die Weber“, „Der Biberpelz“, Nobelpreisträger,)  der hier u.a. lebte und auch begraben ist.

Noch beachtenswert finde ich aber die vielen malenden Künstler, vor allen Dingen Frauen, die hier lebten. Weil aber so schönes Wetter war und wir nur einen Tagesausflug machten, habe ich mir die Bilder nur in einem Buch angesehen. (Aber wen es interessiert, Link ist im Bild beigefügt.)

 

Die Insel kann man nur zu Fuss, mit dem Rad oder per Kutsche bereisen. Das hält viele Touristen nicht davon ab, trotz des recht hohen Fährpreises, die Insel mal zu besuchen. Wenn man sich nicht vom Trubel abschrecken lässt, gibt es auch viele ruhige Momente und Ecken.

 

 

Besonders gut hat mir die kleine Kirche gefallen.

Ein paar Fotos fehlen noch, die sind mir bei der Übertragung irgendwie unterschlagen worden, die reiche ich nach.

Habt eine schöne Zeit!

Alles was ich brauche

Alles was ich brauche sind ein paar Tage Jahre am Strand.

Nein, natürlich brauche ich noch Anderes, aber wenn ich mir so die Bilder von Rügen ansehen, denke ich wieder an die Weite des Meeres, die Stille des Boddensees, dieses unglaubliche Blau, sein Rauschen und sein erfrischendes Nass.

Warum wir wohl so eine Sehnsucht nach der Weite des Meers haben?

 

Meer

ich wollte dich beschreiben

doch da hatten

deine Wellen schon

meine Gedanken

hinter den Horizont

getragen

ins erste Morgenlicht

so stehe ich hier

und schweige

umgeben vom Rauschen

und der Unendlichkeit

des Augenblicks

Engelbert Schinkel

 

Hier entstanden die Fotos: Bodden, Schaabe, Hiddensee, Sassnitz, Nationalpark

Lesewetter

Hallo Ihr Lieben,

so ein Wetter, meine Güte, wenn wir so ein Wetter nicht hätten, worüber würden wir reden?

Nein, keine Sorge, ich wollte Euch nur ein Buch an s Herz legen.

Nachdem ich in der Bücherei Underground Railroad von Colson Whitehead  buch  geholt und auch kurz reingeschaut habe, bin ich gefangen. (Ich hatte irgendwo auf einem Blog auch schon mal was drüber gelesen, aber ich gestehe, ich weiss nicht mehr wo, sorry.) Nicht, dass ich nicht genug Lesefutter gerade habe und es gefällt mir auch was ich gerade lese, aber hier haben mich die ersten Zeilen schon gepackt. Seid langem mal wieder bei einem Buch schon auf den ersten Seiten. Nun, der Autor hat aber auch schon so einige Preise abgeräumt: National Book Avard und Pulitzer Preis u.a.

Sein Sprache hat mich sofort berührt. Dabei fängt das Buch damit an, wie die Oma der Hauptdarstellerin als schwarze Sklavin aus ihrer Heimat entführt und verschleppt wird und das ist gar nicht *berührend*. Ihre anderen Familienmitglieder sieht sie nie wieder, Selbstmordversuche auf dem Sklavenschiff scheitern, sie wird immer wieder weiterverkauft. Zur Geschichte von Cora, der Hauptdarstellerin des Romans, bin ich gerade erst gekommen. Sie wird fliehen und durch diese Untergrundorganisation *Underground Railroad* durch Amerika geschleust. Immer nur kurz erfährt sie Hoffnung und Innehalten, weiter geht die Flucht. Cora arbeitet z.B. in einem Museum als *lebendes Ausstellungsstück*, nicht wie wenn wir in ein Museumsdorf gehen, wo uns ein Schmied zeigt, wie man früher geschmiedet hat.  Lernen wir etwas über Menschenwürde, Mitgefühl, Hass, Brutalität, Hoffnung, Selbstbestimmung?

Auch wenn ich erst angefangen habe, möchte ich Euch das Buch schon jetzt empfehlen. Denn bei dem Wetter haben wir doch einfach mehr Zeit für Bücher, oder?

 

 

 

Dies und das…

Hallo zusammen.

Letzten Freitag hatten wir die Gelegenheit auf einer „open bottle party“ mal Whisky zu probieren, die man sonst nicht so in ein Glas bekommt. Leider und Gott sei Dank hatten wir nur eine begrenzte Anzahl von Punkten zu vergeben, besonderen Scotch musste man mit mehr Punkten holen. Z.B. einen Mortlach 1961/95 oder sehr fein: Kilchoman Machir Bay und Ardbeg Uigeadail. Mein Schatz hatte einen absolut unschlagbaren Port Ellen! Es war ein sehr schöner Abend auch mit Erinnerungen an Schottland.

Slainte! Dann muss ich Euch einen Sperrmüll Fund zeigen. Auch wenn ich noch nicht genau weiss wo das Schmuckstück hin soll, u.a. weil er rot angemalt ist. Wie kann man so etwas einfach wegwerfen?

Und diese zwei Stempel hab ich geschnitzt.20170912_092853Freche Früchtchen für zwei nette Mädchen.

Schon lange wollte ich Müsliriegel selber machen. Es gibt unzählige Rezept im Netz, ich hab mich etwas inspirieren lassen und einfach mal losgelegt mit:

Zarten Haferflocken, einer Nussmischung für Salate, gehackte Mandeln, Schokotropfen, etwas Kokosflocken, Agavendicksaft und Honig, ungesüsstes Erdnuss- und Mandelmuss.

In einen Teil der Masse kamen noch einige getrocknete Berberitzen. Wenn Ihr so was ausprobiert, achtet einfach darauf, dass die Masse klebrig genug ist, damit sie hinterher nicht zu bröselig sind. Bei 180 Grad kam die ausgebreiteten Masse für ungefähr 30 Minuten in den Ofen. Sind super lecker und weniger süss als gekaufte und echte (wandelbare) Energiebomben.

So war dies und das, bunt zusammen gestellt. Hoffe, Ihr habt eine schöne Woche, bei dem usseligem Wetter draußen muss man sich ja irgendwie aufheitern! Macht es Euch gemütlich.

 

 

Wochenende

Hallo!

Da das Wochenende eher ruhig und regnerisch daher kommt, werden ich ein wenig in Fotos schauen, die Tomatensamen, (welche ich von Biotomaten – Bauernmarkt Gingst, Rügen – gesammelt habe,) gut verstauen, Stempel schnitzen und lesen, …

Eigentlich habe ich schon ein zweites Mal Pech mit den Tomaten. Regen, Sonne und Urlaub immer zum falschen Zeitpunkt. Mal sehen, ob ich nächstes Jahr dann doch wieder in Töpfen am Haus ziehe. Überdacht sind sie leider auch dort nicht.

Wahnsinn, dass Gartenjahr geht seinem bunten Ende entgegen, in die Winterpause und man plant schon wieder für das neue Jahr.

Euch ein schönes Wochenende und macht es Euch gemütlich.