Fuchsgescheit

 

Hallo Ihr Lieben!

Alles erscheint mir jetzt schon viel heller. Trotz oder gerade weil es so frostig ist. Die Luft ist ganz klar und frisch. Auch wenn es winterlich kalt ist, hab ich eher das Gefühl von beginnendem Frühling.

In der strengen Kälte schnürt hier ein Fuchs auf der Futtersuche. Mäuschen, aufgepasst!

Das ich Füchse mag, hab ich hier schon das ein oder andere Mal geschrieben. Und er ist natürlich ein wunderschönes Motiv!

Vulpes vulpes

Der Fuchs gilt bei uns Menschen als besonders schlau. Deshalb wird er auch „Reineke“ oder „Reinhard“ genannt – das bedeutet „der durch seine Schlauheit Unüberwindliche“.
Er gehört zur Familie der hundeartigen Raubtiere und dank seiner hervorragenden Anpassungsfähigkeit ist er dem Menschen auch bis in die Großstädte gefolgt. Da seine Sinnesorgane gut an die Nacht und die Dämmerung angepasst sind, sehen wir den Rotfuchs nur selten. Auch ist er gegenüber Veränderungen in der Natur erst mal mißtrauisch und wenn es geschneit hat, wartet er oftmals länger im Bau. Danach kann man aber seine Spuren gut im Schnee sehen. Wie Perlen sind die Pfoten hintereinander aufgereiht.  Auch wenn es sehr stürmisch ist und er nicht gut höhren kann, bleibt er lieber versteckt. Aber im Winter ist auch die Ranzzeit und da sind sie dann manchmal doch etwas längere Strecken unterwegs. In dem hellen Frost/Schnee kann man den Rotfuchs dann gut sehen.

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Euch ein schönes Wochenende, macht es Euch warm und gemütlich!

Kritik des Herzens

Es saß ein Fuchs im Walde tief.
Da schrieb ihm der Bauer einen Brief:
So und so, und er sollte nur kommen,
’s wär alles verziehn, was übel genommen.
Der Hahn, die Hühner und Gänse ließen
Ihn alle zusammen auch vielmals grüßen.
Und wann ihn denn erwarten sollte
Sein guter, treuer Krischan Bolte.
Drauf schrieb der Fuchs mit Gänseblut:
Kann nicht gut.
Meine Alte mal wieder
Gekommen nieder!
Im übrigen von ganzer Seele
Dein Fuchs in der Höhle.

Wilhelm Busch

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Jungfüchse auf Rügen im Schilf

erste vorsichtige Anzeichen

….für den kommenden Frühling!

Hallo Ihr Lieben.

Auch wenn es zZt. ja winterlich kalt ist, so macht es doch viel mehr Spass, draußen zu sein. Auf den letzen Hundegängen konnte ich schon wieder im Hellen gehen. Außerdem sind die Vögel schon oftmals aktiv. Die Gebiete werden mit Gesang erobert und gehalten. Die Amselmännchen jagen sich. Vorgestern hatte ein Bussardpärchen keine Möglichkeit mehr, am Horst weiter zu bauen,denn die Krähen waren immer um sie herum. Wenn man aufmerksam schaut, sieht man überall im noch kahlen Geäst die beginnenden „Neubauten“ der Vögel. Als am Montag die Sonne, nach dem Nachtfrost wenig später, die Luft etwas erwärmte, war ein grosser Schwarm Meisen emsig unterwegs und dazwischen ein Diestelfink. (Das ist eigentlich ein Zugvogel, oft in kleinen Schwärmen ziehend.) Am matschigen Feld vorbei, welches nun vom Frost erstarrt ist,  habe ich einen hungrigen Sperber wegfliegen sehen. (Wieso hungrig? Hallo? Der hatte um die Zeit bestimmt noch nicht gefrühstückt, da sind auch immer so viele Leute mit Hunden unterwegs, gerade mal hell geworden, der arme Vogel.) Über dem alten Nistplatz der Turmfalken ist momentan viel Geschrei, argwönisch von einer Gruppe Elstern beobachtet. Die Turmfalken werben wohl um ein Weibchen. Letze Woche kreisten noch zwei Männchen, nun ist es nur noch eins.

Die hübschen Weidenkätzchen sind nun vielerorts aufgegangen, aber die lasse ich immer stehen, sind ja geschützt, als erste Bienentracht. Aber auch viele andere Sträucher zeigen schon grüne Knospen. Von der Schlehe/Schwarzdorn werde ich mir die Tage mal ein paar Zweige in die Vase stellen, wenn der Frost vorbei ist. Sind bei Euch auch schon vor einiger Zeit erste Kraniche gezogen? Aber da war es noch viel milder, jetzt bereuhen sie bestimmt, so früh los geflogen zu sein. Leider sind von den gefiederten Freunden wenig Bilder zu sehen, da ich sie nicht wirklich vor die Linse bekomme. Immer, wenn ich die Kamera unter der Jacke und aus der Hülle gepackt hatte, waren die Vögelchen fortgezwitschert. (Aber die Kälte ist ja nicht gut für Elektronik)

Zwischendrin gab es tatsächlich auch einen Tag mit Schnee, der liegen geblieben ist. Zum Schlitten fahren reichte es noch nicht und am Nachmittag war die Sonne auch so erfolgreich, dass kaum noch weisse Flecken zu sehen sind. Ich bin zu den Highlandern gelaufen. Dort sind auch immer eine Unmenge Kaninchen. Unsern Hund interessiert das aber nicht besonders.

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Nun, aber einen frühlingshaften Stempel habe ich mir noch mal gemacht. (Wobei mir beim Anblick dieses Highlanders schon das nächste Motiv in den Schoß gefallen ist, oder? einfach urig!)

Und weil mir das so viel Freude gemacht hat, sowohl Draußen, als auch mein neuer Vogel, zeige ich das beim Freutag! 

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Habt eine schöne Zeit und feiert – wenn Ihr mögt – lustig Karneval!

Röllchen

Hallo Ihr Lieben.

Tja, Röllchen gibt es im Winter ja häufiger an Stellen, die wir nicht so gerne hätten. Die „geliebten“ Problemzonen. Aber ich möchte Euch heute ein Familienrezept für gebackene Röllchen zeigen. Eine Leckerei, die auch für weitere Röllchen am Bauch verantwortlich sein könnte.

Eigentlich gibt es dieses Gebäck eher nach Weihnachten, besonders als Neujahrsgebäck ist es Euch vielleicht bekannt. Wir haben aber eh um diese Zeit so viel gegessen und noch Plätzchen gehabt, dass ich dieses Backen verschoben habe. Toll ist nämlich auch bei dem Gebäck, dass man es trocken, in Dosen, länger verwahren kann. Wenn man es schafft, daraus eine Waffel zu formen, kann man theoretisch Eiskugeln darin tragen. Aber ich habe das noch nie hinbekommen.

Dazu benötigt Ihr nur ein spezielles Röllcheneisen, ähnlich dem Waffeleisen. Dann stellt Euch ein paar schmale Gläser hin, darin kühlen die zusammen gerollten Röllchen aus und werden fest. So behalten sie dann die Form. Das Backen geht recht schnell. Ausserdem ist es auch ein schönes Mitbringsel.

Diesmal nehme ich das Rezept meiner Urgroßmutter, ich habe es entziffert, aber noch nicht vorher ausprobiert. Hier die Zutaten:

200 g Butter, 500 g Mehl, 5 Eier, 250 g Zucker (hier steht noch ein Wort vor, welches ich nicht richtig entziffern kann, so dass es auch Sinn ergibt), 2 Teelöffel Zimt

Butter und Zucker habe ich gut vermengt, bis in der weichen Butter der Zucker sich auflöst. Dann mit den Eiern zusammen schaumig rühren und dann erst das Mehl dazu geben. Der Teig wird recht zäh und kann nur mit Hilfe zweier Esslöffel portioniert werden. Denkt daran, dieses Rezept ist recht alt, da haben viele Hausfrauen gusseiserne Waffeleisen und Röllcheneisen über dem Holzofen benutzt. Aber ich versichere euch, es funktioniert gut und nach dem ich es einmal raus hatte, funktionierte es immer besser. Ich habe einen Esslöffel voll Teig in die gefetteten Scheiben getan und diese dann so runter gedrückt, dass der Teig knapp austrat. Wie lange gebacken werden muss müsst ihr ausprobieren, je nach Waffeleisen. Leicht ist das Rollen nicht. Ich hab mit einem Messer und einem Stiellöffel gearbeitet und zum Schluss hatte ich Runde Röllchen.

Ich kann Euch ausserdem sagen, der Geruch alleine hat mich schon an die Kindheitstage erinnert. Und Geschmack und Konsistenz waren perfekt, wie früher! Auch wenn meine Daumen und Finger rot sind und leicht schmerzten vom Einrollen, es war dies definitiv wert. Ich habe meine Uroma nur aus Erzählungen meines Vaters kennen gelernt und auch meine Oma nur als Vorschulkind, daher weiss ich nicht, ob meine Röllchen den Ansprüchen genügen, denn meine Uroma hat sehr gern süß gebacken, das sieht man auch am Buch. Viele deftige Bereiche haben keine Eintragungen. Beim Nachtisch oder Gebäck gibt es viele Seiten, auch mit „Gebrauchsspuren“. Auch meine Oma war eine große Bäckerin. Eine der wenigen Erinnerungen an sie sind ihre wunderbaren Hexenhäuschen, ihre Weihnachtsgeschenke an die ersten Enkelkinder.

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Und da es Draussen kalt und winterlich ist, kommt so ein Seelenwärmer genau recht!

Wie ihr übrigens den Fotos entnehmen könnt, ist alles in Sütterlin geschrieben. Ich hatte zwar ein Lesezeichen mit dem Alphabet,  aber hier im Sozialkaufhaus entdeckte ich im Vorbeigehen dieses tolle und hilfreiche Buch. Man kann damit die alte, preußische Schreibschrift lesen und schreiben lernen. (Sie hat ihren Namen nach ihrem Entwickler Ludwig Sütterlin, der sie zur Vereinfachung der Schreibschrift entwickelt. Ja, es war nämlich aufgekommen, mit Stahlfedern zu schreiben und dafür benötigte man eine flüssiger zu ziehende Schrift. 1915 wurde sie an den preußischen Schulen eingeführt.)

Kinderzimmer!

Kein Zutritt für Erwachsene       Kinder haften für ihre Eltern

Mal ein anderes Türschild, oder? Habt Ihr es lesen können?

Und weil ich das alles auch sehr kreativ finde, geht das auch an den creadienstag!

Euch eine gute Zeit!

 

Ps. Bitte die Fotoqualität zu entschuldigen, künstliches Licht in den Abendstunden – und wer hätte schon gewusst, wie lange die Röllchen halten

Mehr Licht

Hallo Ihr Lieben.

Das Wetter hier schlägt wieder Kapriolen. Einen Tag haben wir es schön und sonnig, dann windet es ordentlich und schüttet. Nach der Nacht des Supermondes, den wir auch dank dichter Wolken nicht sehen konnten, wachen wir bei wolkenlosem Himmel auf. Es ist wieder winterlich kalt. Dieses Auf und Ab macht einem zu schaffen. Infekte hat zZt. wohl jeder in der Familie. Aber, alle sind auf dem Weg der Besserung, dass ist doch ein Grund sich zu freuen!

Nun aber zu meinen neuen Stempeln:

Passend zu meinen vielen Meeresbewohnern habe ich jetzt auch das Segelschiff fertig geschnitzt. In Linoleum habe ich es schon vor Jahren mal für T-Shirts gemacht, muss ich jetzt unbedingt mal raus kramen und dann alle maritimen Drucke zusammen setzen. Segelschiffe verkörpern für mich Reise, Freiheit, Abenteuer, Schönheit und Geschichte(n). Natürlich glorifiziert. Keinesfalls wollte ich zur Zeit der Segelschiffe dort arbeiten, war ein Knochenjob, oder lange damit reisen müssen. Die Unbillen, die eine Segelreise damals mit sich brachte, mit dem wenigen Platz, schlechter Ernährung und den Naturgewalten, denen Schiff samt Mannschaft ausgesetzt waren, können wir uns kaum vorstellen.

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Trotzdem faszinieren uns diese Schiffe immer noch! Ich lese auch gern Bücher aus dem Bereich, wie Horatio Hornblower (C.S.Foster) oder die Romanreihe um Captain Jack Aubrey ( Patrick O’Brian) und seinen Schiffsarzt/Freund Stephen Maturin. Die Seefahrerromane um Hornblower sind in England so bekannt, dass viele Engländer denken, er habe die Schlacht von Trafalger entscheidend mit geschlagen.

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Ein paar kleine Stempel zum Füllen sind dann gleich auch noch dazu gekommen. Draussen hatte der Himmel während der Schaffenszeit seine Schleusen geöffnet, da hatte ich irgendwie kein schlechtes Gewissen, noch länger zu schnitzen. Ein kleinen Narwal ist dazu bekommen. Ich überlege, diesen Zahnwal noch mal etwas größer zu machen, genau wie ein größeres Seepferdchen.

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Beide sind schon besondere Meeresbewohner. Das Einhorn der Meere, dessen Horn sicher zum Mythos des Einhorn beigetragen hat, trägt nämlich einen verlängerten Eckzahn vor sich her. Wilde Vermutungen ob der Verwendung dieses Zahns gibt es. Zum Kampf wird er nicht eingesetzt, wohl aber als Prügel, um Beute zu betäuben. Dies wurde letztens beobachtet. Wahrscheinlich ist auch die Theorie der Orientierungshilfe.

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Das es bei der Fortpflanzung der Seepferdchen eine Besonderheit gibt, ist wohl eher bekannt. Hier schlüpfen nämlich die Jungtiere aus der Tasche des Männchen. Die Weibchen produzieren einen Vorrat an Eiern und legen diesen Dottersack in die Bauchtasche des Männchen, wo dann die Befruchtung erfolgt. Und so werde dann Drachen schwanger. Seepferdchen sind nichts desto trotz Fische, auch wenn das Äußere dies ja wirklich nicht vermuten läßt.

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Quelle Die Welt

Heute ist Maria Lichtmess! Mehr Licht, sichtbar! Und weil ich mich auch so über mein maritimes Allerlei freue und am Wochenende noch mal die bildgewaltige Verfilmung *Master and Commander* sehen will, einen meiner Lieblingsfilme, schicke ich dies zum Freutag.

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Russel Crow als Jack Aubrey

Euch ein schönes Wochenende!

Versuch macht kluch

Hallo Ihr Lieben.

Ja, ich weiss, dass schreibt man *klug*. Aber den Spruch kennt ja doch der ein oder andere so, oder?

Ich habe versucht, eine Pappdose direkt zu bestempeln. Auch mit Stempeln, die bereits aufgeklebt sind und daher nicht so flexibel. Den Buckelwal habe ich mir doch noch mal für mich selber geschnitzt, der war noch nicht aufgeklebt, daher lies der sich mit am Besten aufdrucken, die Nautilus ging natürlich, weil sie so klein ist. Und der Deckel war auch noch relativ einfach, da man ihn ja gut halten und gegen drücken kann. Aber bei den Seiten…DSCN4144

So habe ich gelernt, dass ich doch lieber Dosen bemale, denn sie zu bestempeln.

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Insgesamt ist es wirklich so viel einfacher, glatte Oberflächen zu stempeln. Zum ersten Mal habe ich ja auch weisse Farbe genutzt. Leider ist diese doch von der Qualität her nicht so gut, war aber das Einzige Weiß weit und breit und ich mag auch nicht nur deswegen viele Kilometer und Parkhaus usw auf mich nehmen.

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Den Dreimaster werde ich Euch ein anderes Mal zeigen. Heute ist das Wetter, welches uns ja im Februar wirklich nicht verwöhnt hat, viel zu schön. Da geht es doch lieber mal nach Draußen. Dem Sohnemann wurden auch schon die Haare im Garten geschnitten. Über die Locken freuen sich dann hoffentlich die Vögel, ansonsten verweht da Haar über den Rasen und ist guter Dünger – und ich muss sie nicht mühsam weg saugen.

Die Dose schicke ich jetzt – obwohl sie mich nicht wirklich überzeugt hat – zum creadiesnstag. (Aber der Buckelwal gefällt mir wieder sehr!)

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Hoffe sehr, Ihr könnt auch etwas Sonne geniessen. Hier sind ganz plötzlich die Frühblüher da. Wunderschön. Und morgens singen die Vögel schon, wenn ich (endlich im Dämmerlicht los und im Hellen heim) mit dem Hund gehe. Am Wochenende ist Maria Lichtmess, ab da – so Volksweisheiten – merkt man, dass es heller wird.

Habt eine schöne Zeit!