Hallo Ihr Lieben.
(Werbung durch Namensnennung in Wort und Bild sowie Verlinkung)
Eine etwas provokante Überschrift und eigentlich stimmt sie nicht mal. Denn es geht eigentlich um den Eber, den männlichen Schwarzkittel. Schon vor Jahren habe ich einen keltischen Keiler ( Jägersprache für Eber, mit den zwei kK klingt das aber so gut!) in Linol geschnitzt. Dieses gewichtige Tier ist seit dem ein Dauerbrenner auf Shirts. Wer möchte nicht ab und zu ein Wildschwein sein. Inspiriert wurde ich nach einer Reise gen Irland.

Kaum ein anderes Tier steht so für Anpassungsfähigkeit und Kraft, für Schmutz und Schläue, für Soziales und Unterschätztes, wie das Schwein. Nicht zu vergessen, dass es auch noch Glück bringen soll!

Schon in der Antike gab es Erzählungen, der Kampf Herakles gegen den Erymanthischen Eber oder Arthemis, die Wildschweine auf die Erde schickt um mit ihrer Verwüstung der Ernte Rache zu nehmen. In der Edda wird der legendäre Särimnir erlegt, nur um am nächsten Tage wieder aufzuerstehen und erneut gejagd zu werden. Bei den Kelten galt der Eber als Krafttier, Symbol des Kriegers, das altirische Wort *torc* bedeutet sowohl Fürst als auch Eber. In den Sagen um König Arthur kommt ebenfalls ein mysthischer Eber Twrch Trwyth vor. Das Märchen vom tapferen Schneiderlein kennt Ihr vielleicht eher, auch dort besiegt der listige Schneider einen Eber, der für viele Verwüstungen verantwortlich gemacht wird, aber noch nicht erlegt werden konnte. Früher war die Jagd auf Wildschweine auch um einiges gefährlicher. Stellt Euch vor, Ihr müsst so ein schlaues, grosses und kräftiges Tier nur mit einem Jagdspeer erlegen.

Ja, denn schlau sind Schwein nun mal wirklich. Und ihre *unsaubere Art* ist einfach Hautpflege und gut gegen alle ungebetenen Gäste, die in dem dichten Fell leben. Wer Andere also eine dumme Sau nennt, hat einfach keine Ahnung, dass er eigentlich gerade ein Kopliment macht, denn kaum ein Tier ist so intelligent, wie ein Schwein.

Natürlich musste ich auch noch einen Stempel schnitzen.
Schwein gehabt!
Verlinkt beim Freutag















Düster ist es immer noch draussen, ich habe ein wenig verschlafen, aber es ist Samstag und daher nicht schlimm. Heute ist der Tagesablauf sowieso etwas anders. Ein besseres Foto hätte ich gern gemacht, aber da waren die Batterien alle. Und Wasser ist gefühlt überall. (Ich hoffe, Ihr erkennt dies). Ohne Blitz ging es zu der Uhrzeit noch nicht. Nach dem Hundegang musste ich Müll rausbringen, dabei habe ich die
So langsam werden hier nach und nach alle wach. Der Jüngste geht heute morgen noch zum Friseur, keine angenehme Sache für ihn, (dichte, dicke Locken die ich nicht fotografieren darf), aber er hat selber gemeint, es sei nun Zeit. Ich stelle schon mal die ersten Sachen für ein gemeinsames Frühstück hin, aber noch hat keiner so recht Hunger, also schiebe ich mein Brettchen etwas zur Seite und mache mit den Messerchen und Stempeln weiter.
Und dann haben wir uns auf den Weg nach Köln gemacht. Und ich lies meine Kamera daheim. Und mein Handy hat nur ein miserables Foto gemacht. Und dann klappte die Übertragung nicht mal. (Nachträglich das *Herz* eingefügt*)
Dafür war der Besuch recht erfreulich! Anschließend haben wir dann noch eine Heimfahrt zurück in die Eifel gefahren und sind schnell wieder aufgebrochen gen eigenem Heim. Regen und Wind, bäh!
Als Belohnung gönnen wir uns einfach eine Pizza vom besten Service hier. Die Jungs sind noch unterwegs und wir genießen noch etwas Ruhe.
Einen besonderen Tropfen haben wir letztes Jahr geschenkt bekommen (also keine Werbung) und den geniessen wir nun.
Ich freue mich sehr über dieses Fundstück. Immer wieder gerne lese ich die *Spencer Krimis* und diesen kannte ich noch nicht, (auch keine Werbung!)
Ein paar letzte Kleidungsstücke muss ich noch auffalten und hoch bringen.
So langsam kann ich den Abend ausklingen lassen, die Stempel werden noch zu Ende geschnitzt.
Basstölpel hatte ich seid dem Beitrag über die Trottellummen vor zu schnitzen. Auf diversen Überfahrten gen Schottland und Irland haben uns diese wunderschönen Segler begleitet. Das ist schon viel zu lange her, (da hatte ich auch noch keine Digitalekamera, ich weiss nicht mal, ob es die da schon so gab). Manchmal hatten wir den Eindruck, dass diese Vögel nie mit den Flügeln schlagen müssen. Sie begleiteten die Schiffe ganz nah, flogen auf ihren Aufwinden mit. Die leichte, gelbe Kopffärbung konnte ich jetzt mit Stempelfarbe nicht wiedergeben, ich werde wohl meine Buntstifte raussuchen müssen.
Bettlektüre, ich brauche schon wieder lange für ein Buch, obwohl es von einem meiner Idole aus der Kinderzeit handelt, ich hatte zwischendrin zwei tolle Comics, dazu nächste Woche mehr. (Graphic Novel)