Frühlingsbeginn

Ihr Lieben!

Heute ist der 20.3. und damit beginnt lt. Kalender der Frühling.

Ich bin ein Frühlingskind, absolut. Kalendarisch und mental. Ich mag eigentlich alle Jahreszeiten, aber dieser jährlich Neuanfang! Ich kann es gar nicht erwarten, wieder barfuß zu laufen, mein Gesicht in die Sonne zu strecken, die Hände in die Erde und die Ohren gespitzt, in der Nase den Duft des Frühlings. Ich bin kein Sonnenanbeter und kann auch eher mal sitzen bleiben, denn was tun. Aber im März…

hellospring1

Beatrice hat für uns eine wirklich schöne Aktion organisiert. Wir schicken uns Frühlingspost. Richtige Briefe. Keine SMS oder virtuelle Grüße. Man bekommt eine Karte und schickt eine. Und alle sollen wir sie am Frühlingsbeginn öffnen und wenn möglich, auch auf den Blogs zeigen.

Da ich meine Karte recht früh fortgeschickt habe, habe ich auch meinen Beitrag hier zu nächtlicher Stunde schon veröffentlicht. Wenn man nicht mehr wirklich gerade aus schauen kann… Morgens ist der ganz schnell einfach im Papierkorb gelandet und wurde erst heute wieder hergestellt.

Danke an Claudia für die liebe und sehr aufwendige Post. Ein schönes Blumenaquarell von Ihr hat den Weg zu mir gefunden.

ck 20

Ein bisschen Frühlingsblumen habe ich mir gepflückt. Nicht viele, denn das Wetter war so schön, dass ich sie draußen bestaunen konnte.  Zwei Frühlingspfeifen begleiten sie.

blumen

blümchen

Ich habe auch die Terrasse neu gestrichen, wie man vielleicht sieht. Ja, still gesessen habe ich die Sonnentage kaum.

 

Verlinken möchte ich diesen Beitrag beim Freutag und bei Holunderblütchen.

und dem Monatmotto von Andera, Den Frühling selber machen.

Macht es Euch gemütlich!

Bei Melanie stand es das erste Mal und ich habe es mir etwas zum Credo gemacht:

Bleibt tapfer

Und gesund!

 

 

 

vieles und wenig

Hallo Ihr Lieben.

Eigentlich fing die Woche ja recht normal an, das Übliche, was halt so im Alltag passiert. So neben dem über allem schwebendem Virus, der die Stimmung ordentlich drückt, nicht nur bei mir.

 

Kreativ war ich trotzdem, oder gerade deswegen.Trotzdem war mein Kopf sehr von dem Virusthema beansprucht.

Meine Karte für die Postkartenaktion ist fertig gestaltet und auf den Weg gebracht worden. (Irrtümlich habe ich den Post, der erst eine Woche später erscheinen soll, zu früh veröffentlicht, entschuldigt die Verwirrung.)

Erkältungen hielten hier Einzug. Dabei immer die Frage, ist das jetzt… wobei man eben immer daran denken muss, dass ja die Kinder und Jugendlichen keinen schlimmen Verlauf haben – in der Regel. Besuche bei den Grosseltern sind dadurch erst einmal nicht möglich. Viele Sorgen – wenige Kontakte  So ergeht es aber sicher vielen und wird sich in den Blogbeiträgen widerspiegeln. Und da nun beschlossen wurde, nicht nur in NRW, Schulen und Kitas und mehr zu schliessen, bedauere ich all die Eltern, die nun wirklich nicht wissen, wohin mit den Blagen. Die Kinder nun in der engen Bude in grosser Gruppe, abwechseld zu betreuen, ist ja eigentlich auch nicht so viel besser, so von der Ansteckungsgefahr her. Außerdem, so viel Urlaub hat doch keiner und erholsam ist dieser Zwangsurlaub dann auch nicht.

Ein paar Sonnenstrahlen, bevor wieder die Böhen und Regen über uns herein brechen. Schnell in den Garten. Das tut gut.  Ich bin sogar mit dem Rad bei ordentlich Gegenwind unterwegs gewesen. Frische Luft und Sonne ist gut für das Immunsystem und das brauchen wir doch alle. Mit meiner Fahrradmaske zieh ich zwar die Blicke auf mich, aber verringern das asthmatische Husten bei Anstrengungen. Ein Grund mehr, weshalb ich schon länger aufpasse. Immerhin kann der Virus recht lange auf Metall und Kunststoff überleben. Und da ist das Thema schon wieder.

Abgelenkt habe ich mich mit lesen, sehr lustig:  „So sorry“ von Adam Fletcher, der darin alles was wir über die britischen Inseln so wissen, oder meinen zu wissen, humorvoll erklärt, bestätigt, wiederlegt.

Gehört habe ich Märchenhaftes:

Sowohl zum Buch, als auch zum Hörbuch eine absolute Empfehlung, Quelle Knaur Vlg! Mehrere Märchenmotive finden sich in dem Buch. Die Geschichten können auch unabhängig von einander gelesen werden. Der Lesende entdeckt gleich bekannte Motive europäischer Märchen und Sagen. Und erwartet einen bestimmten Verlauf. Mit dieser Erwartungen wird dann aber gekonnt gespielt. Und die Figuren agieren ganz anders als erwartet. Dies alles verpackt in einer schönen und leicht melancholischen Sprache. Das Buch habe ich selber nicht, weiss aber von der lieben Maike, wie schön es gestaltet ist. Von ihr stammt auch die Empfehlung! Leigh Bardugo ist schon mit verschiedenen Fantasy Titeln bekannt. Schade, dass dieses Buch dabei etwas in den Hintergrund geraten ist.

Das Wochenende verspricht wunderschön zu werden, wettertechnisch. Meine Ohren sind noch eisekalt vom Hundegang, ich hatte nicht damit gerechnet, das die Nacht um null Grad hatte. Eine wunderschöne Stimmung, so früh am Morgen.

Park

Und außer Blumen und netten Menschen heitert mich fast immer so eine Begegnung auf:

Ein General maschiert in aller Ruhe und würdevoll über die Wiese direkt neben dem Park.

 

Fasan

Wenig später höre ich sein *Göck-göck*. Herr Fasan ruft seine Damen.

Euch allen ein entspanntes Wochenende und schaut mal, was es noch an Wochenrückblicken bei Andreas Samstagplausch gibt.

 

Löffelweise

Hallo Ihr Lieben.

Hier gibt es gerade löffelweise Glück. Beim letzen Basteltreffen habe ich meine bereits gesammtelten Holzlöffel rausgeholt und auch den Brennpeter noch mal. Dann wurde mit dem Bleistift vorgezeichnet und die Motive anschliessend eingebrannt.

brennpeter löffelLöffel

Esel, Hirsch, Mohn, Löwenzahn und Zaunkönig haben sich hier nun versammelt. Es macht unglaublich viel Spass, mit dem heißen Brennpeter in das Holz zu malen.

Da der morgendliche Hundegang mitlerweile wieder im Hellen stattfindet, habe ich mir einen kleinen Veilchenstrauß gepflückt. Man muss ja ausnutzen, wenn es gerade mal nicht regnet. Letzte Woche war es noch ein Archivbild, heute zeige ich meinen neuen, kleinen Strauß in einer Mokkatasse.

Veilchen

Da hat sich für einen Moment mal die Sonne hervorgewagt.

veilchen

Und eine Vase mit weißen Veilchen Blüten, die ich gestern fand, als ich endlich Mal wieder mit dem Rad unterwegs sein konnte.

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Verlinkt beim Freutag und Holunderblütchen

 

Macht es Euch gemütlich!

 

PS. Wer gestern die Nachricht bekommen hat, dass ich einen Beitrag zur Frühlingspost veröffentlicht habe, derselbige war eine Woche zu früh dran und kommt am 20.3.

 

Frühlingspost

Hallo Ihr Lieben.

Dieses Dauergrau da draußen und die Nachrichten haben bei mir dazu geführt, dass ich mich mit viel Eifer in s Werkeln gestürzt habe. Einmal habe ich nun endlich zwei kleine Geschenkstempel (Wünsche) fertig gemacht und schicke sie auf Reisen. Dann sollte laut meinem Kalender die Grußpost für diese Aktion fertig gestellt werden:

hellospring1

Natürlich sollte meine Karte selbstgemacht sein und natürlich mit Stempeln gestaltet. Diese sollten auch neu sein!

blumenstempel

Als erstes schnitzte ich eine Hummel. Diese dicken Brummer sausen neben den ersten Felsenbiene als erstes in den frühen Tagen des Frühlings herum. Ich liebe Hummeln, seid ich ein Kind bin und immer wieder die Geschichte vom *Kleinen, dicken Zauberer* gehört habe, (der hinterher in eine Hummel verwandelt wird). Und weil sie so kleine-grosse, physikalische Wunder der Natur sind, weil sie Blumen bestäuben, an die Bienen nicht ran kommen. Weil sie einfach sind, wie sie sind.

karte und briefumschlag

Ein paar Blumen fehlten jetzt natürlich. Ich entschied mich dafür, Violas als flexible Stempelmotive zu nehmen. Dazu ein farblich ähnlicher Klee. Die Hummel war mir zu *wuchtig* für die Blumen und kam auf den Briefumschlag.

auf der Fensterbank
hier seht Ihr auch noch mal die Vorzucht mit den Klopapierrollen

 

Nun geht der Frühlingsgruss auf Reisen. Ein grosses Dankeschön geht auch an Beatrice, die diese Aktion in s Leben gerufen hat.

Macht es Euch gemütlich.

PS. Aus organisatorischen Gründen bin ich recht früh dran mit dem Versenden.

 

Die erste Märzwoche

Da ist sie schon wieder vorbei, die erste Märzwoche. Schaut mal bei Andreas Samstagsplausch vorbei, da seht Ihr, wie es so den verschiedenen Blogger/innen ergangen ist.

Wir haben uns Anfang der Woche entschieden, dass wir keine fertigen Zaunelemente nehmen, sondern aus Douglasienbrettern einen Zaun bauen. Ein Sägewerk fast direkt vor der Tür schnitt uns alles zu und dann brauche ich nur mal etwas länger regenfreie Tage für den Austausch und den Aufbau.

Zwischen schönsten Sonnenaufgängen und sonnigen Abschnitten kommt immer noch eine ordentliche Regenmasse herunter. Überall auf den Feldern und Parkanlagen steht das Wasser. Regenwürmer versuchen sich zu retten, sind aber schnelles Futter für so manchen Vogel. So sah es Anfang der Woche aus:

hochlandrinder

Die Blüten des grossen Obstbaumes der Nachbarn dufteten wunderbar süss am Montag Morgen, als ich unter ihm her ging, da hatten wir auch einen wunderschönen Sonnenaufgang, ich aber leider keine Kamera dabei.

Kreativ bin ich auch wieder gewesen und habe endlich meine Birkenstämme geschnitzt. Dabei habe ich festgestellt, dass ganz viele meiner Leser/innen Birken sehr mögen.

Ein wenig wurden danach mal Bastelmaterialien und Stempel sortiert. Von meiner Mutter habe ich diese super praktische Kiste zu Weihnachten bekommen, eigentlich war das eine Teekiste. Außerdem muss ich mich langsam an die Frühlingspost der nächsten beiden Aktionen machen.

stempelkisten

Überhaupt habe ich mit Frühjahrsputz angefangen, sortieren, aussortieren, neu ordnen. An einem Tag so etwas zu machen, ist wie ein Berg, den man kaum besteigen kann, also nehme ich die Hügel Version. Denn genug zu tun gibt es gerade. Außerdem trauerte der Hund sehr, sein Herrchen war zwei Tage nicht da, Fressen wurde diesmal verweigert. Aber keine Sorge, wir kennen das schon,  erst jetzt im Alter setzt er ein ganz bisschen an und hat mitlerweile einen Vorrat für einen Tag. Am Abend der Rückkehr hatte das nette Frauchen den Futtertopf bereit gestellt, es wurde gleich nach der Begrüßung gefressen. (Ab und zu vergisst er die Situation auch und nimmt ein Leckerchen.)

Auf der Suche nach einem aufmunternden Geschenk bin ich mit diesem Buch fündig geworden:

will cuppy

Schon in der Buchhandlung musste ich sehr lachen. Ein wenig reinlesen konnte ich vorsichtig vor dem Verschicken. Sehr frech, wie er die Situationen umkehrt, die Vögel die so einen Lärm dreiundzwanzig Stunden am Tag machen, dass er nicht arbeiten kann. Und so verdreht er genau das, was wir an Tieren lieben und spielt den Grantigen, der genau dies hasst. Möchte ich gerne auch ganz lesen.

Erheitert hat mich diese Woche auch erst ein paar Zweige und dann ein duftender Sonnengruß:

zweigleinnarzissen

Begleitet hat uns immer noch das Thema des „allgegenwärtigen“ Virus. Und das Elend in den Flüchtlings „Dörfern“ ganz weit weg.

Auch wenn wir dem Nächsten jetzt vernünftigerweise nicht die Hände schütteln, können wir uns doch die Hände reichen.

Ein schönes Wochenende Euch allen.