Dieser Monat war für mich ein digital ruhiger Zeitraum. Ich wollte und konnte nicht so viel auf den Blogs unterwegs sein und habe nur wenige Beiträge geschreiben. So langsam kommt die Lust wieder, vielleicht auch etwas mehr Zeit, bald. Ostern steht vor der Tür (auch wenn wir daheim bleiben, werden wir das natürlich etwas feiern). Mit den sommerlichen letzten Tagen des Monats geht bei mir dann auch der Freiluftmensch durch: ab in den Garten wenn Zeit vorhanden ist, rauf auf das Fahrrad und längere Runden auch per Pedes.
Insekten/Collografie Beispiele
Theiss Verlag
20 Jahre Bergische Gartenarche
Ein ruhiger und unruhiger März geht zu Ende.
Ich arbeite am nächsten Vögel Portrait und hoffe, dass es Euch genau so wie die Schnepfe gefallen wird. Die Frühlingspost ist diese Woche gestartet und ich bin gespannt auf erste Insektenkunstwerke. Meine eigenen sind noch in Arbeit, weil ich erst Mitte April dran bin. Aber die erste Post mit Libellendrucken hat mich schon schwer beeindruckt.
Übrigens, wer noch Bastelideen sucht, dem sei Sabines Webseite wärmstens empfohlen!! Wunderschön, was sie aus etwas Papier, Klopapierrollen, Pappe, Eierkartons, Kleber und Farbe immer gestaltet, nicht nur zu Ostern! Ich selber mache gerade aus Klorollen wieder nur Anzuchtpöttchen für Tomaten auf der Fensterbank, nicht so kreativ und auch nicht so schön zum Ansehen – aber praktisch.
Ich wünsche Euch allen trotz der Umstände oder gerade wegen der Umstände ein gesegnetes, frohes, glückliches und sonnig-warmes Osterfest. Möget Ihr gute Verstecke finden für bunte Eier und ganz viele hartgekochte Eierdötschherausforderungen gewinnen.
Ach, Sonne! Heute haben wir noch mal einen sonnigen Tag. Im Moment trübt kein Wölkchen das klare Blau des Himmels. Tau hat sich silbern auf die Wiesen gelegt und glitzert in den ersten Morgenstrahlen. Die Vögel haben ihre Gesänge sowohl in Lautstärke als auch in Länge und Variationen gesteigert. So stadtnah ist das vor allem eine Euphonie von Meisen Liedern. Alle singen um die Wette, um ihr Revier. Je heller es täglich wird, je früher beginnt der Vogelgesang. Amseln fangen immer ganz früh an, das Rotkehlchen stimmt ein, mit geübte Ohr erkennt man vielleicht auch den Wohlklang der Heckenbraunelle.
Ich komme vom Hundegang mit ein paar Zweigen zurück. Schwarzdorn (Schlehe), Rotbuche und Rosskastanie.
Ich liebe es, wenn diese kleinen, hellen Knospen aufgehen und sich am Strauch in ein Blütenmeer verwandeln. Da knapse ich jedes Jahr ein paar ab und lasse sie in der Vase ihr Frühlings Licht verbreiten. Vielleicht kommt noch das ein oder andere Holzosterei daran, denn eigentlich mag ich das erste Grün der aufgehenden Blätter auch pur genießen.
Auf dem Ofen stehen die gefüllten Tulpen, die mir gestern meine Freundin gebracht hat. Ich liebe Tulpen einfach, sie verändern sich so schön in der Vase.
Nicht mehr wirklich zeigen kann ich Euch die Narzissen. Auch wenn einige noch tapfer blühen, sind ein Großteil schon recht schlapp. Ihr Gelb und ihr wunderbarer Duft streicheln aber immer noch mein Gemüt.
Euch allen ein schönes Wochenende. Hier soll es nach dem sonnigen Freitag leider ein nass-kaltes Wochenende geben. Um so schöner leuchten uns dann die Blumen in der Vase.
So langsam mag ich mal ein paar Lebenszeichen hier abgeben. Gefühlt rast die Zeit gerade dahin. Ergeht Euch das auch ganz besonders im Frühling so?
Frühlingsgefühle hatte dieses Eichhörnchen jedenfalls reichlich. Ein starker Nestbautrieb ließ es direkt an der Terrassentür das Osterlamm, welches mit Schafswolle umwickelt ist, (eigentlich könnte ich nun vom Lamm eher in der Vergangenheitsform schreiben) Wolle abreißen und plündern. An den Ohrpuscheln seht Ihr vielleicht, wie regnerisch es auch immer wieder war. (Besonders dekorativ ist der Hintergrund nicht, das bitte ich zu entschuldigen.) Brr, als ich das hier gerade noch mal durchgehe, bevor ich mich zum Samstagsplausch bei Andrea setzen möchte, schüttet und stürmt es draußen schon wieder und meine Ohren sind vom Hundegang noch kalt. Dabei waren die letzen Tage so schön sonnig gewesen. Nun, so ist es eben wenn es Richtung April geht.
Am letzte Wochenende haben wir gleich ausgenutzt, dass wir in das Freilichtmuseum in Lindlar konnten. natürlich mit Anmeldung (Besucherbegrenzung) und nur in den Außenbereich, dafür aber sogar umsonst. Definitiv mal ein anderer Spaziergang und mit Vorfreude auf kommende neue Bauten (das alte Schulgebäude steht schon). Dort habe ich mir auch dieses wunderschön gestaltete Gartennotitzbuch gekauft (gibt es nur zum Selbstkostenpreis vor Ort und einigen anderen privaten Adressen). So manches altes Gärtnerwissen ist gesammelt und niedergeschrieben und viele Hinweise aus der Gartenpraxis. Auch interessant natürlich, wenn man altes Saatgut sammelt oder nutzen mag.
20 Jahre Bergische Gartenarche
Ich habe in dieser Woche einige Schritte mit einer Freundin zusammen getätigt um Einladungen für die Telefonkonferenz „unserer Senioren“ rum zu bringen. Natürlich könnte man sich das aufteilen, aber zusammen macht das viel mehr Spass. Ein wenig soziales Leben auf Abstand, zumindest dort, wo sich Aerosole sofort verteilen.
Sehr österlich-dekorativ sieht es dieses Jahr hier nicht aus. Irgendwie ist mir nicht so nach Ostern. Ich würde da so gern Familien Besuche machen. Natürlich ist das vor allen Dingen durch die aggressiven Corona Viren auch dieses Jahr noch nicht wieder (unengeschränkt) möglich, zumal die Geschwister doch weiter weg wohnen und man sich länger nicht gesehen hat. So besucht nur der Bruder mit Familie und vielen Tests im Gepäck unsere Mutter. Die Oma freut sich so sehr, die kleinen Enkelkinder zu sehen und umgekehrt!
Der erste Frühlingsmonat geht schon langsam zu Ende. Zu meinem Jahresprojekt, jeden Monat einen Vogel kreativ und in Wort und Daten vorzustellen, bin ich Euch noch obrigen Teller schuldig. Ich habe die Waldschnepfe erst mit Bleistift vorgezeichnet und dann mit Porzelan Stiften aufgemalt und eingebrannt. In Gedanken und Worten bin ich nun schon dabei, den nächsten Vogel vorzubereiten. Mir läuft nicht nur da die Zeit davon, auch die Frühlingspost wirft ihre Schatten voraus. Ich bin auf die ersten Blätter meiner Gruppenmitglieder gespannt! Es soll ein Insektenbuch entstehen, ich werde Euch bald mehr zeigen! Die erste Doppelseite mit Libellenstudien ist am Freitag gekommen und gefällt mir sehr gut!
Insekten/Collografie Vorbereitungs Beispiele
Dann wollte diese Woche auch für mich selber gebacken werden… ach, welches Backwerk nehm ich da nur? Ich denke da nicht nur an mich selber, (so viel bekomme ich doch gar nicht alleine auf) sondern auch an meine Jungs. Gäste gibt es ja sowieso wieder keine. Ich habe dann Muffins gebacken, u. A. zum Mitgeben und meine Freundin hat Kuchen für mich gebacken und vorbei gebracht, samt Tulpen Strauß. Ein kleiner Tausch. (Freitagsblumen)
Ein wirklich schönes, grosses, schweres Buch für (grosse und kleine) wissensdurstige Leser habe ich die Tage hier vorgestellt (Werbung). Durchgehend farbig, hochwertig in Worten und Herstellung . Da merkt man, dass der Verlag auch aus dem Sach- und Fachbuchbereich kommt.
Theiss Verlag
Ich sammel auch gerade einen guten Lesestapel. Sogar an Titel in Englisch habe ich mich jetzt wieder herangewagt, da die Fortsetzungen wohl nicht auf Deutsch erscheinen werden. Es war so schön, kurz mal in der Bücherei und in der Buchhandlung zu stöbern. Da bin ich so gar nicht wirklich der Online Käufer, ich lese gerne in ein Buch rein , kaufe auch mal spontan, wie einen Südtirol Krimi. In Buchhandlungen und Büchereien knubbelt es sich ja auch nicht. Gerade lese ich aber im Buchgeschenk von meinem lieben Schatz die ersten Kurzgeschichten aus dem „Powder Mage Universum“ (Fantasy) und bin wieder begeistert.
Gross ins Getümmel stürzen wollte ich mich wirklich nicht. Es hat mir schon gereicht zu sehen, wie viele Menschen shoppen gehen müssen. Husch, die Besorgung und nichts wie weg, ich bekomme fast Platzangst. Und dann der ganz Hickhack diese Woche(n) war für so manchen Mitmenschen einfach zu viel (ich schließe mich da nicht aus, mag aber nicht schon wieder rummeckern). Aber das Impfen scheint nun endlich voran zu gehen, zumindest in der Planung.
Ganz langsam klopfte dafür aber nun wirklich der Frühling an die Tür. Die Nächte sind immer noch kalt, aber wenn sie zu sehen ist, hat die Sonne schon spührbar an Kraft gewonnen: „Ist der März kühl und nass, füllt er dem Bauern Scheun` und Fass“. Alleine die Tatsache, dass es morgens schon hell ist, bringt einem doch in positive Stimmung. Ich muss unbedingt die Tomaten und verschiedene andere Samen auf der Fensterbank vorziehen, fast ein wenig spät. Wie immer habe ich da ein Platzproblem. So lange muss dann wohl mein Federbalken erst einmal weichen und Krimskrams gehört eh mal dringend aufgeräumt. Ach, die Sonne tut nicht nur den Sämlingen und Gartenpflanzen gut, auch das Wohlbefinden von Mensch und Tier ist davon abhängig.
Ist der Stern nicht einfach wunderschön? Könnt Ihr erraten, was das ist? Ja, genau, ein Blattskelett von einer Tomate und zwar der Teil, wo die Frucht dran hängt. Und wer sich fragt, welcher Vogel die Feder verloren hat, das war sehr wahrscheinlich ein Sperber, möglich ist auch ein Habicht.
So langsam werde ich mich auch wieder bei Euch vortasten. Bitte seid mir nicht böse, wenn ich es noch nicht überall mit einem Kommentar schaffe. Auch die Kar- und Osterwoche wird sicher weniger digital. Dann aber wenigstens jetzt schnell zu Andreas Samstagsplausch verlinkt und geschaut!
Habt ein schönes Wochenende und bleibt gesund und tapfer!
Ich möchte Euch ein interessantes Buch gegen Langeweile und Wissensdurst (nicht nur bei jungen Lesern) vorstellen. (Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, Ihr lest hier aber meine unabhängige Meinung dazu)
wbg-Theiss Verlag
Schon als Kind und bevor ich lesen konnte, fand ich Bücher, in denen mir „die Welt erklärt wurde“ wunderbar. Besonders Titel, die Geschichte, Dinosaurier und die Natur um mich herum erklärten. Heute möchte ich Euch so einen Band vorstellen, der vor allen Dingen Lust auf mehr macht: mehr schmökern und mehr Interessen wecken.
Energie
Sehr leicht verständlich wird aus ganz vielen Wissensbereichen, (von denen ich hier nur ein paar zeige) mit kurzen Texten und immer gut zu verstehenden Abbildungen, Wissenschaft nahegebracht. Dabei geht man nicht sehr in die Tiefe, es ist mehr wie ein Lexikon, zum Nachschlagen und „Appetit holen“. Gerade für Schüler ein breit angelegtes Werk, bei dem sich wissensinteressierte Kinder schon mal zeitvergessend verlieren können.
Feuer und FlammeKunststoff und Co
Von so manchem Begriff hat man schon mal was gehört, aber was es genau ist oder wofür es alles eingesetzt wird sind dann doch neues Wissen.
Auch bei Erdkunde bin ich (leider) nicht sehr gebildet.
Biologie war dann schon eher mein Bereich. Bei dieser Abbildung finde ich z.B. unheimlich gut die Art der Gelenke erklärt. Natürlich kommt der Bereich Entstehung des Weltalls, der Erde, der Arten (selbstredend auch Dinosaurier) nicht zu kurz. Aber genau so wird Klima und Klimawandel verständlich dargestellt. Sehr gut hat mir unter Anderem der Beitrag zum Entstehen von Kalendern gefallen. Auch wusste ich noch nicht, dass die ersten Münzen aus Gold nicht rund, sondern eckig waren. Diese wurden im alten China genutzt, die ersten rundlichen (bohnenförmigen) Münzen aus Elektron (einer Legierung aus Gold und Silber) wurden um 600 v Chr. in der Gegend der heutigen Türkei genutzt.
Der Herausgeber Christopher Lloyd hat für die vielen verschiedenen Bereich immer Fachleute mit in das Buch genommen. So lässt er bei der Tiefsee die Meeresbiologin Monika Bright zu Worte kommen, beim Thema Gesetz und Verbrechen den Politikwissenschaftler Jack Snyder, im Zeitalter der Entdeckungen schreibt der Historiker Lorenzo Veracini und zum Sklavenhandel der Historiker Joseph E. Inikori. So lernt man gleich auch die vielen Beruf kennen, die aus all diesen Fachbereichen entstehen: Geolog(in)en, Astronom(in)en, Zoolog(in)en, Genetiker(inen), Elektroingenier(in), Sprachwissenschaftler(innen) und mehr.
Genau wie Christopher Lloyd es in seinem Vorwort dem/der Leser(in) vorschlägt habe ich es auch gemacht: hin und her springen, blättern, verweilen, neugierig werden, das „Bekannte Unbeknannte“ entdecken und angespornt auch durch das Buch hoffentlich immer noch „voller Forscherdrang durchs Leben gehen“.
Wenn Ihr also noch eine Alternative zum süssen Osterhasen im Osternest sucht, kann ich Euch das Buch nur sehr empfehlen.
„Alles, was wir wissen und was nicht“
ISBN: 3806243115 EAN: 9783806243116 Über Raketen, Vulkane, Mumien, Bienen, Kriege, das Gehirn und unsere Zukunft. Originaltitel: Britannica All New Kids‘ Encyclopedia. 1000 farbige Abbildungen. Herausgegeben von Christopher Lloyd Übersetzt von Michaela Jancauskas, Elena Mohr, Daniela Papenberg wbg Theiss
1. März 2021 – gebunden – 383 Seiten – € 29,95
Der Artikel ist als Werbung zu kennzeichnen, das Buch wurde mir vom wbg Theiss Verlag zur Verfügung gestellt.
Ich merke gerade, ich brauche eine digitale Pause. Eine andere könnte ich auch vertagen, die ist gerade aber nicht möglich. Kennt Ihr sicher auch. Ich habe gerade bereits einen Beitrag für meinen Samstagsplausch geschrieben, gestutzt und abgebrochen. Den wollte ich so nicht bringen. Ich war nur am schimpfen und jammern, eine Prise Selbstmitleid dazu, daß ist es doch nicht, was ich schreiben möchte und so bin ich eigentlich auch nicht.
Chilis Anzucht auf der Fensterbank
Also zeige ich Euch nur meine Bleistiftzeichnung von meinem Monatsvogel, empfehle als Aufmunterung: Axel Hackes neues Buch, welches ich gerade höre, schnelle Schneckchen zum Backen, einen der besten und viel zu wenig bekannten Animationsfilme „Rango“ (großartige Anspielungen, klasse Musik) und verabschiede mich in eine kleine Blog Pause.
Quelle Kunstmann Vlg.
500 g Mehl, dazu 2 El Rohrzucker mit entsprechend Hefe, einen Becher warme Milch, 1 Ei, einen Stich Butter. Und eine grosse Packung Mohnback zum Anrühren.
Am Einfachsten ist es immer, die Hälfte des Mehls (schmeckt übrigens auch mit Vollkorn) mit Hefe und Zucker und der warmen Milch anzurühren, damit die Hefe gut aufgehen kann. Das Ei nach dem Aufschlagen an den Rand auf den Hefeteig, dann nimmt es die richtige Temperatur an, einen guten Stich Butter daneben. Den Teig aufgehen lassen, die zweite Hälfte Mehl dazu und gut kneten, wieder gehen lassen. Dann mit etwas Mehl ausrollen. Den Mohnback mit Milch oder Kondensmilch anrühren und auf dem Teig verteilen und zusammenrollen. In Stücke schneiden und in den auf 175 °C vorgeheizten Ofen, mittlere Schiene, nach 15-20 Minuten nachschauen, ob sie schön leicht braun geworden sind (grins) und nach etwas Abkühlung gleich reinbeißen.
Euch allen ein schönes Wochenende, bleibt gesund und tapfer.