so war s im Juni

Hallo Ihr Lieben.

Meine Güte, es ist schon ein halbes Jahr wieder rum, Sommersonnenwende war doch erst gerade.

So schnell geht das wieder. Zeit, doch mal wieder eine kleine Foto Collage zu machen.

Das Wetter war in diesem Monat überwiegend trocken, wenn auch nicht immer schön, bzw warm. Hatten wir Anfang des Monats noch ab und an etwas Feuchtigkeit oder auch mal einen Regenguss, so geht der Monat warm und trocken zu Ende. Das Wasserfass ist schon lange leer und ich werde wohl heute Abend mal den Schlauch benutzen müssen. Die erste Rosenblüte ist vorbei, die zweite schließt sich aber sofort an. Vor allen Dingen die Hummeln sind fleissig in meinem Garten. Wer auch sehr fleissig war, ist der Kohlweissling. Also der kleine weisse Schmetterling hat sich meine wenigen Kohlrabi im Hochbeet ausgesucht und die kleinen Raupen haben ratz fatz Blattskelette hinterlassen. Ich habe es nicht über s Herz gebracht und sie abgelesen. Das nächste Mal hoffe ich, gehen sie vielleicht lieber an die Kapuzinerkresse.

 

Verschiedene Stempel und der VW Bulli Linoldruck sind entstanden. T Shirts werden bedruckt. Noch habe ich nur eine Farbrolle und eine Platte für die Linolfarbe. Gerade die Stempel sind dann doch recht aufwendig. Die Farbe ist auf Ölbasis und daher nicht einfach mit Wasser zu entfernen. Aber schön wird es! Blumen, Meermädchen und Autos… Wenn die Jungs gleich wieder da sind, wollen wir Rucksäcke bedrucken. (Zeige ich dann sicher noch)

Gelesen habe ich weniger, als ich mir vorgenommen habe, ich bin immer viel zu schnell eingeschlafen. Da ich den letzen Krimi von „Martin Walker“ in der Bücherei vorgemerkt hatte und er auch gleich danach wieder einen Leser hat, musste ich den *neuen Bruno* einschieben. Kennt Ihr das, wenn Ihr eine Reihe angefangen habt, möchtet Ihr gerne wissen, wie es mit den Hauptprotagonisten weiter geht? Die ersten Romane um „Bruno, Chef de Police“, waren spannend und atmosphärisch, man hat viel über die ländliche Gegend des Périgord erfahren, auch über typische Delikatessen und Geschichte. Leider sind die Folgeromane immer *schlechter* geworden, immer mehr an den Haaren herbei gezogen, konstruiert. Nun war es dann doch der letze Band, den ich gelesen habe. Jetzt lese ich mit mehr Freude den letzten Roman von Matt Ruf, „Lovecraft Country“! Sehr spannend und erschreckend, wie extrem noch in der Mitte des letzen Jahrhunderts die Rassentrennung durchgezogen wurde, nicht das Rassismus heute Geschichte wäre.       Als Serie habe ich „Terror“ zu Ende geschaut, in verträglichen Dosen. Die Geschichte, die Spannung, die Atmosphäre! Dann habe ich mein Taschenbuch „Der eisige Schlaf“ noch mal hervor gekramt. Sowohl Serie, als auch das ältere Buch über die Expedition zu den Hintergründen der gescheiterten alten Expedition sind nichts, was ich so in einem weg lesen und schauen kann. Aber sehr empfehlenswert! Ein wenig gegoogelt hab ich dann auch noch und dabei erfahren, dass man beide Expeditionsschiffe mittlerweile gefunden hat. Im Kino gab es dafür dann einen entspannende Popcorn Film für uns, natürlich mussten wir uns wieder die Dinos ansehen. (Ach, irgendwann muss ich doch mal einen Dino schnitzen!) Den Titanwurz haben wir nicht blühen sehen, aber man hofft im Botanischen Garten Bonn auf eine offene Blüte im Herbst.

In unserem Einkaufszentrum um die Ecke ist gerade eine kleine Lego Ausstellung, die genau unseren Geschmack trifft:

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Nun geht es schon langsam in Richtung Sommerferien. Mit Schrecken habe ich bemerkt, dass erste Bundesländer schon Ferien bekommen haben. Hier sind die letzen Arbeiten geschrieben. Der jüngere Bruder hat dieses Jahr seine Berlin Fahrt mit der Stufe. Der ältere Bruder hat damals viel von der politisch und geschichtlich orientierten Fahrt mitgenommen. Auch sind die ersten Felder schon abgeerntet, da wo noch vor einigen Tagen der Fuchs im hohen Gras verschwand, liegen nun Rundballen. Seid Jahren hat der Bauer hier mal wieder Heu machen können. Die eigene Ernte mit Johannisbeeren ist erledigt und wegen dem Rückschnitt nicht so üppig ausgefallen, aber sehr lecker. Heute geht es an die Stachelbeeren, die schon sehr reif sind! So kann der Juli weiter gehen. Auch wenn ich der Natur gern mal ein wenig Regen gönnen würde.

 

Macht es Euch gemütlich, geht es ruhig an oder/und feiert die Feste wie sie fallen und abgesehen davon, schon mal ein schönes Wochenende!

 

Verlinkt beim Freutag

 

 

schön, stachlig, süß und stinkend

Hallo Ihr Lieben.

Es folgt eine kleine Bilderflut:

 

Am Wochenende sollte im Botanischen Garten in Bonn, mit etwas Glück, der Titanenwurz blühen. Eine wirklich gross blühende Pflanze aus Sumatra, nicht gerade berühmt für ihre Schönheit, aber wie gesagt imposant und… stinkend. (Amorphophallus titanum, so sieht er auch aus.)

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die Linse beschlägt immer sofort wieder

Bis jetzt hatten wir es noch nie geschafft, zur rechten Zeit den Garten besuchen zu können, um dieses Naturschauspiel anzusehen. Es gibt nämlich gar nicht so viele dieser Pflanzen in Botanischen Gärten. Diese weltweit grösste Blume gehört zu den Kesselfallenblumen, heißt, sie fängt Insekten zur Bestäubung und Ernährung. Damit sich so eine Blüte erheben kann, muss die Pflanze erst eine mind. 20 kg schwere Knolle bilden, es dauert also richtig lange, bis die Nährstoffe angesammelt sind. Das eigentliche Laubblatt sieht dagegen aus wie ein kleiner Baum.

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Blatt im Hintergrund und Blüte vorne

Leider haben wir den Titanenwurz (auch Titanwurz) nicht blühend gesehen, aber auch so war es eine beeindruckende Pflanze. 2006 trug diese Pflanze zum ersten mal in einem Garten drei Blütenstände und ist auch sonst eine sehr ausdauernde und fleissige Blüherin! Gestern habe ich auf der Internetseite des botanischen Gartens gelesen, dass diesmal die Blüte (also eigentlich die Scheinblüte, die vielen kleinen Blüten befinden sich nämlich innen auf dem grossen Kelch) auch nicht aufgegangen ist, sondern nachts geschlossen geblüht hat.

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Abgesehen davon ist es natürlich einfach toll, hier herum zu gehen und zu schauen. Das Außengelände ist wunderschön und voller blühenden und verblühten Pflanzen. Nach dem Tropenhaus kommt gleich die Wüste im Nachbarhaus.

Außerdem ist im Poppelsdorfer Schloss noch das Mineralogische Museum, da wollte mein Sohn gerne hin und auch dort hat es uns gut gefallen.

Dann war auch noch eine Kakteenbörse im Botanischen Garten. Wir haben es nicht geschafft, ohne Pflanzen da raus zu gehen. Ein paar Sukkulenten, u.a. lebende Steine, haben nun endlich auch zu uns gefunden. Schon lange wollten wir uns davon mal Exemplare holen. Die aus Afrika stammenden Pflanzen brauchen viel Sonne, wenig Wasser und im Winter einen Ort, wo sie zwar Licht, aber mindestens 2 Monate kein Wasser bekommen.

 

Passend zum Botanischen Garten habe ich endlich meine Iris fertig geschnitzt. Hat etwas gedauert, manchmal fängt man etwas an und andere Ideen kommen dazwischen. So muss(te) ich z.B. fleissig Autos drucken. Im Garten sind die Iris ja schon lange verblüht. Sie gehören mit zu meinen Lieblingsblumen.

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Mit dem anderen Sohn habe ich einen Sonntagsnachtisch gemacht, also ich habe die Sachen besorgt, die er mir genannt hat und er hat ihn gemacht: Al Mascapone, Eigenkreation, ausgedacht für BioChemie. In dem Fach geht es immer wieder um Ernährung und zum (fast) Abschluss sollten sich die Schüler ein Menü ausdenken und alleine machen.

 

Mit Quark, Mascapone, Trauben, Cookies und etwas Zucker wurde ein feiner Nachtisch angerichtet. (Beim nächsten Mal will er noch etwas Zitronenschale hinzu fügen.)

Ich wünsche Euch eine schöne Woche und den Stempel zeige ich beim Creadienstag.

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Es geht auf Johanni zu

Hallo Ihr Lieben,

Gestern: 21. Juni. Sommeranfang. Sommersonnenwende. Mittsommer. Mitte des Sommerhalbjahres. Alban Hevin. Ein Dank- und Freudenfest.

Der 24. Juni ist der Gedenktag des heiligen Johannes der Täufer, der Namensgeber besagter Zeit. Daher heissen auch die Johannisbeeren so, denn sie reifen jetzt. Süßsauer hängen die verlockenden Beeren in den Sträuchern. Als Kind war  s mir eine Last, Eimerchen für Eimerchen zu pflücken.  Die Natur trägt allerorten reifende Früchte und der Tiernachwuchs wird bald schon selbständig. Johanni

Hier werden vielleicht doch noch Jungvögel gefüttert. Die Girlitze veranstalteten ein Mordsgezeter.

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Hier habe ich ein Ratebild für Euch:

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Und gleich auch die Auflösung:

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Den Rotfuchs habe ich beim Mäuseln beobachtet, im Hohen Gras war das gar nicht so einfach. Und bis ich ihn dann auch vor der Linse hatte und die Kamera scharf stellte, …

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Fleissig war hier auch schon der Bauer, die erste Gerste ist ab. Nun kreist der Bussard ebenfalls fleissig und überall sitzen Krähen oder fliegen Tauben hektisch auf. Jetzt sind die Beutetiere gut zu sehen.

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Im Hintergrund seht Ihr die Abtei Michaelsberg, leider bekommt man immer auch Hochhäuser mit auf das Foto

 

Unter den blühenden Linden liegen überall Hummeln und auch Bienen. Letztes Jahr habe ich das auch schon mal beobachtet. Weiss jemand, warum die fleissigen Sammler beim Lindenblüten Honig sammeln so viel sterben? Ist es einfach, weil dort so viele sind, es so anstrengend ist, oder der Konkurrenzkampf?

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Mitten in den heruntergewehten Blütenresten liegen hier zwei Hummeln

 

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Ein wenig fleissig war ich auch. Zu dieser Zeit setze ich gern den Johanni Schnaps oder Likör an. Da ich nicht so gerne sehr süßen Likör trinke, ist es bei mir wohl eher süßer Schnaps. Dazu pflücke ich Walnüsse mit grüner Schale, eben Johanninüsse. Diese werden in Stücke geschnitten und in ein grosses, gut verschließbares  Glas gelegt. Achtet sowohl beim Pflücken, als auch beim Verarbeiten auf Eure Kleidung, der Saft der Walnüsse färbt alles unwiederbringlich.

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Nun benötige ich noch Doppelkorn, Anis, Zimtstangen, Kardamom, ggf Nelken und Piment und natürlich auch etwas braunen Kandiszucker. Dieses kommt zu den geteilten Nüssen. Gut verschließen, durchschütteln und auf die sonnige Fensterbank stellen. Der Auszug wird Tag für Tag dunkler und der Schnaps kann nach ca. 2 Monaten durch ein Sieb umgefüllt werden. Ihr habt dann einen selbstgemachten Verdaungsschnaps oder Likör.

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Aus diesen unreifen Nüssen werden übrigens auch eingelegte, süsse Nüsse gemacht. Allerdings müsste Ihr die Walnüsse erst etwas mit der Nadel einstecken und wässern, dabei das Wasser mehrmals wechseln und das etwa 6 Tage lang.

Auf ca 500 g Walnüsse kommen 250 g Zucker, Gewürze wie oben und nach Geschmack  und ein halber Liter Wasser. Hier werden aber die Nüsse nicht zerteilt, sondern im Ganzen weich gekocht. Das dauert etwa 30 Minuten. Nun mit den Gewürzen den halben Liter Wasser aufkochen und ziehen lassen, dann darin den Zucker auflösen. Walnüsse in ein passendes, gut verschließbares Glas umfüllen, den Gewürzsud dazugießen und darauf achten, dass die Nüsse bedeckt sind. Die Gläser im Ofen noch Mal 30 Minuten bei 90 Grad erhitzen.

Ich bin auf die süssen Nüsse gespannt, diese Art der Nachtisch Zubereitung mache ich zum ersten Mal. Probieren kann ich erst im Winter, denn die Nüsse sollen noch 6 Monate im gut verschlossen Glas reifen!

Habt Ihr so etwas schon Mal gemacht? Den Aufgesetzten mache ich schon seid Jahren, aber die eingelegten Nüsse probiere ich erstmals.

Voller Vorfreude und Freude über den mäuselnden Fuchs schicke ich den Beitrag zum Freutag.

Euch allen ein gemütliches und erholsames Wochenende!

 

 

 

morgendlicher Dunst

Hallo Ihr Lieben.

Das Morgenlied der Amsel hat mich früh geweckt, zumindest vermute ich, dass es Ihr Lied war, aber ich werde auch ohne Vogelgesang in der Regel früh wach.  Die Tauben gurren in der Weißtanne. So nach und nach kommt Leben in die Bude hier und wenn alle aus dem Haus gehen, sind dann auch Troll und ich dabei, unseren morgendlichen Gang machen. Ein wenig nehme ich Euch da Mal mit.

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Es geht durch den Park und am Friedhof vorbei. Noch hängt die Feuchtigkeit über den Wiesen und es ist angenehm. Die Sonne lässt die feinsten Dunstschwaden sichtbar werden. Am Friedhof sind wohl die Turmfalken Jungen flügge geworden, hoch auf der Baumspitze sitzend, ist ihr Gezeter (nach Futter?) weithin zu hören. Eine Taube stört das gar nicht, sie landet auf dem Nachbarast, wohl wissend, dass vom Turmfalken ja keine Gefahr aus geht.

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Wir leben hier in einer Kulturlandschaft, nur durchbrochen von Hecken, Baumstücken und Schutzwiesen. Überall huschen Kaninchen, Gott sei Dank ist Troll kein Jagdhund. Die Singvögel fliegen vor uns auf, immer zur nächsten Hecke oder Busch. Sogar ein paar Brennesseln dürften stehen bleiben, aber ich habe noch keine Raupen drin entdecken können, wie letztes Jahr.

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Laut schmettert die Goldammer wieder ihr Lied. Wir gehen unter Bäumen weiter, über uns der Gesang einer Mönchgrasmücke, an uns vorbei die Radfahrer, die schon zur Arbeit radeln.

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Rechts die Wiesen werden nur ab und zu von Schafen beweidet, sie unterliegen dem Naturschutz. Letztes Jahr habe ich dort immer den Fasan gesehen, dieses Jahr noch nicht, auch sein lautes, unverwechselbares Rufen habe ich noch nicht gehört. Aber auch die Kiebitze haben viel weniger Brutpaare dieses Jahr.

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Kein Wunder, so lange wir Menschen uns auf der Erde so benehmen… Auch wenn nur Grünschnitt in der Box und dem Beutel ist. (Hoffentlich denke ich morgen mal an Handschuh, dann kippe ich das einfach aus und lege Pappe und Tüte zum Müll.) Hier biegen wir nun immer auf die Felder ein.

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Troll liebt diese Stelle, hier darf er auch immer übermütig um die Ecke flitzen, er wartet dann immer an der selben Stelle unter der Linde.

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Jetzt wird eifrig geschnüffelt, über all liegen Kaninchenköttel. Es gibt hier so viele, dass sie schon Schaden anrichten. Aber ich finde, man bejagt sie trotzdem nur moderat und es ist ein leben und leben lassen. Der Bauer findet das nur bestimmt nicht so gut.

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Weizen (grün) und Gerste (gelbgrün) stehen schon hoch und sind gut alleine durch die Farbe zu unterscheiden. Was habe ich die langen Grannen der Gerste beim Stroh packen gehasst.

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Quelle Wikipedia

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Die Konkurrenz ist gross auf den Blumen am Feldrand. Die Mohnblüten schwanken ordentlich unter den dicken Hummeln.

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Die kleine Lichtnelke und Ackerwinden locken, gern würde ich einen Strauß binden, aber ich gehe lieber jeden Tag an ihnen vorbei.

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Ein grosses Ochsenauge flattert in der Gerste auf.

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Gleich bin ich schon wieder an der Kleingartensiedlung angekommen, hier stehen im Moment ein paar Highlander.

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Die sind einfach immer wieder ein Foto wert. Gleich komme ich wieder an den verlockenden *Kirschen in Nachbars Garten* vorbei.

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Bevor ich über die Strasse geh, darf ich noch dem Quaken einiger Frösche lauschen, dann hat mich der Lärm der Zivilisation wieder. Nun schnell dem Hund Futter gemacht und mir einen schönen Milchkaffee. Ein paar wilde Erdbeeren habe ich im Garten gepflückt, so aromatisch! Gestern Abend habe ich sie mit Rhabarber und Gelierzucker angesetzt, damit alles gut Saft zieht. Gleich habe ich dann noch mal zwei oder drei Gläser Marmelade. Nichts ist doch so fein, wie selbstgemachte Marmelade.

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Dann hole ich noch mein Schnitzwerkzeug heraus.

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Zu den Autos gesellt sich schnell noch ein Vesparoller.

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Wenn das kein schöner Anfang für einen Tag ist, daher verlinke ich den Beitrag auch beim Freutag und weil die Zitronenfalterin diesen Monat das Thema Nachhaltigkeit hat, möchte ich diesen Beitrag auch dort verlinken.

Euch ein schönes Wochenende.

Poesie und Freiheit

Hallo Ihr Lieben.

Ein Streit mit seinen Eltern bringt für den 12 jährigen Cosimo Piovasco di Rondo aus Ombrosa den endgültigen Wendepunkt: er wird nie wieder die Erde betreten! Er klettert auf eine Eiche.

Von seinen adligen Eltern, die in alten Traditionen verhaftet sind, wird der Entschluss nur als kindischer Trotz empfunden. Aber Cosimo bleibt diesem treu. Es ist die Zeit der Aufklärung und natürlich hält die Familie an den alten Privilegien und Überzeugungen fest. Cosimo aber entdeckt eine neue Welt und der Leser mit ihm. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie der Junge sich von Baum zu Baum bewegt, das erste Mal jagd, (eine wichtige Stelle im Buch), sogar reisen kann, sein Leben einrichtet, sich verliebt, Mitglied einer Freimaurerloge wird, Banditen trifft, den Aufstieg und Fall Napoleons erlebt, (er trifft ihn sogar) und bis zu seinem Lebensende wirklich nie wieder den Boden betritt.

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So erzählt der Autor wunderschön und philosophisch dies zwar eigensinnige, aber doch sehr freigeistige Leben in all seinen Stationen. Und wer Bäume liebt, freut sich über all die verschiedenen Arten, in denen Cosimo lebt und herumwandert. Die beschreibt Italo Calvino, der diesen wunderbaren Roman 1957 veröffentlichte, neben den dort lebenden Tieren, sehr genau.

So hat mich der Roman „Der Baron auf den Bäumen“ zu einem Bild inspiriert, (außerdem habe ich einen sehr persönlichen Bezug zu diesem Buch) und ich schicke dies doch noch schnell zum letzen Tag des Mustermittwochs mit dem Thema „Mai Bäume“:

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Es ist eine alte Buchseite bestempelt und mit Aquarellfarbe bemalt.

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Habt eine schöne Zeit in diesem Frühling, der eher ein Sommer ist.

Ps. Kommentare sind wieder möglich