Ruhige Winter Nächte

Hallo Ihr Lieben.

Der Dezember ist der dunkelste und hellste Monat. Hier vergeht kein Tag, ohne dass ich eine Kerze entzünde. Oft wärmt uns das Feuer im Ofen. Das Lichterfest Weihnachten rückt näher und adventlich ist alles mit Kerzen und Lichtern geschmückt. Eigentlich rücken die Menschen im Winter mehr zusammen, geben sich Wärme und Hoffnung. Eigentlich.

Alles still!
(Theodor Fontane)

Alles still! Es tanzt den Reigen
Mondenstrahl in Wald und Flur,
Und darüber thront das Schweigen
Und der Winterhimmel nur:

Alles still! Vergeblich lauschet
Man der Krähe heisrem Schrei.
Keiner Fichte Wipfel rauschet,
Und kein Bächlein summt vorbei.

Alles still! Die Dorfeshütten
Sind wie Gräber anzusehn,
Die, von Schnee bedeckt, inmitten
Eines weiten Friedhofs stehn.

Alles still! Nichts hör ich klopfen
Als mein Herze durch die Nacht –
Heiße Tränen niedertropfen
Auf die kalte Winterpracht

Über uns die Stern, der Mond hat einen Hof, die Nacht wird also frostig werden.

Wintereule

Viele Tiere haben sich zurück gezogen, manche halten Winterschlaf oder Winterruhe, letzterer nur ab und an unterbrochen von Futtersuchen.

Spät in der Nacht fliegt die Eule durchs Geäst, schaut vielleicht ein Mäuschen oder Vogel unvorsichtig hervor? Lautlos stürzt sich der Nachtvogel hernieder.

Winter ist nicht nur für uns Menschen, die wir doch eigentlich so viel haben, eine Herausforderung.

Winterwald Stempel & Schleiereule
Formen und Stille

Eine schöne, helle Adventszeit weiterhin Euch allen.

Verlinkt beim Mittwochsmix und creativsalat

Drittkleinster

Hallo Ihr Lieben.

Als ich diesen Beitrag anfing, hatte ich morgens im Dämmerlicht zwei dieser kleinen Vögel in der Trauerbirke eines Nachbarn beobachten können. Lauthals zwitschernd, hüpften die beiden umeinander herum. Sie schienen mich gar nicht zu bemerken.

Gerade jetzt kann man unter dem schwindenden Blätterwerk der Hecken und Bäume häufiger diesen sonst recht heimlichen Vogel sehen. Fleissig sucht er Nahrung und verteidigt sein Revier mit lautem (90 Dezibel) Gesang. Die Männchen sind territoriale Einzelgänger. Im Winter ziehen Vögel aus dem Norden manchmal weiter südlich zu.

Vielleicht ahnt der eine oder andere schon, was für einen Vogel ich Euch dieses Mal vorstellen mag: den Zaunkönig

Meine kleine Skizze und Buchzeichnung

Winterkönig wurde der Vogel auch genannt, denn er singt auch weiterhin in der kalten Jahreszeit und dies dazu auch noch kräftig. „Ich freue mich wie ein Schneekönig!“ (Ja, daher kommt dieser Ausspruch.)

Nur das Sommer- und das Wintergoldhähnchen sind noch kleiner. Bis zu 12 cm groß und um die 9 g schwer kann dieses Vögelchen werden. Er ist der einzige Vogel seiner Art und zugehörig zur Familie der Zaunkönige. Er gehört zu den Sperlingartigen und sein lateinische Name Troglodytes Troglodytes klingt wie ein Zungenbrecher. Übersetzt heißt dies „Höhlenbewohner“ und deutet auf seine Art, Nester zu bauen, hin. (Aber er lebt nicht in Höhlen)

Aufrecht im Geäst sitzend, mit steil nach oben stehendem Schwanz, trotzdem wie eine Kugel aussehend, schmettert er seinen Gesang selbstbewußt durch unsere trüben und kalten Tage. Sein rotbraunes Federkleid passt sich gut an das Unterholz an. Oft sieht man nur eine huschende Bewegung. Ein dünner, spitzer Schnabel zeigt uns, hier ist ein Insektenfresser, nur im Winter nimmt er Körner dazu.

Vor einigen Sommern hatte mal ein Männchen in unserem Türkranz eines seiner Nester als Auswahl für eine Angebetete gebaut, ein kleines, kugelrundes Kunstwerk. Aber das Weibchen sucht unter den Nestern den Favoriten aus, gerne in Bodennähe, polstert es für 5-7 Eier aus und brütet alleine. Vernünftigerweise gehörte das an der Tür nicht dazu (Spielnester nennt man diese dann übrigens). Allerdings hat ein Zaunkönig durchaus mehrere Königinnen und hilft bei den Aufzuchten. Im Winter „schlafen“ auch schon mal bis zu 20 Zaunkönig in einer Nist Höhle und wärmen sich gegenseitig. Eigentlich mögen die kleinen Könige gerne Dornen Hecken, leben aber auch in Parks und Gärten. Werden sie dort gestört, hören wir sie laut zurren „schlagen“, ein wenig wie auch der Warnruf des Rotkehlchens.

Wo ein Bereich unaufgeräumtes, unterholzreiches Stück Natur wachsen darf, da wo es genug Insekten gibt, leben auch gerne diese kleinen, flotten Vögelchen. Kleine Könige in unseren Gärten. Auch gibt es spezielle, kugelige Nester, die man aufhängen kann um sie anzulocken. Diese können auch im Winter Zuflucht vor der Kälte bieten. (Nicht nur Zaunkönigen!)

Nun wollt Ihr bestimmt noch wissen, warum ausgerechnet so ein kleiner Vogel König genannt wird.

Eine alten Fabel von Äsop (Griechenland 600 v. Chr.) erzählt, wie er durch einen listigen Trick zum König der Vögel wurde. Diesen Titel sollte der Vogel erhalten, der am höchsten fliegen konnte, was natürlich der Adler sein würde. Doch der Zaunkönig versteckte sich in dessen Gefieder und kommt so noch höher, als er in der höchsten Position des Adlers überhaupt erst losfliegt. Doch die List wurde enttarnt – und so versteckte er sich fortan im Unterholz, um nicht gefunden zu werden. Auch ein deutsches Volksmärchen wurde von den Gebrüder Grimm über den „Drittkleinsten“ aufgeschrieben.

Diese wunderschöne, runde Form des winzigen Vogels, mit dem Markenzeichen des steil aufragenden Schwanzes musste doch geschnitzt werden. Ein schönes Motiv im Winter und zu Weihnachten, (falls wer bestellen möchte, noch ist Zeit,…)

Übrigens hat es der Wiedehopf, mein Monatsvogel Oktober, als neuer Vogel des Jahres 2022 geschafft. Danke für Euer anhaltendes Interesse. Ab jetzt sammelt Andrea wieder unsere Monats Projekte, ich verlinke den „Drittkleinsten“ dort. Beim Creativsalat wird der geschnitzte Stempel auch verlinkt.

Novemberrückblick, grau und bunt

Hallo Ihr Lieben.

Der November neigt sich dem Ende. Die graueste Woche dieses Monats geht zu Ende. Es wird Zeit für den Monatsrückblick bei Birgit und den Samstagsplausch bei Andrea.

Die letzten bunten Blätter, wenig Sonne, ein wahrlich dunkler Herbst. Lieblingsbesuch war noch mal da, herzerwärmend und ein wahres Licht. Einen Geburtstag begangen, zwei Beerdingungen. Noch kann der kleine Seniorennachmittag stattfinden, wir haben diverse Vorsichtsmaßnahmen, unter anderem Durchzug und dafür/dagegen Decken. So viele Absagen nun überall nötig, leider auch die Adventswerkstatt für die Kinder, zu dicht müssen wir zusammenstehen. (Aber einiges bekommen sie nun wenigstens zum Daheim basteln). Gewerkelt wurde hier einiges und vorbereitet, nicht alles kann ich hier und jetzt zeigen, manches habe ich auch vergessen zu fotografieren. Ob ein Wichtel daheim einzieht? Eine Tür gibt es ja nun hier, die gemalte Tür ging per Glückwunsch Post raus. Ein weiterer Monatsvogel reihte sich ein, diesmal aus der fernen Savanne. So gerne ich lese, war ich diesen Monat oft zu früh müde oder unruhig (es war immer viel los) und es kommt dazu, dass ich irgendwie gerade andauernd daneben liege mit meiner Auswahl an Romanen. Aber besonders gefallen hat mir aus der Naturkunden Reihe „Die verlorenen Zaubersprüche“, zum immer wieder rein stöbern. Wusstet Ihr, dass die Naturkunden Reihe nun auch einen eigenen Podcast herausbringt? Gehört habe ich dagegen diesen Monat recht viel: M. Palins „Erebus“ und Podcasts über Geschichte, Musik und kurze Sherlock Holmes Geschichten. Fünf Minuten Collagen wurden zusammen gesucht. Diese Woche soll in 5 min Gold gesammelt und gezeigt werden. Ich dachte, ich würde mehr finden, als vor allem Bänder. (grins) Frau Rösi sammelt unsere Zusammenstellungen noch mal.

Wer sagt, daß Hefeteilchen, (Stuten) , immer rund sein müssen. Oder das es gewürzt Mürbeteig Kekse erst in der Adventszeit gebacken werden, Zimt und Co sind lecker und gesund.

Die Nelken in der Vase blühen immer noch, wechseln manchmal den Ort, aber stehen unverändert in der Vase. Dekoration für etwas mehr Advent ist nur langsam eingezogen.

Kalt ist es geworden, im Gebirge ist weiterer Schneefall angesagt. Frost hat Anfang dieser Woche ein wenig bodennah gezaubert, close to the ground:

Immerwährendes Grau dagegen am Himmel, aber mit diesem Turmfalken wird auch ein Himmelsblick in dieses trübe Grau wunderschön. Wenn man mit offenen Augen und Herzen durchs Leben schreitet, findet man immer wieder Schönes, Buntes und das brauchen wir gerade wieder mehr denn je!

Ihr habt doch nicht wirklich gedacht, dass ich nur eine krumme Kerze in meinen Adventskrank stecke? Auch dieses Jahr nehme ich gerne wieder den Holzkranz, schlicht und bunt und von vielen Kerzen gezeichnet, sehr mobil und schön. Tannengrün wird es wohl nächste Woche geben, ein Mistelzweig hängt aber schon an der Tür. Und so wünsche ich Euch allen viel Gesundheit und einen schönen ersten Advent.

Verlinkt bei diesen Linklisten:

die Birgit mit Monatsrückblicken, Andrea Karminrots Wochenrückblick Samstagsplausch, Juttas Fotomomente mit dem Blick „close to the ground“ (8.12.) und Heidis Galeria Himmelsblick und noch die 5 min Collage zu Frau Rösie

Wenn es grauer und dunkler wird

Der November ist kein leichter Monat. Zwar bekommen wir durch die Zeitumstellung morgens noch mal etwas mehr „Licht“ zum Frühstück, aber Pfff, abends ist es wieder früher dunkel. Und sowieso…

Der große Sankt Martins Zug ist schon diese Woche gewesen. Leider sind nur genau 2 Kinder zum Singen danach vorbei gekommen. Es werden jedes Jahr weniger. Dabei ist es eine so schöne Tradition.

Himmelsblicke

Der Regen hat einem großen Zug Kraniche gar nichts ausgemacht. Sie sind hart im Nehmen. Auf dem Weg vom Einkauf heimwärts, grumpfig durch das Grau in grau, durch Starkregen, aber im Auto sicher. Dann über mir, voraus die Glücksvögel. Sie kreisten und zogen dann wieder gen Süden. Und morgens, das Licht schaut gerade erst über den Horizont, höre ich oft das Pfeifen des Flügelschlages von einigen Gänsen, über die Häuser ziehend, gen Siegaue.

Gänse mag ich sehr und will sie schon länger wieder schnitzen (es existiert schon ein Linoldruck, der nur leider verlegt ist) Ich weiß, schon wieder Vögel. Die Woche hatte doch am Montag bereits mit dem Monatsvogel begonnen.

Gänsezug

Die erste Gans im Gänsezug,

Sie schnattert: »Seht, ich führe!«

Die letzte Gans im Gänsezug,

Sie schnattert: Seht, ich leite!«

Und jede Gans im Gänsezug,

Sie denkt: »- Daß ich mich breite

So selbstbewußt, das kommt daher,

Weil ich, ein unumschränkter Herr,

Denn Weg mir wähl nach eignem Sinn,

All meiner Schritte Schreiter bin

Und meine Freiheit spüre!«
Marie von Ebner-Eschenbach
(* 13.09.1830, † 12.03.1916)

In strenger Formation (und damit gar nicht so frei) eilen sie durch die Lüfte, wenn sie auf ihre Wanderzüge gehen. Ob auf einer der kleine Nils sitzt?

Im Landeanflug

Ein wunderschönes Buch habe ich mir gegönnt. Vielleicht erinnert Ihr Euch noch and das hier ebenfalls mal erwähnte Buch „Die verlorenen Wörter“ angefüllt mit der Poesie der Natur, welche Kinder noch für die Flora und Fauna um sich herum haben. Robert Macfarlane findet poetische kurze Texte, Zaubersprüche, um mit den Tieren fort zu reisen.

Wie in einer Fabel legt er den Tieren auch schon mal Gespräche in den Mund, nicht vermenschlicht und doch wie wir Menschen es uns vorstellen.

Und wieder diese fantastischen Bildern von Jackie Morris.

Ein Buch, dass uns dazu verführt, genauer hinzusehen, zu erkennen, was um uns herum lebt. Wir wünschen uns einen Zauberspruch und schon fliegen wir mit der Schleiereule durch die Nacht, hören das Mausepiepsen. Begeistert hat mich natürlich auch das visuelle Werk! Einen Schlüssel zum Entdecken (nicht nur von Zaubersprüchen) Die Reihe „Naturkunden“ ist immer wieder einen Blick wert. Wie immer ist auch dieser Band des Verlages Matthes & Seitz Berlin hochwertig hergestellt. (selbstgekauft, keine vom Verlag unterstützte Werbung, aber ist es nicht einfach ein wunderbares Geschenk?)

Die Woche selbst war von unaufgeregt hin zu aufgeregt. Meine Advents Post Liste ist da und ich plane und überlege schon eifrig, zumal ich früh dran bin mit meiner Postkarte. Bald muss ich die Gelli Platte unbedingt mal testen. Eine schöne Überraschung trudelte gestern noch per Post ein, liebe Astrid, ein herzliches Dankeschön für Deine liebe Herbst Karte!

Eigentlich ist Schwarz ja keine Farbe …

Und so setze ich mich noch schnell zu Andreas Samstagsplausch, wärme mich mit einem milchig – nebeligem Earl Grey (mit Milch) auf und verlinke meinen Beitrag auch noch bei Andreas Lesezimmer und bei der Galeria Himmelsblick und Frau Roesis Collagen.

wünsche Euch gemütliche Zeiten.

Zum Diktat bitte

Hallo Ihr Lieben.

Heute schweife ich mal in Ferne Länder. Lange habe ich überlegt, ob ich die heimische Vogelwelt einmal verlassen soll, aber da ich das Glück hatte, diesen Vogel in freier Natur zu sehen, was für mich ein unglaubliches Erlebnis war, werde ich eine Ausnahme machen. Beheimatet ist er nämlich in den Savannen Afrikas. Aus dem Fotoalbum:

(abfotografiert)

Die Rede ist (wieder) von einem besonderen Greifvogel, dem Sekretär.

Mit langen Beinen schreitet der graue, große Vogel über die noch trockene Savanne. Der Wind spielt in den schwarzen Federn, die elegant vom Hinterkopf ragen. Diese Federn haben dem Vogel vermutlich auch seinen Namen gegeben: Sekretär

Früher wurde mit Gänsekielen geschrieben. So wie wir manchmal das Bild vom Stift hinter dem Ohr des Schreiberlings kennen, so gab es davor die „Schriftgelehrten“, welche der Einfachheit halber die Schreibfedern schon mal in die „Haare“ steckten. Auch seine grau-schwarz-weiße „Kleidung“ erinnert an die Kleidung des Berufstandes früher.

Von Yoky – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4383914

Ungewöhnlicher Name, ungewöhnlicher Vogel. Bis zu 1.20 m kann dieser Vogel groß werden. Hoch werden, sollte ich besser schreiben, denn dieser Greifvogel läuft, schreitet, wie ein Storch oder Reiher auf langen Beinen aufrecht einher. So sucht er zwischen dem Gras vor allen Dingen gerne nach Schlangen. Hat er eine erwischt, tritt er auf sie drauf. Er trampelt seine Beute, vor allem Insekten, kleine Säugetiere und Echsen, zu Tode. Dabei macht er auch bei Giftschlangen und Schlangen von bis zu zwei Metern nicht halt.

Suchbild: Im Museum König gibt es in dieser Savannen Darstellung auch einen Sekretär, sehr klein.

Flinker zu Fuß als der Mensch ist der kranichgroße Vogel, bis zu 30 km kann er am Tag zurück legen. Er ist seltener in der Luft zu sehen, wie man es von Greifvögeln oftmals erwartet.

Gibt es in der Savanne Feuer, versammeln sich manchmal mehrere Vögel am Rand auf Beutefang.

Familie: Sagittariidae Wissenschaftlicher Name der Art: Sagittarius serpentarius Gattung und Art: Sekretäre

Beide Partner bauen ein großes unordentliches Nest in den Kronen dorniger Bäume.
Der weibliche Vogel legt 2 bis 3 Eier in das Nest.
Die Brutdauer beträgt ca. 6 Wochen. Nach 65 bis 106 Tage verlassen die Jungvögel das Nest. Danach sind sie noch weitere 60 bis 100 Tage von den Altvögeln abhängig, es geht vor allem um das Lernen der Jagd. Viele Tiere erlernen erst von ihren Eltern Jagd- oder Klettertechniken.

Test, denn natürlich musste ein Stempel geschnitzt werden

Ich hoffe, der Ausflug in das südliche Afrika hat Euch gefallen. Leider hatte ich zu der Zeit der Reise noch keine gute Kamera und schon gar kein Handy. Aber Bilder behält man auch im Kopf und noch jetzt, wenn ich mich etwas anstrengen, spüre ich den Savannenwind wieder im Gesicht. Der Sekretär war damals schon ein Vogel, den ich hoffte zu sehen. (Übrigens war unser guide darüber sehr erstaunt, die meisten wöllen nur die „big five“ sehen)

Verlinkt bei dem Jahresprojekt von Andera die Zitronenfalterin und dem creativsalat ,

Safari