Kurze Woche

Hallo Ihr Lieben.

Ostern ist überstanden, die Eier gesucht und gefunden und netterweise ist auch diese Woche eine kurze Woche.

Das Wetter ist trocken, windig und schon kurz nach Sonnenaufgang vertreiben die warmen Sonnenstrahlen die kühlen Temperaturen der Nächten. Es war ein unglaubliches Gezwitscher im Wald zu hören!

Im eigenen Garten summt und brummt und zwitschert es gewaltig. Neben den Kohlmeisen sind auch die Distelfinken tatsächlich nicht vor uns geflüchtet und haben weiter gebrütet. So tschilpen nun Meise aus dem Kasten rechts und Finkennachwuchs aus dem Lorbeer links. (Update, am Hauseingang in der Kletterhortensie ist eine Amsel am brüten)

Ostermontag ging es zu den Schwiegereltern in die Eifel. Ich „verdrückte“ mich kurz, denn dort wächst Bärlauch (und viele andere besondere Schönheiten und man muss aufpassen, dass man nicht die Blätter des Aronstabes zufällig mit abrupft) im Buchenwald.

Das Landkärtchen Falterchen war trotz Navi auf einem Hundekot gelandet und ließ es sich da auch noch gut gehen. (Brrrrr)

Schoko Pudding Gugelhupf

Aber auch daheim ließen wurde, wie ja irgendwie immer zu besonderen Feiertagen, reichlich gegessen. Viel zu viel Kuchen, der Schoko-Pudding-Kuchen als Rezeptidee aus einer Zeitung war sehr lecker und mächtig. Das Helle ist übrigens eine Füllung aus Quark. Im Rezept sollte Stärke rein, ich habe Vanillepudding Pulver genommen.

Ein weiterer Gedankengarten Leporello
DustehstunsimWeg!

Im Park konkurieren zwei Mönchsgrasmücken um ein Revier und ein Weibchen. Heute morgen schien aber ein Männchen gewonnen zu haben, dass zweite startete nur einen kurzen und erfolglosen Versuch.

Mit der „richtigen“ Kamera, eigens dafür heute auf die Hunderunde mitgenommen, versuchte ich dann, den kleinen Meistersänger einzufangen. Gar nicht so einfach. Er war unruhig und wenn der Vogel ruhig war, war es der Hund nicht. Erst rannte ein Eichhörnchen an ihm vorbei. Dann hoppelten diese zwei Gesellen, zwei junge Kaninchen, einfach auf uns zu. Direkt vor uns ging es unter dem Zaun her und um uns herum. Danach war es vorbei mit der Hundegeduld, wo man doch auch noch die schottischen Rindviehcher ertragen musste, die direkt neben einem grasten. Der Vogel hatte sich nun auch in das Dornengebüsch zurück gezogen.

Aber dieser Gesang alleine und diese kleinen Tierbegegnungen waren es wert, eine kalte Nase vom Stillstehen zu bekommen.

Hier werden heute Geburtstage gefeiert. Deswegen komme ich auch erst die Tage zu Euch gucken.

Habt einen schönen Sonntag

Verlinkt beim Samstagsplausch von Andrea

Von Wärme zu Kälte

Hallo Ihr Lieben.

Nach dem es nun ruhiger war hier auf dem Blog gab es diese Woche gleich 3 Beiträge. Schon vorbereitet waren natürlich das Jahresprojekt und die Frühlingspost vom Post Kunst Werk. Ein wenig aufraffen musste ich mich dann eher für den Rückblick, aus Gründen.

Diese Woche war sonst aber relativ ruhig, Alltag eben. Seniorennachmittag war wieder in der Gemeinde und wurde mit Abstand etwas österlich gefeiert. Tatsächlich noch mal etwas Holz reinholen war angesagt, für den Ofen, denn es wurde und wird noch mal kalt. Geburtstagskuchenreste aufessen (ja, viel zu viel gemacht). In mein neues Lesefutter reinschauen und „Bridgerton, Staffel 2“ wieder sehr gern schauen. Und,.. Tadaaa, ich habe BlogGeburtstag. Sieben Jahre schon? Wirklich? Das verflixte siebente Jahr? Eigentlich sollte ich mir da mal was überlegen, eine kleine Verlosung noch mal, vielleicht. Ich schreibe da noch mal was zu. 🙂

Dann hatte ich Euch das Kuchen Rezept angekündigt. Ich habe einen Mandelkuchen mit saftigem Guß gemacht.

saftiger Mandelkuchen

Das Rezept ist eigentlich recht simpel, gelingt einfach und sollte und kann sehr gut vorbereitet werden:

Teig: 400 g gemalene Mandeln, ca 80g Mehl, 1 gestr. Tl Backpulver, 250g Butter, 5 Eier, 200 – 250g Rohrohrzucker (natürlich geht auch normaler, aber der Rohrzucker hat noch mal einen Extrageschmack), die Schale einer abgeriebenen Biozitrone (wenn diese recht klein sind, braucht Ihr etwas mehr), etwas Vanillezucker und etwas echte Vanille (nach Geschmack, vorrangig soll es fruchtig schmecken) und 1 P Salz. Ihr benötigt eine runde Springform. Als erstes schlagt Ihr die zimmerwarme Butter mit dem Zucker zu einer cremigen Masse, der Zucker sollte sich auflösen. Dann kommen die Eier dazu und die anderen Zutaten nach und nach dazu. Derweil heizt den Backofen auf 180°C Umluft vor. Die Form vorbereiten und mit dem Teig füllen, auf die mittlere Schiene in den Backofen stellen. Die Hitze dann auf 170°C reduzieren.

Guss: von 2 Limetten den Saft, eine kleine Flasche Mangopürre und etwa ein Glas/Becher Dreifruchtsaft mit ca 100g Zucker verrühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat.

Nach ca 50 – 60 min (das hängt ein wenig davon ab, ob Ihr eine 24er oder 26er Durchmesser Springform genommen habt, testet mit einem Holzstäbchen, dass braucht Ihr sowieso gleich) den Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form etwas abkühlen lassen. Bitte den Kuchen in der Form lassen und noch lauwarm mit dem Holzstäbchen ganz oft einstechen. Dann verteilt Ihr nach und nach die Saft Mischung auf dem Kuchen, welche einsickert und ihn richtig fruchtig, saftig werden lässt.

Gut wäre es, wenn der Kuchen einen Tag durchziehen kann.

Perfekt für ein Wochenende, und da weniger Mehl drin ist, auch ein eher leichter Kuchen. Gut zu transportieren ist er auch noch.

Letzte Foto Eindrücke der Woche, bevor es nass und kalt wurde. Der erhoffte Regen stellte sich ein. Hier in den Niederungen hat es sogar Freitag Nachmittag ersten Schnee gegeben. Gut das wir entsprechende Reifen auf dem Auto haben. Denn sobald es etwas höher geht, könnte es schwierig werden.

Sonnenaufgang Anfang der Woche und ein

Himmelsblick rosarot mit Nebelschwaden am Morgen, Anfang der Woche

Moos, Moor, Quelle und Pfützen, wie sie sein sollen im Wald

Ein komplett eigenes kleines Ökosystem im Wald, moorig – moosig und damit unglaublich gut und vielseitig für unser Ökosystem und den Klimawandel. Wusstet Ihr, das Moos uralt wird? Also dass Moos welches Ihr für das Osternest nehmt, hat vielleicht schon tausende Jahre auf dem Buckel. Nach unten stirbt was ab, nach oben wächst es weiter. Da gab es einen tollen Bericht in der Spektrum.de(alles keine Werbung im Auftrag)

Schneefall nach so sonnig – warmen Tagen

Verlinkt bei Andrea Karminrots Samstagsplausch, Himmelsblick bei Heidis Galleriea Himmelsblick und close to the ground von Juttas Fotomomenten (was ich leider oft vergesse, aber schaut trotzdem doch mal bei ihr vorbei)

Hintergrundgrün, Hoffnungsgrün, Gartengrün: Gedankengarten

Hallo Ihr Lieben.

Wieder gibt es die Frühlingspost vom „Post Kunst Werk“. Tabea und Michaela waren fleißig, haben sich wieder ein Projekt ausgedacht und mit viel Vorbereitung das Thema „Gedankengarten“ in Form eines Leporello angestoßen.

Mixed Media sollte es sein, mit Handschrift und aus einem großen Bogen Papier musste ein kleines, gefaltetes Büchlein, wie eine Ziehharmonika, werden.

Garten! Jawohl ja! Falten und mixen? Wird schon nicht so schwierig werden. Denkst! Bis ich von den YouTube Videos gerafft habe, wie gefaltet werden sollte. Ich sag nur „Kuh vor dem Berg“ (ein Ochse bin ich ja nun mal nicht). Es klappte dann plötzlich, ohne dass ich die ganze Zeit auf das Filmchen starrte. Und dann meine Wenigkeit und Collagen. Ich wollte tatsächlich den Garten als Grundfarbe in Grün halten, mit viel Aquarellfarbe. Dann hatte ich einige alte Bestimmungsbücher erstanden und die wurden zerschnippelt. Ein Hexen Garten sollte es werden, mit versteckten Botschaften, diese Zaubersprüche würde man nur lesen können, wenn man den ganzen Bogen vor sich hätte. Grüne Magie. Kräuterkraft.

Verhexte geheime Zaubertricks hinter Ranken und Blättern

Das Grundpapier habe ich mir recht stark ausgesucht. Ich weiß, man kann dünneres gut mehrfach bekleben, aber da guckte wieder „Collage“ und ich um die Ecke. Auch muss für Aquarellfarbe Papier gut saugfähig sein, sich trotzdem zerreißfest falten lassen und beschreibbar, sowie bedruckbar (natürlich!) sein.

Also die ersten Collagen habe ich wieder abgerissen. Das Gemalte, Geschriebene, Gedruckte und Gestickte passte, die ausgeschnittenen Blumen oftmals gar nicht.

Ein wenig umgedacht, drauf rumgedacht, ausgeschnitten, gelegt und ….

Die getrockneten Blüten sollten ja auch noch gut zu erkennen sein. Und das war dann noch mal eine Wende, mit den alten Buchseitenausschnitten. Einen tollen Einsatz hätte sicher die Gelliplatte gehabt, aber ich hatte sie nur geliehen und selbige war wieder bei der Besitzerin.

Und natürlich braucht es auch die Buchdeckel mit dem Verschluss. Und den Briefumschlag.

Was ich im Nachhinein schade finde, ist die Tatsache, dass man ja mehrere Büchlein sehr ähnlich machen musste. Es kam auch nicht so eine kreative Routine auf, wie zB das meditative Papierschöpfen letztes Jahr. Und ich hatte mich wieder so mit der Zeit vertan, auch wenn ich diesmal sehr früh losgelegt habe. Die Zeit zerrann mir nur so zwischen den Buchseiten. So manche Idee ploppte erst eher gegen Ende auf und vielleicht wird davon mal etwas später umgesetzt, da kein Platz mehr, bzw ganz anderes Konzept. Sehr gern würde ich auch das Büchlein vielleicht „praktisch“ einsetzen. Als Reisetagebuch, vor allem bei Stadtreisen, kann ich es mir sehr gut vorstellen, mit Eintrittsabschnitten und Skizzen.

Jetzt habe ich Euch mit all den Widrigkeiten traktiert, dabei hatte ich mindestens so viele schöne Kreativmomente. Als mir das mit den Pusteblume eingefallen ist zB. oder als es mit dem Falten irgendwann einfach so geklappt hat, die gepressten Blumen in den Gedankengarten kamen, die Gartenbesucher sich so gut einfügen, denn was ist ein Garten schon ohne Insekten und Vögel.

Karten zum Gedankengarten Büchlein (Aquarell) „Ist das Unkraut, oder kann das weg“

Die „Buchdeckel“ sollten etwas zurückhaltener sein. Die Feder, mit der ich schon geschrieben hatte, wurde auch zum Zeichnen verwendet. Die Kärtchen dazu eher mit weniger Aquarellstrichen ebenfalls einfacher gehalten. Ein Wiesenbocksbart ziert die Karte. Mit einem Wollfaden wird die Ziehharmonika zusammengehalten, auch wenn ich für den Postweg sicherheitshalber noch ein Gummi drum herum gemacht habe. Und natürlich sollte auch der Postbote ein wenig zu gucken haben. Mit Aquarellfarbe und Pinsel wurde der Umschlag wieder verziert und mit Stempeln bedruckt. Etwas aus dem Rahmen fällt der Adressaufkleber, ein Zugeständnis an die Post zwecks Lesbarkeit.

Ich danke Michaela und Tabea natürlich wieder sehr, eine kreative und diesmal auch zeitliche Herausforderung. Alle Teilnehmer/innen können sich wieder beim Post Kunst Werk verlinken. Gern zeige ich es auch beim Creativsalat.

(Ps. Ich bin nicht bei Instagram also kann ich dort nur begrenzt schauen und gar nicht kommentieren – nur, weil die meisten Teilnehmer/innen dort vertreten sind als Info)

So ist es nun mal

Hallo Ihr Lieben. Ja, so ist es nun mal, das Leben. Trauriges liegt direkt neben Erfreulichen. Abschied neben Willkommen. Als müsste das so sein, von wg Trost und so.

Turmfalke Feder, ein gefundenes Kunstwerk der Natur
Bussard am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen

Viel hätte ich zu erzählen, aber für Vieles ist mein Blog dann doch nicht die richtige Stelle. Lieber erzähle ich, wie wunderschön die Morgende die vergangene Zeit waren. Ich versuche immer vor dem großen Pulk an Menschen mit Hund (so so viele Corona Hunde) loszukommen. Dann erwische ich dieses wunderbare Licht und die ruhige Stimmung noch. Außerdem sehe ich dann noch viel mehr Vögel. Sogar der Baumläufer ist wieder da. Die Spechte haben um die Wette getrommelt, aber scheinbar sind die Reviere nun abgesteckt, es ist ruhiger geworden zum letzten Wochenende hin. Dafür erklingt der unverwechselbare Ruf des Zilpzalp.

Die wundervollen Quitten von meiner Mutter wurden abgelöst von Lärchen Zweigen.

Was da so schön groß grünt, sind die Zapfen. Die kleineren Büschel, besser auf dem etwas jüngerem Bild, sind die nachwachsenden Nadeln. Blumen sind das ja eigentlich nicht, daher wohl eher nichts für den Flower Friday. Aber ich hab da noch ein wenig mehr, das taugt auch für die Sammlung von Holunderblütchen. Zum ersten Mal seit vor zwei Jahren der Lockdown begann, hatten wir wieder Gäste, Geburtstagsgäste. Und da gab es Blumen für meine Vase. Kleine Runde, draußen in der Sonne. Viel zu viel Essen gemacht, ich wieder aufgescheucht wie ein Huhn. (Das Kuchenrezept folgt.) Und einfach nur wunderschön die ganzen, liebsten Freund so richtig echt um sich zu haben Ja, in diesem Monat haben wir viel mehr Menschen (draußen) gesehen. Leider auch Verwandte beim Abschied nehmen, daß „leider“ bezieht sich nur auf den Grund,…

(Ich wünsche Dir auch dort wo Du jetzt bist, eine gute Werkstatt für Dein Lieblingsmoped, auf dem Du dann erkunden fährst.) Das war irgendwie schon seltsam und traurig und auch schön. Dieser Monat gleicht einer Achterbahn, in vielerlei Hinsicht. Deswegen bin ich nach wie vor immer mal wieder weniger digital unterwegs. Auch weil das Wetterchen mich eher in den Garten lockte. So wurde beim Hochbeet einmal alles rausgeschüppt und mit neuem Draht und geschnittenem Gestrüpp und Erde wieder verfüllt.

Man sieht auch meine Mini Vorzucht unter den nun grünenden Lärchen und die edle Tischdecke zur Gardine umfunktioniert
Tests immer noch allgegenwärtig

Ihr seht, die Fenster sind noch immer voller Sahara Staub. Ich habe nur geschafft, ihn vom Auto abwaschen zu lassen. Eine Idee, (da Lack schonend) die viele hatten und entsprechend voll waren die Waschstrassen.

C Falter (Selbstgetöpferte Deko der Nachbarin)

Die Gedankengarten Post ist fertig und die erste auch schon angekommen. Meine wird wohl nächste Woche gezeigt, denn in diese letzte März Woche bin ich dran. Mein Seemannsgarn habe ich vergangene Woche gezeigt. Der neue Beitrag zum Jahresprojekt ist auch vorbereitet.

Habt eine gute kommende Woche und Monat April.

Damit verlinke ich mich bei Holunderblütchen und bei Birgit Monatsrückblick.

Ganz liebe Post von Mano und das erste Leporello Buch der Frühlingspost „Gedankengarten“

Zum Schwärmen schön und dicke Brummer

Hallo Ihr Lieben.

Nachdem Ihr letztes Jahr nur Vögel als Projekt hier gesehen habt, mag ich im Jahr 2022 die Palette etwas erweitern.

Ihr sitzt im Garten oder auf dem Balkon und hört es plötzlich brummen. Ein großes, schwarzblaues Flugobjekt schwirrt um Euch herum. Dann sucht es zielstrebig nach der ebenso schönen Iris im Garten.

Aus den südlichen Ländern hat sich die Holzbiene weiter gen Norden verbreitet. Ihr seht hier wirklich eine Biene aus der Gattung der „Echten Bienen“. Auch wenn sie wie ein großer blauer, schimmernder Brummer (erinnert eben eher an eine sehr grosse Fliege oder Hummel) aussieht. Sie haben ihre Gänge in Todholz angelegt, daher kommt natürlich auch der Namen. Es ist die größte Bienensorte in Deutschland. Die bis zu 28 mm grossen Insekten erschrecken einen mit dem lauten Gebrumme durchaus, sie sind aber friedfertig. Ihr grosses Kauwerkzeug nutzen Sie, um damit die Gänge in das alte Holz zu raspeln (oder schon mal den Weg zum Nektar einer Blume abzukürzen). Obwohl sie angestammt aus dem südlichen Europa, nun über Süddeutschland gen Norden „unterwegs“ sind, überstehen sie die Winter recht gut. In der letzten Woche ist hier auch wieder eine um uns herum gebrummt.

Holzbiene voller Pollen in unserem Garten letztes Jahr

Xylocopa heißt übersetzt in etwa: „die Holzschneidende“. Deswegen kann man nur empfehlen, etwas (nicht morsches) Todholz im Garten zu lassen. So ein alter, trockener Holzbalken kann ja auch für viele andere Insekten eine Unterkunft sein und ist manchmal sinnvoller, als ein gekauftes Insektenhotel.

Pollen, Kopfdrüsensekret und Nektar in Form eines ovalen Laibes ist der Proviant für den Nachwuchs und wird in die Nistgängen im Holz eingelagert. Überwintern tun die großen Bienen allerdings in Erdlöchern (im Sommer sind sie Einzelgänger, im Winter leben sie auch mal in ganz kleinen Gruppen zusammen).

Wenn Ihr eine Glyzinie habt, schaut in der Blütezeit mal genauer nach, die Holzbiene liebt diese. Ähnliches gilt für Flieder und Flox.

Das Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum) kennt Ihr vielleicht auch.

Der zur Familie der Schwärmer gehörende Schmetterling (eigentlich ein Nachtfalter) wird auch Karpfenschwanz genannt. Da der vergleichsweise große Falter (36-50 mm Flügelspannweite) fast wie ein Kolibri an den Blüten in der Luft steht, sich blitzschnell von Blüte zu Blüte  bewegt (Schwirrflug) und mit dem langen Rüssel Nektar saugt, fällt er dem aufmerksamen Gartenbesucher durchaus auf. Daher stammt auch der andere umgangssprachliche Name Kolibrischwärmer. Auch wenn der Schmetterling zu den Nachtfalter gezählt wird, ist er tagaktiv. Der Name Taubenschwänzchen stammt von den verlängerten, dunklen Schuppen am Hinterleib, welche an die Schwanzfedern der Taube erinnern. Diese Schuppen dienen zum Navigieren. Der übrigen Leib ist graubraun behaart, mit hellen Bereichen. Gesellig sind diese Insekten, die gemeinsam übernachten, dazu nutzen sie u.a. aufgewärmt Felsen, wo sie auch Geschlechtspartner finden. Bei Kälte zittern sich diese Insekten warm und überstehen so Kälteperioden.

Gedankengarten Leporello, die dicken Brummer durften auch in meine Frühlingspost, die diese Woche rausging.

Lange Strecken können diese kleinen-großen Schwärmer auch zurück legen, bis zu 2000 km! Im späteren Frühjahr reisen sie aus dem Süden über die Alpen. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst von Mitteleuropa, Nordafrika, Asien bis hin zum Nahen Osten. Sie vertilgen locker mehr als das Doppelte ihres Körpergewichtes. In den ersten Jahren nach dem Umzug und mit einem Garten haben wir häufiger Taubenschwänzchen, wissenschaftlicher Name Macroglossum stellatarum, gesehen. Die Raupe mag recht gerne Labkräuter, also seht zu, dass Ihr zB. etwas Waldmeister oder Labkraut im Garten habt und natürlich Blumen mit viel Nektar sowie ein aufgewärmtes, (unaufgeräumtes?) Eckchen zum Verstecken für die Nachtruhe. Warum es jetzt nicht mehr so oft zu uns kommt, weiß ich leider nicht, denn das Futter für die Raupe ist immer noch da und Blüten mit Nektar gibt es jetzt sogar noch mehr. (Die Raupe ist meistens grün mit hellen seitlichen Streifen und einem „Dorn“ am Hinterleib) Denn die Eiablage erfolgt in Gebieten, die sowohl Futter für die Raupe als auch Nektar für den Schwärmer bieten. Also brauchte es zB sonnige Wiesen und Waldränder mit vielen verschiedenen, nektarreichen Pflanzen und Labkraut. Bis zu 200 Eier legt das Weibchen übrigens. Dafür untersucht es jede Pflanze erst genau und legt immer nur ein rundes Ei pro Pflanze.

Quelle Wikipedia Taubenschwänzchen
Taubenschwänzchen, so herrlich puschelig und mit einem „grinsenden Gesicht“

Im Süddeutschen Raum sind die Schwärmer übrigens stärker verbreitet. Fühlt sich das Insekt wohl, bleibt es auch gern in Euerm Garten. Wo Ihr ihn nicht sehen werdet, ist im Wald.

Ich hoffe, der Ausflug in die Insekten Welt hat Euch auch gefallen

Verlinkt beim Jahresprojekt der Zitronenfalterin und dem Creativsalat, sowie dem Freutag