Der Schwarze und die Taube

Hallo Ihr Lieben.

Diesen Monat habe ich mir schwerpunktmäßig den größten heimischen Specht für mein Jahresprojekt rausgesucht.  Krähengroß, pechschwarz mit roter Mütze und einem sehr zurückgezogen Leben und auch noch eine Schlüsselart in unseren Wäldern, das ist der Schwarzspecht.

Schwarzspecht (Dryocopus martius), König der Spechte, Zimmermann oder Baumeister des Waldes, angesehen als „Gesundheitspolizei“, da er Holzschädlinge beseitigt.

Wir treffen den immer noch nicht so oft vorkommenden, großen Vogel gern in alte Laubwälder im Schwarzwald, den Mittelgebirgen, Schwäbichen Alb und Bayrischen Wald an. Die Zahl der Brutpaare wird in unterschiedlichen Quellen mit unterschiedlichen Zahlen zw 31.000 bis 51.000 und sogar 55.000 Brutpaaren angegeben. Dank des Schwarzspechtes ist die Artenvielfalt in diesen Wäldern besonders hoch: Viele andere Wildtiere sind als Nachmieter auf die geräumigen Höhlen unserer größten Spechtart angewiesen. Deswegen gehört dieser besondere Vogel zu einer der „Schlüsselarten“. Das sind besonders wichtige Tiere im Ökosystem. Erst einmal mehr zu diesem schönen Vogel:

Alter bis zu 14 Jahre

Gewicht 300g, größter europäischer Specht, 40cm Größe

Unverwechselbar macht diesen schwarzen Vogel der Haarschopf, der ist immer knallrot, beim Männchen als schmales Band, beim Weibchen als kleinerer Fleck am Hinterkopf. Die Augen fallen durch ihren weißen „Augenringe“ im schwarzen Gefieder auf. Auch der Schnabel ist hell.

Lautes Hämmern, bzw Trommeln tönt jetzt im Februar durch den Wald. Noch grenzt man/frau sich ernergisch gegen Artgenossen ab. Die Einzelgänger kommen sich nur sehr langsam näher, selbst wenn sie, als ehemaliges oder sich gerade bindendes Paar, nie allzuweit voneinander entfernt haben. Wie andere Spechte bauen sie mit ihrem Schnabel große Baumhöhlen. Sie schlagen außerdem hungrig die Gänge von Baumlarven auf, und selbst in der Balz ist das Hämmern an Baumstämmen ein wichtiges Ritual. Damit sie dabei keine Kopfschmerzen bekommen, sind im Kopf von Spechten diverse Stoßdämpfer eingebaut: die Stöße werden gleichmäßig auf den Ober- und Unterschnabel verteilt und durch schwammiges Knochengewebe an der Schnabelbasis abgefedert. Das reicht aber noch nicht aus, auch Augäpfel, Zungenbein und Halswirbel sind abfedernd dafür angelegt.

Um an einem Baumstamm hoch zu klettern und anhalten und loszuhämmern zu können, haben Spechtfüße eine weitere nach hinten gerichtete Zehe (2 vorn, 2 hinten) und besonders lange Schwanzfedern, mit denen sie sich am Baumstamm abstützen (Stützschwanz). Ein langer, mit stützenden Muskeln bepackte Hals, hilft zusätzlich zu schwammigen Knochenverbindungen.

Seine Zunge kann dieser Vogel  bis zu 5cm aus dem Schnabel heraus strecken. Die Zungenspitze ist klebrig und mit Widerhaken besetzt, so kann er die Insektenlarven aus ihren Holzgängen ziehen.

Zurück zu unserem Brutpaar: hat sich dieses zur Brut und Bruthöhle gefunden, gehört Trommeln natürlich auch weiterhin zur Balz. So sitzt ein Vogel innen, klopft, und der andere ist außen und klopft auch. Leise rufen sie sich dabei zu. Der Schwarzspecht hat übrigens besondere Rufe, (nicht das sonst bekanntere „Lachen“,) auch sein Trommeln klingt dunkler, hört mal „hier“ (deutsche Vogelstimmen.de) Ich finde, die klingen richtig schön exotisch.

Das Revier wird dann noch längere Zeit durch Rufe und Hämmern auf Resonanzkörper abgesteckt und verteidigt. Diese Vögel sind sonst aber Ruhe liebend, störungsanfällig und brauchen ihr großes Revier von ca 3 bis 4 Quadratkilometer pro Paar. Im April kommt es dann nach all diesen Ritualen zur Paarung: auf einem geeigneten Ast und mit Flügelzittern erfolgt die Kopulation.

Aquarelle von mir: erst mit Stiften, dann mit Wasser

Schwarzspechte suchen nicht nur nach Insektenlarven, vor allem im Sommer stehen Weg- und Holzameisen, auch Schnecken und vereinzelt Früchten auf dem Speiseplan. Die findet er vielfach im Todholz und unter Rinden. Im Winter kommen hauptsächlich  Waldameisen „auf den Teller“. Und hier kommt er gerade jetzt als wichtiger Vogel für den Waldbauern ins Spiel. Meist findet er diese nämlich in Fichten, die einen „rotfaulen“ Kern haben. Durchaus also ein Indiz, wenn vermehrte Specht Tätigkeiten dort stattfinden. Als Rotfäule bezeichnet man den anfänglich rötlichen Pilzbefall bei Nadelhölzern, dadurch wird dieser weiche Kern, der nun immer instabileren Bäume, die bevorzugte Wohnstätte der Ameisen:

So sieht die Ameisenburg nach der nötigen Fällung der instabilen Fichte aus

Seine Wohnräume sucht der Schwarzspecht aber ganz anders aus: hohe, alte und stabile Buchenbäume. Mindestens 40 cm Durchmesser, die für den Bau einer geräumigen Höhle genügend Raum geben. Im Alter von ca 100 Jahren bilden Buchen oft hallenartige Baumbestände mit einem hohen Kronendach. Wälder müssen also sowohl Nadel- als auch Buchenbäume für Schwarzspechte haben.

Die Bruthöhle befindet sich in 6 bis 20 Metern Höhe und so kann er ungehindert anfliegen. Seine Höhle baut der Schwarzspecht fast ausschliesslich in Buchen mit einem weissfaulen Kern. Ähnlich wie bei den Fichten sind diese von einem Pilz befallen. Dadurch wird der Kern faserig und für den Specht besser bearbeitbar. Von Außen ist der Befall eigentlich noch nicht zu sehen, aber der Schwarzspecht erkennt es an Vibrationen beim Trommeln und er findet auch die dünnere Seite für den Höhleneingang. Fast einen Monat brauchen sie zur Fertigstellung und wenn Ihr denkt, nun haben sie ausgesucht, dem ist nicht so. Ich erwähnte da ja schon oben, dass es Nachmieter gibt. Alle 3 bis 5 Jahre legen die Schwarzspechte zuerst nur einen kleinen Eingang an, der ausfault, fast wie eine Markierung. Erst Jahre später bauen sie den Eingang zu einer richtigen Höhle aus, erkennbar an der rechteckigen, bzw ovalen Höhlenöffnung, durch die die Vögel ein und ausfliegen können.

Diese Behausung wird clevere angelegt: es wird ein Oberrand über der Öffnung gelassen und aussen ein abgeschrägten Unterrand. Das schützt die Höhle vor einem Wassereinbruch. Manchmal wird so eine Buche auch mehrfach für Höhlen genutzt, bis sie nicht mehr stabil ist.

Die Schlafhölen fliegen die Vögel abends vor Sonnenuntergang an, begleitet von lauten “krrück, krrück…“ Flugrufen, wie ein wiederkehrendes Ritual. Die Schlafhöhlen von Weibchen und Männchen liegen oft mehrere 100 m auseinander. Im April legt das Weibchen 3-5 weiße, runde Eier in die Bruthöle und beide brüten Tagsüber, aber nur nachts brütet das Männchen, während das Weibchen in der eigenen Höhle übernachtet. Nach 13 Tagen schlüpfen die Küken. Ab dem 17. Tag füttern die Elternvögel aber unter dem Höhleneingang und ab dem 24. Tag nur noch an der Aussenseite der Höhle. So werden die Jungvögel herausgelockt und müssen ihre Kletterfähigkeiten üben, die sind nicht angeboren.

Das Schwarzspechtmännchen übernimmt mehr Aufzuchtarbeit, mit 28 bis 30 Tagen werden die Jungen von ihm in dichteres Unterholz geführt. Das Männchen füttert sie dort noch bis zu einem Monat lang, während die Jungvögel das Klettern weiter üben. Dann löst sich die Familie auf.

Oben habe ich geschrieben, dass der Schwarzspecht eine Schlüsselfunktion im Wald einnimmt. Sage und schreibe über 60 Tierarten sind als Nachnutzer oder Höhlen-Konkurrenten des Schwarzspechts bekannt. Eichhörnchen, Baummarder, Sperlings- und Raufusskauz, Kleiber, Dohle, Star, Fledermäuse, Hornissen und Wespen nutzen die Höhlen nicht nur zur Fortpflanzung. Der Laubbaum lebt ja auch noch länger weiter, viel länger, als die befallene Fichte. Vor alten, faulenden Höhlen entsteht mit der Zeit Mulch mit einer Ansammlung aus „Spechtguano“ und sich zersetzendem Holz. Neuer Lebensraum für zahlreiche Käferarten, darunter der äusserst seltene Juchtenkäfer oder der Eremit. Der Marder geht die Höhlen übrigens gerne plündern, kontrolliert sie auch noch jahrelang. Nicht so gut für Nachbrüter.

Warum ich die Hohltaube so hervorhebe? Jahrelang war der Schwarzspecht so selten, dass man fürchtete, er würde in Deutschland verschwinden. Und damit eben auch die Hohltaube. Denn sie „liebt“ Schwarzspechthöhlen, ist für die Brut darauf angewiesen. Sie versucht sie sogar dem Specht abspenstig zu machen, gleich wenn er sie gebaut hat. Da die Taube Nistmaterial in die Höhle schleppt, kann sie aber auch eine etwas marodere Höhle nutzen.

Hohltaubenlied (auch deutsche Vogelstimmen.de)

Diese Tauben sind mittlerweile auch Kulturfolger und manchmal in großen Parks zu hören, natürlich auch in Wäldern und sogar an der Küste (Steilhang als Brutgebiet wohl). Zivilisationsnah werden fehlende Baumhöhlen mittlerweile ausgeglichen mit ausreichend großen, extra aufgehängten Nistkästen. Viele Hohltauben nehmen diese gerne an. Sie sind sehr scheu und nicht so schnell zu entdecken, aber dagür zu hören. Wie der Name sagt, braucht sie eine Höhle zum Brüten. So gab es lange Jahre auch kaum Hohltauben. Früher wurden eben viel mehr die alten, „befallenen“ Bäume, das Totholz entfernt. Schon seit etlichen Jahren werden aber immer mehr Mischwälder geschützt und viele wissen, dass ein aufgeräumter Wald ein (fast) toter Wald ist. Der Erhalt von Altbäumen und Altholzinseln sowie Bäumen mit Großhöhlen, hat über nun einige Jahrzehnte zur Bestandserholung vor allem im Süddeutschen geführt.

(Beide Fotos sind aus meinem Naturführer)

Diese Taubenart ähnelt etwas der „Straßentaube“. Allerdings ist der Unterflügel und Rücken grau, während diese Bereiche bei der Felsen- und Straßentaube weiß sind. Sie bilden auch Kolonien und Schwärme, bzw schließt sich Schwärmen an. Die Nahrungssuche findet natürlich überwiegend in offeneren Bereichen statt. Früchte und Samen von Wildkräutern und Zapfen, auch Eicheln und Bucheckern landen im Kropf. Sicher gäbe es noch mehr über Fortpflanzung und Taubenleben zu berichten, aber näher möchte ich nicht auf sie eingehen, der Artikel ist ja auch wieder sehr lang geworden

So zeigt sich in vielfacher Hinsicht und für viele Tiere im Wald, wie wichtig es ist, dass wir ihnen auch etwas Raum lassen, aber auch in Ruhe lassen (zB. nicht von den Wegen abweichen). So entsteht eine ganze Kette von Lebensräume und ein viel intakteres Ökosystem. Wer das erkannt hat, hat auch einen gesündere Wald.

Übrigens, weil der Schwarzspecht recht kämpferisch daher kommt, ist der wissenschaftlicher Artenname martius (deutsch: dem Mars geweiht) dem römischen Kriegsgott „geweiht“. Aber auch dem Nebengott Picus, der eine landwirtschaftliche Gottheit war, die insbesondere mit der Düngung von Boden in Verbindung gebracht wurde, ist er verbunden.

Verlinkt bei der Linksammlung der Zitronenfalterin für unsere Jahresprojekte, Astrid „mein Freund der Baum“, creativsalat und magic crafts

Kurz in eigener Sache: ich weiß, KI ist verführerisch, aber ich nutze sie nach wie vor nicht. Ich lese in meinen Büchern, auf Forstseiten, Naturseiten von Verbänden/Vereinen und Naturparks, Wikipedia. Ich trage das Wissen für meinen eigenen Schädel 😉 zusammen und mag es, wenn daraus ein halbwegs guter Beitrag wird, mal besser mal schlechter, der dann (trotz Länge) auch weiterhin hoffentlich Euch gefällt.

Edit: mit Aquarellstiften und Wasser gemat

43 Gedanken zu “Der Schwarze und die Taube

  1. Das war echt spannend, wie immer. Ich habe mir auch gleich die Rufe und das Trommeln von Grün- und Buntspecht angehört und war sehr überrascht, dass das Trommeln so unterschiedlich klingt. Ich bilde mir ein, alle drei schon gehört zu haben. Buntspechte gibt es hier öfter, aber ich glaube, die anderen beiden auch schon mal vorbeihuschen gesehen zu haben.

    Ich muss gestehen, dass ich nie auf den Gedanken gekommen wäre, private Blogger könnten ihre Posts mit KI schreiben, vermutlich bin ich einfach naiv. Ich persönlich hätte auch das Gefühl, mich mit fremden Federn zu schmücken. Wer weiß, vielleicht schreiben wir bald Disclaimer in den Blogtitel: „Hier ist alles selbstgemacht, sogar der Text“.

    Liebe Grüße, Stefanie

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    1. Deinen letzten Satz finde ich klasse!
      Mit dem Trommeln ergeht es mir genau wie Dir. Ich meine auch, verschiedene Signale schon gehört zu haben. Aber beim Schwarzspecht ist es definitiv der/die Rufe gewesen. Der ist ja unverkennbar.
      Ich freue mich, dass der Beitrag Dir gefallen hat.
      Liebe Grüße und Dankeschön
      Hab eine gute Woche
      Nina

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  2. Auf dem Weg gestern zum Palaisfrühling klopfte es heftig immer wieder, aber gesehn haben wir nichts. Sicher waren es Buntspechte oder nur einer, aber der war sehr fleißig.Von der Hohltaube habe ich noch nie gehört. Deine Beiträge sind auch immer zum Dazulernen.Raffinierte gute Sprache zu können ist wohl für eine KI weitaus schwieriger, als Bildmaterial zu fälschen. Ich sehe diese Entwicklung mit allerhand Skepsis.

    viele Grüße, Karen

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    1. Gute Sprache muss ich auch üben, nicht umsonst ist das ein Beruf/Kunst. KI kann sicher in manchen Bereichen helfen, aber ich bin auch für viel Vorsicht.
      Viele Spechte sind Kulturfolger, der schwarze nicht 😉 und freut mich, wenn es Dir wieder gefallen hat.
      Sende Dir Dank und liebe Wochenendgrüße zurück
      Nina

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  3. Liebe Nina,

    du hast wieder richtig klasse und sehr interessant geschrieben. Es macht Freude, deine Texte und Ausführungen zu lesen. Man spürt, dass du dir da ganz viel Arbeit machst!

    Leider habe ich bei den Spechten nicht so viel Glück, sie zu entdecken. Ich höre sie nur :-). Einen Ameisenbau im Baumstamm habe ich auch noch nie gesehen. Danke für diesen tollen Beitrag!

    Liebe Grüße

    Ingrid

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    1. Den Bau der Ameisen erkennt man auch nicht von außen. Da kommt dann der Specht ins Spiel, der sie natürlich findet.
      Spechte sind ja meist auch nur zu hören. Wir haben das Glück, dass hier in der Siedlung welche sind und an einem einzelnen Baum sieht man dann die Vögel, die dann Menschen auch gewöhnt sind, eher. Aber der Schwarzspecht lebt iR in naturbelassenen Wäldern.
      Freut mich aber, wenn das Lesen Freude macht.
      Dankeschön, hab ein wunderbares Wochenende und sende liebe Grüße zurück
      Nina

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  4. Toller Beitrag und schöne Bilder von dir! Vieles wußte ich noch nicht. Tatsächlich hatte ich einmal das Glück bei uns im Stadtwald einen Schwarzspecht vor die Linse zu bekommen. Ich konnte ihn sogar filmen (findest du bei mir im Blog). Ich glaube, er war so in seine wüste Arbeit vertieft, daß er mich nicht bemerkt hat! Da flogen vielleicht Späne, irre 🙂 Seitdem habe ich ihn aber nicht mehr gesehen. Zum Glück wird viel Totholz stehen gelassen. Wenn er Buchen und Nadelbäume braucht, kann ich ja noch mal gezielt nach ihm Ausschau halten. Ich hoffe, er ist noch da. Bei seinem Ruf hätte ich allerdings auf einen Bussard getippt. Da muß ich noch mal genauer hinhören. Das du das ohne KI machst, finde ich super! So hat man doch viel mehr davon. LG Almuth

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    1. Die Aquarelle habe ich just eingefügt, ich bin da im Verzug gewesen.
      Für die Bruthöhle braucht er halt etwas besondere Bäume, aber es ist schon gut, dass es immer mehr Bereiche in Wäldern gibt, die nicht rein der Holzwirtschaft dienen
      Ich finde der Bussard klingt viel weicher
      Ich habe definitiv mehr ohne Nutzung einer KI davon 😊 und sei es nur, den Hirnschmalz zu trainieren
      Sende Dir Dank und liebe Grüße zurück
      Nina

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      1. Dein Beitrag kam gerade zur rechten Zeit. Gestern waren wir unterwegs und ich hörte die Rufe eines, ja, Schwarzspechts 🙂 Dank deines Beitrags hatte ich reingehört und konnte ihn diesmal identifizieren. Die App hat es bestätigt (auch wenn da stand, unlikely today in Hannover 😉 Beim Schwarzspecht mag das so sein, aber kürzlich sagte die App dasselbe vom Waldbaumläufer. Der ist ja nun nicht so selten 😉
        Jedenfalls haben wir den Specht in einer Gegend gehört, wo ich ihn nicht vermutet hätte. Es gab aber viele Nadelbäume 🙂 Gesehen haben wir ihn leider nicht. Er ist immer schön auf Distanz geblieben. Ich habe mich aber sehr gefreut und dein Wissen gleich weitergegeben 🙂 LG Almuth

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      2. Ich freue mich so, daß Du mit dem Gelesenen nun auch etwas anfangen konntest. Ich höre jetzt zum 2.x, dass er zumindest Menschennäher auf Nahrungssuche geht.
        Dankeschön und einen guten Wochenstart. Liebe Grüße zurück
        Nina

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      3. Den geeigneten Lebensraum zu finden, ist sicher schon schwer genug. Da kann er wohl nicht mehr so wählerisch sein, was seine Nachbarschaft angeht 😉 Zum Glück für uns Naturbeobachter ;-). LG

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  5. Wieder ein ganz toller und interessanter Beitrag, liebe Nina. Beim lesen deiner Beiträge merkt man immer wieder, das du mit Leidenschaft und Freude beim Thema bist. Ich denke, das kann keine KI leisten.

    Wirklich gesehen habe ich bisher nur Grünspechte, vor allem jener, der unser Insektenhotel zerstört hat.

    Dir noch eine gute Woche und liebe Grüße,

    Claudia

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    1. Ja, da sind ja auch leckere Larven drin, im Hotel. Gesehen habe ich den Schwarzspecht im Wald meiner Mutter, wo auch drumherum noch alte Bestände sind. Wir haben ihn im Flug gesehen und natürlich vor allem gehört.
      Mir macht es einfach Freude, mehr zu erfahren und vor allem zu lernen.
      Sende Dir Dank und liebe Grüße zurück
      Nina

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  6. In der Naturschutzzelle (hauptsächlich Buchen, aber versch. Nadelhölzer), in der immer unterwegs sind, gibt es auch Schwarzspechte. Sein Ruf ist deutlich zu hören. Ob ich eine Hohltaube schon mal gehört habe, weiß ich nicht. Ich habe auf Deinen Link geklickt und mir ihn angehört. Leider habe ich nur den Buchfink erkannt. 😉 Vielen Dank für die tollen Informationen, liebe Nina. Herzlichst, Nicole

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    1. Der Ruf der Hohltaube klingt auch irgendwie hoh hoh hohl 😉😆 finde ich. Schön, dass Ihr Schwarzspechte habt, ja solche geschützten Wälder sind gut für ihn.
      Danke Dir auch und sende liebe Grüße zurück. Hab eine gute Woche, hoffentlich wieder gesund
      Nina

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  7. Der Schwarzspecht kommt mir so bekannt vor, ich muss wohl mal einen gesehen haben. Weiß aber nicht mehr wo. Denn der Specht, der in den letzten Jahren immer mal wieder auch bei uns gekloüft hat, der war eher kein Schwarzspecht. Wobei, gesehen habe ich ihn nie, nur immer mal wieder gehört. Von der Hohltube hingegen habe ich noch nicht mal gehört. Sehr interessant.

    Manchmal mag die KI vielleicht beim Formulieren helfen, manchmal kommt aber auch Schwachsinn dabei raus. Oder sogar grundlegend falsches. Die Onlinemeetings meiner letzten Besprechungen wurden durch KI erfasst, zur Unterstützung beim Protokoll wollte ich die Mitschrift dann lesen. Das war nur Schrott, Sätze ohne Sinn, und definitiv hatte die KI auch Probleme mit den Eigenheiten des österreichischen Deutsch 😉 Deine Beiträge hingegen sind einfach informativ und gut recherchiert, und man merkt das Herzblut, das in ihnen steckt. Danke!

    Liebe Grüße, heike

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    1. Es gibt wohl große Unterschiede bei KIs und laut einer Freundin lernen die auch Mundart (sie hat es dann gleich mit Schwäbisch gezeigt)
      Ich mag lieber noch selber „arbeiten“, ist ja mein Hobby.
      Wenn es ein eher tiefes Klopfen ist? Sein Ruf wäre Dir aber aufgefallen und der der Hohltaube auch.
      Sende Dir Dank und liebe Grüße und hab eine schöne Woche
      Nina

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  8. über deine Schlussbemerkung zum Schluss musste ich schmunzeln: Mir ist zuletzt immer öfter aufgefallen, dass die KI schon ganz schön daneben liegen kann, weil sie sprachliche Feinheiten nicht rafft.

    Ich habe einfach so viel Freude am Schreiben, dass ich mir die nicht nehmen lasse.

    Ein interessantes Mitglied der Spechtfamilie, der bei mir in der Stadt eher nicht vorkommen dürfte, Bunt- & Grünspecht hingegen sind oft Besucher in meinem Garten. Die Hohltaube habe ich auch noch nicht bewusst wahrgenommen. Aber dein Bericht macht aufmerksam; man sieht, was man weiß…

    GLG

    Astrid

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  9. über deine Schlussbemerkung zum Schluss musste ich schmunzeln: Mir ist zuletzt immer öfter aufgefallen, dass die KI schon ganz schön daneben liegen kann, weil sie sprachliche Feinheiten nicht rafft.

    Ich habe einfach so viel Freude am Schreiben, dass ich mir die nicht nehmen lasse.

    Ein interessantes Mitglied der Spechtfamilie, der bei mir in der Stadt eher nicht vorkommen dürfte, Bunt- & Grünspecht hingegen sind oft Besucher in meinem Garten. Die Hohltaube habe ich auch noch nicht bewusst wahrgenommen. Aber dein Bericht macht aufmerksam; man sieht, was man weiß…

    GLG

    Astrid

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    1. Dein letzter Satz ist oft mein Beweggrund im Blog über die Natur zu schreiben.
      Tatsächlich habe ich damals auch angefangen zu bloggen, um das Schreiben zu üben. (Na ja, aber dranbleiben ist auch gut)
      Den schwarzen Specht sieht man wohl wirklich nicht in den Städten, seine Vettern eher.
      Dankeschön, sende Dir liebe Grüße in die junge Woche
      Nina

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  10. Liebe Nina,
    was für ein schöner Beitrag, vielen Dank dafür 🙂
    Wir hatten tatsächlich schon Schwarzspechte bei uns im Garten – und ihr Ruf ist wirklich einmalig, den erkennt man sofort, selbst wenn man sie gar nicht sieht. Dieses dunkle Trommeln und die besonderen Rufe bleiben einfach im Ohr.
    Liebe Grüße
    Bianca

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    1. Wow, Ihr hattet die im Garten? Vielleicht entwickeln sich ja auch diese scheuen Vögel noch zum Kulturfolger in guten, naturnahen Ecken.
      Ich mag ihren Ruf sehr, bei meiner Mutter ist einer im Wald.
      Schönen Abend noch und sende Dank und liebe Grüße zurück
      Nina

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  11. Liebe Nina,
    viel lieber als KI Artikel (bei denen ich mir die Zeit zum lesen meistens nicht nehme) lese ich die Dinge, die deiner natürlichen Intelligenz entspringen 😁
    Vielen Dank fürs Zusammentragen und -schreiben der Infos! Ich hatte keine Ahnung, dass der Schwarzspecht und die Hohltaube auf diese Weise verbunden sind!
    Dir einen schönen Sonntagabend!
    Liebe Grüße
    Nanni

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    1. Ich freue mich, dass es Dir wieder gefallen hat. Ich habe so viel gelesen und gehört über KI Artikel, dass ich irgendwie selbiges mal erwähnen wollte.
      Sende Dir liebe Grüße und Dank und einen schönen Abend noch
      Nina

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      1. Ja, in der Schule ist das natürlich ein riesiges Thema… Aber leider kann in den KI Texten halt noch völliger Unsinn stehen, gut gemischt mit wahren Sachen. Das finde ich sehr unpraktisch 😉
        Liebe Grüße!

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  12. Das hast Du wieder sehr schön gemacht liebe Nina, ich lese Deine Beiträge immer sehr gerne. Wir haben einen Specht in unserer großen Kiefer. Ich höre ihn im Sommer immer mal wieder aber ob er das ganze Jahr dort hoch oben in der Schwarzkiefer sitzt hab ich noch nicht rausfinden können.

    Liebe Grüße

    Kerstin und Helga

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    1. Freut mich, dass es Dir wieder gefallen hat. Ja, viele andere, wie der Buntspecht, sind oft um uns herum und Ihr habt sogar einen im Garten.
      Sende Euch Dank und liebe Sonntagsgrüsse zurück
      Nina

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  13. Ich finde deine Beiträge immer sehr spannend und freue mich, dass du sie lieber ohne KI u.ä. schreibst.
    Spechte hört man hier im Südwesten tatsächlich öfter. Auf die Tauben im Wald werde ich nun genauer achten, die gibt es hier nämlich auch.

    Liebe Grüße

    Andrea

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    1. Es dürfte beide Vögel bei Euch geben, hören kannst Du sie sicher eher, als sehen. Ich drücke Dir die Daumen.
      Ich denke, man kann sicher auch gute Texte mit KI verfassen, nachbearbeitet sind die dann wohl genau so gut. Aber dann lerne ich sicher selber viel weniger.
      Danke Dir und sende liebe Sonntagsgrüsse zu Dir
      Nina

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  14. Liebe Nina,

    das ist ja wieder so richtig interessant. Eine Menge wusste ich, aber vieles auch nicht.

    Schwarzspechte habe ich hier bei uns noch nicht gesehen, es gibt aber dafür viele Bunt- und Grünspechte.

    Dass die Männchen sich so fleißig bei der Kindererziehung betätigen ist ja wirklich lobenswert! *lach*

    LG

    Elke

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    1. Ja, da ist der Schwarzspecht hervorzuheben. Seine Vettern und Cousinen, die in unserer Nähe leben, sehen/hören wir natürlich oft, manchmal sogar im Garten.
      Schön, dass es Dir gefallen hat, den Beitrag zu lesen, Dankeschön.
      Liebe Sonntagsgrüsse zurück
      Nina

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  15. Wieder so spannend und informativ dein heutiges Porträt, liebe Nina…den Schwarzspecht konnten wir tatsächlich mal auf einem Waldspaziergang fotografieren, das war schon ein tolles Erlebnis und unser Atem stand fast still. Bunt- und Grünspecht sehen wir auch mal in unserem Garten und sogar den Ruf des Grünspechtes kann ich erkennen. ;-))) Das fällt mir bei den Singvögeln nicht so leicht.

    Interessant finde ich auch was du über die mir unbekannte Hohltaube schreibst.

    Deine Beiträge sind immer mit „Herzblut“ erstellt, da würde ich nicht auf die Idee mit KI generiert kommen.

    Einen lieben Sonntagsgruß an dich von Marita

    Gefällt 1 Person

    1. Oh, Ihr konntet ihn sogar fotografieren, ich habe ihn zwar (im Fluge) mehrfach gesehen und gehört, aber nicht fotografiert.
      Viele andere Spechte gibt es ja um uns und das „Lachen“ des Grünspechtes klingt da heraus. Schön, dass Du sie auch erkennst.
      Ja, es wird so viel über KI in meinem Umfeld und digital geredet, dass es mir wichtig erschien, zu erwähnen, dass ich diese Berichte auch für mich schreibe, für mein Hirn, sonst lerne ich es nicht. Darin sehe ich eigentlich die Gefahr, nicht dass ich einfacher veröffentlichen könnte und trotzdem Lob bekäme.
      Ich freue mich, dass der Beitrag Dir gefallen hat. Danke Dir sehr und sende sonnige, liebe Grüße zurück
      Nina

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  16. Ui, das war heute spannend und interessant liebe Nina.

    So viel gelernt, ich kenne zwar Spechte, aber die ganzen Fakten dazu hast Du heute prima zusammengetragen.

    Hier muss auch irgendwo eine Spechtart in den alten Bäumen leben, denn es hämmert immer wieder. Aber zu sehen bekomme ich ihn nicht.

    Danke für diesen wunderbaren Bericht, hab einen schönen Sonntag

    lieben Gruß

    Nicole

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    1. Wahrscheinlich hämmert ein Buntspecht in Deiner Nähe, einfach weil diese (in unterschiedlichen Größen) am häufigsten sind. Das sind ja häufiger Gäste in unserer Nähe.
      Es freut mich, dass Dir der (wieder lang gewordene ☺️) Beitrag gefallen hat.
      Sende Sonntagsgrüsse und Dank zu Dir zurück
      Nina

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  17. Guten Morgen liebe Nina,

    ich habe Deinen Beitrag mit Begeisterung gelesen! Ich glaube, einen Schwarzspecht habe ich hier bewusst noch nie gesehen, sehr häufig beobachten wir jedoch Buntspechte. Unser Zuhause grenzt hier an einen „Urwald“, der „Birgeler Urwald“, wo alles völlig ursprünglich gelassen wird und die Natur einfach Natur sein kann. Es gibt dort auch Waldspazierwege und dort ist mein Mann letzte Woche mit unserer Lotte spazieren gegangen. Er kam zurück und erzählte, dass dort ein Specht dermaßen laut am „hämmern“ war, dass selbst Lotte, unser Hund, Richtung Baumwipfel geschaut hat. Überhaupt ist hier in unserer Ecke ein richtiges Vogelgebiet – viele viele Bussarde und andere Greifvögel, überall sieht man die Reiher stehen und selbst im Garten ist die Vogelvielfalt sehr hoch. Auffällig ist in unserer Gegend auch, dass man kaum Kaninchen zu sehen bekommt, mein Mann und ich vermuten, dass schon die kleinen direkt von den Wildvögeln weggeschnappt werden.

    Hab einen gemütlichen Sonntag, liebe Nina,

    Loni x

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    1. Den Schwarzspecht hört man tatsächlich eher, vielleicht sieht man ihn mal abfliegen. Er hält sich ja tiefer in den dichten Mischwäldern auf.
      Nicht überall gibt es viele Karnickel und manchmal hat die Myxomathose die Population reduziert. Aber schön, dass Ihr so nahe von so viel Natur lebt!! Und schön, dass Dir der Beitrag gefallen hat.
      Dankeschön und liebe Sonntagsgrüsse zu Dir
      Nina

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