Februar, oh Februar

Hallo Ihr Lieben.

Auf ein Neues!

Dieser Februar war schon recht besonders. Gleich zwei mal gab es eine Schnapszahl als Datum. Genug Frost, Regen und Sturm gab es. Ach was Sturm, ein Unwetter jagte doch das andere (gefühlt und für manche auch in sehr echt).

Es gab Tage, an denen ich die Zeit beim Stempel schnitzen dankbar vergaß. Am Jahresprojekt wurde auch geschrieben, bzw vorbereitet und dann mogelte sich noch ein Vogel dazwischen. Sehr gern habe ich mit dem Schatz „vox machina“ geschaut. Ich schaute die entsprechenden Folgen erst mit ihm auf Englisch per Streamt und dann habe ich es mir noch mal (sicherheitshalber) auf Deutsch angesehen. Meinen Fantasy Roman las ich endlich auf Englisch fertig und den folgenden gleich an. Ich mag die Reihe sehr und finde es immer noch schade, dass es in Deutschland keine weiteren Übersetzungen gibt. Andererseits lerne ich (manchmal mit viel zurückblättern) in der Welt von „Maradaine“. (keine Werbung)

Dieser Virus nervt auch diesen Monat noch mal besonders, aber all das ist doch nichts im Vergleich zu vielen anderen Sorgen, die Menschen haben können (und das schrieb ich vor dem Kriegskonflikt in Europa).

Himmelsblick und close to the ground
Zugeneigt

Dienstag war ich im Sauerland. So viele Bäume waren überall unterwegs umgefallen, teils mit riesigen Wurzeln, weil der Boden so aufgeweicht war. Es lagen Laub- und Nadelbäume, aber so viel schon „aufgeräumt“ an den Straßen. In den Wäldern wird das Ausmaß an Schaden erst noch gesichtet.

Da gab es am Tag vor Weiberfastnacht, (für mich heißt es immer auch Altweiber), noch eine schöne und kleine Karnevalsfeier für unsere Senioren, mit leckeren Amerikaner (welche die dritte in unserem Bunde buk, die diesmal nicht konnte) und Blondies, vorsichtigem Geschunkel von der anderen Freundin,… und am Donnerstag blieb einem der „jecke Gruß“ Dank Putin im Halse stecken. Mehr braucht man da nicht zu sagen, die Bilder in der Presse sprechen für sich und begleiteten uns die letzen Tage. Gestern kam dann von Gabi ein aufmunterndes, genähtes Kärtchen, erinnert Ihr Euch vielleicht auch noch an diese Filmchen?

Schauen wir, was uns der März bringt. Alles Gute Euch!

Morgenstimmung nach „Antonia“

Verlinkt bei Birgitts Monats Collage und Andreas Samstagsplausch und „close to the ground“ (verhagelt) sowie der Galleria Himmelsblick

Februar eben

Da geht der erste Monat des Jahres schon wieder vorbei. Birgit sammelt auch dieses Jahr unsere Monatscollagen und ich danke für die Verlinkungsmöglichkeit auch in diesem Jahr.

Immer wieder regnet es, auf den Wiesen steht das Wasser. Im Wind wippen die dürren, langen Äste der wilden Rosen und zeigen gen Himmel, welcher sich ganz langsam verfärbt. Gern verlinke ich auch diesen Blick wieder in der Galeria Himmelsblick .

DER JANUAR von Erich Kästner (Athenäum Verlag)

Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Der Weihnachtsmann ging heim in seinen Wald.
Doch riecht es noch nach Krapfen auf der Stiege.
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Man steht am Fenster und wird langsam alt.

Die Amseln frieren.
Und die Krähen darben.
Und auch der Mensch hat seine liebe Not.
Die leeren Felder sehnen sich nach Garben.
Die Welt ist schwarz und weiß und ohne Farben.
Und wär so gerne gelb und blau und rot.

Umringt von Kindern wie der Rattenfänger,
tanzt auf dem Eise stolz der Januar.
Der Bussard zieht die Kreise eng und enger.
Es heißt, die Tage würden wieder länger.
Man merkt es nicht. Und es ist trotzdem wahr.

Die Wolken bringen Schnee aus fremden Ländern.
Und niemand hält sie auf und fordert Zoll.
Silvester hörte man’s auf allen Sendern,
dass sich auch unterm Himmel manches ändern
und, außer uns, viel besser werden soll.

Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Und ist doch hunderttausend Jahre alt.
Es träumt von Frieden. Oder träumt’s vom Kriege?
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Und stirbt in einem Jahr. Und das ist bald.

(1955 veröffentlicht)

nebelig-nass-kalt-grau-schön (Westerwald)

Irgenwie kommt mir gerade sehr oft Erich Kästner in den Sinn. Die Winter Melancholie wird so gut wiedergegeben und überhaupt mag ich Kästner, der selbst mit seinen komödiantischen Werken immer mal wieder einen kleinen Nackenschlag kritisch austeilt. Liegt auch ein wenig an seiner (interessanten) Biographie, welche ich eigentlich viel zu wenig kenne. Wenn jemand da ein gutes Buch empfehlen würde, immer her mit den Tipps. Wusstet Ihr zB., dass Erich Kästner bei der Verbrennung seiner Bücher als einziger Autor anwesend war? Er blieb auch die ganze Zeit über in Deutschland (bis auf kurze Besuche in Nachbarländern), schrieb unter einem Pseudonym weiter („Drei Männer im Schnee“ u.A.), rettete sein Tagebuch/Chronik, weil er es immer als einziges mit in den Bunker nahm. Aber das ist nur ein winziger Schnipsel aus seinem Leben. Kaum ein Gedicht, welches meine Stimmung dieses Jahresanfangs besser beschreibt, als diese melancholischen Sätze. Ihr seht es auch an der Menge der Fotos, es war ein vergleichsweise ruhiger Monat – nicht dass wir uns beschweren würden! Es darf gerne langweilig bleiben! „Interesting Times“ gibt es doch genug.

Das Jahresprojekt wurde zu einem großen Teil bereits vorbereitet. Wenn man schon mal so im Fluss ist, nicht wahr? Ihr müsst Euch aber über das Jahr gedulden und so manches muss noch zu Ende gebracht werden und gezeigt wird ja immer nur monatlich. Am 1. 2. startet Andrea Zitronenfalterin dann mit Ihrer Linkparty. Den Beitrag über die Eiche habt Ihr sehr gemocht, Danke Euch dafür, ich werde sicher noch mal über Bäume dieses Jahr schreiben.

Ich dachte, da Vögel doch gerne Schutz im Unterholz suchen, habe ich dafür etwas geschnitzt, „Fummelskrams“ war das aber. (Verlinkt bei Creativsalat)

Grün für den Hintergrund

Und so geht es mit grossen Schritten zum zweiten Monat des Jahres. Es wäre der „jecke“ Monat, eigentlich, aber Omicron macht einen Strich durch die Rechnung der Karnevalisten, (nicht nur dort).

Bleibt alle gesund ist mir damit der wichtigstes Wunsch für Februar!

Auch verlinkt bei Andreas Samstagsplausch

Brrrrrr

Hallo Ihr Lieben.

Wie schnell es doch von warm zu sehr kalt in dieser grauen und nassen Woche wechseln konnte. Eine sehr ruhige Woche, da der Sohn leicht erkrankt und ich selber auch etwas angeschlagen war. Richtig motiviert nach den paar freien Tagen waren wir auch nicht.

Nass, kalt, rheinischer Winter eben und statt Schnee nur morgendliches Eis auf den Autos. Schneewolken zogen über uns, ab und zu sogar mit Sonnenstrahlen. Aus denen aufgebauschten Wolken hüpften hier keine Schneeflocken, wie Ihr seht: Übungssprünge und Himmelsblicke (verlinkt)

Die Sonne steht selbst im Süden tief und war die Woche sehr selten zu sehen

Wir haben maltesische Orangen zu Weihnachten geschenkt bekommen. Das ist ein Duft und Aroma! Und das Schöne ist, ich kann die Schale auch verwenden. Wusstet Ihr, dass das Weiße voller guter Vitamine steckt? Bei dieser Orange ist es auch nicht bitter. Nun werde ich die Schalen trocknen und malen. Dann wird einmal ein Glas mit Salz und einmal ein Glas mit Zucker (und Vanille) zusammenstellen. Noch trocknet aber die Schale. Eine Flasche Olivenöl möchte ich auch mit den abgezogenen Zesten aromatisieren, mit Zitrone hat das zu Weihnachten der Sohn gemacht. Dies geht nämlich nur, wenn man absolut unbehandelte Früchte hat. Ich werde es Euch zeigen.

Die Karten der Adventsaktion der PostKunst habe ich heute auch gepostet, wer schauen mag, hier lang. Hier kamen auch noch mal liebe Wünsche von Andrea und Susanne an, Danke Euch. Sollte ich jemanden vergessen haben, nehmt es mir nicht krumm, zu den Feiertagen ist es immer so wuselig, gefreut habe ich mich über jede Karte und Zeile.

Wer gern leichtes, zitroniges Gebäck mag, ich habe die Tage ein Rezept gepostet.

Ansonsten stecke ich in den Vorbereitungen für das Jahresprojekt. Letztes Jahr habe ich Euch 12 Vögel näher gebracht, in Wort und Bild. Wie das weitergeht, werdet Ihr bald erfahren. An den Tagen, wo ich recht klaterig zurecht war (ich mag das Wort, wer das nicht kennt, heißt so viel wie: össelig, klapprig, klamm, nicht gut zurecht) war ich da schon etwas fleißig. Auch an Astrids Baum Linkliste habe ich endlich mal wieder gedacht und bin in Vorbereitung.

Ansonsten ganz normaler Alltag. Gestern kam die Meldung, dass der großartige Sidney Poitier gestorben ist. Ich fand ihn immer besonders beeindruckend, nicht nur als (afroamerikanische) Schauspieler, dieser intensive Blick, was für eine Präsenz, ein Ausnahmeschauspieler! Ich weiß noch, wie wir in der Schule das Buch „Wird Feuer ausbrechen“ über die Aufstände und die Apartheit gelesen haben und dann gab es im Fernsehen „In the heat of the night“, was war ich von dem Film beeindruckt. (Ich mochte ihn sehr als Porgie, auch wenn er natürlich nicht sang,) Er war der erste afroamerikanische Schauspieler, der einen Oscar gewann.

Quelle MGM/amazon

Dann wünsche ich Euch allen ein schönes Wochenende, mit oder ohne Schnee, schnappe mir meinen Kaffee und setze mich zu Andreas Samstagsplausch. (verlinkt)

Blicke

Hallo Ihr Lieben

Eigentlich schau ich durchaus gern zurück. Scheint etwas zu sein, was mit den zunehmenden Jahren kommt. Menschen die einem fehlen und die durch Erinnerung bei einem bleiben. Manchmal verklärt sich der Blick an „die gute alte Zeit“, dabei verdrängt man gern Unangenehmes. (Na, eine Sache wollen wir bestimmt alle gern zum Jahresrückblick vergessen.)  Der Dezember war hektisch, voll und schön. Das Jahr war bunt gemischt. Es gibt Menschen, die sind mir noch näher an und ins Herz gerückt. Und das machte für mich das vergangene Jahr aus. Der Dezember mit dem Fest der Liebe zeigte es mir noch mal deutlich, mit ganz vielen verschiedenen Menschen. Und ich bin froh und dankbar dafür!

Das Gesundheit auch im vergangenen Jahr eine große Rolle und Herausforderung war und bleibt, dürfte wohl jedem klar sein. Aber man wird schnell dankbar für kleine „Zipperlein“, die vorher viel größer erschienen, es geht nämlich immer noch größer. Etwas mehr Demut wurde mir in den letzten zwei Jahren beigebracht, (vor allem im letzten).

Ein weiteres Bloggerjahr war wieder ganz wunderbar und voller Austausch und auch Beistand. Ich möchte Euch dafür ganz herzlich Danke sagen!

Jetzt habe ich aber genug Pathos verteilt. Ein kleiner Rückblick in Bildern, vor allem vom Jahresprojekt:

Ich habe jetzt noch etwas Zeit zu überlegen, ob ich das Projekt genau so fortführen werde. Ich lasse mich mal etwas treiben.

Roggensauerteigbrötchen
Linzer Kekse
biscotti al limone
Nebel im Land der 1000 Berge
unterwegs

Aus Linzer Kuchenteig Kekse zu backen kann ich nur sehr empfehlen, ich folgte da einem Tipp einer lieben Freundin. Das zitronige, italienische, weiße Gebäck werde ich Euch bald genauer vorstellen. Sehr gern übe ich mich gerade im Backen von Sauerteig Roggenvollkornbrötchen. Viel Nebel, Regen und Frost und sogar in höheren Lagen Schnee gab es. Aber die kalten Monate liegen ja jetzt erst vor uns, kaum zu glauben, bei den aktuellen Temperaturen. Wie Ihr seht, es gibt auch einen etwas größeren, neuen Stempel, Meister Grimbart, schon hier und hier mal vorgekommen. All die wunderbaren GraFisch Karten des Dezembers folgen noch, sie sind einer Extravorstellung würdig. Eine ganz wundervolle Tasche bekam ich von Ulrike genäht und (mit vielen schönen anderen Sachen) im Tausch geschenkt, sie ist gerade meine Lieblingstasche und ich bin doppelt dankbar dafür, da Ulrike gerade ganz andere Sorgen hat.

So, es ist ein regnerischen Sonntag, perfekt um die letzten Tage ausklingen zu lassen.

Bleibt gesund und munter, schaut mit erhobenem Kopf auf das frisch begonnene Jahr.

Alles Liebe,

Nina

Verlinkt bei Andreas Samstagsplausch, dem Jahresprojekt der Zitronenfalterin und dem Rückblick bei Birgitt

Novemberrückblick, grau und bunt

Hallo Ihr Lieben.

Der November neigt sich dem Ende. Die graueste Woche dieses Monats geht zu Ende. Es wird Zeit für den Monatsrückblick bei Birgit und den Samstagsplausch bei Andrea.

Die letzten bunten Blätter, wenig Sonne, ein wahrlich dunkler Herbst. Lieblingsbesuch war noch mal da, herzerwärmend und ein wahres Licht. Einen Geburtstag begangen, zwei Beerdingungen. Noch kann der kleine Seniorennachmittag stattfinden, wir haben diverse Vorsichtsmaßnahmen, unter anderem Durchzug und dafür/dagegen Decken. So viele Absagen nun überall nötig, leider auch die Adventswerkstatt für die Kinder, zu dicht müssen wir zusammenstehen. (Aber einiges bekommen sie nun wenigstens zum Daheim basteln). Gewerkelt wurde hier einiges und vorbereitet, nicht alles kann ich hier und jetzt zeigen, manches habe ich auch vergessen zu fotografieren. Ob ein Wichtel daheim einzieht? Eine Tür gibt es ja nun hier, die gemalte Tür ging per Glückwunsch Post raus. Ein weiterer Monatsvogel reihte sich ein, diesmal aus der fernen Savanne. So gerne ich lese, war ich diesen Monat oft zu früh müde oder unruhig (es war immer viel los) und es kommt dazu, dass ich irgendwie gerade andauernd daneben liege mit meiner Auswahl an Romanen. Aber besonders gefallen hat mir aus der Naturkunden Reihe „Die verlorenen Zaubersprüche“, zum immer wieder rein stöbern. Wusstet Ihr, dass die Naturkunden Reihe nun auch einen eigenen Podcast herausbringt? Gehört habe ich dagegen diesen Monat recht viel: M. Palins „Erebus“ und Podcasts über Geschichte, Musik und kurze Sherlock Holmes Geschichten. Fünf Minuten Collagen wurden zusammen gesucht. Diese Woche soll in 5 min Gold gesammelt und gezeigt werden. Ich dachte, ich würde mehr finden, als vor allem Bänder. (grins) Frau Rösi sammelt unsere Zusammenstellungen noch mal.

Wer sagt, daß Hefeteilchen, (Stuten) , immer rund sein müssen. Oder das es gewürzt Mürbeteig Kekse erst in der Adventszeit gebacken werden, Zimt und Co sind lecker und gesund.

Die Nelken in der Vase blühen immer noch, wechseln manchmal den Ort, aber stehen unverändert in der Vase. Dekoration für etwas mehr Advent ist nur langsam eingezogen.

Kalt ist es geworden, im Gebirge ist weiterer Schneefall angesagt. Frost hat Anfang dieser Woche ein wenig bodennah gezaubert, close to the ground:

Immerwährendes Grau dagegen am Himmel, aber mit diesem Turmfalken wird auch ein Himmelsblick in dieses trübe Grau wunderschön. Wenn man mit offenen Augen und Herzen durchs Leben schreitet, findet man immer wieder Schönes, Buntes und das brauchen wir gerade wieder mehr denn je!

Ihr habt doch nicht wirklich gedacht, dass ich nur eine krumme Kerze in meinen Adventskrank stecke? Auch dieses Jahr nehme ich gerne wieder den Holzkranz, schlicht und bunt und von vielen Kerzen gezeichnet, sehr mobil und schön. Tannengrün wird es wohl nächste Woche geben, ein Mistelzweig hängt aber schon an der Tür. Und so wünsche ich Euch allen viel Gesundheit und einen schönen ersten Advent.

Verlinkt bei diesen Linklisten:

die Birgit mit Monatsrückblicken, Andrea Karminrots Wochenrückblick Samstagsplausch, Juttas Fotomomente mit dem Blick „close to the ground“ (8.12.) und Heidis Galeria Himmelsblick und noch die 5 min Collage zu Frau Rösie